Bei den Nasennebenhöhlen handelt es sich um luftgefüllte Höhlen der Gesichtsknochen. Da diese Nebenhöhlen direkt mit der Nase verbunden
sind, können sich Viren (Rhinoviren)und Bakterien bei einer Infektion der Nasenschleimhaut (Schnupfen) in die Nebenhöhlen ausbreiten und dort
Entzündungen und Vereiterungen hervorrufen. Zu den Nebenhöhlen zählen u.a. die Stirnhöhlen, die Siebbeinzellen, Kieferhöhlen und die
Keilbeinhöhlen.
Einer akuten Sinusitis geht meist ein Schnupfen voraus, sie kann aber auch durch krankmachende Keime, die beim Schwimmen oder Tauchen
in die Nebenhöhlen gelangen, ausgelöst werden.
Als Sofortmaßnahme zur Bekämpfung der (pathogenen) Bakterien macht eine 2- bis 3-wöchige
Angocin Anti-Infekt Behandlung in ausreichend hoher Dosierung Sinn!
Angocin® ist ein natürlicher pflanzlicher Extrakt aus Meerrettich und Kapuzinerkressenkraut mit starker
antibakterieller und antiviraler Wirkung.
Dazu begleitend bieten sich die Naturheilverfahren wie Schüssler Salze, Bachblüten und Heilpilze sowie
eine vernünftige Ernährung an.
Die chronische Sinusitus entwickelt sich meist aus einer akuten, nicht richtig ausgeheilten Sinusitis.
"Fehlstellungen" der Nasenscheidewand, allergische Reaktionen der Nasenschleimhaut können auch Ursachen für eine chronische
Nasennebenhöhlenentzündung sein.
Als weitere Ursache für eine Sinusitis können auch Zahnerkrankungen eine Rolle spielen.
Zu den Symptomen einer Sinusitis zählen quälende Kopfschmerzen, Augendruck, Sekretfluss aus der Nase und eine beeinträchtigte Nasenatmung.
In der chronischen Verlaufsform sind die Beschwerden meist abgeschwächt und der Gesamtzustand ist "dauergeschwächt".
Sowohl bei der akuten als auch der chronischen Sinusitis können mit einer naturheilkundlichen Therapie gute Erfolge erzielt werden.
Prinzipiell ist es wichtig, dass die Abwehrkräfte des ganzen Körpers gestärkt werden,
was z.B. mit der Schüssler-Salze-Therapie und Heilpilzen ausgezeichnet möglich ist.
Die Schüssler Salze Therapie:
Das Schüssler-Salz Nr. 3
Ferrum Phosphoricum ist wichtig für das Immunsystem und
ist im Entzündungsstadium das Mittel Nr.1. Außerdem mobilisiert es den Stoffwechsel in den Schleimhäuten, was sich positiv auf die Neutralisation der schädigenden Substanzen (Bakterien, Viren)
auswirkt.
Kalium Chloratum, die Nr. 4 ist das Salz, welches eingesetzt wird, wenn eine Krankheit
versucht sich im Körper festzusetzen und sich zu chronifizieren. Außerdem reguliert es die Schleimbildung in der Nase und verstärkt die
Abwehrkraft in den Schleimhäuten.
Ein wichtiger Baustein der Schleimhäute ist die Nr. 6
Kalium Sulfuricum, welcher den
Aufbau der Epithelzellen in den Schleimhäuten unterstützt und die Sauerstoffversorgung fördert.
Natrium Chloratum, das Salz Nr. 8 ist ein weiterer Baustein für den Aufbau der Schleimhäute.
Besteht ein Mangel verflüssigt sich der Schleim in den Schleimhäuten und einem Schnupfen steht nichts mehr im Wege.
Ist der Körper durch zu viel Säure überlastet, ist auch das Immunsystem geschwächt.
Das Salz mit der Nr. 9
Natrium phosphoricum reguliert den Säurehaushalt des Körpers und stärkt damit
die Abwehrbereitschaft des Körpers.
Da der Körper bei jedem Infekt im Heilungsprozess versucht den "Müll" wieder loszuwerden, ist das Schüssler-Salz Nr. 10
Natrium Sulfuricum angezeigt. Das Salz unterstützt den Organismus bei der Ausscheidung
von Giften.
Calcium Sulfuricum, das Salz Nr. 12 ist zuständig für die Gewebsdurchlässigkeit, löst den Schleim und fördert
obendrein die Schleim-Ausscheidung. Es ist das Salz, wenn sich bereits eine "eitrige" oder "chronische Sinusitis" manifestiert hat, da es die angeschlagenen
Wände der Nasenschleimhaut wieder stabilisieren kann und den Eiter abfliesen lässt.
Hier empfiehlt sich die Einnahme von 2 Tabletten alle 2 - 3 Stunden über einen längeren
Zeitraum (mind. 3 - 4 Monate).
Bei einer "akuten Sinusitis", ist eine häufige Einnahme der Schüssler-Salze ratsam (ca. alle 5 - 10 Minuten 2 Tabletten
abwechselnd im Mund zergehen lassen).
Bachblüten
Hilfreich bei einem beginnenden "Schnupfen", welcher zu einer "akuten Sinusitis" mutieren kann, sind die
"Bach-Rescue-Tropfen"
Rescue Remedy. Hierzu sind ca. 3 Tropfen in ein Glas Wasser aufzulösen und schluckweise alle 5 Minuten zu trinken. Zu den "Bach-Rescue-Tropfen" können
die anderen hier angegebenen Blüten ohne weiteres dazu gemischt werden.
Die Bach-Blüte Nr. 23
Olive ist "die Blüte der Schleimhäute", sie stärkt
die Nasenschleimhaut und unterstützt somit dem Heilungsprozess.
Bei starker Verschleimung lindert
Crab Apple, Blüte Nr. 10 die Symptome, da die Blüte die Ausscheidung
des Nasensekrets fördert.
Um die Nebenhöhlen wieder "frei" zu bekommen, kann die Blüte Nr. 27
Rock Water dazugemischt werden,
da diese sowohl den Schleim löst und auch die Gemütsebene "auflockert".
Zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte ist die Bach-Blüte Nr. 4
Centaury angezeigt,
da diese die Heilungskräfte des Körpers als auch die Persönlichkeit stärkt.
Bei einer "chronischen Sinusitis" unterstützt die Blüte Nr. 36
Wild Oat den Körper
im Heilungsprozess, stoppt Rückfälle und Stillstände und hilft so dem Patienten dem chronischen Krankheitsverlauf zu entkommen.
Die Blüte Nr. 18
Impatiens ist bei sehr ungeduldigen und unruhigen Patienten angezeigt.
Vor allem bei der "chronischen/eitrigen Sinusitis" ist es wichtig Ruhe in sein Leben zu bringen, Blockaden zu lösen, damit sich diese nicht
organotrop in den Stirnhöhlen wiederspiegeln.
Die Bachblüten können alle miteinander gemischt werden, aber auch einzeln verabreicht werden. Wichtig ist bei der "akuten Sinusitis" bzw. Rhinitis eine
häufige Einnahme. Am besten löst man ca. 3 Tropfen je Blüte in einem Wasserglas auf und trinkt es schluckweise alle 5 Minuten. Die Einnahme-Prozedur sollte alle
zwei Stunden wiederholt werden.
Im "chronischem Stadium" ist über den Tag verteilt, mehrmals ein Glas mit der entsprechenden Mischung schluckweise zu trinken. Dies sollte
mind. über 2 - 3 Monate kontinuierlich durchgezogen werden.
Ernährung
Wichtig ist es bei einer "Sinusitis" viel (bis zu 3 Liter Tee/Wasser) zu trinken, damit sich der Schleim verflüssigen kann und bei auftretendem Fieber
der Körper seinen Flüssigkeitshaushalt regulieren kann. Auf Milchgetränke sollte verzichtet werden, da diese die Schleimbildung verstärken
können. Bei einer "chronischen Sinusitis" können Milchprodukte sogar Auslöser der Erkrankung sein. Es ist empfehlenswert über einen
längeren Zeitraum Milchprodukte zu meiden. Dies kann ebenso für glutenhaltige Produkte gelten, da diese ebenso die Schleimproduktion
verstärken können.
Bei einem beginnenden Schnupfen oder einer Sinusitis schafft mehrmals täglich 1 TL frisch geriebener Meerrettich Linderung und
kann den Erkältungsprozess stoppen. Die Schärfe des Meerrettich verflüssigt den Schleim und verschafft Erleichterung beim Atmen.
Positiv auf die Schleimbildung wirkt sich das schluckweise Trinken von einer heißen Gemüse- oder Hühnerbrühe aus.
Lebensmittel mit viel Vitamin C (z.B. Orangen, Paprika, Brokkoli, Kiwi, Grapefruit) stärken das Immunsystem (Frucht- oder Gemüsecocktail
mixen). Oft verstärkt ein Mangel an Pantothensäure (B-Vitamin) die Infektanfälligkeit. Am besten vorbeugend, aber auch während
des Infekts Lebensmittel mit dem B-Vitamin auf den Speiseplan setzen. Hierzu zählen z.B. Hülsenfrüchte und Kartoffeln.
Während eines Infektes, wie z.B. einer Sinusitis, sollte auf Nahrungsmittel mit gesättigten Fettsäuren und anderer schwerer Speisen verzichtet werden, da die Verdauung dieser Kost
den Körper zusätzlich belastet und so ihm Kraft für den Heilungsprozess raubt. Generell sollte dem Körper mehr eine basenreiche Kost zugeführt werden und säurereiche Kost vermieden werden.
Heilpflanzen
Bei Beginn eines Schnupfen oder bei der ersten Anzeichen einer "Sinusitis" sollten in der Regel auswurffördernde Heilpflanzen eingesetzt
werden. Dazu zählen u.a. die Schlüsselblume (Primula veris) oder der Efeu (Hedera helix), welche durch die enthaltenen Saponine den
Schleim dünnflüssiger machen und obendrein eine leicht antibiotische Wirkung haben.
Enzianwurzel (Gentiana Radix) und Holunder (Sambucus nigra) sind weitere Heilpflanzen, welche bei einem Infekt der oberen Atemwege
gute Hilfe leisten. Die Enzianwurzel steigert die Abwehrkräfte, wirkt schleimlösend und stärkt den Organismus. Die Holunderblüten stärken
ebenso das Immunsystem und wirken fiebersenkend.
Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist das "pflanzliche Breitbandantibiotikum", siehe obig beschriebene
Sofortmaßnahme mit Angocin® Anti-Infekt, das auch noch den stark antibakteriell wirkenden Meerrettich enthält.
Heilpilze
Menschen mit chronische Entzündungen haben meist ein geschwächtes Immunsystem,
die
Heilpilze insbesondere der
Coriolus mit
antibakterieller Wirkung und der
Agaricus (auch Mandelpilz genannt) mit dem höchsten Gehalt der Heilpilze an Beta-Glucane helfen langfristig den Körper vor zukünftigen
Erkrankungen zu bewahren.
Zusammenfassung
Bei einer akuten "Sinusitis", aber auch bei einer bereits "chronischen Sinusitis" zeigt eine naturheilkundliche Behandlung sehr gute Erfolge.
Auf der seelisch-geistigen Ebene sollte man sich überlegen, von was man die "Nase voll hat" und dies ansprechen, damit das Problem
bzw. die Blockade gelöst werden kann. Desweiteren sind Nasenspülungen mit Sole-Lösungen sehr empfehlenswert. Mit lauwarmen Wasser
mehrmals täglich die Nasenschleimhäute durchspülen. Die Spülung verhilft "dem Schleim/dem Problem" loszulassen und die Nasengänge wieder frei zu machen.
Die naturheilkundliche Behandlung (Schüssler-Salze, Bachblüten, Heilpilze, Angocin® Anti-Infekt usw.) stärkt generell die Selbstheilungskräfte des Körpers,
was dem Genesungsprozess zu Gute kommt, den Heilverlauf beschleunigt und sich insgesamt positiv auf den Organismus auswirkt.