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Mineralstoff: Magnesium - nahezu ein Alleskönner!


Mandeln enthalten viel Magnesium
Magnesium (Mg++) ist ein lebenswichtiger Mineralstoff für unseren Körper. Der Mineralstoff ist an über 300 Prozessen in unserem Körper beteiligt. Zu den Hauptaufgaben zählen die Reizübertragung von den Nerven auf den Muskel und die damit verbundene Muskelkontraktion, der Aufbau von Knochen und den Zähnen sowie die Aktivierung zahlreicher Enzyme, allen voran der des Energiestoffwechsel.
Obendrein wirkt Magnesium entzündungshemmend, der Mineralstoff beteiligt sich an der Eiweißproduktion des Körpers und unterstützt die Zellteilung.
Magnesium kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden, es zählt also zu den essenziellen Nährstoffen.
Das größte Magnesiumdepot unseres Körpers sind unsere Knochen, über 60 % werden dort abgespeichert. Wird zu wenig Magnesium nachgefüllt greift der Körper u. a. auf dieses Depot zu, also entzieht den Knochen das für sie so wichtige Mineral.
Die Zufuhrempfehlungen pro Tag liegen bei Frauen bei 300 mg und bei Männern bei 350 mg.

Ein erhöhter Magnesium-Bedarf besteht während der Schwangerschaft, während der Einnahme der Pille, in den Wechseljahren, bei Diabetikern, bei Leistungssportlern als auch bei Menschen mit schwerer körperlicher Arbeit, aber auch bei einer nervlich sehr angespannten Tätigkeit.

Auch Medikamente z. B. Diuretika können einen Magnesiummangel hervorrufen, da diese Medikamente der Entwässerung dienen und dadurch vermehrt Magnesium ausgeschieden wird.

Anzeichen für einen Magnesium-Mangel (Hypomagnesiämie) können Muskelkrämpfe (z. B. Wadenkrämpfe), Nervosität, Lidzucken, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verspannungen im Rücken-, Schulter- und im Nackenbereich, depressive Verstimmungen und Herzrasen sein.

Magnesium ist in vielen Lebensmitteln erhalten, z. B. in Bananen, Bohnen, Erbsen, in Nüssen, im Reis und in Vollkornprodukten wie Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel, Hafer und Buchweizen.

Sollten Anzeichen eines Mangels bestehen, empfiehlt sich folgende Substitution:
Optimal ist die gekoppelte Zufuhr von Magnesium-Präparaten im Rahmen von Nahrungsergänzungsmitteln als auch die feinstoffliche Zufuhr durch das Schüssler-Salz-Nr. 7 (Magnesium-Phosphoricum).

Gesundheitliche Wirkungen des Mineralstoffs Magnesium:

Diabetes Mellitus II: Studien haben gezeigt, dass bei über 50 % der Diabetiker des Typs 2 ein Magnesiummangel besteht. Die ausreichende Versorgung mit Magnesium verbessert die Insulinresistenz der Zellen, so dass der Körper wieder besser auf das körpereigene Insulin reagieren kann. Zugleich erhöht es auch noch die körpereigene Insulinproduktion.

Nervosität und innere Unruhe: besteht ein Mangel fehlt der dämpfende Impuls im Rahmen der Reizweiterleitung der Nerven. Die Reizschwelle ist dadurch stark herabgesetzt und der Mensch reagiert dadurch überempfindlicher, wird zappeliger und die innere Unruhe wächst.

Kopfschmerzen/Migräne: bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass viele Migräne-Patienten einen Magnesiummangel haben. Wird dieser behoben sinkt auch die Häufigkeit der Migräne-Anfälle und die Heftigkeit des Schmerzes wird gelindert.

Magenbeschwerden/Reizdarm: diffuse Magenkrämpfe oder Symptome eines Reizdarmes können durch einen Magnesiummangel ausgelöst werden bzw. durch die Substitution des Mineralstoffes gelindert werden. Durch einen Magnesiummangel kann es zu Störungen im Bereich der Darmmuskeln und der dort vorhandenen Nerven kommen, was u.a. die Ursache für die Beschwerden sein kann.

Menstruationsbeschwerden: Verkrampfungen der Gebärmuttermuskulatur während oder bevor der monatlichen Regelblutung können durch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium gelindert werden.

Müdigkeit, Antriebslosigkeit: fehlt dem Körper Magnesium ist der Energiestoffwechsel beeinträchtigt, d.h. der Körper kann nur schwer Energie bereitstellen und so stellen sich Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Antriebslosigkeit ein.

Herzbeschwerden: ein für den Körper bedeutender Muskel ist der Herzmuskel, der unermüdlich arbeitet und viel Blut durch die Adern pumpt. Magnesium spielt für unser Herz eine bedeutende Rolle, denn der Mineralstoff ist für die Energieversorgung des Herzens verantwortlich. Besteht im Körper ein Mangel, so kann es zu Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen kommen.

Muskelkrämpfe: einer der häufigsten Anzeichen für einen Magnesiummangel sind Wadenkrämpfe. Bei einem Mangel kommt es zu einem unwillkürlichem Zusammenziehen der Muskeln, da die Erregbarkeit der Muskeln erhöht ist.

Verspannungen: auch hier Ziehen sich die Muskeln, vor allem im Schulter- und Nackenbereich, unwillkürlich zusammen, so dass es zu schmerzhaften Verspannungen kommt. Die Zufuhr von Magnesium kann für Entspannung sorgen.

Schlafstörungen: Untersuchungen im Schlaflabor haben gezeigt, dass eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Magnesium die Tiefschlaf-Phasen ansteigen lässt. Menschen mit einem Magnesiummangel leider häufiger unter Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Eine zusätzliche Zufuhr von Magnesium sorgt für eine bessere Schlafqualität.

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Die Bioverfügbarkeit von Magnesium:

Magnesium kommt in der Natur in unterschiedlichen Verbindungen vor. Man kann sie in anorganische und organische Verbindungen unterteilen.

Zur Bioverfügbarkeit gibt es unterschiedliche Aussagen und nicht immer bedeutet eine hohe Bioverfügbarkeit, dass es das Magnesium-Produkt ist, welches für einen am besten passt.
Was aber festgestellt wurde, ist, dass die unterschiedlichen Verbindungen bei einem Mangel verschiedene Präferenzen hat:

Magnesiumcarbonat: ist eines der meistverkauften Produkte im Rahmen der Magnesium-Nahrungsergänzung. Es besitzt eine säurehemmende Wirkung und wird langsam resorbiert und die Bioverfügbarkeit liegt bei ca. 30 %. Optimal bei Sodbrennen.

Magnesiumcitrat: hat eine sehr gute Bioverfügbarkeit und wird schnell resorbiert und fördert die Verdauung (ideal bei Verstopfung). Für Patienten mit einer Neigung zu einem dünnen Stuhl ist es nicht ganz optimal, aber ansonsten gut verträglich.

Magnesiumtricitrat: ist ähnlich dem Magnesiumcitrat, hat aber eine noch höhere Bioverfügbarkeit.

Magnesiumoxid: gehört auch zu den am meisten verkauften Produkten. Es ist preisgünstig, wird aber vom Körper schlechter aufgenommen.

Magnesiumglycinat: hier ist das Magnesium an Glycin gebunden, was es besser verträglich macht. Es hat eine schützende Wirkung auf die Schleimhäute im Verdauungstrakt. Es sorgt für eine entspannende und beruhigende Wirkung und verbessert so die Schlafqualität.

Magnesium-Malat: ist ein Salz der Apfelsäure und ist eine Substanz, welche die Zelle für die Energieproduktion benötigt. Somit ist sie ideal bei Erschöpfungszuständen und Antriebslosigkeit.

Magnesiumorotat: wirkt sehr gut auf das Herz-Kreislauf-System und ist obendrein noch gut verträglich.

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