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Materia Medica

Klassische Homöopathie

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Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Oxygenium


Sauerstoff (Oxyg.)


Oxygenium (Sauerstoff) Sauerstoff ist das häufigste und am weitesten verbreitete Element auf der Erde. Das homöopathische Mittel wird hergestellt aus einer Lösung von destilliertem Wasser, das mit Gas (O2 bzw. O3) angereichert wurde, sog. Oxydol. Diese Lösung wirkt antiseptisch und wird auch zum Gurgeln bei Halsentzündung oder zur Mundspülung bei Aphten verwendet.
Die Symptome beruhen auf einer Arzneimittelprüfung von Oxygenium C200 durch Swan und den Aufzeichnungen von H. C. Allen.
In der klassischen Homöopathie wird Oxygenium vorwiegend bei Krebserkrankungen in fortgeschrittenem Stadium verordnet.

Oxygenium wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Atemwege, Haut

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
Morphium, Opium, Strychnin, Sauerstoffmangel

Hauptanwendungsgebiete von Oxygenium


- Anämie (Blutarmut)
- Aphten
- Kopfschmerzen
- Diabetes
- Husten und Keuchhusten
- Influenza
- Schnupfen
- Strychninvergiftung
- Opium/Morphiumvergiftung
- Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)
- Rückenschmerzen
- Krebs

Atemwege

Beschwerden der Atemwege, für die Oxygenium als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise folgende Charakteristika:
Der Hals ist trocken und die Stimme ist heiser, die Trockenheit wird schlimmer gegen Abend. Heiserkeit und Stimmverlust mit Schwierigkeiten die Stimme zu kontrollieren. Die Betroffenen wachen nachts gegen Mitternacht auf mit brennender Trockenheit in Hals und Kehlkopf sowie Erstickungsgefühl ohne Durst. Das Erstickungsgefühl nötigt zum langsamen Atmen. Das Engegefühl unter dem Brustbein wird schlimmer durch Ziehen der Schultern nach vorn. Der Husten ist hart und zerreißend und wird ausgelöst durch ein Kitzelgefühl unter dem Brustbein. Der reichliche Auswurf ist klumpig-weißlich oder auch gelegentlich gelblich eitrig. Die Beschwerden sind schlimmer nachts und beim Liegen auf der linken Seite, bessern sich durch Liegen auf dem Rücken. Trockenes Hüsteln nachts von 2 bis 5 Uhr. Berstendes Gefühl in der Brust, heftig reizender Husten und Niesen mit nachfolgendem Roheitsgefühl und Reizung in den Luftwegen.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Oxygenium:

Blutarmut (Anämie) und Schwäche sowie Beschwerden durch Mangel an Sauerstoff wie z. B. Höhenkrankheit, Beschwerden durch Bergsteigen oder Fliegen. Weiterhin ein Mittel bei Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium. Antidot bei Opium/Morphium- und Strychninvergiftung. Stetiger Reizhusten, Keuchhusten und Asthma, Erstickungsgefühle. Schnupfen, Influenza. Aphten. Stirn- und Schläfenkopfschmerz. Schweiß der Kopfhaut. Stechende Augenschmerzen und Kribbeln der Bindehaut und der Gesichtshaut. Vitiligo. Diabetes. Flatulenz. Kreuzbeinschmerzen. Verschlimmerung der Beschwerden durch Narkotika, Alkohol, Fett, Schweinefleisch sowie Wärme und körperliche Anstrengung. Träume von Streitigkeiten.
Nach J. Scholten ist die Essenz bzw. das Thema des Mittels „Egoismus: Zehren vom Besitz, gleichgültig Besitz gegenüber“

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Oxygenium als Heilmittel infrage kommt:

Besserung der Beschwerden durch:
im Freien

Verschlechterung der Beschwerden durch:
Anstrengung, Geräusche, Alkohol, Fett, Rauch, Zugluft, Wärme

Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.

Oxygenium-Fall

J. H. Clarke berichtet über den Fall einer älteren Frau, die unter Brustkrebs litt.
Der Krebs war groß und trat aus der linken Brust hervor. Die Frau wurde innerlich und äußerlich mit Oxygenium behandelt und dadurch kam eine übermäßige Absonderung des Gewebes in Gang. Daraufhin wurde der Tumor kleiner und es bestand wieder Hoffnung auf Heilung. Nach einigen Wochen schwollen aber die Unterschenkel der Patientin rapide an und der Gesamtzustand verschlechterte sich. Der Tumor war allerdings zu dreiviertel verschwunden. Clarke mutmaßte, dass durch die Wirkung des Oxygeniums auf den Tumor die Krankheitsstoffe zu schnell freigesetzt wurden als das der Organismus sie hatte entfernen können.




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