Gewichtszunahme, Abgeschlagenheit, unregelmäßiger Zyklus

Sie sind sich unsicher, welche Therapieform bei den betreffenden Beschwerden oder der Erkrankung sinnvoll ist? Dann sind Sie hier richtig.

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Zystiknutsch
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Gewichtszunahme, Abgeschlagenheit, unregelmäßiger Zyklus

Beitrag von Zystiknutsch » 25.07.2018, 10:44

Hallo Freunde!

Meine Mitbewohnerin klagt sein zwei drei Monaten nun schon über massive körperliche Beschwerden und da ich hier ja angemeldet bin wollte ich euch mal um rate fragen.
Konkret hat sie innerhalb von wenigen Wochen fast zehn Kilo zugenommen, sie isst schon etwas mehr als sonst (sie hat eine Trennung hinter sich) aber auch nicht unnormal viel, also kein Binge Eating.
dazu kommen Symptome wie Abgeschlagenheit, sie ist ständig müde, kann sich kaum zu etwas aufraffen, ihre Periode kommt total unregelmäßig (das kennt man doch eigentlich nur von Magersucht??).

Sie meint dass sie psychisch wieder voll auf dem Damm ist, ich vermutete nämlich dass das alles irgendwo nur Begleiterscheinungen einer Trennung sind, doch sie beteuert dass dem nicht so ist.
Ich mache mir Sorgen, genauso wie sie, weil das alles auch irgendwie nicht so wirklich zusammenpasst von den Symptomen her, was meint ihr?
Was kann man tun um den Körper und geist wieder etwas in Einklang miteinander zu bringen?
freundliche Grüße aus Erlangen,
Eure
Erla Schmidt

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Fr. Laurence Gromier-Heim
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Beitrag von Fr. Laurence Gromier-Heim » 25.07.2018, 11:52

Guten Tag,

ein solches massiver Körpergewichtsverlust in kurze Zeit + Müdigkeit dürfen nicht auf die Psyche geschoben werden.
Ich rate Ihrer Mitbewohnerin dringendst sich von einem Arzt untersuchen zu lassen und eine ausführliche Blutanalyse machen zu lassen, ggfs. soll sie zum Internist und keine Zeit verlieren.
Beste Grüße
Laurence
Laurence Gromier-Heim, B.Sc., Heilpraktikerin.
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BioTherapeut
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Beitrag von BioTherapeut » 26.07.2018, 07:45

natürlich muss eine organische Ursache ausgeschlossen werden, also ab zum Arzt.
Regelstören psychischer Ursache gibt es nicht nur bei Untergewichtigen. Kann es nicht sein, dass Ihre Freundin zu viel isst? Woher wollen Sie wissen, dass sie nicht zu viel isst?
Ich finde, das passt alles stimmig zu den Symptomen nach einer Trennung als Zeichen einer reaktiven Depression.

Carola
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Beitrag von Carola » 26.07.2018, 09:37

Ich schliesse mich ein bisschen BioTherapeut an, für mich klingt das auch alles nach einer schwerwiegenderen Form von Post-Trennungsdepression.
Du weißt doch gar nicht, ob sie dir die ganze Wahrheit erzählt, es ist ja allgemeinhin bekannt dass Betroffene ihre Probleme gern beschönigen.
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Mattes
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Beitrag von Mattes » 26.07.2018, 13:36

Hallo,

ich finde hier den Arzt aufsuchen ist die bereits bekundete klügste Idee die zu der frage kam. Da weiter an Psycho Mustern herumraten ist fahrlässig. Tatsächlich erinnern mich die von dir beschriebenen Symptome an einen Artikel, den ich kürzlich gelesen habe, wo es um Schilddrüsenerkrankungen ging.

Ganz speziell: Hashimoto Thyreoiditis

Vielleicht willst du dich hier einfach mal einlesen. Finde den Artikel hier passend.

Ich will damit keine Ferndiagnosen stellen, aber vielleicht kann man den Arzt direkt nach Erkrankungen der Schilddrüse fragen, das kommt relativ häufig vor und ist behandelbar.

Sicher ist so eine Diagnose ein extra Abfuck, aber besser man weiß was mit einem los ist.

Grundsätzlich ist der beste Vorgang erstmal körperliche Ursachen auszuschließen und wenn dann nichts mehr bleibt die Psyche anzugehen.

Liebe Grüße
Tadeln ist leicht, deshalb tun es so viele. Mit Verstand loben ist schwer, deshalb tun es so wenige.

LiliEma
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Beitrag von LiliEma » 30.07.2018, 15:52

Hallo,
bei so was immer zum Arzt. Bevor deiner Freundin hier diverse Tipps gegeben werden das sie alle mögliche ausprobiert, lieber erstmal ein Blutbild machen, bei mir kamen diese Symptome von einem Eisenmangel.

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