Antibiotika abhängig?

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Bachblüte
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Antibiotika abhängig?

Beitrag von Bachblüte » 10.09.2019, 15:30

Hallo,

ich sorge mich gerade ein bisschen. Meine Freundin hat immer wieder Blasen- oder sogar Nierenbeckenentzündungen und wird sie nicht los. Das heißt konkret, alle 3-4 Monate bricht was aus, sie geht zum Arzt und der verschreibt dann Antibiotika. Toll ist das nicht, denn offenbar schlagen die nicht richtig an. Dabei wurde schon viel gewechselt.
Ich habe jetzt Bedenken, dass ihr Körper jetzt die Antibiotika schon gar nicht mehr annimmt?

Gibt es hier Erfahrungswerte, wie man mit dem Thema umgehen sollte?

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Winterfeuer
Beiträge: 10
Registriert: 11.01.2019, 16:52

Re: Antibiotika abhängig?

Beitrag von Winterfeuer » 11.09.2019, 10:45

Hallo,

ich würde tatsächlich mal den Arzt wechseln oder eben einfach eine zweite Meinung einholen. Denn, in der Regel, nimmt man ein mal für längere Zeit Antibiotika und dann sind die Bakterien weg. Ziel ist es ja überlebende Bakterien unschädlich zu machen und somit einen Rückfall zu vermeiden. Wenn sie Pech hat, dann sind "ihre Bakterien" aber bereits alle gängigen Antibiotika gewöhnt...
Laut: https://www.alphaklinik.de/antibiotika- ... r-bersicht gibt es nur eine Hand voll gängiger Wirkstoffe. Vielleicht gleicht ihr mal ab, was hatte sie denn in der letzten Zeit verschrieben bekommen? Wiederkehrende und chronischen Blasenentzündungen sollten eh gesondert untersucht werden.

Bei https://www.naturheilmagazin.de/natuerl ... ndung.html habe ich aber eine ganz gute Zusammenfassung gefunden:

- Prüfen, ob anatomische Veränderungen vorliegen
- liegen hormonelle Faktoren vor?
- nicht zu unterschätzen ist auch der psychische Stress

Sie selbst kann das Milieu in Darm und Scheide versuchen zu verbessern. Einfache Regeln bei der täglichen Hygiene und beim Geschlechtsverkehr beachten. Oder auch täglich Ackerschachtelhalm und Birkentee trinken. Zunächst müssen aber die Ursachen geklärt werden!

Viviana
Beiträge: 4
Registriert: 14.09.2019, 18:46

Re: Antibiotika abhängig?

Beitrag von Viviana » 14.09.2019, 18:54

Ich hatte in meinem Leben schon über 20 Blasenentzündungen und musste auch jedes Mal Antibiotika nehmen. Man hat keine andere Wahl, wenn man erst einmal Blut im Urin hat. War absolut keine schöne Zeit. Sie sollte darauf achten, immer mindestens 2 Liter Wasser am Tag zu trinken, das hilft der Blase ungemein alle Bakterien auszuspülen und es gar nicht erst zur Entzündung kommen zu lassen. Außerdem gibt es natürliche Helfer die D-Mannose, die die Bakterien aus der Blase befördern. Bei chronischen Blasenentzündungen kann man das sogar fortlaufend jeden Tag einnehmen. Alles besser als Antibiotika. Noch dazu kommt, dass bei Blasenentzündungen meist Breitband-Antibiotika gegeben werden, weil es schnell gehen muss und die Zeit nicht da ist um zu schauen, welcher Bakterienstamm genau in der Blase ist. Ist alles nicht gut. Bei mir gingen die ständigen Blasenentzündungen übrigens weg, als ich meine Psyche in den Griff bekommen habe. Nach er dritten Psycho-Therapeutin wurde ich wesentlich stabiler und glücklicher und die Blasenentzündungen verschwanden. Körper und Geist hängen eben doch wesentlich stärker zusammen als die Schulmedizin es gern hören möchte. ;I

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