panik,angst und erstickungsgefühle den ganzen Tag durch BO

Bei chronischen Erkrankungen leidet meist nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Seele; leider wird jedoch oft unsere Seele vernachlässigt. Die Psychoecke soll Mut machen, sich seiner Seele bewusst zu werden.
Antworten
jennyscheel
Beiträge: 1
Registriert: 14.01.2010, 19:47
Wohnort: berlin

panik,angst und erstickungsgefühle den ganzen Tag durch BO

Beitrag von jennyscheel » 14.01.2010, 20:00

Hallo,ich bin36 Jahre alt, 4fache Mutter(18,14,8 und 3 Jahre)und leide seit ungefähr 7 Wochen an ständiger Müdigkeit,Schwindel,Übelkeit,Erstickungsgefühle,Angst alleine zu sein,Panikattacken usw... durch Burn out Syndrom.Es ist kaum noch auszuhalten und ich habe ständig das Gefühl verrückt zu werden,es hat sich ganz langsam in den letzten Monaten stück für stück eingeschlichen.Ich war beim Artz und mache jetzt eine Therapie,festgestellt wurde Burn out.Ich habe viel schlimmes von Kind an durch gemacht,daher soll es kommen.Mein Anliegen ist eigentlich,hilft eine Bachblütentherapie ??? Ich nehme keine Medikamente und möchte das auch nicht.Wenn,dann nur Hömopatie.Es wäre mein letzte Hoffnung
vielen lieben Dank im vorraus
Jenny

Benutzeravatar
wattebällchen
Beiträge: 987
Registriert: 09.07.2008, 14:21

Beitrag von wattebällchen » 15.01.2010, 08:37

Hallo und guten Morgen Jenny,

wie wäre es, wenn du auch mal eine Mutter/Kind-Kur für dich und die beiden Kleineren beantragen würdest (Hausarzt). Die Kinder sollten betreut werden, damit du Ruhe finden kannst. Nicht alle Kurkliniken haben Ganztagsbetreuung. Da musst du aussuchen (Krankenkasse fragen).

Deine zwei Großen könnte man ja auch mal für einige Zeit "alleine" wurschteln lassen. Der Papa ist ja auch noch da und evtl. gibts ne Oma oder liebe Nachbarin.

Eine psychotherapeutische Behandlung ist bei dir unbedingt angebracht. Auch solltest du verschiedene Entspannungsverfahren lernen , nicht nur eines. Jede Situation erfordert andere Strategien.

Solltest du eine "perfekte" Mutter sein , die meint, selbst Brot backen und Marmelade einkochen zu müssen, solltest du dich langsam und mit therapeutischer Hilfe von dieser "Nichtrealität" lösen.

Ich weiß selbst, was es heißt eine große Familie zu haben. Ich habe 4 (mittlerweile erwachsene) Kinder und 4 Pflegekinder aufgezogen ...

Auch schon die Kleinen können ihre Aufgaben im Haushalt erfüllen.

Auf jeden Fall hast du schon den ersten Schritt gemacht, aus deinem Dilemma herauszukommen und dir helfen zu lassen. Möglicherweise steckt auch eine larvierte Depression hinter der ganzen Geschichte. Deine Kindheitserfahrungen könnten dazu beigetragen haben.
Doch dies wird im Laufe der Zeit dein Therapeut herausfinden.

Denke jetzt einfach mal auch an dich und trage nicht allen den Hintern hinterdrein ...
Natürlich wird deine Familie nicht begeistert reagieren, jetzt auch mal diverse Aufgaben delegiert zu bekommen, aber es muss sein.
Wenn Mama ganz zusammenklappt, weil sie alles alleine stemmen soll, müssen sie auch ran...
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

Antworten