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Tageslicht und Kunstlicht



Das Licht, ob Tageslicht oder künstliches Licht ist für nahezu jeden eine Selbstverständlichkeit.
Wie die meisten Lebewesen brauchen wir es um Leben zu können. Bei unseren Vorfahren gab es nur die natürlichen Lichtquellen wie die Sonne, den Mond und das Feuer. Die Menschen und deren "innere Uhr" damals orientieren sich in ihrem Tagesablauf an den natürlichen Lichtquellen bzw. an der Stärke des Lichts zur jeweiligen Jahreszeit.
Heutzutage sieht das definitiv anders aus: Obwohl die Menschen selten in der "Dunkelheit tappen", halten sie sich statistisch gesehen mehr als 80 % ihrer Lebensdauer in geschlossenen Räumen auf, die meist sogar nur mit Kunstlicht versehen sind. Im Gegensatz dazu haben unsere Vorfahren hauptsächlich im Freien gelebt und waren so dem Sonnenlicht und auch der entsprechenden Witterung durchgehend ausgesetzt.
Beobachtungen zeigen, dass diese grundlegenden Veränderungen im Rahmen der Lichteinwirkung nicht unbedingt vorteilhaft für unsere Gesundheit ist und sogar die Entstehung mancher Erkrankungen begünstigt.
D.h. gutes Licht ist ebenso wichtig für uns Menschen wie eine gesunde, natürliche Ernährung, eine gute Luft, eine ausgeglichene Lebensweise und ausreichend Bewegung.

Was bedeutet das für unsere Gesundheit?

Seit der Erfindung der Glühlampe 1879 und die danach folgenden Leuchtstofflampen hat sich bis heute eine Vielzahl von elektrischen Leuchtmitteln entwickelt. Durch das künstliche Licht hat sich seitdem auch der natürliche Tagesablauf des Menschen verändert (z. B. durch Nachtschichtarbeit, Fernsehen und Computer)
Der Biorhythmus des Menschen orientiert sich nicht nur mehr am natürlichen Licht, sondern das Kunstlicht durchkreuzt seitdem die Ordnung des Jahrhunderte alten Prinzips der natürlichen Lichtquellen.
Im Rahmen der Erforschung des Auges war lange Zeit nur bekannt, dass das Auge mit seinen Stäbchen und Zapfen lediglich Informationen über Helligkeit/Dunkelheit und die Farbtöne weiterleitet. Mittlerweile ist auch bekannt, dass das einfallende Licht sich auch auf die Hormonsteuerung des Körpers auswirkt.
Die Konsequenzen die das Kunstlicht dabei mit sich bringt sind u.a. Störungen des Hormonhaushalts, Schlafstörungen, Energiemangel, das Entstehen von diversen Zivilisationserkrankungen, usw.

Unterschied Sonnenlicht, Glühbirne und das Licht einer LED-Lampe:

Das Sonnenlicht setzt sich aus sichtbaren Teilen als auch aus dem unsichtbaren UV- und Infrarot-Licht zusammen. Es besteht aus unterschiedlichen Wellenlängen die ausgebreitet wie ein Regenbogen mit einem gleichmäßigen Farbspektrum von rot bis violett aussehen und mit kleinen dunklen Abschnitten versehen sind. Dies variiert je nach Tageszeit und ist abhängig vom Wetter.
Da es sich um eine natürliche Lichtquelle handelt, wird das Licht aus der Wärme erzeugt (Warmlichtquelle).
Die Stärke des Lichts wird in Lux gemessen. Im Sommer wirken an einem strahlenden Sonnentag bis zu 100.000 Lux auf unseren Körper. Im Winter oder bei schlechtem Wetter mit bedecktem Himmel sind es nur noch ca. 3500 Lux.
Noch geringer wird der Wert bei künstlichem Licht.
Für den täglichen Bedarf empfiehlt sich eine Lichtstärke von mindestens 3 - 4 Stunden Licht von über 1000 Lux.

Das Licht der aktuell beliebten, energiesparsamen und langanhaltenden LED-Lampen hat einen erhöhten Anteil an blauem Licht (kaltes Licht = Kaltlichtquelle), da die Wärme zur Lichtgewinnung ausgeschlossen wird, im Vergleich zum warmen Tageslicht oder zu den alten Glühlampen (Warmlichtquelle). Und genau dieser erhöhte Anteil des blauen Lichts gilt als gefährlich bzw. gesundheitsschädigend. Der blaue Lichtanteil macht uns bzw. hält uns wach und wirkt anregend, kann aber auf Dauer unsere Netzhaut schädigen. Treffen nämlich zu viele Blauanteile auf die Makula können giftige Verbindungen entstehen, die einzelne Zellen auf der Netzhaut absterben lassen und so können vor allem bei älteren Menschen, bedingt durch die langsamere Zellregeneration, ernsthafte Netzhautprobleme entstehen.

Das Licht der Glühbirne kommt des gleichmäßigen Lichts der Sonne vom Farbsprektum am nächsten. Allerdings produziert diese viel Wärme und Infrarotstrahlung, was sie zu einem Energiefresser macht.

Segen und Fluch des künstlichen Lichts:

So gut wie der energiesparsame und langanhaltende Charakter der LED-Lampen auch ist, sind die gesundheitlichen Nachteile durch die stark verbreitete Anwendung von LED`s (Leuchtstofflampen im Büro/Zuhause, Kaltlichtmonitore am Computer bzw. im Fernsehen, Licht aus dem Smartphone) nicht zu unterschätzen. Das kalte Licht strahlt und wirkt permanent auf unsere Augen, auf unsere Haut und allen Funktionen die dem Einstrahl des Lichts nachgeschaltet sind (z. B. Hormonsystem, die innere Uhr, Immunsystem). Das blaue, kalte Licht löst vermehrt Stresshormone im Körper aus, die meist in diesem Moment nicht abgebaut werden können, da man am Arbeitsplatz oder vor dem Fernseher/Computer sitzt. Dies führt dazu, dass sich auf der Dauer der Blutdruck erhöhen kann und es zu Herz-Kreislauferkrankungen kommen kann. Wird zu viel Cortisol (ein Stresshormon) ausgeschüttet, so kann sich der Blutzuckerspiegel erhöhen und das Immunsystem kann auf Dauer geschwächt werden, was letztendlich auch zur Entstehung von Tumorerkrankungen führen kann.

Vitamin-D und Kaltlichtquellen

Vitamin-D kann nur durch kurzwelliges UV-Licht (UVB-Licht) gebildet. In unseren Breiten kann dies vorwiegend nur mit Sonnenlicht im Sommer hergestellt werden.

Auf was soll bei der Verwendung von LED´s geachtet werden?

- Warm-LED verwenden (> 2700 K)
- auf Farbwiedergabeindex von mind. 95 achten
- Ausstattung mit Vorschaltgerät für flimmerarmes Licht
- Schutzbrillen bzw. Clip-on für die Brille bei Computerarbeit
- fürs Smartphone gibt es Apps zur Filterung der kalten Lichttöne

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