Beim Diabetes Mellitus Typ II handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung des Glukosehaushalts, die eine dauerhafte Erhöhung der
Zuckerkonzentration im Blut bedeutet. Kennzeichnend für den Typ-II-Diabetes ist, dass die Bauchspeicheldrüse zu Beginn der Erkrankung noch genügend
Insulin produziert. Jedoch werden die Körperzellen zunehmend unempfindlich gegen das Insulin (Insulinresistenz). Dies versucht die Bauchspeicheldrüse
auszugleichen, indem sie noch mehr Insulin produziert (kompensatorisch erhöhte Insulinproduktion). Durch das oft vorhandene Überangebot an
Glukose im Blut und den permanent erhöhten Insulinspiegel sinkt die Sensibilität und auch die Zahl der Rezeptoren. Die Insulinproduktion
der Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse erschöpft langsam und somit manifestiert sich die der Typ-II-Diabetes, indem sich die Insulinproduktion
einstellt bzw. stark nachlässt.
Als Ursache für den Diabetes Mellitus Typ II gilt eine vermehrte Nahrungszufuhr von zuckerhaltigen und kohlenhydratreichen (einfache Kohlenhydrate)
Lebensmitteln. Als weitere Ursachen zählen Übergewicht, Bewegungsmangel, Medikamenteneinnahme (z.B. Beta-Blocker, Anti-Baby-Pille) und Vererbung.
Auf der psychosomatischen Ebene wird der Diabetes Mellitus oft als eine "Depression des Körpers" bezeichnet. Der Erkrankte hat die "Süße des
Lebens" verdrängt und lässt sie auch gar nicht mehr zu. Deshalb gilt es auch die Psyche wieder zu beleben und sich für die schönen Seiten des
Lebens wieder zu öffnen.
Hauptpunkte der Therapie beim Diabetes Mellitus Typ II sind eine Ernährungsumstellung (Schulungsangebote nutzen), die Gewichtsreduktion und
mehr Bewegung.
Naturheilkundlich können die Selbstheilungskräfte (durch Schüssler-Salze, Bachblüten) aktiviert werden, was zusätzlich zur Haupttherapie die Insulinresistenz positiv beeinflussen
kann und somit den "Zuckerhaushalt" wieder in geregelte Bahnen bringt.
Die Schüssler Salze Therapie:
Das Schüssler-Salz Nr. 6
Kalium Sulfuricum ist bedeutend für die Langerhans-Inseln in der
Bauchspeicheldrüse, denn dort findet die Produktion des Insulins statt. Hier empfiehlt sich eine regelmäßige Einnahme von 2 - 3 Schüssler-Salzen täglich nach
17.00 Uhr.
Als wichtiges Mineral für die Bauchspeicheldrüse zählt Magnesium. Um den Mineralhaushalt dort zu unterstützen, ist die regelmäßige Einnahme des
Schüssler-Salzes Nr. 7
Magnesium Phosphoricum (am besten nach 19.00 Uhr) hilfreich.
Zum Schüssler-Salz Nr. 6 sollte immer noch die Nr. 10
Natrium Sulfuricum
verabreicht werden, damit die Leber die anfallenden Schlacken- und Giftstoffe besser ausscheiden kann und keine "Schadstoffanhäufung"
im Körper entsteht. Außerdem unterstützt dieses Salz die Leber den überschüssigen Blutzucker zu speichern und setzt
diesen bei Bedarf (niedriger Blutzuckerspiegel) wieder frei.
Positiv wirkt sich das Salz Nr. 17
Manganum Sulfuricum aus, da Mangan eine
blutzuckerregulierende Wirkung hat und die Mangan-Werte bei Diabetikern oft sehr niedrig sind.
Da bei Diabetes-Patienten oft eine hohe Zink-Ausscheidung durch die Nieren besteht, ist die Einnahme des Salzes Nr. 21
Zincum Chloratum ebenso zu empfehlen.
Kalium Bichromicum, die Nr. 27 der Schüssler-Salze zählt als ein sehr wichtiges
Salz im Rahmen des Diabetes-Mellitus. Es ist sowohl am Fettstoffwechsel, am Glukose-Stoffwechsel als auch bei der Insulin-Wirksamkeit
beteiligt. Zusätzlich kann damit der Cholesterinhaushalt positiv beeinflusst werden.
Bachblüten
Hauptblüte bei Stoffwechselentgleisungen ist die Bachblüte Nr. 8
Chicory. Außerdem ist diese
Blüte angezeigt für Menschen, die das Gefühl haben nicht ausreichend geliebt zu werden. Dies ist oft bei Diabetikern der Fall -
Zucker wird oft als Ersatz für die nicht erhaltene Liebe (meist steckt dahinter auch die Unfähigkeit diese überhaupt anzunehmen)
betrachtet. Hier fördert die Bachblüte die Fähigkeit die Liebe zuzulassen und auch anzunehmen.
Eine weitere wichtige Blüte ist
Holly, die Nr. 15. Sie macht bereit für die positiven
Seiten der Liebe und lässt die bei "Holly-Patienten" oft negativen Seiten der Liebe (z.B. Eifersucht, Neid, Hass) verblassen.
Außerdem löst es die "Kopflastigkeit" und "Engstirnigkeit" mancher Diabetes-Patienten. Sie macht offener, toleranter und
somit werden die Blockaden gegenüber anderen und sich selbst (auch auf körperlicher Basis) gelöst und die Selbstheilungskräfte
somit aktiviert.
Heilpflanzen
Aus dem Ayurveda ist der Bockshornkleesamen für seine blutzuckerregulierende Wirkung bekannt. 2 TL Bockshornkleesamen in einem Glas Wasser einweichen,
über Nacht stehen lassen und morgens auf nüchternen Magen trinken.
Ebenso als Blutzuckersenker gilt die Karela - ein Kürbisgewächs aus Asien - sie verzögert die Aufnahme der Kohlenhydrate im Verdauungstrakt.
Hier empfiehlt sich eine ca. 6-wöchige Teekur, angefangen mit 1 Tasse täglich steigernd bis zu 1 Liter pro Tag.
Heilpilze
Es gibt einen Heilpilz der
Heilpilze, die besonders bei Diabetes
Anwendung finden, das ist der
Coprinus - Schopftintling!
Er wirkt nicht nur Diabetes Spätschäden entgegen, sondern reguliert auch den Blutzuckerspiegel.
Ernährung
Das "A und O" der Therapie des Diabetes Mellitus Typ II ist eine konsequente Ernährungsumstellung mit mehr Bewegung. Durch eine dadurch oft
verbundene Gewichtsreduktion kann der Tabletten- und Insulinbedarf meist reduziert werden bzw. manchmal sogar komplett eingestellt werden.
Auf Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel (z.B. auch Fertiggerichte) und Getränke sollte verzichtet werden.
Die Hälfte der Gesamtkalorien sollte aus komplexen Kohlenhydraten bestehen. Desweiteren ist eine ballaststoffreiche, zucker- und
fettarme, eiweißangereicherte und vitamin- und mineralstoffreiche Kost, welche auf die tägliche BE-Menge abgestimmt ist, ratsam.
Hierzu werden von den Krankenkassen sehr gute Ernährungsschulungen angeboten, die unbedingt besucht werde sollten!
Zusammenfassung
Als unterstützende Therapie ist die Naturheilkunde im Rahmen des Diabetes Mellitus Typ II zu empfehlen, vor allem um auf der
psychosomatischen Ebene Blockaden zu lösen, die sich wiederum auf das gesamte Krankheitsbild positiv auswirken können. Im Rahmen der
Phytotherapie kann der Blutzuckerhaushalt unterstützend reguliert und ins Gleichgewicht gebracht werden.
Wichtig ist auch, dass der Diabetiker des Typ II versucht besser mit seinen Emotionen klar zu kommen - vor allem was die Liebe und
"die schönen Seiten des Lebens" anbelangen.
Zucker ist oft nur ein Ersatz für unerfülltes Liebesglück und anerkennende Worte - doch kann man dies oft nur erhalten, wenn man lernt
diese Dinge auch anzunehmen und die "Süßen Dinge des Lebens" wieder in sein Leben lässt.