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Aromatherapie - > schleimlösende / mukolytische Wirkung - > Gelomyrtol® forte


 

Gelomyrtol® forte


Gelomyrtol® forte enthält folgende ätherischer Öle:

Myrtol standardisiert auf 75 mg Limonen, 75 mg Cineol und 20 mg a-Pinen.


Limonen und Pinen sind auch in vielen ätherischen Ölen enthalten und wirken antibakteriell und antiviral. Cineol (Eucalyptol) wirkt ebenfalls antibakteriell, antiviral sowie schleimlösend und auswurffördernd!

Aus den Blättern der Myrte (Myrtus communis) wird das Myrtol gewonnen. Schon in der Antike nutzten die Ägypter, Griechen und Römer die Myrte als Symbol der Fruchtbarkeit und Reinheit.

Gelomyrtol® forte ist indiziert bei

akuter und chronischer Bronchitis, als auch Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).


Subjektive Erfahrungen:

Ca. 60 Minuten nach Einnahme beginnt sich der Schleim zu lösen. Ich nehme es eine gute halbe Stunde vor dem Essen mit viel kaltem Wasser ein, nach dem Essen kann man die Wirkung noch durch eine Inhalation mit z.B. Emser Inhalationslösung® verstärken. Es ist wichtig, Gelomyrtol® forte nicht gleichzeitig zum Essen einzunehmen, da sonst das Myrtol schlechter resorbiert wird.

Studie:

Aus Neugier nahm ich an einer Studie mit Gelomyrtol® forte teil:

Durchführung:

Vor und nach Gabe der Kapseln wurden stündlich (außer in der 3. Stunde) Lungenfunktionen durchgeführt. An einem Tag erhielt ich 4 Plazebokapseln, an einem anderen 4 Kapseln mit den ätherischen Ölen.

Ergebnis:

Nach der Plazebogabe waren keine positiven Veränderung der Lungenfunktion feststellbar (nach der 2. und 4. Stunde waren die Lungenfunktionswerte wohl als Zeichen der Ermüdung um ca. 1% niedriger als der Anfangswert.)
Nach Einnahme der ätherischen Öle verbesserte sich die Lungenfunktion schon eine Stunde danach um 4% in FEV1 (FEV1 ist die Luft, die innerhalb einer Sekunde max. ausgeatmet werden kann) und um 2% in der IVC (IVC ist die gesamte Luft, die man max. einatmen kann)!

In den ersten 2 Stunden nach Einnahme von Gelomyrtol® forte löste sich einiger Schleim und war leicht abzuhusten.

Nach 4 Stunden der Medikamenteneinnahme war der IVC noch immer um 2% erhöht, der FEV1 senkte sich um 5% und lag damit auch 1% niedriger als der Anfangswert - muß wohl (auch aufgrund der vielen Lungenfunktonen) als Zeichen der Ermüdung angesehen werden.


Zusammenfassung:

Gelomyrtol® forte wirkt nicht nur antibakteriell, sondern löst auch gut zähen Schleim.

Also eine Alternative zu anderen Mukolytika bei Entzündungen der Bronchien und Nasennebenhöhlen! Leider verträgt nicht Jeder die darin enthaltenen ätherischen Öle.



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