Diese Webseite benutzt Cookies. Wenn Sie cysticus.de weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.Mehr Infos Akzeptieren


Zurück zur Hauptseite





-

Elektrosmog - Segen oder Fluch?


Elektrosmog

Vor gut über 100 Jahren galt es noch als Luxus das Licht mit einer Glühbirne zu entfachen und auch viele Tätigkeiten, die heute ohne Steckdose nahezu undenkbar sind, waren zur damaligen Zeit noch selbstverständlich.
Heutzutage kann man sich das Leben ohne Strom bzw. Elektrizität nicht mehr vorstellen. Lediglich den Stecker in die Steckdose und wir haben Licht, der Kühlschrank und die Waschmaschine laufen, die Züge fahren und was wäre die Welt ohne unsere Computer, die auch auf eine konstante Stromzufuhr angewiesen sind.

Aber woher kommt der Strom, wie funktioniert das mit der Elektrizität und was ist Strom? Wie wirkt er sich auf unsere Umwelt aus? Wir sehen ihn nicht, aber seine Wirkung kann sogar tödlich sein.

Wie noch aus dem Physikunterricht bekannt, hat der Strom etwas mit Elektronen zu tun. Was viele vielleicht nicht wissen, ist, dass das Wort "elektron", welches aus dem griechischem stammt, wörtlich übersetzt Bernstein bedeutet. Denn bereits in der griechischen Antike wurde bereits erkannt, dass wenn man am Bernstein rieb, eine gewisse Anziehungskraft entstand, die bewirkte, dass kleinere und leichte Gegenstände durch diese Reibung vom Bernstein angezogen wurden. Heutzutage würde man sagen, dass es sich hier um Reibungselektrizität handelt. D. h., dass durch die Reibung der Bernstein aufgeladen wurde und sich die geladenen Teilchen auf der Oberfläche des Bernsteins ansammelten und so andere Teilchen anzogen.
Erst viele Jahrhunderte später, ca. Ende des 18. Jahrhunderts, lernten die Menschen diese Kraft zu nutzen und Alessandro Volta erfand 1775 die Batterie.
Die weitere Entwicklung war die Erkenntnis, dass es einen Zusammenhang zwischen Strom und dem Magnetismus gab. Dieses Wissen nutzte 1866 Werner Siemens und entwickelte den Generator (Dynamo) und diese Bewegungsenergie wird auch heute noch zur Produktion des Stroms in Kraftwerken genutzt.
Vom Kraftwerk wird der Strom in das Leitungssystem eingespeist und diese versorgen die einzelnen Abnehmer mit Strom. Sobald ein Gerät oder eine Maschine eingeschaltet wird, schließt sich der Stromkreis und der Strom kann fließen und das angeschlossene Gerät arbeitet.

Hört sich wunderbar an und funktioniert auch in der Regel in unserem Alltag bestens und die technischen Errungenschaften durch die Weiterentwicklung der Elektrizität sind nahezu genial.
Aber wie so oft im Leben gibt es auch hier Schattenseiten. Generell sind wir Menschen nahezu überall von elektrischen und magnetischen Feldern umgeben. Diese haben zum einen einen natürlichen als auch einen künstlich erzeugten Ursprung. Mittlerweile haben sich diese durch unser High-Tech-Leben in ein ziemlich dichtes, sehr intensives Strahlennetz entwickelt, was in den letzten 20 Jahren immer mehr kritisch, vor allem im Zusammenhang mit gesundheitlichen Bedenken, mit dem Wort Elektrosmog diskutiert wird.
Unterschieden wird bei den elektromagnetischen Feldern in Gleichfelder, niederfrequente und hochfrequente Wechselfelder

Bei Gleichfeldern (Gleichstrom) fließen die Elektronen immer in dieselbe Richtung und sie sind für den Menschen am wenigsten schädlich. Elektromagnetische Gleichfelder entstehen z. B. durch Elektrogeräte die batteriebetrieben sind.

Bei Wechselfeldern, ob niederfrequentiert oder hochfrequentiert, fließen die Elektronen nicht mehr nur in eine Richtung, sonder die Richtung wird immer wieder gewechselt.

Niederfrequentierte Wechselfelder haben eine Frequenz von 1 Hertz bis zu 30.000 Hertz. Hierzu zählt unser Haushaltsstrom mit den verlegten Kabeln als auch den angeschlossenen Geräten. Die Netzfrequenz der Stromversorgungsunternehmen für den Hausbedarf liegt bei 50 Hertz und liegt somit in einem niedrigen Bereich.

Hochfrequentierte Wechselfelder haben eine Frequenz von 30.000 Hertz bis zu 300 Gigahertz und es bedarf in der Regel immer einen Sender, der diesen erzeugt (Dauerstrahlung). Hierzu zählen z. B. unsere Mobiltelefone (außer im Flugmodus), Mobilfunkmasten, Schnurlostelefone (DECT-Strahlung), WLAN, Radar und Bluetooth.

Fakt ist, dass mit steigender Frequenz die gesundheitsschädliche Wirkung zunimmt!

Was bedeutet das für unsere Gesundheit?

Ist er nun für unsere Gesundheit schädlich, der Elektrosmog oder nicht? Mit Elektrosmog meint man die tägliche Belastung für den Menschen, aber auch der Umwelt durch künstlich erzeugte elektrische, magnetische Felder.
Dies ist immer noch nicht eindeutig geklärt. Zum einen gibt es unterdessen eindeutige Studien die dies bestätigen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich eine sehr große Lobby, die davon profitiert und dies immer wieder versucht mit Gegenstudien abzustreiten.

Laut Studien können folgende Beschwerden durch Elektrosmog kommen:

Minderung der Schlafqualität: Elektrosmog sorgt für einen verringerte Produktion des Schlafhormons Melatonin. Auch die Tiefschlafphasen können durch elektromagnetische Frequenzen negativ gestört werden. Obendrein ist eine ausreichende Melatoninproduktion Voraussetzung für ein ordentlich arbeitendes Immunsystem.

Depressionen und Erschöpfungszustände;
negative Beeinflussung des Nervensystems: Studien belegen, dass seit dem flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes eine Steigerung an ADHS-erkrankten Kindern besteht. Die Erkrankung an Epilepsie als auch Störungen im zentralen Nervensystems haben seitdem zugenommen.

Zunahme von Bluterkrankungen, wie z. B. der Leukämie

Zunahme von Tumorerkrankungen (vor allem Gehirntumor): Dies wird vor allem dem hochfrequentierten Wechselstrom zugeschrieben. Die oft nahe Haltung des Handys am Kopf sorgt für die erschreckende Zunahme von Augen- und Gehirntumorerkrankungen.

Wie kann ich mich schützen?

Mittlerweile gibt es entsprechende Unternehmen die sich darauf spezialisiert haben, Produkte zu entwickeln die die Belastung durch den Elektrosmog reduzieren können.
Hierzu zählen Chipkarten für das Telefon und den PC, Baldachine über dem Bett, Abschirmfarben für die Wände, Abschirmkleidung und Abschirmstoffe.

Metallisierte Vorhänge und Alu-Jalousien können die Strahlung minimieren.

Vor allem im Schlafbereich soll die Strahlenbelastung so gut wie möglich minimiert werden.
Verlängerungskabel und Steckerleisten sollen nicht unter dem Bett verlegt werden. Handys und DECT-Telefone inkl. der Basisstation gehören nicht in das Schlafzimmer oder Kinderzimmer!
Durch einen Netzfreischalter kann die elektromagnetische Strahlung im Schlaf- oder Kinderzimmer minimiert werden.

Bluetooth, Mobilfunk und WLAN im Haus oder sofern möglich am Arbeitsplatz nur einschalten, wenn es tatsächlich benötigt wird. Computer lassen sich anstelle von WLAN über ein Kabel mit dem Internet verbinden

Bei häufigem Telefonieren mit dem Handy oder DECT-Telefonen auf ein Head-Set ausweichen. Somit verhindert man, dass das Telefon ständig in Kopfhöhe gehalten wird.

Beim Kauf von Mobiltelefonen auf den SAR-Wert achten. Der Grenzwert liegt bei zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht.


Naturheilkunde Forum
Schüssler Salze  Klassische Homöopathie  Heilpilze  ätherische Öle   Top

 Impressum    Datenschutz