Marianne Ermisch

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 30.03.2007, 21:55 Titel: Yin und Yang |
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Das bekannte Symbol representiert eine Einheit aus zwei Gegensätzen. Die Logik, die dahinter steht, heißt: Ein Teil kann nur in seiner Relation zum Ganzen gesehen werden.
Die Yin-Yang-Theorie entstammt den naturalistischen und daoistischen Grundlagen des alten China. Sie beruht auf dem philosophischen Konzept von zwei polaren Gegensätzen: Yin und Yang. Diese dienen zur Beschreibung der Beziehung der Dinge untereinander und zum Universum. Und sie werden benutzt, um den immerwährenden Prozeß natürlicher Veränderungen zu erklären. Yin und Yang sind nichts starres, absolutes, sie beinhalten jeweils einen Teil des anderen und die Möglichkeit der Veränderung.
Das Yin-Symbol steht urprünglich für die schattige Seite eines Berges, womit solche Qualitäten wie Kälte, Ruhe, Passivität, Empfänglichkeit, Weiblichkeit, Dunkelheit, Abnahme, das Innen, und richtungsweisend nach unten und innen
verbunden werden.
Die ursprüngliche Bedeutung für das Yang-Symbol war die besonnte Seite des Berges. Das bedeutet Yang ist: Helligkeit, männlich, Hitze, Anstrengung/Aktivität, Vitalität, Zunahme, das Aussen, richtungsweisend nach aussen und oben.
Yin- und Yang-Aspekte existieren nur in der Relation zueinander: Ohne Tag keine Nacht, ohne Herbst-Winter keine Frühling-Sommer, ohne Helligkeit kein Dunkel und so weiter.
Auch der Körper hat Yin- und Yang-Zonen: Vorne ist Yin, hinten Yang. Oben ist Yang, unten ist Yin. Aussen Yang und innen Yin.
Krankheiten, die sich in Schwäche, Kälte, Langsamkeit auszeichnen, sind Yin-Erkrankungen. Während sich Yang-Erkrankungen in Heftigkeit, Hitze, Stärke manifestieren.
Obwohl sich Yin und Yang unterscheiden, können sie nicht getrennt werden.
Lao-tzu (Lao Zi), der Begründer des Taoismus erklärt im Tao-te-ching, dem heiligen Buch vom Weg und von der Tugend:
Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander.
Schwer und Leicht vollenden einander.
Lang und Kurz gestalten einander.
Hoch und Tief verkehren einander.
Stimme und Ton vermählen einander.
Vorher und Nachher folgen einander.
 _________________ Marianne Ermisch - Heilpraktikerin
Chinesische Medizin - Homöopathie
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