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Hibiskus - nicht nur eine Vitaminbombe!


Hibiskusblüte

Die Hibiskusblüten versprühen Sommer-Flair und versetzen einen schnell beim Betrachten der exotischen Blüten mit ihren leuchtend-roten oder rosafarbenen Blüten in ein Urlaubsgefühl. Ursprünglich stammt der Hibiskus aus Südostasien und gehört zu den Malvengewächsen und ist in Deutschland auch unter dem Namen Eibisch bekannt. In Südostasien wird er in manchen Ländern (z. B. Malaysia) als Nationalblume verehrt und steht für Reichtum, Entschlossenheit und Ruhm. Aber nicht nur die Schönheit der Pflanze macht ihn so einzigartig, auch seine Heilkräfte sind beachtlich! Für den heilfördernden Effekt sind vor allem die roten Blütenkelche des afrikanischen Hibiscus sabdariffa (Roselle) bekannt. Dieser enthält viel Vitamin C, eine hohe Anzahl an Antioxidantien und viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Im Sommer ist der Hibiskustee ein beliebter Durstlöscher (vorzugsweise mit Honig gesüßt und Zitrone verfeinert).
Aber den Tee als reinen Durstlöscher zu betrachten, würden den Tee mit seinen heilfördernden und kostbaren Inhaltsstoffen stark in seiner Eigenschaft reduzieren.

Gesundheitliche Wirkungen des Hibiskus:

bei Ekzemen: hier kann der Hibiskus zur Waschung, als Umschlag oder sogar als Teil- bzw. Vollbad zum Einsatz kommen. Ein Tuch mit aufgekochten Hibiskustee tränken und das Tuch als Umschlag auf das erkrankte Hautareal legen. Zur Waschung etwas mehr Tee herstellen und betroffenen Hautbereiche damit Abwaschen. Zum Voll- oder Teilbad eine entsprechende Menge (ca. 1/2 Liter bei einem Teilbad) des Tees in die Badewanne mischen.
In Apotheken gibt es fertige Salben/Cremes mit Hibiskusextrakt zu kaufen.

Herz-Kreislauferkrankungen/senkt den Blutdruck: eine Studie unter Senioren hat gezeigt, dass das Trinken von Hibiskustee sowohl den systolischen (der Oberdruck) Blutdruck als auch den diastolischen (der Unterdruck) senken kann. Es empfehlen sich 3 Tassen Tee täglich.
Patienten, die gleichzeitig ein Diuretikum (harntreibendes Mittel) einnehmen, sollten allerdings dazu nochmal Rücksprache mit ihrem Arzt halten!

bei Wasseransammlungen/Ödemen: durch seine entwässernde Wirkung regt der Hibiskus-Tee die Nierentätigkeit an, was auch das Ausschwemmen von Ödemen unterstützt.

Diabetes Mellitus II: In einer Studie wurde festgestellt, dass sich durch das regelmäßige Trinken von Hibiskustee Blutzuckerschwankungen stabilisieren.

senkt den Cholesterinspiegel: das Trinken von Hibiskustee wirkt sich positiv auf die Triglycerid- und die schlechten LDL-Cholesterin-Werte aus. Die im Tee enthaltenen Antioxidantien verhindern zudem die Ablagerungen in den Arterien.


Tumorerkrankungen/Krebs: bei manchen Krebsarten (Leukämie, Brust-, Magen- und Lungenkrebs) haben Extrakte aus der Haut des Hibiskus eine hemmende Wirkung auf das Wachstum der Krebszellen gezeigt.

antibakterielle Wirkung: Untersuchungen haben bestätigt, dass Extrakte des Hibiskus eine antibakterielle Wirkung aufzeigen.

Nierensteine: durch seinen entwässernden Effekt wirkt der Hibiskus auch der Bildung von Nierensteinen entgegen.

Haarausfall: in der ayurvedischen Heilkunde wird der Hibiskus erfolgreich, dort Jaswand genannt, zur Bekämpfung des Haarausfalls eingesetzt. Aber nicht nur bei Haarausfall, sondern auch zur Pflege der Haare kommt er zum Einsatz. Er macht die Haare leichter kämmbar und verleiht ihnen mehr Glanz und Kraft.

bei Erkältungskrankheiten: Hibiskus enthält eine Menge an Vitamin C, Antioxidantien und viele sekundäre Pflanzenstoffe. Eine ideale Kombi gegen Erkältungsviren, da er obendrein noch eine fiebersenkende Wirkung hat.

verbessert die Leberwerte: es wurde beobachtet das das Hibiskusextrakt eine Verbesserung der Leberwerte hervorrufen kann. Zudem hat das Extrakt einen positiven Effekt bei einer Leberverfettung.

antidepressive Wirkung: auch hier haben Untersuchungen gezeigt, dass sich die sekundären Pflanzenstoffe des Hibiskus positiv auf das Gemüt auswirken.

entgiftende und entschlackende Wirkung: Hibiskus-Tee kurbelt den Stoffwechsel an, entwässert den Körper und transportiert Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper.

prämenstruales Symptom (PMS): der Hibiskus hat eine krampflösende Eigenschaft, was sich entspannend auf die Gebärmutter auswirkt.

Zubereitung von Hibiskustee:

Der Tee bietet nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern hat obendrein noch einen köstlichen Geschmack und ist auch noch einfach in der Zubereitung:
Getrocknete Hibiskusblätter in eine Teekanne geben und mit kochendem Wasser übergießen. Ca. 5 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
Der Tee kann kalt oder warm getrunken werden und je nach Belieben kann er mit Honig und/oder Zitronen- oder Limettensaft verfeinert werden.
Im Sommer ist er ein idealer Durstlöscher (ggf. Eiswürfel in den Tee geben) und im Winter ist er eine Vitamin-C-Bombe, die den Körper vor Erkältungskrankheiten schützt!

ACHTUNG! Für Schwangere wird der Tee nicht empfohlen, da der Hibiskus den Östrogenhaushalt durcheinanderbringen könnte!

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