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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Wundheilungsstörungen



Unausgesprochene Wut in positive Gedanken umwandeln - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einer Wundheilung handelt es sich um einen physiologischen Prozess, der in der Regel ohne größere Komplikationen abläuft und mit Bildung einer Narbe abgeschlossen wird (primäre Wundheilung).
Minimale Störungen können diesen sehr komplexen Vorgang behindern und den Heilverlauf der Wunde beeinträchtigen.

Zu den Störfaktoren zählen:
- Keime treten in die Wunde ein (Keimbesiedelung)
- fehlende Ruhigstellung der verletzten Region
- Spannungsgefühl an den Wundrändern
- Fremdkörper in der Wunde
- Vitaminmangel (Vitamin C)
- Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes mellitus)
- Durchblutungsstörungen (z. B. durch eine arterielle Durchblutungsstörung oder durch zu festen Verband)
- Übergewicht
- Krebserkrankungen
- Medikamente
- höheres Alter

Zu den Symptomen zählen Schwellung, Rötung, Wärme, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Achtung! Ist eine Wunde infektiös, kann sich daraus eine Sepsis (Blutvergiftung) entwickeln! Deshalb sollte bei starken Schmerzen, erhöhter Temperatur und ggf. bei einer bläulichen Verfärbung der Wundregion sofort ein Arzt aufgesucht werden!
Prinzipiell sollten Wundinfektionen bzw. Heilstörungen bei Verletzungen ärztlich behandelt werden. Mitunter ist eine Antibiotika-Therapie erforderlich. Ist eine Primärerkrankung (z. B. Diabetes Mellitus) für die "Wundheilungsstörung" verantwortlich, werden entsprechende therapeutische Maßnahmen eingeleitet (z.B. Senkung des Blutzuckerspiegels auf ein angemessenes Niveau).
Im Rahmen der Naturheilkunde kann sehr gut begleitend mit behandelt werden. Schüssler Salze versorgen den Körper mit den notwendigen Mineralstoffen, phytotherapeutisch gibt es zahlreiche Heilpflanzen die die Wundheilung verbessern und Bachblüten runden den ganzheitlichen Aspekt ab. Unterdrückte Wut kann für eine "Wundheilungsstörung" mitverantwortlich sein, die Wut will einen Weg nach außen....


Die Schüssler Salze Therapie:

Das Schüssler-Salz Nr. 1 Calcium Fluoratum ist zuständig für die Bildung der Oberschicht der Haut. Eine ausreichende Versorgung mit diesem Mineralstoff unterstützt die Wundheilung.
Einnahmeempfehlung: 3 x tägl. 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum zählt zu den wichtigsten Schüssler-Salzen zur Förderung der Wundheilung.
Zudem ist dieses Salz als "Entzündungssalz" bekannt und sorgt bei einer entzündeten Wunde schnell für Abhilfe.
Im Akutfall empfiehlt eine stündliche Einnahme von 2 - 3 Salzen (langsam im Mund zergehen lassen)

Das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum unterstützt die Neubildung von Zellen und fördert so die Heilungskraft. Außerdem ist es für seine antiseptische Wirkung bekannt.
Einnahmeempfehlung: 3 x täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Wird die "Wundheilungsstörung" von einem Juckreiz begleitet, so ist an das Schüssler-Salz Nr. 6 Kalium Sulfuricum zu denken.
Ideale Einnahmezeit: am späten Nachmittag; bei akutem Juckreiz kann das Schüssler-Salz alle 30 Minuten eingenommen werden (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen)
Um einer Schwellung der Wunde entgegen zu wirken, ist das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum gefragt. Es reguliert den Wasserhaushalt und baut zu viel angesammelte Flüssigkeit ab.
Einnahmeempfehlung: stündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Bei einem stark übersäuerten Organismus ist das physiologische System des Körpers meist beeinträchtig. Das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum reguliert den Säurehaushalt des Körpers, was der Wundheilung entsprechend zu gute kommt.
Ideale Einnahmezeit: in den Abendstunden

Für den Abtransport der in der Haut befindlichen Rückstände (z. B. Bakterien) empfiehlt sich das Schüssler-Salz Nr. 10 Natrium Sulfuricum. Es befreit den Körper von Giftstoffen und sorgt so für eine bessere Wundheilung.
Beste Einnahmezeit: 3 x täglich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea unterstützt zusätzlich den Säureabbau im Organismus und sollte immer gemeinsam mit dem Schüssler-Salz Nr. 9 eingenommen werden. Bei einer Eiterbildung in der Wunde ist es zuständig für den Abtransport des Eiters.
Einnahmeempfehlung: bei Eiterbildung stündlich 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen

Das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum intensiviert die Reinigungsvorgänge und die Stoffwechseltätigkeit. Obendrein forciert es den Abbau von Eiterherden im Körper.
Einnahmezeit: in den frühen Abendstunden

Das Schüssler-Salz Nr. 21 Zincum Chloratum hat eine bedeutende Wirkung auf die Bildung der Hautoberfläche, deshalb hat es eine beschleunigende Wirkung im Rahmen einer Wundheilung.
Einnahmeempfehlung: morgens 2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen


Bachblüten

Walnut
Die Bachblüte Nr. 13 Gorse ist der "Klassiker" unter den Bachblüten bei einer verzögerten Wundheilung. Auf der seelischen Ebene hilft es die "unterdrückte Wut" in Hoffnung und Zuversicht umzuwandeln.

Die Bachblüte Nr. 33 Walnut hilft dabei sich von "Vergangenen" zu lösen. Auf der organischen Ebene wird dieser Bachblüte eine Förderung der Wundheilung nachgesagt.


Ernährung

Acerola Kirsche
Da ein Säureüberschuss die Wundheilungskraft reduziert, empfiehlt sich eine basenreiche Kost.
Zu vermeiden sind Nahrungsmittel aus Weißmehl, Raffinade-Zucker, Fast-Food, Süßigkeiten, Konserven, Transfette und tierische Nahrungsmittel.
Ideal sind Lebensmittel wie frisches oder gedünstetes Gemüse, Obst, Vollkornprodukte (z. B. Dinkelmehl) und naturbelassene Pflanzenöle (z. B. Leinöl, Rapsöl, Olivenöl). Auch die Acerola-Kirsche fördert die Wundheilung.
Bei den Getränken sollte auf Kaffee, zuckerhaltige Produkte (z. B. Limonade, Fruchtsaftgetränke, Cola), schwarzer Tee und Alkohol verzichtet werden. Es empfiehlt sich hier auf kohlesäurefreies Wasser oder verdünnte Obstsäfte umzusteigen.
Optimal ist es die Ernährungsumstellung mit einem mehrwöchigem Basenfasten oder mit einer Heilfastenkur zu starten, um so den Körper zu entsäuern und zu entgiften.


Heilpflanzen

Hamamelis
Bei kleinen Riss- und Schürfwunden wirkt die Kamille (Matricaria chamomilla) entzündungshemmend und fördert zudem die Wundheilung. Sie kann als Tinktur oder als Salbe auf das verletzte Areal aufgetragen werden.

Ebenso förderlich für die Wundheilung ist die Ringelblume (Calendula officinalis). Zudem wirkt sie entzündungshemmend und hat eine abschwellende Wirkung. Ideal ist die Anwendung auf Salbenbasis (Fertigpräparat in der Apotheke)

Die Hamamelis (Hamamelis virginiana) hat ebenso eine entzündungshemmende Wirkung. Mit ihrer adstringierenden Eigenschaft fördert sie zudem die Wundheilung. Hier empfiehlt sich ebenso die Verabreichung auf Salbenbasis oder als Tinktur (Fertigpräparate)


Zusammenfassung

"Wundheilungsstörungen" können sehr gut naturheilkundlich begleitet werden. Eine fachmännische ärztliche Versorgung ersetzt die naturheilkundliche Therapie nicht, vor allem wenn die "Wundheilungsstörung" mit einer Eiterbildung einhergeht. Wird zudem die "Seele" mit behandelt, kann der Wundheilungsprozess schneller abgeschlossen werden und "Gras über eine Angelegenheit wachsen..."




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