Husten ist ein Schutzreflex der Atemorgane, damit diese von Fremdkörpern, Sekreten und anderen Reizen befreit werden oder freigehalten werden.
Husten kann sich als akuter Husten, z.B. bei einem grippalen Infekt, einer akuten Bronchitis (Entzündung der Bronchien) oder einer Lungenentzündung zeigen.
Chronischer Husten besteht z.B. bei Rauchern, bei einem Bronchialkarzinom, chronischer Bronchitis oder einer Tuberkulose.
Beim Asthma Bronchiale handelt es sich z.B. um einen anfallartig rezidivierenden Husten.
Auf der seelisch-geistigen Ebene verbindet man "Husten" mit z.B. unausgesprochenen Konflikten. "Giftiges Klima" am Arbeitsplatz,
in der Familie, in der Partnerschaft, welches durch ständiges Streiten einhergeht, kann ebenso für den "Husten" verantwortlich sein.
Die naturheilkundliche Therapie (z.B. Phytotherapie, Heilpilze, Schüssler-Salze) zeigt bei einer akuten Bronchitis, aber auch bei einer chronischen
Bronchitis gute Erfolge.
Im Rahmen der Phytotherapie zur Bekämpfung der (pathogenen) Bakterien macht eine sofort beginnende 2- bis 3-wöchige
Angocin Anti-Infekt Therapie in ausreichend hoher Dosierung Sinn!
Angocin® ist ein natürlicher pflanzlicher Extrakt aus Meerrettich und Kapuzinerkressenkraut mit starker
antibakterieller und antiviraler Wirkung.
Die Schüssler Salze Therapie:
Das Schüssler-Salz Nr. 3
Ferrum Phosphoricum ist wichtig für das Immunsystem. Außerdem
mobilisiert es den Stoffwechsel in den Bronchien, was sich positiv auf die Neutralisation der schädigenden Substanzen (Bakterien, Viren)
auswirkt.
Kalium Chloratum, die Nr. 4 ist ein wichtiges Mineralsalz für die Bronchien, da es die
Ausscheidung des Schleims unterstützt und den Faserstoff des Bronchialschleims flüssig hält, was einem "verschleimten Husten" entgegenwirkt.
Natrium Chloratum, das Salz Nr. 8 bindet den Schleim und ist für den Säftehaushalt im
Körper verantwortlich. Bei verschleimten Bronchien, aber auch bei trockenen Reizhusten kann es schnell Hilfe leisten.
Ist der Körper durch zu viel Säure überlastet, ist auch das Immunsystem geschwächt. Das Salz mit der Nr. 9
Natrium phosphoricum reguliert den Säurehaushalt des Körpers und stärkt damit
die Abwehrbereitschaft des Körpers.
Da der Körper bei jedem Infekt im Heilungsprozess versucht den "Müll" wieder loszuwerden, ist das Schüssler-Salz Nr. 10
Natrium Sulfuricum angezeigt. Das Salz unterstützt den Organismus bei der Ausscheidung
von Giften.
Calcium Sulfuratum Nr. 18 ist zuständig für die Gewebsdurchlässigkeit, löst den Schleim und fördert
obendrein die Schleim-Ausscheidung. Es ist das Salz, wenn sich bereits eine "chronische Bronchitis" manifestiert hat, da es die angeschlagenen
Wände der Bronchien wieder stabilisieren kann. Hier empfiehlt sich die Einnahme von 2 Tabletten alle 2 - 3 Stunden über einen längeren
Zeitraum (mind. 3 - 4 Monate).
Bei einer "akuten Bronchitis", ist eine häufige Einnahme der Schüssler-Salze ratsam (ca. alle 5 - 10 Minuten 2 Tabletten
abwechselnd im Mund zergehen lassen).
Bachblüten
Bei starkem Husten (Reizhusten) ist an die Blüte Nr. 15
Holly zu denken. Sie
verhilft dem Körper besser mit den eintretenden "Feinden" (Viren/Bakterien, aber auch ggf. den "Mitmenschen") zurecht zu kommen.
Hilfreich bei einem beginnenden "Grippalen Infekt", welcher zu einer "akuten Bronchitis" mutieren kann, sind die
"Bach-Rescue-Tropfen"
Rescue Remedy. Hierzu sind ca. 3 Tropfen in ein Glas Wasser aufzulösen und schluckweise alle 5 Minuten zu trinken. Zu den "Bach-Rescue-Tropfen" können
die anderen hier angegebenen Blüten ohne weiteres dazu gemischt werden.
Die Bach-Blüte Nr. 23
Olive ist "die Blüte der Schleimhäute", sie stärkt
die Bronchialschleimhaut und unterstützt somit dem Heilungsprozess.
Bei starker Verschleimung lindert
Crab Apple, Blüte Nr. 10 die Symptome, da die Blüte die Ausscheidung
(den Auswurf) fördert.
Sitzt der Schleim besonders fest, kann die Blüte Nr. 27
Rock Water dazugemischt werden,
da diese sowohl den Schleim und auch die Gemütsebene "auflockert".
Zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte ist die Bach-Blüte Nr. 4
Centaury angezeigt,
da diese die Heilungskräfte des Körpers als auch die Persönlichkeit stärkt.
Die Bachblüten können alle miteinander gemischt werden, aber auch einzeln verabreicht werden. Wichtig ist eine häufige Einnahme, da es sich
um ein akutes Geschehen handelt. Am besten löst man ca. 3 Tropfen je Blüte in einem Wasserglas auf und trinkt es schluckweise alle 5 Minuten.
Die Einnahme-Prozedur sollte alle zwei Stunden wiederholt werden.
Ernährung
Wichtig ist es bei einer "Bronchitis" viel (bis zu 3 Liter Tee/Wasser) zu trinken, damit sich der Schleim verflüssigen kann und bei auftretendem Fieber
der Körper seinen Flüssigkeitshaushalt regulieren kann. Auf Milchgetränke sollte verzichtet werden, da diese die Schleimbildung verstärken
können.
Positiv auf die Schleimbildung wirkt sich das schluckweise Trinken von einer heißen Gemüse- oder Hühnerbrühe aus.
Lebensmittel mit viel Vitamin C (z.B. Orangen, Paprika, Brokkoli, Kiwi, Grapefruit) stärken das Immunsystem (Frucht- oder Gemüsecocktail
mixen). Oft verstärkt ein Mangel an Pantothensäure (B-Vitamin) die Infektanfälligkeit. Am besten vorbeugend, aber auch während
des Infekts Lebensmittel mit dem B-Vitamin auf den Speiseplan setzen. Hierzu zählen z.B. Produkte aus Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und
Kartoffeln.
Während eines Infektes, wie z.B. einer Bronchitis, sollte auf Nahrungsmittel mit gesättigten Fettsäuren und anderer schwerer Speisen verzichtet werden, da die Verdauung dieser Kost
den Körper zusätzlich belastet und so ihm Kraft für den Heilungsprozess raubt.
Heilpflanzen
Bei Beginn der Husten-Erkrankung sollten in der Regel schleimlösende Heilpflanzen eingesetzt werden. Zu den schleimlösenden
Heilpflanzen zählt der Spitzwegerich (Plantago lanceolata), welcher das Antibiotikum "Aucubin" enthält und bei
einer "Bronchitis" gute Hilfe bietet. Die enthaltenen Glykoside lindern obendrein den Hustenreiz. Der Spitzwegerich kann als Tee verabreicht
werden, wirkt aber auch sehr gut durch Inhalation (2 EL Spitzwegerichkraut in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen).
Vor allem bei chronischer Bronchitis besteht die Gefahr einer bakteriellen Besiedlung der Bronchien, die dramatische Krankheitsverläufe verursachen
kann. Aber auch bei akuten Bronchitiden ist es sinnvoll das natürliche Antibiotikum der Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressenkraut einzunehmen, das als
Angocin® Anti-Infekt in jeder Apotheke zu bekommen ist. Es ist ein natürliches Antibiotikum,
das auch hartnäckige Keime abtötet, ohne die Darmflora zu schädigen!
Sobald der Husten "produktiv" geworden ist, erleichtert Thymian-Tee (Thymus vulgaris) das Abhusten. Die Heilpflanze wirkt krampflösend und beruhigend
(Hustensedativa). Am besten über den Tag verteilt mehrere Tassen Thymian-Tee schluckweise trinken.
Die Wurzel des Eibisch (Althea officialis) wirkt durch seinen hohen Gehalt an Pflanzenschleim reizlindernd auf die Schleimhäute. Wichtig ist es
ist es ihn "kalt anzusetzen", da sonst der heilfördernde Schleim der Pflanze verloren geht. (5 TL mit ca. 500 ml Wasser kalt ansetzen, ca.
8 Stunden ziehen lassen und über den Tag verteilt schluckweise trinken)
Heilpilze
Husten tut Jeder mal, Bronchitis insbesondere chronischer Art geht meist mit einem geschwächten
Immunsystem einher,
Heilpilze insbesondere der
Coriolus - Schmetterlingstramete mit antibakterieller
und der
Shiitake mit schleimlösender,
entzündungshemmender Wirkung und einer insgesamten Stärkung des Immunsystems lassen bald Besserung erwarten.
Zusammenfassung
Bei einer akuten "Bronchitis", aber auch bei einer bereits "chronischen Bronchitis" zeigt eine naturheilkundliche Behandlung sehr gute Erfolge.
Auf der seelisch-geistigen Ebene sollte man sich überlegen, ob es Konflikte gibt, die man nicht ansprechen kann oder möchte. Aber auch
zu viel diskutierte Probleme können Ursache für eine Husten-Erkrankung sein.
Im Rahmen der Phytotherapie gibt es bereits in den Apotheken sehr gute Teemischungen, fertige Hustensäfte bzw. Hustentropfen und Extrakte
in Tablettenform (wie Angocin® Anti-Infekt).
Die naturheilkundliche Behandlung (z.B. Schüssler-Salze, Heilpilze) stärkt generell die Selbstheilungskräfte des Körpers,
was dem Genesungsprozess zu Gute kommt, den Heilverlauf beschleunigt und sich insgesamt positiv auf den Organismus auswirkt.