Erythrophobie, was hilft?

Bei chronischen Erkrankungen leidet meist nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Seele; leider wird jedoch oft unsere Seele vernachlässigt. Die Psychoecke soll Mut machen, sich seiner Seele bewusst zu werden.
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Rosalie
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Erythrophobie, was hilft?

Beitrag von Rosalie » 30.01.2008, 22:42

Hallo, leide leider unter dem sehr unangenehmen Problem des Errötens, was sehr harmlos klingt, sich jedoch sehr intensiv äußert. Da ich seit längerem davon betroffen bin (ca. 15 Jahre, bin jetzt 38), habe ich schon div.Therapien (Verhaltens-/Gesprächs-Therapie) gemacht, die jedoch an dem eigentlichen Bild nichts verändert haben. Auch nicht an meiner Einstellung dazu: es ist einfach nur unangenehm und peinlich ^--^ . Ich traue mich nicht mehr in entsprechende alltägliche Situationen rein, sondern vermeide diese. Habe div. körperliche Symptome dazu entwickelt (Verd.probleme, Haarausfall usw.) und suche hier nun Rat, ob mir jemand eine alternative Heilmethode nennen kann, die mir in dieser Sache hilft.
Vielen Dank,
Rosalie

Hänsel
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Registriert: 20.02.2008, 16:40

Lang ist's her

Beitrag von Hänsel » 21.02.2008, 17:37

Erröten, wer kennt es nicht, ich jedenfalls. Eine Situation ist peinlich, und das Erröten ebenfalls.

Hallo Rosalie, grundsätzlich ist Dein Erröten glaube ich ein, wie man so sagt, psychisches Problem: der Körper reagiert nur auf Informationen. Wenn Psyche auch das Persönlichkeitsbild einschließt, scheint es mir, als wäre, durch was auch immer, Dein Selbstbewusstsein geschwächt bzw. niemals „richtig“ entwickelt worden.

Du sprichst von „entsprechenden“ Situationen. Sind die real oder irrational peinlich?
Wäre auch ganz hilfreich (für Dich), wenn Du weitere Informationen gibst und über Deine Situation allgemein erzählst (z.B. Familie, Arbeit, Vorlieben)

Vielleicht hilft auf der Suche nach dem Kern der Persönlichkeitsstörung begleitend ein Opium-Präparat. Was sagen die Experten?

Ich kenne eine nette Geschichte, die ich mal erzähle in der Annahme, Humor könne auf keinen Fall schaden:
Ein Mann geht zum Arzt, weil er sich dauernd in die Hosen macht. Versehentlich gibt man ihm ein Beruhigungsmittel mit. Nach einer Woche fragt ihn der Arzt, ob das Medikament geholfen hätte. Nein und Ja, sagt der Patient, ich mache mir immer noch in die Hosen, aber es regt mich überhaupt nicht mehr auf.

Einen schönen Abend wünscht
Hänsel
Leben ist der Weg zur Gesundheit, Option zur Heilung von Geist und Liebe.

jaden
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Registriert: 19.10.2008, 01:29

Beitrag von jaden » 20.10.2008, 08:41

Liebe Rosalie!
Ich finde es total süß, wenn jemand errötet! Gibt es nichts Konkretes, was gegen das Problem helfen würde, wenn es dich so stört? Schau unter Schüsslersalzen, da sind ein paar angeführt, welche das Selbstbewusstsein stärken. Gegen das Erröten an sich kann man glaube ich nichts machen, das ist eine Veranlagung die sich nun mal äußert… aber wenn du selbstbewusster wirst, ist dir auch nichts mehr so schnell peinlich!

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