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Grapefruit (Grapefruitkernextrakt) - die heilende Wirkung der Zitrusfrucht


Grapefruit

Die Grapefruit ist die Frucht des Grapefruitbaumes (Zitruspflanze), die aus einer Kreuzung einer Orange und einer Pampelmuse auf der Insel Barbados im Jahre 1750 entstanden ist. Im Bundesstaat Florida in den USA wird die seit 1875 kommerziell angebaut. Die Schale der Grapefruit ist gelb-rötlich und sie ist größer als eine Orange, aber kleiner als eine Pampelmuse.
Ihr Geschmack ist süß-säuerlich mit einer herben Note. Die Hochsaison der Frucht liegt in den Wintermonaten (Oktober - Mai). Die in unserem Land angebotenen Früchte stammen hauptsächlich aus den USA, der Türkei und aus Spanien.
Die Grapefruit zählt, wie viele andere Zitrusfrüchte, zu den Vitamin-C-Bomben und bietet obendrein noch zahlreiche andere gesundheitliche Vorteile. Sie ist zudem noch reich an Vitamin A, B1 und B6 sowie an den Mineralstoffen Calcium, Eisen, Kupfer, Magnesium und Phosphor. Der in ihr enthaltene Bitterstoff Naringin hat eine cholesterinsenkende Wirkung, fördert die Fettverdauung und wirkt sich positiv auf den Blutzucker aus. Desweiteren hat sie noch eine anti-bakterielle, eine anti-virale und eine anti-mykotische Wirkung und sorgt noch dazu dafür das der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen ist.
Nicht nur der Frucht, sondern auch den Kernen (Grapefruitkernextrakt) wird ein heilender Effekt nachgesagt. Entdeckt wurde diese Wirkung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts von dem Arzt und Wissenschaftler Dr. Harig. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Hobbygärtner stellte er fest, dass die Kerne der Grapefruit auf seinem Komposthaufen nicht verrotten. Seine Neugier und sein wissenschaftlicher Ehrgeiz waren geweckt und er machte sich auf die Suche nach den Inhaltstoffen der Kerne bzw. was der Grund dafür ist, warum diese Kerne so widerstandsfähig sind? Im Rahmen dieser Untersuchungen kam er zu dem Erkenntnis, dass die Grapefruitkerne eine anti-bakterielle Eigenschaft besitzen.
Mittlerweile haben zahlreiche Studien die Erkenntnisse von Dr. Harig bestätigt und den Kernen werden zudem noch eine anti-mykotische, anit-virale und anti-bakterielle Wirkung nachgesagt.
Auch wenn es immer wieder Diskusionen gab, konnten keine schädlichen Auswirkungen durch die Einnahme von Grapefruitkernextrakt (GKE) auf den menschlichen Körper festgestellt werden. Wichtig ist, dass beim Kauf darauf geachtet wird, dass keine chemischen Zusätze (wie z. B. Benzethoniumchlorid) enthalten sind und dass es sich um ein rein biologisches Extrakt (am besten in Bioqualität) handelt!

Gesundheitliche Wirkungen der Grapefruit und dem Grapefruitkernextrakt:

helfen bei der Gewichtsreduktion: der in der Grapefruit enthaltene Ballaststoff Pektin unterstützt zum einen die Verdauungsprozesse und füllt den Magen, indem er im Magen aufquillt. Durch dieses Aufquellen entsteht ein Sättigungsgefühl, was dazu führt, dass weniger gegessen wird. Zusätzlich enthält die Grapefruit den Mineralstoff Kalium, welcher den Körper zusätzlich entwässert.
Zu guter Letzt unterstützt der Verzehr der Grapefruit noch die Fettverdauung, was einen zusätzlichen Gewichtsverlust fördert.

Candida-Infektionen: wissenschaftliche Studien haben mittlerweile bestätigt, dass die enthaltenen Flavenoide im Grapefruitkernextrakt das Wachstum von Hefepilzen verhindern kann und deren Absterben unterstützt. Die Flavenoide greifen die Wände der Candida-Pilze an und sorgen dafür, dass die Hefepilze keine Nahrung mehr aufnehmen können und so verhungern.

Zahnfleischentzündungen: einige Tropfen flüssiger Grapefruitkernextrakt im Mundwasser sorgen, aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung, für eine Linderung der Beschwerden.

Warzen: leicht mit Wasser verdünnten flüssigen Grapefruitkernextrakt über mehrere Wochen auf die Warze geben. Durch die anti-virale Wirkung sollte es zu einem Verschwinden der Warze kommen.

Blasenentzündung: 3mal täglich 5 Tropfen Grapefruitkernextrakt oral eingenommen sorgen für eine Besserung der Beschwerden. Das Trinken von Grapefruitsaft (gemischt mit Wasser) unterstützt den Heilungsprozess zusätzlich.

stabilisiert den Blutzuckerspiegel: durch den niedrigen glykämischen Index der Grapefruit kommt es zu fast keinen Schwankungen beim Blutzuckerspiegel. Zudem sorgt das enthaltene Naringin für eine erhöhte Insulin-Empfindlichkeit, was vor allem für Diabetiker vorteilhaft ist.

senkt die Blutfette/Cholesterinwerte: das im Grapefruitkernextrakt enthaltene Naringin senkt die Cholesterinwerte als auch die Triglyzeride.

verbessert das Herz-Kreislaufsystem/senkt den Blutdruck: Flavonoide, wie z. B. Quercetin, Hesperidin und Rutin, die im Grapefruitkernextrakt enthalten sind, verbessern die Funktionalität des Herz-Kreislaufsystems und sorgen für einen blutdrucksenkenden Effekt.

bei Durchfall und Verdauungsproblemen: da diese Beschwerden in der Regel von Viren, Bakterien oder Pilzen ausgehen, kann die Einnahme des Grapefruitkernextrakts schnell für Abhilfe der Symptome sorgen.

Herpes: mehrmals täglich die befallenen Stellen mit verdünnten Grapefruitkernextrakt betupfen. Durch die anti-virale Wirkung des Extrakts kommt es zu einer Verbesserung der befallenen Hautstellen und obendrein wird das Immunsystem gestärkt.

Akne: aufgrund der anti-bakteriellen und anti-septischen Wirkung des Grapefruitkernextrakts lassen sich Aknepusteln gut damit behandeln. Hierfür wird der flüssige Grapefruitkernextrakt als Gesichtswasser verwendet.
Bei Akne am Rücken kann das Extrakt ins Badewasser gegeben werden.

Achtung! Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit Medikamenten

Die Grapefruit und die Kerne der Grapefruit enthalten das Glycosid Naringin und die chemische Verbindung (Gruppe der Furocumarine) Bergamottin. Diese beiden Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass bestimmte Wirkstoffe schlechter abgebaut werden. Was dazu führt, dass sich Wirkungen oder Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten verstärken können. Hierzu zählen:

- cholesterinsenkende Medikamente
- blutdrucksenkende Medikamente
- Antidepressiva
- Medikamente zur Krebsbehandlung
- Mittel gegen Erektionsstörungen
- Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen
- Glukokortikoide
- bestimmte Beruhigungsmittel
- Antihistaminika

Es empiehlt sich, wenn bestimmte Medikamente einzunehmen sind, vor der Einnahme des Graperfruikernextraktes Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten!!

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