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Verzweifelt- Bettnässen (Enuresis)- keine Hilfe mehr?

 

Verzweifelt- Bettnässen (Enuresis)- keine Hilfe mehr?

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Sammy



Anmeldedatum: 25.03.2009
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BeitragVerfasst am: 25.03.2009, 16:35    Titel: Verzweifelt- Bettnässen (Enuresis)- keine Hilfe mehr?

Hallo,

wir sind so verzweifelt.Unser 11- jähriges Kind macht immer noch fast jede Nacht ins Bett.Vom Spray über Tabletten bis zur Klingelhose haben wir alles ausprobiert und nichts hat geholfen.
Urologisch ist alles abgeklärt und man hat uns eigentlich zu verstehen gegeben, dass wir uns damit abfinden müssen ...... oohhh

Ich habe es auch schon mit Homöopathie versucht- vielleicht habe ich die falschen Mittel benutzt oder war nicht konsequent genug, deshalb hier meine Frage, ob evtl. noch jemand einen Idee hat, auf die wir in all' den Jahren nicht gekommen sind?


Lieben Dank
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 25.03.2009, 17:47    Titel:

Hallo Sammy,

erst mal : Immer mit der Ruhe ...
Ich kann gut verstehen, wenn dieses Problem euch über den Kopf zu wachsen droht. Als Eltern hätte man ja am liebsten ein immer gesundes und "pflegeleichtes" Kind und nun ist euer Kind alles andere als das ...

Angefangen bei euch Eltern mit Schuldgefühlen, ihr hättet etwas "falsch" gemacht bis hin zu Wäschebergen, die bewältigt werden müssen, von Arztbesuchen und Therapien, die sehr unbefriedigend verliefen.

Nun erst mal: Ihr habt bis jetzt alles soweit richtig gemacht, dass abgeklärt wurde, ob ein organischer Grund dahintersteckt. Da dies aber anscheinend nicht der Fall ist, können die Medikamente ja nicht anschlagen ...

Man kann auch nicht "Schwarz-Weiß"-malen. Es ist nicht nur das eine oder das andere. Es ist ein Puzzle aus vielen kleinen Ereignissen, die dieses Symptombild ergeben.

An körperlichen Ursachen könnte man noch eine Milchallergie abklären.

Da ich psychotherapeutisch arbeite, gehe ich einen andern Weg.
Und den werde ich euch mal ein wenig beschreiben. Dies kann jedoch nicht den Therapeuten ersetzen. Es soll nur ein kleiner Anstoß sein.
Es wäre gut, wenn ihr die Hilfe eines Kinder- und Jugendpsychotherapeuten aufsuchen würdet.

Ich schildere mal einige mögliche Ursachen, über die ihr mal etwas reflektieren solltet (nachdenken, ob irgendwann so etwas eintrat):

Umzug in eine andere Stadt, Scheidung, Todesfall (Mensch oder Tier),
Kindergarteneintritt, Schuleintritt, Verlust des Kuscheltiers oder Puppe o. ä ., Änderung der täglichen Routine (z. B. Mutter geht wieder arbeiten etc.), Geburt eines Geschwisters, Streit der Eltern, Pubertät, Stress in der Schule, Überforderung, Druck ("Du bist jetzt so groß und pieselst noch ins Bett wie ein Baby."), Arbeitslosigkeit, Armut usw ...... Die Liste ist nie fertig.....

Mit dem Einnässen bekommt das Kind Aufmerksamkeit. Dabei ist es völlig egal, ob diese negativ ist ... Es ist ein Hilferuf nach Versorgung, nach Zuwendung.

Auf jeden Fall muss euere Aufmerksamkeit weg vom Problem. Sie muss hin zum Ziel.
In der Fachsprache sage ich: Ihr arbeitet im Moment problemorientiert und nicht lösungsorientiert.

Also:
Lasst euer Kind einen Kalender führen, in den es die trockenen Nächte mit dem Symbol einer strahlenden gelben und lachenden Sonne einträgt. Es wird alles dransetzen, möglichst viele Sonnen malen zu können ...

Bitte keine Wolken für den "Regen" malen !!!
Bitte keine Vorwürfe oder Strafen !
Ist das Bett nass, wird es kommentarlos abgezogen und frisch gemacht.

Immer, wenn "gutes" Verhalten war, auch bei andern Gelegenheiten am Tag (z. B. es hat von alleine den Tisch abgeräumt etc.) loben. D. h.: "Ich habe wahr genommen, dass du "lieb" bist."
"Gutes" Verhalten wird gerne als "normal" hingenommen, aber das "böse" Verhalten wird immer ausgesprochen und kritisiert.

Ich arbeite auch bei Kindern mit klinischer Hypnose und habe sehr gute Erfolge mit Entspannungstechniken z. B. Visualisierungen = Vorstellungsübungen.

Ich frage auch z. B. :"Was würde sich ändern, wenn du morgens aufwachst und dein Bett wäre trocken ?" (Du siehst, ich sage "trocken" nicht "nass"...)

Du siehst, es ist ein ganz anderer Ansatz. Man sucht nicht mehr nach Erklärungen oder Schuldigen, sondern nimmt die Sache erst mal als Tatsache. Fertig. Nicht mehr auf dem Problem rumreiten, sondern eine schöne "heile" Welt (im wahrsten Sinne ...) schaffen, in der sich das Kind "trocken", wohl und geborgen fühlen kann. Es sieht und spürt ja den ganzen Stress, der bei euch herrscht.

Und nicht dem Kind aus lauter Einnässangst das Trinken verbieten.
Versuch doch mal, deinem Kind mehr zum Trinken zu geben, damit es mal tagsüber spüren lernt, wie es sich anfühlt, wenn die Blase drückt. Und dann geht man pieseln. Und zwar sofort. Nicht anhalten.

Diese Tipps sind mal ein kleiner Impuls, wie du es angehen kannst.
Macht trotzdem mal einen Termin beim Kinder- und Jugend-Psychologen.

Dir empfehle ich auch, mal eine Entspannungstechnik zu lernen, damit mal die ganze Anspannung bei euch raus kann. Das kann man immer brauchen.

Mit der Homöopathie (und allen andern Medis) würde ich mal abwarten, denn sonst konditionierst du das Kind darauf, dass man für jedes Problem eine Pille schlucken muss...
Dies wäre grade in eurem Fall keine gute Lösung.
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Sammy



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BeitragVerfasst am: 25.03.2009, 20:08    Titel:

Hallo Wattebällchen,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Die Ursachenforschung haben wir natürlich schon betrieben- ohne Erfolg.
Wir sehen den Grund der schwachen Blase ein wenig in der Vererbung............ traurig

Er leidet sehr darunter, so selten bei anderen schlafen zu können.Von Klassenfahrten ganz zu schweigen.

Wir behandeln viel mit Homöopathie, ich glaube nicht, dass er das Gefühl bekäme, alles mit irgendeinem Mittelchen zu "heilen".

Hm, so eine Psychotherapie...............oft dran gedacht- und immer wieder verworfen.........Wie kommt man da am besten an eine gute Adresse? Ist das kostenlos?

LG
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 07:20    Titel:

Hallo und guten Morgen Sammy,

ganz kurz nur, denn ich muss um 7 Uhr bei einem Hausbesuch sein :

Sprich mit dem Kinderarzt darüber. Er muss sowieso die Überweisung zum Jugendpsychologen ausstellen. Dann bezahlt alles die Krankenkasse.
Nur ausgebildete Dipl.-Psychotherapeuten/Psychologen werden von der Kasse übernommen. Alle andern musst du privat bezahlen. Ich würde dir nicht dazu raten, denn die Therapie wird über längere Zeit gehen.

Es geht um euer Kind. Verschließ dich nicht aus falschem Stolz einer Therapie. Das ist Quatsch.

Frag bei der Ärztekammer oder der Kassenärztlichen Vereinigung (Nummer im Telefonbuch) oder dem Gesundheitsamt/Erziehungsberatungsstelle nach einer Therapeutenliste.

Eine "schwache Blase" wird nicht vererbt. Rede bitte dem Kind nicht so etwas ein. Negative Suggestionen haben viel Macht ...

Blasen/Mastdarmstörungen haben sehr viel mit "Loslassenkönnen" zu tun. Man muss etwas hergeben ... Und das wird auch noch ins Clo gespült...

Denk mal drüber nach. Und auch über die Ursachenforschung auf dem seelischen Gebiet wie ich oben schrieb.
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 11:42    Titel:

Liebe Sammy,
Ihrer Tochter hätte von einem klassischen Homöopath gesehen werden sollen. Irgendwelche Mittel zu geben ohne die wirkliche Erfahrung und Ausbildung in der Homöopathie zu haben, ist meist zum Scheitern verursacht. Der Wunsch nach einer schnellen, einfachen raschen Genesung ist mir klar. Jedoch sollte das Problem konstitutionell eingegangen werden somit kommt man am weitesten.
Dazu kommt, dass die eigene Mutter/Vater seltenst das Problem Ihrer Kinder konstitutionell behandeln kann, weil ihr die notwendige Neutralität fehlt.

Folgende Verbände können bei der Suche nach einem Therapeut helfen, bei Ihrer anfrage :
VKHD (Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.) http://www.vkhd.de
Deutsche Gesellschaft für klassische Homöopathie e.V. http://www.dgkh-homoeopathie.de
Organisation klassisch homöopathisch arbeitender Heilpraktiker e. V. http://www.homoeopathie-forum.de
Bundesverband Patienten für Homöopathie e. V. http://www.bph-online.de
http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?org=1113&seite=Index

Für die Vorbereitung auf die Anamnese und somit zu verstehen, warum die Homöopathie komplexer ist als man denkt:

http://www.cysticus.de/naturheilkunde-forum/anamese-was-muss-ich-wissen-t783.html

http://www.cysticus.de/naturheilkunde-forum/-und-quotklassische-homoeopathie-und-quot---eine-kurze-einfuehrung-t154.html

Der Osteopath/in kann auch bei solchen Beschwerden helfen, Sie können dann nach einem Therapeut unter dem Thema Osteopathie in diesem Forum nachfragen.

Herzliche Grüße
Laurence Gromier-Heim
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http://www.hom-og.de/
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 12:01    Titel:

Noch etwas:

Eine informative Seite zur Psychotherapie bei Kinder und Jugendliche bittet die:
http://www.vakjp.de/index-therapeuten.htm

Dort werden auch Psychotherapeuten aufgeführt, die von gesetzlicher Krankenkasse übernommen werden. Ich kenne einige diese Psychotherapeuten und sie sind wirklich sehr gut ausgebildet. Grundsätzlich fragen sie nochmal nach den Kosten bei Ihrer Kasse und welche Therapeuten die Kasse tatsächlich übernimmt. Sie haben auch 5 „ Probesitzungen“ . Wie die Kollegin es schon schrieb, es lohnt sich auf jeden Fall diesen Weg auch zu gehen.
Herzliche Grüße
Laurence Gromier-Heim
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 27.03.2009, 09:00    Titel:

Wenn die Therapeuten eine Kassenzulassung haben, werden die Kosten von den Kassen übernommen.

Überweisungen gibt es nur an solche Therapeuten.

Die 5 Probesitzungen sind dazu da, den "richtigen" Therapeuten zu finden.
Nicht immer stimmt die Chemie auf Anhieb.

Wenn man dies merkt, sagt man das zum Therapeuten und man sucht den nächsten Therapeuten auf. Es gibt lange Wartezeiten.

Natürlich bekommt man meist einen Tipp von jemand, dass dieser oder jener "gut" wäre. Jedoch dies ist ein subjektives Empfinden. Was für den einen richtig ist, klappt evtl. mit jemand anders gar nicht.

Ein Therapeuten/Klientenverhältnis soll von Vertrauen und Empathie (Einfühlungsvermögen) geprägt sein, denn man bringt ja seine inneren und äußeren Nöte zur Sprache.

Ganz wichtig ist bei einer Kindertherapie, dass auch Elterngespräche angeboten werden, denn es müssen ja alle an einem Strang ziehen..
Schau mal auf meiner Homepage unter "Kopfschmerzkinder", was ich da schreibe. Dann hast du einen Anhaltspunkt, wie es ablaufen sollte.

Und die Kommunikation mit den Eltern ist ein ganz wichtiger Therapieschritt. Denn es gilt wie überall : "Wenn ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit..."
Da meist eine psychologische Schieflage in den Familien eingetreten ist, nutzt es nix, nur die Kinder zu behandeln. Eine Familie ist ein System. Und das muss wieder in Balance gebracht werden.

Alle müssen mitmachen.
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Drachenfamily



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BeitragVerfasst am: 25.04.2009, 23:22    Titel:

Hallo,
dieses Posting ist schon ein wenig her und wenn alles schon ausprobiert wurde und trotzdem möchte ich folgenden Hinweis hinzufügen:
Meine Tochter war auch betroffen.Die Homöopthin hat jahrelang eine Konstitutionsbehandlung durchgeführt...mit Höhen und Tiefen.Zwischendurch war sie dann tatsächlich mal ein halbes Jahr trocken.
Doch was ein Wunder bewirkt hat war die Entfernung der Mandeln.Sie war von eienm Tag auf den anderen Trocken.
D.h. jetzt bitte nicht,dass Ihr die mandeln entfernen sollt..es ist nur etwas auf das wir nicht gekommmen wären.Also lediglich ein Hinweis für Euch.Aber viielicht habt Ihr das ja auch schoon ausgeschlossen...
VG
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 08:30    Titel:

Hallo und guten Morgen,

es kommt erst mal darauf an, aus welchem Grund die Gaumenmandeln entfernt wurden.

So, wie es aussieht, ist die anschließende "Trockenheit" ein Zufallsergebnis.

Möglicherweise ist auch durch den Krnakenhausaufenthalt während der OP und danach etwas in der Psyche in Gang gekommen.
Ein Krankenhausaufenthalt ist immer eine Ausnahmesituation und auch ein Reifungsprozess.
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Drachenfamily



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BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 17:19    Titel:

Hallo,
sie war nicht im Krankenhaus,es wurde ambulant gemacht.
Und geholfen hat es-so hat man uns erklärt,weil die Rachenmandeln die Produzierung eines Hormons verhindert haben.
Aber wie gesagt,es war eine Erfahrung ,die ich nicht verschweigen wollte.Das sollte nicht bedéuten,dass das bei jedem hilft.
VG
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solarislaluna



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BeitragVerfasst am: 21.08.2010, 23:01    Titel:

Ich habe selbst als Kind diese odysee durch, wie sie ganz oben beschrieben wurde. Untersuchungen über Untersuchungen, Stress ohne Ende, Angst vorm Schlafen, bis hin zu einer OP, in der meine Harnröhre erweitert wurde.

All das musst ich über mich ergehen lassen und habe als Kind eigentlich gar nciht so kapiert was da vor sich geht. Als alles nichts mehr half, musst ich zu einem Kinderpsychologen, der nach nur einem Gespräch meinte ich sei ein "Völlig normales, intelligentes, kleines Mädchen!"

Das machte mich stolz, bis mein Onkel sagte "Auch Ärzte lügen mal!"

Naja, lange Rede, kurzer Sinn. In meiner Familie wurde nie wirklich über Gefühle geredet. Psychotherapeutische Behandlung kam wohl nicht in Frage ... oder vielleicht wusste es auch keiner? Ich weiß es nicht und ich mache meinen Eltern da auch keinen Vorwurf. Ich kann heute auch verstehen, warum meine Mutter jedes mal ausgeflippt ist, wenn das Bett schon wieder nass war.

Wie Wattebällchen schon sagte ... bei mir gab es viele dieser Geschichten wie Umzug in ein anderes Dorf, Wechsel der Schule, Streit der Eltern etc.!

Als ich meine Periode mit 12 bekam, wurde es schlagartig besser. Ich sage nur besser, weil manchmal ist es dann eben doch noch passiert.
Ich habe auch viele peinliche Situationen erlebt deswegen, aber eigentöich habe ich immer Verständnis erfahren und kann mich nicht erinnern jemals deswegen ausgelacht worden zu sein.

Jedenfalls ist das mit dem Einnässen nie 100 % aufgehört. So ein bis zweimal im Jahr konnte es schon mal vorkommen. Bis ich das erste Mal Sex hatte. Das war relativ spät erst mit Mitte zwanzig. Seitdem ist es 100 % vorbei.

Meiner Meinung nach hängt jede Krankheit auch mit der Psyche zusammen und einfach nur mit Medikamenten und Operationen zu behandeln scheint mir in unserer aufgeklärten Zeit vorsintflutlich und ich kann nicht verstehen, warum für viele das Thema Psychotherapie noch immer so schwierig ist. Keiner muss sich für nichts schämen!

Warum ich das schreibe? Weil frühkindliche Störungen nur einseitig behandelt und unterdrückt wurden, denke ich, habe ich verschiedene andere Krankheiten heran gezüchtet. Lasst das bitte für euch und eure Kinder nicht zu!

Es ist nichts schlimmes therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ganz im Gegenteil!

Herzlichst
solarislaluna
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... alle sagten "DAS geht nicht""!
Dann kam einer der wusste das nicht
und hat´s einfach gemacht!
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Zeuxippe



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BeitragVerfasst am: 25.08.2010, 16:23    Titel: Was mit 13 oder 14 jahren auch so ein "Bettnässer"

Eventuell wäre es bei zeitlich befristetem "Einnässen" auch sinnvoll den Rücken orthopädisch untersuchen zu lassen.
Bei mir besteht eine Spaltbildung in zwei der Wirbelbögen L3 und L4.
Diese spina bifida occulta ist lediglich die Minimalvariante
und manch Einer merkt von dieser Fehlbildung erst als Erwachsener was.
Habe als Kind auch "Eingenäßt" .
In diesem frühpubertären Alter von 13 oder 14J.
Daß es da nen Zusammenhang zwischen meinem rechten Klumpfuß,
der Unter-Rückenbehaarung, glücklicherweise blondes Fell verwirrt ,
sowie dem späten Bettnässen gab, darauf hat mich früher nie jemand hingewiesen.
Habe mich als Kind immer fürchterlich Dafür geschämt.
Mit allen erdenklichen Stigmatisierungen, dies so gibt, wenn die eigentlichen Ursachen auch totgeschwiegen werden.
Tagsüber ist mir das allerdings toi,toi,toi niemals passiert, immer nur morgends vor dem Aufstehen.
Irgendwann, nach zwei Jahren, mit Hilfe von Psychotherapie,
hatte sich Dies von selber erledigt.
War eben auch eines der sichtbares,unangenehmen Symptome,
die irgendwie das familiäre Gleichgewicht störten.
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schuesslerbritta



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BeitragVerfasst am: 29.06.2011, 15:47    Titel:

Was hat es denn mit solchen Klingelhosen genau auf sich? Wird ja wohl öfter vom Kinderarzt verschrieben. Mit Homöopathie haben wir es schon versucht, aber brachte leider nicht den gewünschen Erfolg beim Sohnemann. Er ist jetzt sieben und kommt im August in die Schule. Bis dahin sollten wir das in den Griff bekommen, sonst wird es problematisch...
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Laurent Richter



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BeitragVerfasst am: 29.06.2011, 19:21    Titel:

Es sei mir an dieser Stelle eine Betrachtung gemäß TCM gestattet:

Enuresis gemäß TCM:

Betrachtung zum Nieren-Qi:

Das Nieren-Qi kontrolliert die unteren Körperöffnungen.

Für den Harn ist der Zusammenhang offensichtlich: Die Blase erhält das zur Umwandlung des Harns notwendige Qi von der Niere. Ist das Nieren-Qi schwach, kann Harn ausrinnen und Inkontinenz oder Enuresis hervorrufen.

Behandlung bei Kindern

Moxa KG 8 (=Nabel) mit 3-5 Moxakegeln als Salz-Moxa (=Nabel vorher mit Salz auffüllen)

Akupressur: MP9, Le 1, Bl 39

Kräutermischung bei Kindern: MAI WEI DI HUANG WAN
(Behendigkeit des Wiesenskorpions)
_________________
Mit den besten Wünschen
für Ihre Gesundheit,
---------------------------------
Naturheilpraxis
Laurent Richter
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95326 Kulmbach
Tel: 09221 84661
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