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CBD-Öl - keine berauschende sondern eine heilende Wirkung


Hanf

Hört man das Wort Hanf, so gehen die ersten Gedanken meist in Richtung leichte Drogen, Marihuana und dergleichen.
Cannabidiol (CBD) findet man im Faserhanf und hat keine berauschende Wirkung, aber dafür enorme Heilkräfte, da dieser Stoff entzündungshemmende, antibakterielle und entkrampfende Eigenschaften besitzt.

Der Hanf hat seine Ursprünge in Asien und war schon vor ca. 10.000 Jahren dort ein bedeutendes Nahrungsmittel und wurde auch damals schon für medizinische Zwecke genutzt. Dank seiner belastungsfähigen Fasern wurde er auch zur Textilherstellung verwendet und war durch seine Vielschichtigkeit lange ein begehrtes Handelsgut.
In den letzten Jahrhunderten verdrängten Baumwolle, Jute und Kunstfasern die Hanfpflanze. Inzwischen steigt die Beliebtheit des Hanfs wieder enorm, da seine vielfältigen Eigenschaften sowohl für die Industrie (Dämmstoffe, Papier), im Lebensmittelbereich und in der Medizin wieder starke Beachtung finden.

Beim Nutzhanf bzw. Industriehanf handelt es sich um eine Kultur-Hanfart und dieser wird insbesondere zur Gewinnung von Hanffasern angebaut. Der Anteil an Hanffasern ist bei dieser Hanfart sehr hoch und sie enthalten weniger als 0,2 % Tetrahydrocannabinol (THC), so dass diese Art nicht zur Herstellung von von Haschisch und Marihuana geeignet ist.
Desweiteren wird durch Gewinnung von Hanföl auch der Hanfsamen und die Hanfblüten genutzt.
In der EU sind im Moment ca. 50 Hanfsorten für den Anbau zugelassen, die einen THC-Gehalt von weniger als 0,2 % zwingend vorschreibt.

Für die Herstellung von CBD-Öl werden die Samen der Hanfpflanze verwendet. Der Samen wird in Ölmühlen zwischen 40° und 60° gepresst. Nur bei diesen Temperaturen ist gewährleistet, dass alle wichtigen Stoffe erhalten bleiben. Das Öl wird dann mit CBD Extrakten, die durch die Destillation gewonnen werden, angereichert.

CBD-Öl enthält viele wichtige Inhaltstoffe, die der Körper benötigt, aber nicht selber herstellen kann. Es handelt sich dabei um wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine (z. B. Vitamin E, B1 und B2) und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Auch das ideale Verhältnis zwischen den Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren ist im Hanföl nahezu einmalig. Hervorzuheben sind allerdings die Cannabinoide, die das Öl besonders wertvoll machen. Hierzu zählen die Cannabinoide CBC (entzündungshemmend), CBD (schmerz- und krampflindernd), CBDA (brechreizlindernd), CGB (antibakteriell), CBN (angstlindernd, drucksenkend). All diese Inhaltsstoffe machen das CBD-Öl zu einem wertvollen Helfer bei vielerlei Beschwerden.

Folgende Wirkungen sind schon durch Studien belegt


Hanfblüte
Akne: durch die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung des CBD-Öls sorgt es für Linderung der Beschwerden. Obendrein stabilisiert es den Fettgehalt der Haut und beugt weiteren Aknepusteln vor.

Diabetes Mellitus: eine Studie bei Mäusen ergab, dass das CBD-Öl vorbeugend gegen Diabetes schützt.

Morbus Crohn: aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung wirkt sich das CBD-Öl positiv bei Morbus-Crohn-Patienten aus, da es einen stabilisierenden Effekt auf die Beschaffenheit der Darmstruktur ausübt.

Alzheimer: eine Studie belegt, dass die Wirkung von Cannabinioden die degenerativen Prozesse verhindern können.

Krebs: in der Krebsforschung (z. B. bei Lungenkrebs, Brustkrebs und Gehirntumor) wurde festgestellt, dass sich die Wirkung von CBD positiv auf den Heilverlauf auswirkt und das weitere Wachstum der Krebszellen gehindert wird.

Allergien: die Inhaltsstoffe des CBD-Öls haben einen regulierenden Effekt auf das Immunsystem des Körpers. Desweiteren sorgen die entzündungshemmenden Eigenschaften des Öls für Linderung bei einem akuten Allergie-Schub.

Asthma: auch Asthma-Patienten gewinnen anhand des CBD-Öls, da das Immunsystem stabilisiert wird und die körpereigenen Abwehrkräfte mehr in Einklang kommen.

Nervosität, Angstzustände, Schlaflosigkeit: das CBD-Öl hat eine beruhigende Wirkung auf den Organismus und auf die Psyche. In Stresssituation und bei Unruhezuständen kann dass CBD-Öl daher gute Dienste erweisen und für mehr Ruhe und Stabilität sorgen.

Gelenkschmerzen: die schmerzlindernde Wirkung des CBD-Öls kann sowohl bei rheumatoider Arthritis als auch bei einer degenerativen Arthrose für eine schnelle Abhilfe der Beschwerden sorgen.

Muskelkrämpfe: die krampflösende Eigenschaft des CBD-Öls hat einen lindernden Effekt bei Muskelkrämpfen.

Übelkeit, z. B. bei Chemotherapie: bei häufiger Übelkeit, die meist eine Chemotherapie begleitet, kann durch eine orale Gabe des CBD-Öls für Abhilfe gesorgt werden.

Multiple Sklerose: Studien haben gezeigt, dass Cannabidiol die therapeutischen Maßnahmen im Rahmen einer Multiple Sklerose Behandlung positiv unterstützen können.

entzündungsbedingte Schmerzen, Nervenschmerzen, Migräne: das CBD-Öl sorgt ebenso wie synthetische Schmerzmittel für eine Schmerzlinderung. Es bietet sich so als gute Alternative an, da es nicht abhängig macht und so gut wie keine Nebenwirkungen hat. Obendrein schildern Migräne-Patienten - aber auch Schmerzpatienten, dass bei einer regelmäßigen Einnahme des CBD-Öls sich die Schübe minimieren.



Nebenwirkungen:

Prinzipiell sind keine starken Nebenwirkungen beim CBD-Öl bekannt (dies wurde durch Studien belegt). Sehr selten kann es zu Müdigkeit, Appetitmangel und Durchfall kommen.

Dosierung:

Generell sollte man sich an die Dosierungsempfehlung des Herstellers halten.
Als richtungsweisend gilt bei leichtern Beschwerden 2mal täglich (morgens und abends) 3 Tropfen 5% CBD-Öl zu Beginn der Therapie. Nach ca. einer Woche kann die Dosis auf 5 Tropfen erhöht werden.

Schwangere und Kinder sollten kein CBD-Öl einnehmen!
Patienten, die Omeprazol oder Diazepam einnehmen, sollten mit ihrem behandelnden Arzt Rücksprache bzgl. der Einnahme des CBD-Öls halten!


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