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Knollensellerie - mehr als ein Suppengemüse


Knollensellerie
Hört man das Wort Sellerie oder Knollensellerie haben die meisten erstmals eine gute, dampfende Suppe vor Augen. Klar, eines der Haupteinsatzgebiete des Selleries wird wohl vor allem in unseren Breiten der Suppentopf sein.
Generell zählen zur Pflanzengattung Sellerie (Apinum) ca. 30 unterschiedliche Formen des Selleries (z. B. Knollensellerie, Staudensellerie, etc.). Der Knollensellerie (Apium graveolens var.rapaceum) hat eine besonders große, rübenartige Knolle an der unten zahlreiche kleine dünne Wurzeln wachsen. Oberhalb der Knolle findet man die typisch, würzig schmeckenden, grünen Sellerieblätter.
Bereits bei den Ägyptern, Griechen und Römers war der Sellerie sehr beliebt. Sie schmückten ihre Köpfe mit Selleriekränzen, insbesondere bei Festgelagen, um sich so vor einem Kater zu schützen. Man schätzte seine harntreibende und gemütsaufheiternde Wirkung. Hildegard von Bingen verwendete ihn vor allem bei Gichterkrankungen.
Und dies zu Recht! Denn die ätherischen Öle der Selleriepflanze haben eine entzündungshemmende, entgiftende und harntreibende Wirkung. Auch seine Nährwerte lassen sich sehen, denn er ist eine wahre Vitaminbombe. Er enthält Vitamin A, B1, B2, B6, C, E und K und obendrein kann er noch mit ausreichenden Mineralstoffen wie z. B. Kalzium, Magnesium, Folsäure und Kalium triumphieren.
Studien beweisen immer mehr die die gesundheitsfördernde Wirkung des Selleries. Eine Studie in den USA hat gezeigt, dass das der in der Selleriepflanze enthaltene Pflanzenfarbstoff Apigenin (Flavnoid) sich positiv bei der Behandlung von bösartigen Tumoren auswirkt.

Weitere gesundheitliche Wirkungen des Knollenselleries:

blutdrucksenkend: in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Saft der Selleriepflanze bei hohem Blutdruck eingesetzt. Das im Sellerie enthaltende Phthalid hat eine entspannende Wirkung auf die Wände der Arterien, was den Blutdruck entlastet.

entgiftende Wirkung: Sellerie wirkt aufgrund seines hohen Natrium- und Kaliumgehalts regulierend auf den Wasserhaushalts unseres Körpers. Ein Glas frischer Selleriesaft reduziert Wasseransammlungen und hilft Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren.

wirkt entzündungshemmend: das im Sellerie enthaltende Bioflavonoid Apigenin, das antioxidantiv wirkendes Flavonoid Luteolin und die Polyacetylene wirken sozusagen im Dreiergespann Entzündungen im Körper entgegen. Vor allem Arthritis und Gicht-Patienten kann damit Linderung verschafft werden.

wirkt vorbeugend und aktiv gegen Krebs: in einer Studie wurde nachgewiesen, dass der hohe Gehalt des gelben Pflanzenfarbstoffs Apigenin die Vermehrung von Krebszellen (insbesondere bei Brust- und Darmkrebs) eindämmen kann.

schützt den Magen und den Darm: die antioxidative Wirkung des Selleries beugt auch Entzündungen im Verdauungstrakt vor. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die in der Selleriepflanze enthaltenen Polysaccharide Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre entgegenwirken.

Der Einsatz von Sellerie in der Küche

- zur Zubereitung von Suppen
- z. B. Sellerieschnitzel, Gemüsebratlinge mit Sellerie, ins Kartoffelpüree gemischt
- zum Erhalt der Antioxidantien (deren Gehalt reduziert sich beim Erhitzen auf ca. 40 %) im Sellerie ist der Verzehr als Rohkost zu bevorzugen
- z. B. Selleriestangen zum Dippen, im Salat, im Smoothie, im Gemüsesaft

Achtung! In der Schwangerschaft sollte der Sellerie nur in kleinen Mengen verzehrt werden, da ein übermäßiger Genuss von Knollensellerie zu Gebärmutterkontraktionen führen kann.

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