Dringende Frage zu Mukoviszidose

verschiedene Naturheilverfahren wie Blutegeltherapie, Hypnose, Gua Sha u.a.
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Jessi
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Dringende Frage zu Mukoviszidose

Beitrag von Jessi » 08.03.2006, 22:18

Hallo,
mein Name ist Jessica. Ich Schreibe eine Facharbeit in Biologie ( Thema: Leben mit genetischen Defekten) wobei mich besonders die Therapie Interessiert. Leider ist bei mir das Problem aufgetreten das im Internet und in Bücher nicht das gleiche steht. Sondern enorme Abweichungen zu sehen sind. Außerdem können mir mein Arzt und meine Apotheke nicht weiter helfen. Und aus diesem Grund hoffe ich, dass sich hier jemand findet der mir bei meinen Fragen weiter helfen kann. z.b in wie weit kann man die Leiden durch Naturheilkunde lindern?
Danke Jessica

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Stefan
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Wie weit kann man die Leiden durch Naturheilkunde lindern?

Beitrag von Stefan » 10.03.2006, 13:38

In wie weit man die Leiden durch Naturheilkunde lindern kann?

Bei chronischen Lungenerkrankungen findet oft eine bakterielle Besiedlung mit pathogenen (krankheitserregenden)
Bakterien statt. Dies kann beispielsweise bei chronischer Bronchitis, COPD, Kartagener Syndrom und im besonderen
Maße auch bei der Mukoviszidose sein.
Um diese pathogenen Keime besser in den Griff zu bekommen, werden in Intervallen Antibiotikainfusionen
durchgeführt. Werden diese Intervalle zu kurz, riskiert man Resistenzen von Antibiotika und weitere Schäden,
da die wirksamen Antibiotika u.a. leberschädigend sind und das Gehör bis zur Taubheit schädigen können.
Damit sich die Bakterien zwischen den Intervallen nicht ihres Lebens erfreuen, setzt hier die Naturheilkunde an:
Die Aromatherapie kennt einige stark antibakterielle Aromaöle, die man indirekt über die Raumluft mit Erfolg inhalieren kann, zu nennen wäre z.B. das bekannte Teebaumöl. Aber auch hier gilt: nicht zu lange anwenden (max. 3 Wochen), sonst drohen entgegen der landläufigen Meinung Resistenzen.

Aber auch die heimische Natur hat einiges zu bieten: Angocin Anti-Infekt N enthält Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel.
Diese Kombination erweist sich als sehr stark antibakteriell. Nicht zu vergessen unseren heimischen Knoblauch,
der jedoch aus gesellschaftsliebenden Gründen meist doch nicht in Frage kommt.

Ein weiteres Problem stellen die viralen Infekte (Erkältungen) dar, wie sie jetzt im Winter hier und da grassieren.
Chronisch Kranke leiden sehr darunter, schließlich findet nach einer viralen Kontamination meist eine bakterielle
Invasion statt, die so manch einem Lungenkranken das Fürchten gelehrt hat. Nächtliche Hustenattacken, massenhafter Schleim und die Dauer der lästigen Viecher stören nicht nur das Wohlbefinden, sondern entzünden das Lungengewebe und begünstigen eine weitere Zerstörung der Lunge.

Hier bieten sich die Heilpilze an, insbesondere der stark antiviral wirkende Shiitake und Coriolus / Schmetterlingstramete Pilz, der auch unser Immunsystem fitt gegen die Eindringlinge macht und uns die Angst vor dem Herbst und Winter nehmen kann.
Hier wirken also beide Komponenten mit, die Stärkung des Immunsystems und die stark antivirale Wirkung der genannten
Heilpilze. Aber auch das schon erwähnte Angocin sowie die Aromaöle wie beispielsweise Thymian thujanol wirkt stark antiviral und bietet eine wertvolle Hilfe, wenn der Virus schon bei uns angeklopft hat...

Schließlich wird mit zunehmender Zerstörung der Lunge die Sauerstoffkonzentration im Blut geringer:
Natürlich adaptiert sich der Körper bis zu einem gewissen Grad an den geringeren Sauerstoffgehalt im Blut.
Schließlich schwankt er ja auch bei gesunden Personen. Aber krankhaft geringere Konzentrationen von Sauerstoff
beeinträchtigen auch unsere Bereitstellung von Energie, ohne Nahrung können wir nicht leben, aus Zucker wird ja
unter Sauerstoffverbrauch Energie gewonnen und genau hier ist das Problem, Lungenkranke im fortgeschrittenen
Stadium sind auch deshalb träger, weil sie weniger Energiereserven haben.
Aber auch hier gibt es Lösungsversuche, beispielsweise ist Glutathion ein natürlicher Stoff in unserem Körper, der auch Energiereserven mobilisiert.

Zusammenfassung:
Die Naturheilkunde bietet für chronisch Kranke nicht nur eine bessere Lebensqualität, sondern auch eindeutig
eine Verlängerung des Lebens. Aber auch gesunde Menschen profitieren mit einer verbesserten Lebensqualität,
man denke nur an die lästigen viralen Infekte, die dann seltener oder überhaupt nicht mehr auftreten.
In wie weit eine Verlängerung des Lebens der heutigen gesunden Menschen eintritt, wenn sie sich gezielt der Naturheilkunde
bedienen, müsste man durch eine langfristige Studie klären.
('')

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