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Zwiebelumschläge beim evtl. Gehirnhämatom

 

Zwiebelumschläge beim evtl. Gehirnhämatom

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Autor Nachricht
gshakh



Anmeldedatum: 23.10.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23.10.2012, 14:23    Titel: Zwiebelumschläge beim evtl. Gehirnhämatom

Hallo zusammen,

mein Sohn(8) hatte am vergangenen Wochenende einen Unfall mit der Schaukel. Während ein anderes Kind geschaukelt hat, hat ihn die Schaukel am Hinterkopf heftig getroffen. Ein eigroßes sichtbares Hämatom entstand. Da mein Sohn keine typischen Anzeichen für eine Gehirnerschütterung hatte, wurde er von der Notfallambulanz nach 1,5 Stunden nach Hause geschickt. Äußerlich geht es meinem Sohn gut, doch sein Kinderarzt sagte gestern, er soll Zuhause weiter beobachtet werden, da man ein Gehirnhämatom noch nicht hundertprozentig ausschließen könnte.

Nun kenne ich dagegen ein Mittel noch von meiner Großmutter, welche dieses wiederum von einer Naturheilerin aus naher Verwandschaft kannte. Umschläge mit jeweils einer großen Zwiebel und einer Priese Salz sollen über einige Tage im täglichen Wechsel erfolgen. Dies soll das sich evtl. gebildete Hämatom auflösen.

In einem Beitrag aus dieser Internetseite las ich über die Eigenschaften der Zwiebel unter anderem folgendes:

Die Sulfide, Adenosin und Quercetin wirken der Zusammenballung der Blutplättchen entgegen, weil sich die Bildung der daran beteiligten Substanz - Thromboxan verringert. Blutgerinnsel, Herzinfarkte und Schlaganfälle werden seltener.

Doch würde ich gern Ihre Meinungen und Erfahrungen in Bezug auf diesen speziellen Fall erfahren und auch ob die Zwiebelumschläge im Falle eines Gehirnhämatoms helfen/schaden könnten.

Für Ihre Antworten wäre ich sehr dankbar.
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wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 23.10.2012, 14:56    Titel:

Hallo gshakh,

ob die Umschläge helfen, kann ich nicht sagen, aber schaden tun sie nicht.

Und nach so langer Zeit hat sich der Körper schon selbst geholfen ....
Es sind ja schon 3 Tage her und ich denke, dein Sohn geht auch zur Schule.

Du hast es richtig gemacht und deinen Sohn in der Ambulanz vorgestellt und er wurde beobachtet, ob er eintrübt, d.h. ob er schläfrig oder schwindelig wird oder Doppelbilder sieht oder erbricht etc. Das wären Zeichen eines Geschehens im Schädelinnern.

Ein Hämatom bildet sich am Kopf sehr schnell, da die Kopfhaut sehr gut durchblutet ist. Das hast du bestimmt auch nach der Geburt gesehen, als er noch die Geburtsgeschwulst am Hinterkopf (das führende Teil bei der Geburt) hatte.

Wenn man sich mal den Kopf etwas härter anstößt, bekommt man ein "Horn" d.h. die Blutung geht in die Knochenhaut und das dauert dann längere Zeit, bis das wieder resorbiert ist. Früher hat Oma da ein kaltes Messer drauf gedrückt, um die Beule zurück zu drücken.

Am besten macht man da auch einen Eisakku drauf. Das linderst erstens den Schmerz und setzt zweitens die Durchblutung der Haut und drittens den Stoffwechsel im Gehirn herab.
Dies ist z. B. auch die erste Hilfe bei einem Schlaganfall, falls er durch eine Gehirnblutung hervorgerufen wurde .....
In der Homöopathie gibt man Arnika (Tinktur oder Globuli).

Das, was du über die Wirkung der Zwiebel und ihrer Verwandten gelesen hast, gilt für die regelmäßige innerliche Anwendung.
O wenn es doch so einfach wäre ....
Selbstverständlich sind die Zwiebelgewächse ein wunderbares und gesundes Gemüse. Leider macht der Genuss etwas einsam (aus geruchstechnischen Gründen....).
Doch dies hält mich jedenfalls nicht vom Verzehr ab.

Also nochmal:
Wenn dein Sohn eines der obigen Symptome zeigt, sofort in die Ambulanz.
Falls nicht, kann man Entwarnung geben.
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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gshakh



Anmeldedatum: 23.10.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 02.11.2012, 11:57    Titel:

Hallo wattebällchen,

für Deine ausführliche und schnelle Antwort bin ich sehr dankbar. Auch Deine aufmunternden Worte sowie die Aufklärung haben mich, das muss ich sagen, schon sehr beruhigt.

Meinem Sohn geht es inzwischen gut und auch die Beule verheilt so langsam. Die Zwiebelumschläge habe ich dennoch angewendet, sei es denn auch nur zu meiner Beruhigung.

Auch den Initiatoren dieses Forums bin ich dankbar. Bei Bedarf werde ich ich gern nutzen.

Dir und allen anderen hier wünsche ich noch einen wunderschönen Tag.
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wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 02.11.2012, 14:53    Titel:

Alles klar.

Zwiebelgewächse (Speisezwiebel, Lauch, Knoblauch, Schnittlauch, Bärlauch etc.) sind wirklich Heilpflanzen.

Roher Genuss sollte regelmäßig erfolgen (z. B. im Salat, man kann sie auch rein reiben, damit man nicht auf Stückchen beißt oder wenn Kinder Zwiebeln nicht so mögen).

Und bei Ohrenschmerzen haben sich die Zwiebelsäckchen bewährt. Man nimmt eine Zwiebel und würfelt sie. Dann in etwas Fett glasig dünsten. Dann in ein Taschentuch einknoten und die etwas abgekühlte Zwiebelmasse ans Ohr halten. Evtl. mit einem Schal fixieren. Gut prüfen, dass die Zwiebeln in dem Tuch nur noch handwarm sind, damit man sich nicht verbrennt.

Bei Insektenstichen hilft eine halbe rohe Zwiebel oder auch eine dicke Scheibe, die man auf den Stich fixiert.
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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