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Materia Medica

Klassische Homöopathie

Schüssler Salze
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Samuel Hahnemann: Klassische Homöopathie

Conium maculatum, Gefleckter Schierling


Conium maculatum (Gefleckter Schierling)

Familie der Umbelliferae (Con.)


Man findet den gefleckten Schierling in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika, wo er vornehmlich an Hecken, Zäunen und Wegrändern wächst. Er wird bis zu 2 m hoch und sein Name setzt sich zusammen aus konos=Kreis, Schwindel und maculatum=gefleckt (lat.) wegen der braunroten Streifen an den unteren Teilen des Stengels. Beim Zerreiben der Stengel entwickelt sich ein widerlicher mäuseharnähnlicher Geruch. Hinter seinem harmlosen Aussehen verbirgt der gefleckte Schierling eine Pflanze mit hochgiftigen Eigenschaften. In die Literatur ging er als Inhalt des sog."Schierlingsbechers" ein; zu diesem Trank wurde der griechische Philosoph Sokrates (470-399 v. Chr.) aufgrund seiner subversiven Lehren verurteilt, was der Todesstrafe gleichkam. Dieser Trank wurde aus den unreifen Früchten des Schierlings bereitet; sein Gift wirkt ähnlich wie das Pfeilgift Curare und erzeugt eine aufsteigende Lähmung, die bei vollem Bewußtsein erlebt wird bis die Lähmung der Atmungsorgane den Tod herbeiführt. Diese Vergiftung wird bewirkt durch die verschiedenen Inhaltstoffe der Pflanze, wovon das sehr stark giftige Alkaloid Coniin über 90% ausmacht. Die Aufnahme des Giftes erfolgt über die Schleimhaut, ist aber sogar durch die unverletzte Haut möglich. In der Volksmedizin setzte man den gefleckten Schierling als schmerz- und krampflösendes Mittel ein sowie als Sedativum bei Asthma. Äußerlich verwendete man ihn als Lymphsalbe.
Wegen der Toxizität ist Conium bis einschließlich D3 verschreibungspflichtig.


Polychreste - Konstitutionsmittel Conium

Während einige "kleine" Mittel vorwiegend auf bestimmte Organe einwirken und dadurch relativ leicht den akuten Beschwerden zuzuordnen sind, haben die "großen" Mittel, die sog. Polychreste (Polychrest=für vieles zu verwenden) ein sehr großes Wirkspektrum auf Körper, Psyche und Geist (Konstitutionsmittel).

Conium wirkt bevorzugt auf Beschwerden von

Zentralnervensystem, Rückenmark, weibliche Brust, Bronchien, Prostata, Lymphe.

Folgende Umstände können die Beschwerden ausgelöst haben:

(Causa):
Verletzungen besonders von Rücken, Weichteilen, Drüsen und Nerven, Schlag und Stoß gegen die Brust, unterdrückte Sexualität oder exzessive Sexualität, unterdrückte Menses, enttäuschte Liebe, emotionaler Schock, Kummer, Erregung.

Typus/Konstitution laut klassischer Homöopathie

Der Menschentyp, für den Conium als Heilmittel besonders wirksam ist, hat typischerweise folgende Charakteristika:
Conium ist besonders für Beschwerden alter Männer und alter Frauen angezeigt, nicht sehr häufig bei Kindern. H. C. Allen nennt Conium "Balsam für Krankheiten alter Jungfern im und nach dem Klimakterium." Mitteltypisch sind Personen mit hellen Haaren, eher kräftig und stämmig mit sitzender Lebensweise, an allem desinteressiert und mit und Abneigung zu geistiger und körperlicher Arbeit. Schwache Männer, die keine Beziehungen aufbauen können und lieber allein leben, Einzelgänger. Frauen neigen zu leichter Erregbarkeit, zu Hypochondrie und Hysterie. Menschen, die ihre Sexualität unterdrücken und den Kopf voller erotischer, oft zwanghafter Fantasien haben. Personen voller nervöser Ticks. Abergläubische Personen. Auch nur geringe Mengen Alkohols werden schlecht vertragen.

Stimmung/Gemüt laut klassischer Homöopathie

Die Beschwerden begleitend können folgende typische Gemütszustände auftreten:
Die Betroffenen haben Angst, allein zu sein, meiden jedoch Gesellschaft. Sie sind erregt und deprimiert, periodisch treten Depressionen auf, z. B. alle zwei Wochen oder sog. manische Depressionen; die Erregbarkeit kann sich steigern bis hin zur Hysterie; Lebensüberdrüssigkeit und traurige Gedanken. Grundlose Lach- und Weinanfälle, danach fühlen die Patienten sich meist besser. Oft neigen sie zu Aberglauben oder religiösen Fixierungen, sie hören Stimmen, sie beten und meditieren fanatisch den ganzen Tag. Durch Unterdrückung ihrer Sexualität können sie in einen Ausnahmezustand geraten sein mit Hypochondrie, Angst und Niedergeschlagenheit. Zwanghafte sexuelle Fantasien mit Übererregbarkeit, Voyeurismus. Frauen haben nach einer Entbindung eine verminderte Libido und leiden sehr darunter. Schleichend entwickelt sich eine Gedächtnisschwäche. Frühzeitige Anzeichen von Senilität: die Betroffenen werden vergeßlich und verwirrt, sie vergessen Termine und verwechseln Daten; sie lesen ein Buch, ohne zu verstehen was sie gerade gelesen haben, sind "schwer von Begriff".

Kopf/Schwindel

Conium ist eine häufige Arznei bei Seekrankheit, Morbus Meniere und Schwindel jeder Genese. Der Schwindel wird von starker Übelkeit begleitet und alles dreht sich, er ist schlimmer im Liegen, jede Bewegung verschlimmert den Zustand, sogar wenn nur der Kopf oder die Augen bewegt werden. Schlimmer beim Umdrehen im Bett, besonders nach links. Nur bei absoluter Ruhe mit geschlossenen Augen und Wärme bessert sich der Schwindel. Schwindel, der durch Minderdurchblutung oder Arteriosklerose bedingt ist, Schwindel bei Zervikalsyndrom, Gehirntumor oder auch aufgrund psychosomatischer Ursachen. Koordinationsstörungen. Bei Kopfschmerzen sind die Patienten gereizt und wollen allein sein; die Schmerzen erstrecken sich vom Scheitel zum Hinterkopf, teils mit heißem Gefühl auf dem Scheitel und Hinterkopf, das sich im Freien bessert und bei Bewegung schlimmer wird. Die Schmerzen werden schlimmer beim Darandenken und beim Essen. Bei Frauen sind die Kopfschmerzen schlimmer vor der Regel.

Augen/Ohren/Nase/Mund

Sehschwäche nach Ärger oder Aufregung. Beginnender Katarakt nach einer Verletzung des Auges, Keratitis und Konjunktivitis. Die Augen sind sehr lichtempfindlich und reagieren auf helles oder künstliches Licht mit reichlichem Tränenfluß. Die Lider sind schwer und sinken halb herab (auch Gelsemium), Drücken in den Augen beim Lesen. Neigung zu harten und sehr druckempfindlichen Gerstenkörnern; Conium ist angezeigt wenn das Gerstenkorn schon länger besteht, die heftigsten Entzündungszeichen zurückgegangen sind und ein harter Knoten bleibt. Lähmung der Augenmuskulatur. Vermehrte Ohrschmalzproduktion mit Verstopfungsgefühl. Harte knotige druckempfindliche Lymphknoten hinter den Ohren, Mumps. Polypen der Nase. Überempfindlicher Geruchssinn; hartnäckig manchmal schon jahrelange Verstopfung der Nase. Zähneknirschen. Zahnschmerzen mit dem Gefühl, als ob der Zahn locker sei, schlimmer beim Kauen und durch kaltes Essen. Lähmung der Zunge mit undeutlicher Sprache. Der Speichel schmeckt säuerlich. Lippen- und Zungenkrebs mit harter schmerzhafter Schwellung der regionären Lymphknoten.

Brust/Atemwege

Conium ist eines der wichtigsten homöopathischen Arzneien bei Brustkrebs, vor allem wenn der Tumor aus einer Verletzung entstanden ist. Die Brust ist steinhart und druckempfindlich, gespannt und schmerzhaft; Erschütterungen wie beim Gehen vermehren die Schmerzen, so dass die Betroffenen die Brust mit den Händen stützen müssen. Der Schmerz erstreckt sich von der Brust bis in die Achsel. Brustentzündung mit stechenden Schmerzen und Juckreiz; dieser kann auch grundlos auftreten. Steinharte Lymphknoten nach Operation eines Mammakarzinomes. Die Brust schwillt vor und während der Periode an und schmerzt. Zu reichliche oder zu lange Milchproduktion. Heftiges Jucken der Brustwarzen. Ohnmachtsartige Schwäche, heftiges Herzklopfen mit beschleunigtem Puls, aber auch ungewöhnlich langsamer Puls. Das Herzklopfen tritt schon nach geringer körperlicher Anstrengung auf, z. B. nach Stuhlgang. Das Herz schmerzt während der Regel. Chronischer Husten, auch nervöser Husten mit Anfällen, die von einem trockenen Fleck im Kehlkopf ausgehen, schlimmer im Liegen, durch tiefes Atmen, Reden oder Lachen. Anstrengungsasthma mit Beklemmung in der Brust, wird durch Husten gebessert. Globus- oder Ballgefühl im Hals oder Erstickungsgefühle, die vom Magen aufsteigen. Gefühl, das Essen bleibe im Halse stecken.

Verdauung

Allgemein fühlt sich der Conium-Patient zwar besser wenn er fastet; seine Magenbeschwerden bessern sich aber nach dem Essen; ein paar Stunden nach dem Essen geht es ihm dann aber wieder schlechter. Weiterhin leidet er unter Übelkeit, scharfem Aufstoßen und Sodbrennen, hinter dem Brustbein fühlt er ein heftiges Brennen. Bei Bauchkoliken sind die Schmerzen besser, wenn der Betroffene in Knie-Ellenbogen-Lage liegt oder mit den Ellbogen auf den Knien sitzt. Die Leber oder die rechte Seite des Bauches schmerzt, hier ist der Bauch geschwollen und empfindlich, mit schneidenden oder stechenden Schmerzen. Gelbsucht. Der Stuhlgang ist unregelmäßig, Durchfall und Verstopfung wechseln sich ab, oder er hat abwechselnd sehr harten und normalen Stuhl; im Darm brennt es während des Stuhlganges. Nach dem Stuhlgang ist er erschöpft und schwach und hat Herzklopfen. Abgang von Blähungen (s. auch Podophyllum peltatum oder Arnica), die sich eiskalt anfühlen.

Uro-Genital-Organe

Conium ist eine wichtige Arznei bei Blasenentzündungen und Prostatahypertrophie. Schneidende und brennende Schmerzen beim Wasserlassen, der Urin ist heiß und fließt mit Verzögerung oder nur tropfenweise und mit Unterbrechungen. Bei Beschwerden der Prostata können die Betroffenen nur stehend urinieren. Conium kann hilfreich sein bei alten Männern mit Harninkontinenz oder bei Folgen von unterdrückter Sexualität, wie z. B. bei notgedrungen enthaltsamen Witwern. Impotenz mit Erektionsschwäche und erotischen Phantasien. Männer sind sexuell übererregt aber impotent. Folgen unterdrückter Libido. Hoden hart und vergrößert. Frauen haben unregelmäßige Menstruation, oft zu schwach und zu spät. Sie klagen über Schmerzen, die sich bis zu den Oberschenkeln herunterziehen und über starken Juckreiz tief in der Vagina. Vor der Regel hat sie schießende Schmerzen von einem Ovar zum anderen, die sich durch Wärme bessern. Die Regel bleibt aus nach Einwirkung von Kälte oder nach Arbeiten in kaltem Wasser. Die Angst vor dem Alleinsein und vor Einbrechern ist stärker während der Menstruation.

Extremitäten

Mitteltypisch für Conium sind Schwäche- und Lähmungszustände, die Glieder sind schwer, zittern und sind taub, Lähmungen sind aufsteigend. Von der Schwäche sind besonders die unteren Glieder betroffen. Conium ist oft angezeigt bei Folgen von Rückenverletzungen. Der Schmerz ist ziehend oder mit Zerschlagenheitsgefühl, schlimmer im Stehen oder dumpf im Lenden- und Kreuzbeingebiet. Ischialgie mit Kribbeln und Taubheitsgefühlen in Beinen und Zehen, schlimmer durch Kälte. Es schmerzen die Achsellymphknoten und ein taubes Gefühl zieht den Arm hinunter. Schmerzen von Krampfadern, Thrombose oder Arthrose sind besser, wenn der Patient das betroffene Glied herunterhängen läßt. Die Hände sind schweißnaß, die Fingernägel sind gelb.

Haut

Akne mit harten juckenden brennenden Hautausschlägen, die sehr schlecht abheilt und harte knotige Narben hinterläßt. Bei Frauen ist die Akne schlimmer vor und während der Regel. Offene Beingeschwüre haben einen harten Rand und sind bläulich-schwarz verfärbt. Nesselfieber tritt nach einer starken körperlichen Anstrengung auf. Alle Drüsen können vergrößert und verhärtet sein mit stechenden Schmerzen in ihnen, die sich in der Nacht verschlimmern. Schweiß sobald der Patient schläft oder sogar wenn nur die Augen geschlossen werden. Der Schweiß ist von üblem Geruch und nachts und morgens schlimmer.

Schlaf

Die Betroffenen sind tagsüber schläfrig, aber nach Mitternacht können sie nicht mehr schlafen. Sie haben viele schreckliche Träume von Gewalt und Verletzungen, auch erotische Träume. Der Schlaf ist sehr unruhig mit starkem Schwitzen beim Einschlafen. Schweiß auch während der Nacht, besonders in den Kniekehlen.

Schmerzen

Conium ist eine Arznei bei Krebsschmerzen. Der Schmerz erstreckt sich nach außen oder ist reißend innerlich. Schneidende Schmerzen treten innerlich und äußerlich auf. Weiterhin mitteltypisch sind stechende Schmerzen, sowohl innerlich wie auch äußerlich, ferner ein stechender Schmerz in den Knochen. Die Drüsen schmerzen wie wund. Es besteht ein Gefühl des Zusammenschnürens.

Fieber

Trotz des Fiebers besteht ein lokales Kältegefühl, z. B. der Waden oder des Nackens. Im Augenblick des Einschlafens oder beim Schließen der Augen Hitzewellen oder Schweißausbrüche. Der Schweiß ist kalt und oft übelriechend, er beißt auf der Haut.

Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome von Conium:

Eines der wichtigsten Mittel nach Verletzung der Brust und der Genitalien (auch anderer Weichteile), besonders wenn sich danach ein steinharter Knoten bildet. Brustkrebs, besonders nach Verletzung, stechende Schmerzen in der Brust. Heftiges Jucken der Brustwarzen. Lymphatismus, Drüsenschwellung besonders Gesicht, Ohr und Unterkiefer, Neigung zu Verhärtung. Schwindel besonders bei Lagewechsel im Bett, bei Bewegung der Augen und des Kopfes. Koordinationsstörungen, Verschlimmerung durch geistige Anstrengung. Altersschwindel und Arteriosklerose. Seekrankheit. Folgen von Unterdrückung des Sexualtriebes oder durch Enthaltsamkeit. Hypererregbarkeit, Erektionsschwäche, Impotenz. Blasenschwäche mit aussetzendem Urinstrahl, durch Prostatavergrößerung. Hypochondrie, Nervenschwäche, Apathie. Plötzlicher Kräfteverlust mit körperlicher Erschöpfung, Tremor, Herzklopfen. Lähmungen und Muskelschwäche. Sich schleichend entwickelnde Gedächtnisschwäche; allmählich fortschreitende Erkrankungen. Schwindel bei der geringsten Bewegung, besser beim Schließen der Augen. Lichtscheu und Tränenfluß. Atemnot. Trockener Husten vom Kehlkopf ausgehend, schlimmer beim Hinlegen. Uterusfibrom, Zervixkarzinom. Eptheliom der Lider, Nase, Wangen. Schweiß bei Tag und Nacht, Schweiß beim Einschlafen oder Augenschließen. Übelkeit und Sodbrennen. Schwäche und Zittern nach dem Stuhlgang. Abneigung und Unverträglichkeit von Milch, Verlangen nach Salz und Saurem, Unverträglichkeit von Alkohol, Besserung bei Fasten. Die Beschwerden bevorzugen die rechte Seite.

Modalitäten

(=alles was den Krankheitszustand verbessert oder verschlimmert)
Folgende Umstände sind typisch für Beschwerden, für die Conium als Heilmittel infrage kommt:
Besserung der Beschwerden durch:
Dunkelheit, Wärme, fortgesetzte Bewegung, Druck, Herunterhängenlassen der Glieder, Fasten (aber Magenschmerzen besser durch Essen), Dunkelheit.

Verschlechterung der Beschwerden durch:
Erschütterung, Liegen, Ruhe, Umdrehen, Licht, Reiben, Stehen, nachts, tiefliegender Kopf, sexuelle Enthaltsamkeit, vor und während der Regel, Schneeluft, Alkohol, Sehen auf sich bewegende Objekte.

Speisen und Getränke

Patienten, für die Conium als Heilmittel infrage kommt, haben typischerweise Verlangen bzw. Abneigung nach folgenden Speisen und Getränken:
Conium-Patienten haben eher wenig Appetit und wenig Durst. Sie verlangen nach Salz und salzigen Speisen, auch nach Kaffee und nach Saurem. Abneigung besteht gegen Brot und gegen Milch. Milch wird schlecht vertragen und verursacht Aufblähung. Sie werden betrunken von geringen Mengen Alkohols. Allgemein geht es ihnen während des Fastens besser, mit Ausnahme der Kopfschmerzen, die sich durch Essen bessern.

Sonstiges

Conium sollte nicht nach Psorinum oder Nitricum acidum eingenommen werden.
Während der Einnahme von Conium sollte auf Milch verzichtet werden.
In der Veterinärmedizin wird Conium vor allem bei Euterproblemen bei Rindern eingesetzt.

Hauptanwendungsgebiete von Conium:

Beschwerden des Gemütes wie
Angststörungen, Depressionen, Alkoholismus, Apathie, Bettnässen, Bulimie (Ess-Brech-Sucht), Gedächtnisschwäche, Gedankenandrang, geistige Verwirrung, Hypochondrie, innere Unruhe, Manie, Neurosen, Reizblase, Reizdarm, Schlafstörungen, Suchterkrankungen, vegetative Dystonie, Wahnideen.
Beschwerden des Nervensystems wie
Alzheimer-Krankheit, Epilepsie (Krampfanfälle), Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson (Schüttellähmung) Neuralgien, Neuritis (Nervenentzündung).
Beschwerden des Kopfes wie
Gesichtsakne, Haarausfall, Kopfschuppen, Kopfschmerzen, Lippenherpes, Migräne, Morbus Meniere, Mundwinkeleinrisse, Nasenbluten, Parotitis, Seekrankheit, Schwindel, Zahnschmerzen, Zähneknirschen.
Beschwerden der Augen wie
Ambylopie (Schwachsichtigkeit), Amaurose (Lähmung des Sehnerv), Augenmuskellähmung, Augenzucken, Entzündung der Hornhaut (Keratitis), der Lider (Blepharitis), Fremdkörper, Gersten- und Hagelkorn, Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Konjunktivitis (Bindehautentzündung), Lidrandentzündung, Netzhautentzündung (Retinitis), Photophobie (Lichtempfindlichkeit), Strabismus (Schielen), Trockenheit, Tränenfluß, Trübung der Hornhaut, Verletzungen der Augen.
Beschwerden der Ohren wie
Hörsturz, Ohrekzem, Otitis media (Mittelhrentzündung), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tubenkatarrh, Tinnitus (Ohrgeräusche).
Beschwerden der Brust und Atemwege wie
Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Asthma bronchiale, Bronchitis, Bronchiektasen, Brustkrebs, Brustwarzenentzündung, COPD, Emphysem, Herzbeschwerden, Herzinfarkt, Laryngitis (Kehlkopfentzündung), Lungenemphysem, Mukosviszidose, Mundgeruch, Pharyngitis (Rachenentzündung), Pleuritis (Rippenfellentzündung), Pneumonie (Lungenentzündung), Rhinitis (Schnupfen), Sarkoidose, Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung), Tonsillitis (Mandelentzündung), Trauma der Brust, Tuberkulose.
Beschwerden von Stoffwechsel/Verdauung wie
Adipositas, Aphten, Cholezystitis (Gallenblasenentzündung), Colitis ulcerosa (Darmentzündung), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Diarrhoe (Durchfall), Divertikulosel, Enteritis (Dünndarmentzündung), Fettleber, Flatulenz (Blähsucht), Gallensteine, Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Gicht, Hepatitis (Leberentzündung), Meteorismus (Auftreibung), Morbus Crohn, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Obstipation (Verstopfung), Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen, Schluckauf, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Übelkeit und Erbrechen, Ulcus ventriculi (Magengeschwür), Ulcus duodeni (Zwölffingerdarmgeschwür)
Uro-Genital-Beschwerden wie
Afterfissuren, Amenorrhoe (fehlende Menstruation), Blasen- und Gebärmuttersenkung, Endometriose, Eierstockzyste, Nephritis (Nierenentzündung), Ovarialtumor, Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung), Hämorrhoiden, Hodenentzündung, Myome, Nierensteine, Prostatitis, Prostatahypertrophie (Vergrößerung der Prostata), Urethritis (Harnröhrenentzündung), Uterusfibrom, Zervixkarzinom, Zystitis (Blasenentzündung)
Allergische Beschwerden wie
Heuschnupfen, Asthma, Allergien, Ekzeme, Neurodermitis, Quaddeln, Urtikaria (Nesselsucht).
Hormonelle Beschwerden wie
Fluor (Ausfluß), klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Morbus Basedow, PMS (prämenstruelles Syndrom), Pubertätsprobleme, Schwangerschaftsbeschwerden, Stillprobleme, Struma (Kropf), Thyreoiditis (Entzündung der Schilddrüse), Über- und Unterfunktion der Schilddrüse.
Beschwerden des Bewegungsapparates wie
Arthritis (Gelenkentzündung), Arthrose, Fibromyalgie (Weichteilrheuma), Ischialgie, Lumbago (Hexenschuß), Morbus Bechterew, Osteoprose, Rheuma, Rückenschmerzen, Verletzungen wie Frakturen, Stauchung, Verrenkung, Zerrung.
Hauterkrankungen wie
Abszesse, Akne, Dekubitus (Wundliegen), Drüsenschwellungen, Epitheliom, Ekzeme, Erytheme, Fisteln, Frostbeulen, Furunkel, Herpes zoster (Gürtelrose), Hautausschläge, Hühneraugen, Impetigo (Grindflechte), Keloide, Nagelgeschwür, Narben, Neurodermitis, Paronychie (Nagelbettentzündung), Pruritus (Juckreiz), Psoriasis (Schuppenflechte), Rhagaden, Urtikaria (Nesselsucht), Wundheilungsstörungen, Ulcus cruris (offenes Bein), Vitiligo (Weißfleckenkrankheit), Warzen, Zysten.
Krankheiten von Herz und Gefäßen wie
Apoplexie (Schlaganfall), Anämie, Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung), Arteriosklerose, Blutungen, Entzündungen (Phlebitis), Hämorrhoiden, Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Koronare Herzkrankheit, Roemheld-Syndrom, Thrombose, Varizen (Krampfadern), Wassersucht (Ödem).
Ferner Infektionskrankheiten wie grippaler Infekt, Fieberzustände, Drüsenschwellungen, Kinderkrankheiten, Lähmungen, Schwäche, Ohnmachtsneigung, Weichteilverletzungen und viele weitere Erkrankungen!


Bitte beachten Sie:

Tritt eine Besserung der Beschwerden ein, muss die Einnahme abgesetzt bzw. reduziert werden, mehr dazu unter Handhabung homöopathischer Arzneien.




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