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Intervallfasten - Essen in Intervallen, nicht nur zum Abnehmen!



Das Fasten ist eine Jahrtausend alte Tradition und ist vor allem in unserem hektischen Alltag mit dem übermäßigen Konsumverhalten ein wichtiges Ritual, um seine Sinne zu schärfen, den Körper zu regenerieren und wieder neue Kräfte zu sammeln.
Das herkömmliche Heilfasten, was sich mindestens über 5 Tage hinzieht, ist für viele Menschen oft nur schwer auszuhalten und schreckt viele ab.
Eine neue Variante des Heilfastens wurde in den letzten Jahren immer beliebter und viele Frauenzeitschriften, aber auch Magazine im Gesundheitsbereich und sogar Wissenschaftler setzen sich mit dem Intervallfasten (intermittierendes Fasten) auseinander.

Was ist Intervallfasten?

Intervallfasten bedeutet einen kurzzeitigen Verzicht auf das Essen. Am bekanntesten ist die 16:8 Methode. Das heißt, das man in einer Zeit von 8 Stunden seinem Körper Nahrung zuführt und danach 16 Stunden fastet. In diesen 16 Stunden kommt es zu keiner Kalorienzufuhr, lediglich Wasser, ungesüßter Tee oder Kaffee sind erlaubt bzw. es wird auch dazu geraten dem Körper in dieser Zeit mit Flüssigkeit zu versorgen.
Je nach Tagesrhythmus kann dieses Zeitfenster variieren, z. B. die letzte Mahlzeit am Tag um ca. 17.00 Uhr und am nächsten Tag ab 9.00 Uhr kommt dann das Frühstück auf den Tisch.



Wie wirkt Intervallfasten?

Untersuchungen haben gezeigt, dass in dem Zeitraum des Nahrungsverzichts, es dem Körper möglich ist seine Zellen zu regenerieren, was sich positiv auf den gesamten Stoffwechsel auswirkt.
Durch den Autophagie-Prozess (autophagie = vom altgr. selbstverzehrend) baut der Körper den "Müll" selber ab, der sich in den Körperzellen ansammelt und der die gesunde Zellteilung auf längere Sicht behindern kann. Es handelt sich um einen wichtigen Vorgang, der für die Zellerneuerung bedeutend ist. Man kann es auch als einen körpereigenen Recycling-Prozess bezeichnen.
Eine zu häufige Nahrungsaufnahme kann diesen Selbstreinigungsvorgang des Körpers blockieren, so dass dieser sozusagen zugemüllt wird, was wiederum dem Körper auf lange Sicht schaden kann.
Durch das Intervallfasten wird dem Körper eine Zeitspanne gegeben, um diesem die Möglichkeit zu geben, sich selbstständig von kranken und kaputten Zellpartikeln zu befreien.

Gesundheitliche Wirkungen durch Intervallfasten:

Übergewicht/Adipositas: durch das Intervallfasten senkt sich der Insulinspiegel, was somit auch unseren Appetit reduziert. Desweiteren stimuliert es die Fettverbrennung. Bereits nach ca. 4 Wochen Intervallfasten kommt es zu einer Gewichtsreduzierung von etwa 4 Prozent des Körpergewichts.

Diabetes Typ-2: Durch das Intervallfasten kommt es zu einer Gewichtsabnahme und obendrein kommt es zu einer Fettreduzierung in der Bauchspeicheldrüse, was die Insulinproduktion reduziert. Dies schont die Insulinproduktion was folglich zu einem geringeren Diabetes-Typ-2 Risiko führt.

chronisch, entzündliche Erkrankungen (z. B. Rheuma, Asthma oder auch chronisch entzündliche Darmerkrankungen): da das Intervallfasten die kranken und kaputten Zellpartikel im Körper reduziert, kommt es auch zu weniger entzündlichen Prozessen im Körper. Davon profitieren auch die Patienten die an schweren chronischen Erkrankungen leiden. Beobachtungen haben gezeigt, dass sich die Beschwerden im Rahmen der entzündlichen Erkrankungen durch das Intervallfasten deutlich minimieren.

Migräne: gekoppelt mit einer mehr pflanzlichen Ernährung und dem Intervallfasten normalisiert sich durch die Entgiftung des Körpers das Spannungsverhalten in den Muskeln und in den Faszien. Davon profitiert auch der Migräne-Patient.

Bluthochdruck: durch den in der Regel begleitenden Gewichtsverlust, der besseren Insulin- und Cholesterinwerte reguliert sich auch meist der Blutdruck wieder auf einen Normalwert (optimal 120/80).

Anti-Aging: ein guter Zellschutz bzw. eine gute Reparatur der Körperzellen beugt auch lt. aktuellem Stand der Wissenschaft dem Alterungsprozess vor. Da das Intervallfasten die Selbstreinigung des Körpers unterstützt, kommt dies auch den Anti-Aging-Faktoren zu gute.

Fibromyalgie: ähnlich wie bei der Migräne reduziert sich durch das Intervallfasten das Spannungsverhalten in den Muskeln und in den Faszien. Obendrein wird der Stoffwechsel durch die Reinigungsprozesse angekurbelt, so dass sich auch die Beschwerden im Rahmen einer Fibromyalgie durch diese Fastenvariante lindern.

Störungen im Verdauungsapparat (z. B. Verstopfung): In dem Zeitfenster indem dem Körper keine Nahrung zugeführt wird, bekommt der Darm mehr Gelegenheit zur Ruhe zu kommen und somit den Aufbau der gesunden Darmbakterien zu forcieren. Dies optimiert auf Dauer die Verdauungsprozesse und beugt so Verdauungsbeschwerden vor.

Für wen ist das Intervallfasten nicht geeignet bzw. auf was sollte geachtet werden?
Für Kinder im Wachstum, Schwangere, Stillende, stark untergewichtige Menschen ist das Intervallfasten nicht geeignet.

Diabetiker sollten während des Intervallfastens ihren Blutzuckerspiegel engmaschig kontrollieren, damit die Blutzuckerwerte nicht zu weit abrutschen!

Bei Vorerkrankungen sollte vor Beginn des Intervallfastens mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden!

Eine gesunde, überwiegend pflanzliche Kost unterstützt den positiven Effekt des Intervallfastens!
Der Konsum von zu fetten und zuckerreichen Nahrungsmittel sollte generell reduziert werden.

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