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Schüssler Salze

Bachblüten


Homöopathie

Schnupfen - Rhinitis


Sich dem Leben wieder öffnen - Schüssler-Salze und Bachblüten helfen dabei


Bei einem akuten "Schnupfen" (Rhinitis) handelt es sich um eine Erkrankung der Nasenhaupthöhle, die meistens im Zusammenhang mit einem grippalen Infekt oder einer Erkältung besteht. Die Übertragung eines Schnupfens erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion, die virusbedingt erfolgt (z. B. Rhino-, Corona-,Influenza oder Adenoviren).
Zu den Beschwerden zählen eine gerötete und "laufende" Nase, eine behinderte Nasenatmung, eine geschwollene Nasenschleimhaut und ein eingeschränkter Geruchs- und Geschmackssinn. Das Nasensekret ist zu Beginn meist wässrig, was sich während des Infekts in ein gelb-grünliches Sekret (gelegentlich auch leicht blutig) ändert. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und ggf. Fieber.
In der Regel klingen die Beschwerden nach ca. einer Woche von alleine wieder ab. Bei einem länger andauernden Schnupfen und zusätzlichem Fieber und Schmerzen im Stirnbereich liegen Anzeichen einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) vor.
Generell sollte ein Schnupfen immer ausgeheilt werden, da ein Schnupfen ein Vorläufer einer Lungenentzündung, einer Mittelohrentzündung oder einer Nasennebenhöhlenentzündung sein kann.
Schulmedizinisch wird symptomatisch mit abschwellenden Nasentropfen therapiert. Zusätzlich werden noch Rotlicht und Inhalation (z. B. vom Kamille) empfohlen.
Naturheilkundliche Maßnahmen können den Heilverlauf beschleunigen bzw. vorbeugend bereits dem Schnupfen den "Wind aus den Segeln nehmen". Schüssler Salze können die Nasensekretproduktion stabilisieren, Bachblüten befreien sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene und die Phytotherapie stärkt zusätzlich die Abwehrkräfte.
Sonderformen einer "Rhinitis":
- "chronischen Rhinitis" (meist ausgelöst durch Reizstoffe von außen, Polypen oder Tumorerkrankungen der Nase)
- "allergischen Rhinitis" (z. B. Heuschnupfen)
- "vasomotorischer Schnupfen" (meist verursacht durch vegetative Störungen)unterschieden.



Die Schüssler Salze Therapie:

Bei den ersten Anzeichen eines Schnupfens sollte an das Schüssler-Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum gedacht werden. Es stärkt die Widerstandskräfte im Körper und erschwert so den Viren die Manifestation im Körper. Gleich zu Beginn der "Schnupfennase" sollten alle 15 Minuten 2 - 3 Salze eingenommen werde (langsam im Mund zergehen lassen).
Auch während des "akuten Schnupfens" empfiehlt sich die häufige Einnahme des Schüssler-Salzes. Vor allem bei zusätzlich bestehender erhöhter Temperatur oder Fieber kann das Salz gute Dienste leisten.

Hat sich der Schnupfen bereits festgesetzt ist das Schüssler-Salz Nr. 4 Kalium Chloratum angezeigt. Es wirkt sich abschwellend auf die Nasenschleimhaut aus und lässt so das Nasensekret leichter abfließen.
Auch hier ist im akuten Stadium eine häufige Einnahme (2 - 3 Salze je Stunde langsam im Mund zergehen lassen) angebracht.

Wird der Schnupfen von einer starker Abgeschlagenheit und Erschöpfung begleitet, so kann das Schüssler-Salz Nr. 5 Kalium Phosphoricum den Energiehaushalt im Körper ankurbeln. Zusätzlich stärkt dieses Schüssler-Salz die Selbstheilungskräfte des Körpers.
Ideale Einnahmezeit: früher Nachmittag

Das Schüssler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum hat eine regulierende Wirkung auf den Flüssigkeitshaushalt im Körper und zählt so bei einem "akuten Schnupfen" zu den Hauptmitteln im Bereich der Schüssler-Salze.
Zusätzlich fördert das Salz die Schleimbildung und unterstützt so den (Wieder-)Aufbau der angegriffenen Nasenschleimhaut.
Im Akutfall ca. 10 Salze von "Natrium-Chloratum" in einem Glas mit abgekochtem Wasser auflösen und alle zwei Stunden jeweils 1 Glas davon langsam schluckweise trinken.

Da eine Übersäuerung des Körpers die Infektanfälligkeit ansteigen lässt, ist bei einem Schnupfen auch immer an das Schüssler-Salz Nr. 9 Natrium Phosphoricum zu denken, da es den Säurehaushalt im Organismus reguliert. Um den Säurehaushalt generell positiv zu beeinflussen, ist eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum anzuraten.
Optimale Einnahmezeit: abends (2 - 3 Salze langsam im Mund zergehen lassen).

Als Verstärker für die o.a. Schüssler-Salze oder bei Tendenz zur Eiterbildung ist das Schüssler-Salz Nr. 12 Calcium Sulfuricum angezeigt. Zusätzlich fördert es die Reinigungs- und Ausscheidungsvorgänge im Organismus, was sich günstig auf den Genesungsprozess auswirkt.
Ideale Einnahmezeit: in den Abendstunden.


Bachblüten

Centaury
Zur Aktivierung der Reinigungsvorgänge im Körper ist an die Bachblüte Nr. 10 Crab Apple zu denken. "Crab Apple" unterliegt oft einem großen Kontrollzwang, dem große Ängste - vor allem vor der Zukunft - zugrunde liegen.
Die Bachblüte lehrt, dass sich im Leben nicht immer alles kontrollieren lässt und spendet Kraft die "Dinge" besser fließen zu lassen, ohne, dass man weiß wie sich der Prozess letztendlich entwickeln wird.

Organisch bezogen, hat die Bachblüte Nr. 4 Centaury einen Hang zur Infektanfälligkeit. Grund dafür ist meist eine Überforderung, da der "Centaury-Patient" bemüht ist es jedem Recht zu machen und nicht "NEIN" sagen kann.
Die Bachblüte spendet Mut und lässt so die eigenen Bedürfnisse besser zur Geltung kommen.

Die Bachblüte Nr. 23 Olive ist angezeigt, bei Erkrankten die die "Nase von ALLEM gestrichen voll haben". Bei "Olive-Patienten" zeigt sich eine extreme Erschöpfung sowohl auf der körperlichen als auch auf der mentalen Ebene. Er ist durch vorangegangene Anstrengungen ausgepowert und kraftlos. "Olive" spendet Kraft und bringt die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht.

Ein Schnupfen kann sinnbildlich auf eine "Stockung des Lebensweg" hinweisen. Ansich hat man von der bestehenden Situation die "Nase voll", ist aber für einen Neubeginn bzw. für eine Änderung (noch) nicht bereit. Die Bachblüte Nr. 33 Walnut kann den Entwicklungsprozess anstoßen und so den Weg für Veränderungen öffnen.


Ernährung

Sanddorn
Wichtig ist eine ausreichende Trinkmenge über den Tag verteilt (min. 2 - 3 Liter), zum Einen zur Ausspülung der Krankheitserreger und desweiteren zur Verflüssigung des Schleims. Ideal sind Kräutertees und stilles Wasser. Milch sollte aufgrund der schleimverdickenden Folgeerscheinung gemieden werden. Auch vom Verzehr von Milchprodukten ist abzuraten.
Sinnvoll sind Nahrungsmittel mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt; dazu zählen u.a. Zitrusfrüchte, Sanddorn, Paprika, Brokkoli und Beeren.
Eine "selbstgemachte Hühnersuppe" (Huhn aus artgerechter Haltung) - dies ist wissenschaftlich bewiesen, kann Schnupfensymptome lindern und einen ggf. weiter ausbreitenden "grippalen Infekt" entgegenwirken.
Ansonsten empfiehlt sich eine leichte, frische Kost um den Körper nicht zusätzlich mit schwer verdaulicher Nahrung zusätzlich zu belasten.


Heilpflanzen

Bei verstopfter Nase kann ein Aufguss mit Kamillenblüten (Chamomilla recutita) zum Inhalieren Linderung schaffen.
Nasensalben oder Tropfen, angereichert mit Pfefferminze (Mentha piperita) erleichtern das Durchatmen und wirken zusätzlich abschwellend.
Ingwer (Zinigbiber offiziales) wärmt den Körper von innen und bekämpft zusätzlich die schnupfenauslösenden Viren. Mehrmals täglich eins Tasse "Ingwer-Wasser" kann den Heilungsverlauf beschleunigen:
Ein kleines Stück einer Ingwerwurzel aufraspeln und mit Wasser aufkochen, wichtig ist es das "Ingwer-Wasser" so heiß wie möglich zu trinken.
Zur Stärkung der Abwehrkräfte ist der Sonnenhut (Echinacea purpurea) angezeigt. Eine vorbeugende Einnahme ist ratsam ( vor allem bei chronisch-rezidivierender Infekte).


Zusammenfassung

Einer akuten Rhinitis kann naturheilkundlich sehr gut vorgebeugt werden. Bei häufigem Auftreten sollte der mentale Aspekt auf jeden Fall berücksichtigt werden. Was blockiert mich im Leben? Wo stockt es? Wo komme ich nicht weiter? Was könnte besser in den Fluss kommen? Mit der Bachblüten-Therapie können bestehende Blockaden gelöst werden, so dass die "Dinge" wieder besser in Fluss geraten...
Zu den weiteren Therapie- und Vorbeugungsmöglichkeiten zählen ansteigende Fußbäder, Kneipp-Anwendungen und möglichst viele Aufenthalte an der frischen Luft.




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