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überbein in der Kniekehle?

 

überbein in der Kniekehle?

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molje



Anmeldedatum: 06.08.2009
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 04.05.2011, 19:03    Titel: überbein in der Kniekehle?

Hallo,

ich habe durch eine heftige Erkrankung sehr viel abgenommen (vorallem Muskeln) und denke, daß dadurch meine Arthrosekniee weniger Halt haben -und ich muß viel Treppen steigen.
Nun habe ich seit Tagen ein dickes linkes Knie, vorallem in der Kniekehle ist eine richtige Beule, bei Belastung fühlt sie sich richtig hart an und tut weh, blockiert irgendwie mein Knie.
Da es durch best. Umstände für mich grade kaum möglich ist, zum Arzt zu fahren (u. ich eh gegen fast alles allergisch reagiere) u. ich durch meine Erkrankung die letzte Zeit nur in Praxen verbracht habe-möchte ich so gerne durch natürl. Heilmittel etwas dagegen tun.
Womöglich ist es ein Überbein(hatte an anderer Stelle schon viele)?
Bisher sind alle so weggegangen, waren aber auch kleiner....
Ich mache zur Zeit Umschläge-abwechselnd mit Beinwellwurzeltintur und mit Kirschwasser plus Salz.Merke noch keine Besserung.
Quark wurde mir auch empfohlen?
Gibt es sonst etwas, oder Globuli? Oder ist Arnika hier angebrachter?Muß das Knie ruhiggestellt werden-schwierig, wegen der Treppe....

Wäre sehr dankbar für Tips!! lg molje
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 05.05.2011, 06:46    Titel:

Hallo und guten Morgen Molje,

auch wenn du "allergisch" auf Ärzte bist, solltest du die Beule umgehend einem Arzt zeigen.

Es könnte sich auch um einen verhärteten Lymphknoten handeln und das muss auf jedenfall jemand anschauen.
Verschleppe es bitte nicht.

Es wird sicher eine Möglichkeit geben, dass dein Arzt zu einem Hausbesuch kommt, wenn du sagst, dass du nicht selbst kommen kannst.
Drücke auch bitte nicht dran rum.

Du sprichst, dass du auf Grund einer ernsten Erkrankung viel abgenommen hast. Wieviel hast du abgenommen ?
Bitte mache mal nähere Angaben dazu.
Bitte auch, wie alt du bist. Ich nehme an, dass du "mittelalterlich" bis älter (65-70) bist.

Muskelaufbau sollte durch gezielte Physiotherapie angeleitet werden. Auch diese Therapeuten kommen auf Rezept ins Haus (es muss auf dem Rezept stehen, dass Hausbesuch nötig ist).
Natürlich musst du die Übungen auch täglich selbst durchführen. Es reicht nicht, es nur zu machen, wenn der Therapeut kommt ....

Hast du die Treppe denn innerhalb der Wohnung ?
Im Moment sagt dir ja dein Körper durch die Schmerzen und die Schwellung, dass er Ruhe braucht.
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

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molje



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Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 09.05.2011, 09:15    Titel:

Herzlichen Dank, Wattebällchen,

wir hatten uns letztes Jahr schon geschrieben, und wegen dieser Erkrankung habe ich abgenommen.(Es war erst von Pfeiffersch. die Rede laut Laborbefund, dann hieß es Zytomegalie mit Hepatitis)

Ich werde ganz sicher,wenn sich nichts ändert, zum Arzt gehen, aber da ich durch unter anderem zur Zeit starke HIstaminintoleranz schon wegen dem Einatmen von geringsten Stoffen der Kreislauf zusammenbricht u. die meisten Medis nicht gehen bei dieser Intoleranz, wollte ich erstmal zumindest mit NAturheilkunde probieren.
Vorallem, da ich jedesmal, wenn ich dachte: gehts mal lieber zum Arzt, solche Hämmer empfohlen bekam, die ich eh nicht nehmen konnte und letztlich das Ganze dann wieder selbst mit NAturheilkunde weggebracht habe.
Jedesmal sagten mir die Ärzte: das muß man operieren, das geht so nicht weg, mit Salben... und der ganzheitliche Arzt meinte dann: was auf dem Blutwege hingekommen ist, kann man auch auf dem Blutwege wegbekommen- und so war es auch.---Dies nur zur Info-warum ich nicht gleich zum Arzt springe, ohne leichtsinnig zu sein....
Vor 2 Monaten wollte der Arzt mir Antidepressiva geben, weil ich immer mehr abnham und Herzrasen hatte u. das EKGo.k. war. Als ich von jemandem von der HIstaminintoleranz hörte mit solchen Symptomen u. entsprechend das Essen umstellte- waren die Symptome fast weg.
Zum Arzt gehe ich nicht mehr als erstes, sondern als letztes, wenn anderes nicht mehr hilft.Selbst meine schon starke ausgebreitete Gürtelrose hat man nicht erkannt, selbst, als ich schon wegen unerträglicher Schmerzen (sie ging schon auf den Kopf) ins Krankenhaus ging.
Meine TCM Therapeutin und eine Heilpraktikerin sagten sofort: na Klar ist das Gürtelrose- weil Sie sehr gesund leben , kommt eben nicht das ganz klassische Vollbild zum Vorschein... und schon ließen mich die Ärzte im Regen stehen, obwohl ich selbst sofort drauf tippte, da ich solche Nervenschmerzen hatte und Bläschen entlang den Nerven...


Sorry für diesen ausführlichen Bericht, aber das mußt ich mal loswerden.
Ich mache noch Umschläge und werde dann weitersehen.
lg molje
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 09.05.2011, 10:06    Titel:

HAllo und guten Morgen Molje,

das ist ja mal ein Durcheinander an Informationen und Diagnosen, das kann ich fast nicht glauben.....

Also entschuldige bitte, wirst du nicht untersucht, wenn du zu einem Arzt oder Heilpraktiker kommst ?

Machen die keine Anamnese ?

Selbst, wenn du nicht das Vollbild einer Krankheit bietest, muss man eben durch genaue Befunderhebung sich ein Bild machen. Dazu lernen wir unsere Berufe ....

Natürlich muss man bei der Differentialdiagnose einen Verdacht nach dem andern ausschließen, aber das, was du angibst, sind so verschiedene Krankheitsbilder mit so verschiedenen Symptomen, dass mir fast der Verdacht kommt, da stochert man mit der Stange im Nebel rum.

Alle die Krankheitsbilder, die du aufzählst, kann man durch entsprechende Untersuchungen manifestieren oder die Diagnose verwerfen.

Erst mal:
Eine Infektion mit dem Cytomegalievirus (das zu der Familie der Herpes-Viren gehört) ist in 99 % der Fälle harmlos und nicht behandlungsbedürftig.

Es äußert sich wie eine Grippe mit Lymphknotenschwellungen, laufender Nase, Husten, Gliederschmerzen, Fieber etc.
Nur, wenn sich eine bakterielle Infektion (z. B. der Lunge) aufpfropft, muss man wegen der Gefahr einer Lungenentzündung ein Antibiotikum geben. Aber Antibiotika wirken nicht bei Viren.

So eine Infektion ist schon mal von den Symptomen her mit einem Pfeiffer zu verwechseln, was man aber durch eine Blutuntersuchung feststellen kann. Meist ist eine Leberschwellung dabei (ist aber keine Hepatitis. Die wird von anderen Hepatitis-Viren verursacht, die mit Herpes nix zu tun haben.).

Auch einen Pfeiffer (Mononucleose) muss man nicht behandeln. Das schafft der Körper im allgemeinen alleine. Man nimmt evtl. ein Kopfschmerzmittel bei Kopfschmerzen und etwas Fiebersenkendes bei Bedarf, aber ansonsten ist, wie bei einer Grippe, keine Mammuttherapie nötig. Was hat man dir denn für "Hämmer" verordnet ?

Gefährlich sind diese Infektionen nur in der Schwangerschaft, bei Patienten nach einer Transplantation (weil sie Immunsuppresiva bekommen), Krebspatienten, AIDS etc. Da gibt man dann Virustatika.

Von den Herpes-Viren ist bekannt, dass sie lebenslang inaktiv an den Nervenknoten sitzenbleiben. Wenn dann allerdings die Abwehr geschwächt ist, kann die ganze Geschichte von Neuem los gehen.
Man behandelt nur symptomatisch.

Auch dies ist nicht gefährlich, aber unangenehm.
Gefährlich ist es allerdings, wenn die Bläschen aufgekratzt werden, weil es juckt, und dann der Bläscheninhalt ins Gesicht, vor allem in die Augen geschmiert wird. Das ist dann übel und braucht Behandlung.

Du siehst, da wirbeln 3 verschiedene Krankheitsbilder durcheinander.
Man sollte also zur genauen Diagnose eine Blutuntersuchung machen, was du nun wirklich hast .... Das ist im Blut über den Antikörpertiter möglich.

So, wie ich dein Posting lese, ist die Histaminintoleranz nicht medizinisch abgesichert durch Blutuntersuchungen und Allergietests, sondern du selbst vermutest es.

Eine Histaminintoleranz macht Symptome wie eine Allergie und das muss abgeklärt werden. Ggf. brauchst du entsprechende Medikamente (Antihistaminika).
Es gibt, neben manchen Medikamenten, auch eine Reihe von Nahrungsmitteln, die viel Histamin enthalten (Hartkäse, Rotwein, Geräuchertes, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse, Schokolade, Soja, Hefe (in Fertigerichten), Obst, Essig etc.), die du dann vermeiden solltest.

Du siehst, dass alles Gejammere nix nutzt, sondern erst mal muss geklärt werden, was du wirklich hast.
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molje



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BeitragVerfasst am: 10.05.2011, 07:44    Titel:

Hallo und danke für die Mühe,

aber ich denke, wir mißverstehen uns da. Und ich hatte eigentlich nicht vor, über meine Vorerkrankungen zu schreiben, wollte nur wissen, ob ich vor einem Arztbesuch zunächst mit Arnika oder andrem probieren kann.
Ich habe es nur geschildert, weil Du direkt gefragt hast u. um nähere Angaben batest.... ich empfand meine Schilderungen nicht als "Gejammere".
Ich bin den korrekten Weg gegangen, selbstverständlich kannten mein Hausarzt u. Heilpraktikerin meine Anamnese, wurde gründlichst untersucht, habe trotz Abneigung gegen Röntgen usw. alle notwendigen Untersuchungen machen lassen u. viele Blutuntersuchungen.
Durch schwere Belastungen der letzten 2 Jahre ist mein Immunsystem wohl so in die Knie gegangen, daß harmlose Erkrankungen solche Auswirkungen hatten.
Aber dafür tue ich ja sehr viel, bin ständig in Behandlung und mache sehr viel in punkto Ernährung.
Ich danke für das Interesse an meinem Beitrag, möchte hier aber nicht mehr weiter posten, da ich nicht fit bin und grade so den Haushalt bewältigen kann.

frdl. Gruß molje
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 10.05.2011, 08:59    Titel:

HAllo Molje,

da nicht geklärt ist, was das für eine Beule ist, die dein Knie blockiert, kann man auch nicht raten.

Bitte zeige es deinem Arzt.

Was ist denn dann bei den ganzen Blutuntersuchungen herausgekommen ?
Was hast du denn nun ?

Davon kann die weitere Therapie abhängen oder ob man überhaupt etwas machen muss. Aber erst muss man mal wissen, was es ist.
Es kann harmlos sein oder auch nicht.
Eine Schwellung irgendwelcher Art muss abgeklärt werden.

Umschläge, wie du sie machst, sind gut.
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