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Materia Medica

Klassische Homöopathie

Schüssler Salze
Bachblüten

Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Thuja occidentalis, Lebensbaum


Thuja (Lebensbaum)

Familie der Cupressaceae (Thuj.)


Der immergrüne Thujabaum stammt ursprünglich aus Nordamerika; heute werden die schlanken pyramidenartigen Zypressenpflanzen vorwiegend auf Friedhöfen und Parkanlagen gepflanzt, nicht zuletzt weil die Pflanze frostunempfindlich ist und auch im tiefsten Winter grün bleibt. Lebensbäume strömen einen frischen kampferartigen Geruch aus, der durch ätherische Öle entsteht, die in kleinen Öldrüsen produziert werden, welche sich an den schuppenartigen Blättchen befinden. Diese Öle können, wenn sie unverdünnt auf die Haut gelangen starke Reizungen hervorrufen. Schon die nordamerikanischen Indianer stellten aus den jungen Thujatrieben eine Salbe gegen Gelenkschmerzen her, die im Sinne einer Reiztherapie wirkte: künstlich wurde eine Reizung und Rötung der Haut erzeugt und dadurch die Durchblutung des betroffenen Gelenks verbessert.
Der Name Thuja leitet sich her von griech. thyo=opfern, weil das wohlriechende Thujaholz in der Antike bei rituellen Opferhandlungen verbrannt wurde. Der Name Lebensbaum ist allerdings nicht erklärbar, denn es handelt sich um eine eher lebensfeindliche sehr stark toxische Pflanze, deren Vergiftungen tödlich sein können. Das Thujaöl - der wirksame Bestandteil von Thuja - wirkt entzündungserregend auf die Schleimhäute der Organe und kann sogar einen Abort erzeugen. In der Volksmedizin wurde Thuja von verzweifelten jungen Mädchen, die ungewollt schwanger geworden waren, als Abtreibungsmittel verwendet; nicht selten bezahlten sie dies mit dem Leben. Die akuten Vergiftungssysmptome sind Bauchschmerz, Ödem der Beine, Thrombosen, Erbrechen, Krampfanfälle, Harnverhalt und Nekrose der Blasenschleimhaut und komatöse Zustände.

Die neuerliche Forschung hat erfolgreich eine antivirale Wirkung Thujas nachgewiesen. Weiterhin stellte sich heraus, dass Thuja besonders bei Krankheiten wirksam ist, die durch ein schwaches Immunsystem bedingt sind. Eine Studie wies nach, dass Thuja das Immunsystem an zentraler Stelle stärkt, indem es die Produktion von T-Helferzellen anregt. Das erklärt auch die erfolgreiche Anwendung von Thuja bei Impfschäden, denn auch Impfungen stellen einen massiven Eingriff in das Immunsystem dar. Weiterhin könnte Thuja zukünftig in der Krebs- und Aidstherapie eine größere Rolle spielen, da auch bei diesen Erkrankungen das Immunsystem massiv gestört ist.
In der Laienhomöopathie hat Thuja sich als Mittel der Wahl für die Behandlung von Warzen durchgesetzt. In der klassischen Homöopathie ist Thuja eines der unverzichtbarsten Arzneimittel, vorwiegend zur Behandlung des sykotischen Miasmas. Hierbei handelt es sich um eine Bezeichnung aus Hahnemanns Miasmenlehre, die besagt, dass den äußerlichen Krankheiten eine gewisse innere Krankheit - das Miasma - zugrunde liegt, die die Ausheilung der chronischen Krankheiten blockiert, ähnlich einer Krankheitsdisposition.


Polychreste - Konstitutionsmittel Thuja occidentalis

Während einige "kleine" Mittel vorwiegend auf bestimmte Organe einwirken und dadurch relativ leicht den akuten Beschwerden zuzuordnen sind, haben die "großen" Mittel, die sog. Polychreste (Polychrest=für vieles zu verwenden) ein sehr großes Wirkspektrum auf Körper, Psyche und Geist (Konstitutionsmittel).

Thuja wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Haut und Schleimhäute, Urogenitaltrakt, Nerven, Gemüt.

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
Impfungen, unterdrückte Gonorrhoe, unterdrückte Warzen, sexuelle Exzesse, Abort und Abruptio, Sonnenstich, Tee, Kaffee, Bier, Süßigkeiten, Zwiebeln, Tabak, Schwefel, Quecksilber.

Typus/Konstitution laut klassischer Homöopathie

Der Menschentyp, für den Thuja als Heilmittel besonders wirksam ist, hat typischerweise folgende Charakteristika:
Der Thuja-Mensch leidet unter einem tief verwurzelten Mangel an Selbstvertrauen und einem Gefühl der Wertlosigkeit, häufig entstanden durch Vernachlässigung oder Mißbrauch in der Kindheit. Der Zugang zu den eigenen Emotionen ist erschwert. Er leidet darunter, keine Herzensbindung zu den Mitmenschen zu haben, kann es aber nicht ändern. Er ist überzeugt, dass niemand ihn lieben könnte und verwendet viel Zeit für die Imagepflege und um sich äußerlich zu vervollkommnen, z. B. durch Kosmetik und Markenkleidung. Er baut ein Bild auf, welches ihm aber nicht entspricht und er ist sich dessen auch bewußt, was später dann zu Heimlichtuerei, Täuschung und Lüge führt. Mitteltypisch ist weiterhin ein dunkler Teint, dunkles Haar, ungesunde Haut und ein Fehlen der halben Augenbrauen.

Kinder

Kinder, für die Thuja als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise folgende Charakteristika:
Neugeborene, die Thuja benötigen leiden an Opthalmie (Augenentzündung), die Augenlider verkleben über Nacht und sind trocken und schuppig an den Rändern. Die Kinder bringen die Eltern zur Verzweiflung und schreien von Geburt an, oft sind es übergewichtige Babies. Die Entwicklung verläuft verzögert, sie lernen spät laufen und sprechen. Sie nerven ihre Umwelt mit ständigen Fragen nach dem Warum. In der Schule machen sie Fehler beim Schreiben. Mitteltypisch ist Asthma bei Kindern. Weiterhin hat Thuja einen pathologischen Bezug zu Impfungen: wenn es keine klaren Indikationen für ein anderes Mittel gibt oder wenn anscheinend indizierte Mittel nicht zufriedenstellen wirken, sollte Thuja eingesetzt werden. Bei fehlendem Angehen der ersten Impfung und bei sehr großen Impfnarben sollte es ebenfalls in Erwägung gezogen werden.

Stimmung/Gemüt laut klassischer Homöopathie

Depression, Einsamkeit und Traurigkeit zeichnen den Thuja-Patienten aus, er leidet unter Isolation und dem Gefühl "nicht dazuzugehören". Unbekanntes verwirrt den Patienten; wenn gegen Prinzipien verstossen wird macht es ihn verwirrt oder zornig; selbst banale Kleinigkeiten oder Späße können seinen Zorn erregen. Er entwickelt eine Abneigung gegen die Anwesenheit anderer, auch der Familie. Gedanklich verweilt er bei banalen Ereignissen oder kommt immer wieder auf die gleichen unangenehmen Themen zurück. Fixe Ideen quälen ihn: er sei zerbrechlich, sei aus Glas, etwas Lebendiges sei in seinem Bauch, er wäre schwanger, er stünde unter dem Einfluß einer fremden Macht. Musik bringt ihn zum Weinen oder Zittern.

Kopf

Die Kopfschmerzen sind vorwiegend linksseitig im Stirnhöcker lokalisiert mit dem Gefühl, es würde ein Nagel in den Kopf getrieben. Gesichtsneuralgien. Die Gesichtshaut ist fettig mit starker Akne und Narbenbildung. Um die Lippen bilden sich Bläschen, die Zähne verfaulen am Zahnfleischrand bei gesunder Wurzel. Beim Naseschneuzen schmerzen die Zähne. Das Haar ist trocken, steht ab und läßt sich nicht kämmen. Die Augenbrauen sind sehr dünn, fallen aus oder fallen lateral nur zur Hälfte aus. Es besteht eine Neigung zu Gersten- und Hagelkörnern und Tumoren im Gesicht und auf den Augenlidern. Die Augen verkleben über Nacht und sind trocken und schuppig an den Lidrändern. Die Nasennebenhöhlen sind chronisch entzündet mit Ausfluß von dicken grün-gelben Absonderungen und Schmerz an der Nasenwurzel. Es bilden sich dicke Krusten in der Nase und an der Nasenscheidewand. Chronische Ohrentzündungen mit übelriechenden Absonderungen. Krampfadern im Mund, im Rachen oder unter der Zunge.


Brust/Atemwege/Herz

Der Husten ist trocken und hackend, oft nur tagsüber oder wenn der Betroffene etwas Kaltes ißt oder trinkt. Das Asthma hingegen ist schlimmer nachts und auch schlimmer bei kaltem feuchten Wetter. Die Atmung ist kurz und schwierig, wird schlimmer durch Sprechen oder durch tiefes Atmen. Der Auswurf wird ohne Mühe ausgeworfen, ist grünlich und kann übel nach Käse riechen. Während einer Erkältung bessern sich die chronischen Beschwerden. Stechende Schmerzen in der Brust erstrecken sich in verschiedene Richtungen. Das Herz klopft ängstlich beim morgendlichen Erwachen. Der Puls ist morgens langsam und abends beschleunigt. Chronische Laryngitis, Polypen der Stimmbänder und Stimmbandknötchen.

Verdauung

Die Patienten sind appetitlos, der Bauch ist aufgetrieben mit Schmerzen im Oberbauch, Koliken, Kollern und Flatulenz, sie stossen auf nach fetten Speisen. Im Bauch knurrt und rumort es laut, die Betroffenen haben das Gefühl von etwas Lebendigem oder einem Foetus im Bauch. Die Verstopfung macht heftige Schmerzen beim Stuhlgang und erzwingt das Einstellen der Bemühungen. Die Hämorrhoiden sind geschwollen und schmerzen am meisten im Sitzen. Der Anus ist eingerissen und schmerzhaft bei jeder Berührung und umgeben von flachen Warzen oder Feigwarzen. Der Durchfall stellt sich schon frühmorgens ein, schießt gewaltsam heraus mit viel Luft, "gurgelnd wie Wasser aus einem Spundloch". Der Durchfall ist schlimmer nach dem Frühstück, nach fettem Essen, nach Kaffee und nach Zwiebeln.

Uro-Genital-Organe

Häufig indiziert bei Blasenentzündung mit schneidendem Schmerz in Blase und Harnröhre, der Patient muss lange warten bis der Urin fließt oder er muss sehr häufig Wasserlassen mit eiligem Drängen. Der Urin brennt in der Harnröhre, kommt nur tropfenweise oder unwillkürliches Tröpfeln. Urin geht unwillkürlich nachts ab oder beim Husten. Es besteht das Gefühl, die Blase werde nicht leer. Der Harnstrahl ist dünn und geteilt, der Urin ist übelriechend und schaumig. Feigwarzen und Herpes im Genitalbereich sind ein Leitsymptom Thujas; weiterhin Entzündungen der Harnwege, Prostataentzündungen und -vergrößerungen sowie Zysten der Eierstöcke- besonders linksseitige -, Gebärmutterpolypen und Tumore, Geschlechtskrankheiten. Der Sexualtrieb ist stark; die Absonderungen sind reichlich, gelb bis gelbgrünlich mit fischigem Geruch. Männer leiden unter Impotenz. Frauen haben überempfindliche Genitalien, starke grünliche Ausflüsse, die Regel ist zu früh und zu kurz. Schwangere haben so heftige Kindsbewegungen, dass sie aus dem Schlaf geweckt werden.

Extremitäten

Thuja kommt oft zum Einsatz wenn über rheumatische Beschwerden geklagt wird und sich eine Gonorrhoe (Tripper) in der Krankengeschichte findet. Verkrümmung der Wirbelsäule (Skoliose). Die Gelenke knacken beim Ausstrecken der Glieder, die Finger und Zehen sind kalt und taub mit Kribbeln, die Fußsohlen schmerzhaft empfindlich. Beim Gehen fühlen sich die Beine an wie aus Holz. Weiterhin besteht die Empfindung als wäre der Körper und besonders die Glieder aus Glas und könnten leicht zerbrechen. Warzen an Händen und Fingern, die Nägel sind spröde und brüchig oder deformiert und verkrüppelt. Einwachsende Zehennägel. Die Warzen an den Fußsohlen sind sehr schmerzhaft, zwischen den Zehen finden sich Hautausschläge und die Haut ist aufgesprungen. Die Füße schwitzen übermäßig und haben einen üblen Geruch.

Haut

Die Haut hat ein schmutziges Aussehen; hier und dort findet man braune oder bräunlich weiße Flecken. Hautausschläge jucken stark, finden sich nur an bedeckten Stellen und brennen nach dem Kratzen. Schlimmer wird der Juckreiz durch Waschen mit kaltem Wasser. Üppiger Haarwuchs findet sich an Stellen die normalerweise nicht von Haaren bedeckt sind. Mitteltypisch sind schnellwachsende Warzen und Hautwucherungen und jede andere Art von Wucherungen wie Blutsschwämme, Naevi, Firbome, Pusteln, Herpes, Gürtelrose und flache Geschwüre mit blauem Grund. Thuja ist auch indiziert, wenn Warzen durch chirurgische oder andere Behandlungen unterdrückt wurden und sich danach Beschwerden entwickeln.

Schlaf

Die Betroffenen leiden unter hartnäckiger Schlaflosigkeit, besonders wenn sie auf der linken Seite liegen; sie erwachen um 3.00 oder 4.00 Uhr morgens. Sie träumen von hochgelegenen Orten und von Fallen aus großer Höhe. Die Träume sind bedrückender wenn sie auf der linken Seite liegen, sie träumen dann auch von Gefahr und Tod.

Schmerzen

Typische Thuja-Schmerzen sind vorwiegend stechend in Gelenken und Muskeln. In den Muskeln kann es aber auch brennen und reißen. Weiterhin finden sich Schmerzen und Schwellungen der Drüsen. Ein Leitsymptom sind ruckende innerliche Schmerzen. Die Betroffenen klagen über das Gefühl eines Pflockes oder Pfropfens in den verschiedenen Körperteilen. Die Schmerzen verschlimmern sich beim Strecken oder Ausstrecken der betroffenen Körperteile.

Fieber/Schweiß

Der Schüttelfrost ist mit Gähnen verbunden und schlimmer nach dem Wasserlassen; Zuführung von äußerer Wärme kann ihn nicht mindern. Die Fieberhitze steigt in die Brust, die Hände sind dabei eiskalt. Typisch ist der Schweiß nur an unbedeckten Körperteilen während die bedeckten Teile heiß und trocken sind. Oder der Schweiß ist überall außer am Kopf. Die Betroffenen schwitzen stark im Schlaf, beim Erwachen hört der Schweiß dann auf. Der Schweiß ist reichlich, ölig, stinkend oder mit saurem Geruch, auch stechend, süßlich oder knoblauchartig; er hinterläßt gelbe Flecken in der Wäsche. Der starke Schweiß an den Genitalien riecht honigartig.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Thuja.:

Fixe Ideen: der Körper sei aus Glas, etwas Lebendiges wäre im Bauch, er stünde unter dem Einfluß einer fremden Macht, eine fremde Person sei an seiner Seite. Chronische Katarrhe aus Nase und Ohren, dick, gelb und übelriechend. Während einer Erkältung bessern sich chronische Symptome. Gersten- und Hagelkörner, Kondylome auf den Lidern. Schwere Akne mit Narbenbildung. Chronische Sinusitis. Zähne faulen am Zahnfleischrand, Zahnschmerz zieht zum Ohr. Kopfschmerz wie von einem Nagel, besonders links. Neuralgien, Trigeminusneuralgie. Haarausfall, große weiße Kopfschuppen, Haarwachstum an ungewöhnlichen Stellen. Ängstliches Herzklopfen. Husten nur tagsüber, Kurzatmigkeit. Asthma der Kinder. Auftreibung des Bauches mit Gefühl von Bewegung darin, laute Blähungen, gewaltsame Entleerungen. Nabelbruch. Feigwarzen im Genitalbereich, Analekzem, Analfissuren. Tripper mit dünnem grünen Ausfluß, Gelenktripper. Blasen- und Harnröhrenentzündung, schneidende Schmerzen nach dem Urinieren, nur tröpfelnd, geteilter schwacher Harnstrahl. Gefühl, die Blase wird nicht leer. Unwillkürliches Urinieren. Rezidivierender Genitalherpes. Menstruationsstörungen. Knackende Gelenke, taube oder kribbelnde Finger, Glieder sind wie gelähmt. Kreuzschmerzen ziehen in die Beine. Schmerzhaft empfindliche Fußsohlen, übelriechender Fußschweiß. Weiche deformierte gerippte Nägel. Viele Impfungen in der Anamnese und Folgen von Impfungen, akut und chronisch. Juckende und brennende Hautausschläge nur an bedeckten Stellen, schlimmer nach Wasserkontakt. Warzenartige Gewächse auf Haut und Schleimhäuten, blumenkohlartig, weich, gestielt, unterdrückt. Mangel an Lebenswärme und Verschlimmerung durch Kälte und feuchtes Wetter. Schweiß nur an unbedeckten Stellen, starker Genitalschweiß, Schweiß im Schlaf der beim Erwachen aufhört. Die Beschwerden bevorzugen die linke Seite.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Thuja als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
Ruhe, Wärme, Hochziehen der Glieder, Einhüllen des Kopfes, frische Luft, Bewegung, Kreuzen der Beine, Berührung.

Verschlechterung der Beschwerden durch:
abends, um 3.00 Uhr und um 15.00 Uhr, kalte und feuchte Luft, Bettwärme, beim Strecken, periodisch, während der Menses, zunehmender Mond, Tabak, Alkohol, Zwiebeln, Tee.

Speisen und Getränke

Patienten, für die Thuja als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise Verlangen bzw. Abneigung nach folgenden Speisen und Getränken:
Gegen das Frühstück besteht eine Abneigung, es ist kaum runterzukriegen. Weiterhin eine Abneigung gegen Kartoffeln, Fleisch und Zwiebeln, letztere werden nicht gut vertragen, selbst wenn ein Verlangen nach ihnen besteht. Nach fetten Speisen müssen die Betroffenen heftig ranzig aufstossen. Verlangen besteht nach kalten Getränken, sauren Speisen und Salz, die Speisen erscheinen als zu wenig gesalzen. Magenbeschwerden entstehen nach Teetrinken oder Zahnschmerzen durch Teetrinken. Die Patienten schlucken geräuschvoll und stossen laut auf.

Sonstiges

Thuja ist das spezifische Heilmittel um die Sykose zu heilen; alle anderen Mittel bringen die Sykose nur in die Latenz, heilen sie aber nicht.
Während der Einnahme sollte auf Tee verzichtet werden.

Hauptanwendungsgebiete von Thuja:

Beschwerden des Gemütes wie
Angststörungen, Depressionen, Alkoholismus, Apathie, Bettnässen, Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Gedächtnisschwäche, Gedankenandrang, geistige Verwirrung, Hypochondrie, innere Unruhe, Manie, Neurosen, Psychosen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, Suchterkrankungen, vegetative Dystonie, Wahnideen.
Beschwerden des Nervensystems wie
Alzheimer-Krankheit, Epilepsie (Krampfanfälle), Geschmacksstörungen, Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung) Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung).
Beschwerden des Kopfes wie
Foetor ex ore, Gesichtsakne, Haarausfall, Kopfschuppen, Kopfschmerzen, Lippenherpes, Migräne, Morbus Meniere, Mundwinkeleinrisse, Nasenbluten, Nasenkrebs, Schwindel, Zahnschmerzen, Zähneknirschen.
Beschwerden der Augen wie
Ambylopie (Schwachsichtigkeit), Amaurose (Lähmung des Sehnerv), Augenmuskellähmung, Augenzucken, Entzündung der Hornhaut (Keratitis), der Lider (Blepharitis), Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Hemianopsie (Halbsichtigkeit), Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Lidrandentzündung, Netzhautentzündung (Retinitis), Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Strabismus (Schielen), Trockenheit, Tränenfluß, Trübung der Hornhaut, Verletzungen der Augen.
Beschwerden der Ohren wie
Hörsturz, Ohrekzem, Otitis media (Mittelhrentzündung), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tubenkatarrh, Tinnitus (Ohrgeräusche).
Beschwerden der Brust und Atemwege wie
Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen, Brustwarzenentzündung, COPD, Emphysem, Herzbeschwerden, Herzinfarkt, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Lungenemphysem, Mukosviszidose, Mundgeruch, Pertussis (Keuchhusten), Pharyngitis (Rachenentzündung), Pleuritis (Rippenfellentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung), Rhinitis (Schnupfen), Sarkoidose, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Tuberkulose.
Beschwerden von Stoffwechsel/Verdauung wie
Adipositas, Aphten, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Diarrhoe (Durchfall), Divertikulosel, Enteritis (Dünndarmentzündung), Fettleber, Flatulenz (Blähsucht), Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gicht, Hepatitis (Leberentzündung), Ikterus (Gelbsucht), Meteorismus (Auftreibung), Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Schluckauf, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Übelkeit und Erbrechen, Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
Uro-Genital-Beschwerden wie
Abort, Afterfissuren, Amenorrhoe (fehlende Menstruation), Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose, Eierstockzyste, Enuresis (Bettnässen), Gonorrhoe (Tripper), Nephritis (Nierenentzündung), Ovarialtumor, Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Hämorrhoiden, Hodenentzündung, Hydrozele (Wasserbruch), Kondylome, Myome, Nierensteine, Parametritis, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata), Scheinschwangerschaft, Syphilis, Urethritis (Harnröhrenentzündung), Uterusverhärtung, Vaginismus, Zystitis (Blasenentzündung)
Allergische Beschwerden wie
Heuschnupfen, Asthma, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht).
Hormonelle Beschwerden wie
Fluor (Ausfluß), klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, PMS (prämenstruelles Syndrom), Pubertätsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden, Stillprobleme, Struma (Kropf), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Über- und Unterfunktion der Schilddrüse.
Beschwerden des Bewegungsapparates wie
Arthritis (Gelenkentzündung), Arthrose, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Ischialgie, Lumbago (Hexenschuß), Morbus Bechterew, Osteoprose, Rachitis, Rheuma, Rückenschmerzen, Verletzungen wie Frakturen, Stauchung, Verrenkung, Zerrung.
Hauterkrankungen wie
Abszesse, Akne, Analekzem, Dekubitus (Wundliegen), Drüsenschwellungen, Ekzeme, Epitheliome, Erytheme, Fisteln, Frostbeulen, Furunkel, Herpes zoster (Gürtelrose), Hautausschläge, Hühneraugen, Ichtyosis, Impetigo (Grindflechte), Keloide, Kondylome (Feigwarzen), Lipom, Melanose, Naevus, Nagelgeschwür, Narben, Neurodermitis, Paronychie (Nagelbettentzündung), Polypen, Pruritus (Juckreiz), Psoriasis (Schuppenflechte), Rhagaden, Urtikaria (Nesselsucht), Wundheilungsstörungen, Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Warzen, Zysten.
Krankheiten von Herz und Gefäßen wie
Apoplexie (Schlaganfall), Anämie, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Arteriosklerose, Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Koronare Herzkrankheit, Lymphatische Diathese, Roemheld-Syndrom, Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem).
Ferner Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt, Influenza, periodisch wiederkehrende Fieberzustände, Kinderkrankheiten, Impfschäden, Lähmungen, Schwäche, Ohnmachtsneigung und viele weitere Erkrankungen!



Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.




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