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Natürliche Medikamente der besonderen Art

Omega-Fettsäuren / Natürliche Öle



Den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren kann man sehr gut mit Fischen wie Tunfisch, Makrele, Ölsardine, Hering, Sardelle oder Lachs, den Bedarf an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren mit Hanföl oder Leinöl decken!


- > Hanföl
- > Leinöl mit Quark
- > Olivenöl
- > Rapsöl
- > Schwarzkümmelöl / Nigella sativa

  Aus dieser Leinfrucht entsteht das kostbare Leinöl!

Omega-Fettsäuren


Die Omega-Fettsäuren bezeichnen essentielle ungesättigte Fettsäuren:
Je nach Stellung der "Doppelbindungen", die das Fettsäuremolekül ungesättigt werden lässt und damit im Stoffwechsel unseres Körpers reaktionsschnell verschiedene wichtige Stoffwechselprodukte aufbaut, kann man folgende Omega-Fettsäuren unterscheiden:


Zu den Omega-6-Fettsäuren zählen:
Linolsäure => Gamma-Linolensäure => Dihomo-gamma-Linolensäure => Arachidonsäure


Arachidonsäure ist ein Ausgangsprodukt für die Synthese von Prostaglandinen (Gewebshormone) mit sehr unterschiedlichen Wirkungen.


Zu den Omega-3-Fettsäuren zählen:
a-Linolensäure => Eicosapentaensäure (EPA) => Docosahexaensäure (DHA).


Die Docosahexaensäure (DHA) hat vor allem Bedeutung als funktioneller Bestandteil im Nervengewebe und in der Netzhaut des Auges. Essentielle Fettsäuren (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) sind auch in den Zellmembranen unserer Zellen enthalten. Ein Mangel an den Omega-Fettsäuren hätte schwere Stoffwechselstörungen zur Folge!


Der regelmäßige Verzehr von Omega-3-Fettsäuren schützt uns zumindest teilweise vor den gefürchteten Herz- und Kreislauferkrankungen: erhöhte Blutfettspiegel und Bluthochdruck bergen gesundheitliche Risiken. Die Omega-3-Fettsäuren verdünnen das Blut und wirken damit den gefürchteten Thrombosen entgegen (Herzinfarktprophylaxe).


Angaben in %

Hanföl

Leinöl

Rapsöl

Olivenöl

Sonnenblumenöl

Distelöl

Ölsäure

13 18 57 75 35 19 

Linolsäure

52 13 19 60 74 

a-Linolensäure

20 49 10 Spuren Spuren 

Gamma-Linolensäure


Eskimos leiden kaum unter den Herz- und Kreislauferkrankungen, ihr reichlicher Verzehr von Fischen schützt sie davor. Omega-Fettsäuren tierischer Herkunft wie Seefisch und pflanzliche Öle wie Hanföl und natürlich Leinöl mit seinem hohen Anteil von ca. 49% der a-Linolensäure ergänzen sich wunderbar. Die bei uns häufig gegessenen Meeresfische wie Seelachs oder Kabeljau können unseren Omega-Fettsäure Bedarf nicht decken, weil sie von Natur aus sehr fettarm sind.

Olivenöl enthält vor allem die Ölsäure, sie ist keine Omega-Fettsäure, sondern eine einfach- ungesättigte Fettsäure, die auch gesund ist, daher der hohe Verbrauch von Olivenöl in Deutschland und anderen Ländern.


Nach neueren Forschungsergebnissen gilt:

Wer eine familiäre Belastung von Erkrankungen der Herzkranzgefäße hat, greife überwiegend zu Ölen der Omega-3-Fettsäuren mit der a-Linolensäure wie Leinöl und Hanföl! Wer familiär mit Krebs belastet ist, greife überwiegend zu Ölen mit einfach-ungesättigten Fettsäuren mit der Ölsäure, vor allem dem Olivenöl, oder auch dem Rapsöl.

Siehe dazu obige Tabelle.


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Quelle: Grundfragen der Ernährung, Cornelia A. Schlieper 2002, Dr. Felix Büchner-Verlag.



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