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Verdacht auf Epilepsie bei 5jähriger Tochter

 

Verdacht auf Epilepsie bei 5jähriger Tochter

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Unicorn



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BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 14:42    Titel: Verdacht auf Epilepsie bei 5jähriger Tochter

Hallo,

bei unserer Tochter besteht von Seiten der Schulmedizin der Verdacht auf Epilepsie. Wir sind seit über 1 Jahr in naturheilkundlicher Behandlung. Der HP meint, es handelt sich um Folgen der Imfpungen, die wir - unwissender Weise - leider machen ließen.
U.a. nimmt sie seitdem täglich Regenplexe Nr. 92a ein. Nun habe ich wieder mal im Internet gestöbert und eine Liste gefunden, wo es heißt, dass Nr. 92a bei Störungen der geistigen Entwicklung eingesetzt werden.
Doch davon kann bei ihr keine Rede sein, sie ist geistig voll entwickelt und ein wirklich schlaues Mädchen.
Macht es Sinn, diese Tropfen weiter einzunehmen?
Besten Dank im voraus!
Heike
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 15:11    Titel:

Hallo Unicorn,

wenn es sich nachweislich um einen Impfschaden bei von der Stiko (ständige Impfkommission des Bundesgesundheitsamtes) empfohlenen Impfungen handelt, unterliegt dies der Meldepflicht und es gibt Schadensersatz / ggf. Rente.

Wenn es sich nur um eine Vermutung des Therapeuten handelt, hat diese Aussage keinen Wert ...

Zum Glück gibt es Impfungen, denn dadurch konnte man schwierige Krankheiten eindämmen (z. B. Tetanus, Diphterie, Kinderlähmung, Tuberkulose, Hepatitis etc.) bzw. ausrotten (z. B. Pocken).

Leider sind viele früher harmlose Kinderkrankheiten wie z. B. die Masern nicht mehr das, was sie früher mal waren. Heute gibt es immer wieder Epidemien und bei nicht wenigen ungeimpften Kindern gibt es schlimme Komplikationen wie Enzephalitis etc. mit Folgeschäden wie geistiger Behinderung.
Ich kenne solche Fälle leider aus der Klinik ...

Um sich für oder gegen eine Impfung zu entscheiden, muss man sich vorher genau informieren und zwar bei Impfbefürwortern und Impfgegnern.
Und dann sorgfältig abwägen, was man tut. Denn die Verantwortung, ob dafür oder dagegen, müssen die Eltern tragen und den Schaden hat evtl. das Kind lebenslang ...

Wenn die Schulmediziner sagen, dass Verdacht auf Epilepsie besteht, ist sicher so Einiges an Diagnostik abgelaufen.
Haben sie gesagt, dass sich im EEG eine Krampfbereitschaft darstellt ?

Wenn eine Epilepsie diagnostiziert ist, kann man mit Medikamenten das Risiko eines Krampfanfalls mindern, bzw. verhindern.

Hatte das Kind denn schon einen Krampfanfall ?
Oder war es ein Fieberkrampf ?
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Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 15:44    Titel:

Hallo Unicorn,
Zur Regenaplexe:
Die Regenaplex sind homöopathische Komplexmittel, das heißt sie enthalten verschiedene homöopathische Arzneien. Die Regenaplex-Therapie geht nach dem Prinzip:
Öffnen: Normalisierung der Zellmembran
Ausleiten: Reinigung des Organismus
Regenieren: „Neuaufbau“ des Organismus.
Da die meisten Regenaplexe ein sehr breites Wirkungsspektrum haben, können sie mehrfach in verschiedenen Bereichen aufgeführt sein. Wie in Ihrem Fall : Störung der geistige Entwicklung durch Stress und/oder Epilepsie. Es kommt darauf an in welche Phase (s. oben) die Behandlung ist. Bei Unsicherheit fragen Sie doch nochmal Ihren HP und lassen Sie sich nochmal die Regenaplexe-Therapie erklären.
Herzliche Grüße
Laurence Gromier-Heim
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Unicorn



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BeitragVerfasst am: 15.04.2011, 17:20    Titel:

Hallo Wattebällchen,

unsere Tochter hatte im Alter von knapp 2 Jahren ihren ersten Fieberkrampf und dann immer wieder (ca. 8mal); es wurden immer EEG's durchgeführt, immer ohne Auffälligkeiten.
Vor ca. 1 Jahr hatte sie im Kindergarten einen leichten 'Aussetzer', d.h. sie war kurzzeitig nicht ansprechbar.
Daraufhin waren wir mit ihr 3 Tage in der Kinderklinik, wo sie komplett untersucht wurde, auch mit Schlafentzugs-EEG usw., wieder ohne Befund.
Auch ein MRT wurde gemacht, keine Auffälligkeiten.
Die Ärzte rieten uns trotzdem zu Anti-Epileptika.

Viele Grüße
Heike
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 16.04.2011, 07:21    Titel:

Hallo und guten Morgen Unicorn,

ein Fieberkrampf ist noch keine Epilepsie.
Beim Fieberkrampf reagiert das Temperaturregungszentrum im Gehirn auf die angestiegene Körpertemperatur.

Meist kommt es bei viralen Infekten mit Temperaturen über 40 ° dazu. Bestimmte Übertragungsstoffe für die Nerven (so genannte Neurotransmitter), die die Krampfbereitschaft im Gehirn hemmen, werden dadurch blockiert.

Es ist gesichert, dass es in manchen Familien auch eine genetische Disposition dafür gibt.
Bei Kindern unter 6 Monaten und über 5-6 Jahren ist ein Fieberkrampf sehr selten. Man vermutet, dass dies mit der Gehirnentwicklung in diesem Alter zusammenhängt.
Je früher solch ein Fieberkrampf auftritt, desto eher ist logischerweise eine Wiederholung bei irgendeinem Infekt möglich.

Manchmal halten verunsicherte Eltern auch einen heftigen Schüttelfrost für einen Krampfanfall.

Im Fieberkrampf gibt man eine Diazepam-Rectiole (für Kinder) als Minieinlauf. Das sind nur wenige Milliliter wie ein Zäpfchen und das Medikament wird schnell über die Darmschleimhaut aufgenommen.
Im Anfall, wenn das Kind nicht ansprechbar ist, darf man nichts in den Mund stecken.

Vorbeugend ein Fieberzäpfchen zu geben, hat sich als nicht sehr effektiv erwiesen. In diesem Fall gibt man eher 2 Tage lang Diazepam als Tropfen und das Fieberzäpfchen nur, wenn auch die notwendige Indikation vorliegt.

Eine Epilepsie wird nach anderen Kriterien bewertet.
Da darf vorher kein Infekt gewesen sein (außer z. B. eine Hirnhautentzündung oder sonstige Hirnbeteiligung z. B. Unfall etc.).
Eine Epilepsie kommt ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel und dann muss alles durchgecheckt werden, weshalb es zu einem Anfall kam.

Bei Fieberkrampfkindern ist das EEG unauffällig.
Es ist eine gute Prognose und benötigt keine Langzeittherapie.

Trotzdem muss man die Sache im Auge behalten, was sicher durch den Kinderarzt gewährleistet ist.
Lass dich von ihm über Impfrisiken aufklären. Und eine Diazepam-Rectiole solltest du zuhause haben für den Notfall.
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Unicorn



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BeitragVerfasst am: 01.05.2011, 21:25    Titel:

Hallo,

danke für die Infos. Die Diazepam-Rectiolen haben wir bereits nach dem 1. Fieberkrampf vom Kinderarzt bekommen.

Übrigens impft der Kinderarzt unserer Tochter (bereits der 2. ) gerne und ohne Bedenken alles, was möglich ist - immer mit der Aussage: 'Auch meine Kinder sind gegen alles geimpft!'

Was mich noch ganz dringend interessieren würde ist, wie lange hält die Wirkung von Regena-Plexen nach dem Absetzen an?

Vielen Dank!
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