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Streptokoken
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Streptokoken

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mamma



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BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 00:21    Titel: Streptokoken

mein ganzes leben werde ich davon geplagt.ständige mandelentzündung haufig harnwegsentzündung mitlerweile auch schon augenentzündung.ich möchte diese streptokoken für immer loswerden was kann ich da für ein mittelchen nehmen ;-) (antibiotika quasi schon in litern getunken :-)
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 09:44    Titel:

Hallo Mamma (wusstest du, dass "Mamma" (mit 2 m) "Busen" bedeutet ? ),

Streptokokken sind sehr gefährliche Keime, die Rheumatisches Fieber, Herzmuskelentzündungen und Nierenentzündungen auslösen können.
Daraus erfolgen schwere Spätschäden bis hin zum Nierenversagen mit Dialysepflicht, Gelenkrheuma, Herzversagen etc. Alles kann durch Angina ausgelöst werden.

Das einzige wirksame Mittel sind Antibiotika (Penicillin). Allerdings muss man die Keime gezielt bekämpfen, kein Breitbandantibiotikum. (Breitbandantibiotika decken ein große Menge Keime ab).

Hat man schon eine Kultur (mit doppelt so langer Bebrütezeit) und ein Antibiogramm gemacht ? Das ist der qualitative Nachweis, was für ein spezieller Keim im Ausstrich ist.

Evtl. sollte man auch mal eine Blutkultur anlegen, wenn du tatsächlich Streptokokken auch im Urin hast. Dann sind die nämlich über den Blutweg schon in die Niere gewandert.

Und wenn Streptokokken schon mal im Auge sind, ist auch das sehr gefährlich. Meist gelangen sie durch eine Schmierinfektion über die Hände dorthin. Dringend behandlungsbedürftig mit speziellen Augentropfen.

Bitte penibelste Sauberkeit, eigene Handtücher, Händedesinfektion etc.

Mit einem "Mittelchen" kannst du bei deinem Krankheitsbild nicht mehr kommen.
Leider entstehen solche Resistenzen (d. h. dass manche Antibiotika nicht mehr wirken), weil nicht keimspezifisch genug behandelt oder zu früh abgesetzt wurde. Diese multiresistenten Keime sind leider sehr im Vormarsch.

Bei dir muss man dann auch länger (mindestens 14 Tage) und hoch dosiert, evtl. sogar in der Klinik mit Antibiotikainfusionen, behandeln, eine normale Dosis reicht da nicht mehr. Du siehst, dass da dringend etwas geschehen muss. Und wehre dich nicht dagegen. Das ist deine einzige Chance, die Keime loszuwerden.
Ich bin auch nicht dafür, dass für banale Infektionen Antibiotika gegeben werden, aber was sein muss, muss sein. Du hast nun mal keine banale Infektion mehr.

Übrigens:
Antibiotika sollte man immer zeitversetzt zum Konsum von Milchprodukten einnehmen, weil diese die Resorption des Antibiotikums beeinträchtigen.
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Laura



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BeitragVerfasst am: 13.03.2010, 19:00    Titel:

Hallo Mamma, was hast du denn für einen HNO-Arzt? Der macht dich nur krank. Ich rate dir zu einer Darmsanierung. Dr. Fries schreibt: „Einen Scharlach erkennt man nicht am Rachenabstrich, der völlig unnötig ist und überhaupt keine Aussagekraft hat, da 50% der Kinder und 25 % der Erwachsenen ohnehin die beta-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A, also den Scharlacherreger ständig im Hals tragen....Vor zehn bis zwanzig Jahren war es tatsächlich üblich, ganze Familien derartig zu behandeln. Dies entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Wissenschaft. Allein die Tatsache, dass jemand Streptokokken im Hals hat, begründet nicht eine antibiotische Behandlung....Warum sind die beta-hämolysierenden Streptokokken so gefürchtet?Der Scharlach kann zu Folgekrankheiten führen, insbesondere einer Nierenentzündung, einer Herzmuskelentzündung oder auch Rheuma. Diese Komplikationen waren in früheren Jahren sehr häufig, seit wir bessere Lebensbedingungen haben, treten sie nur noch sehr selten auf. Man glaubte eine Zeit lang, dass man solche Komplikationen durch Penicillin verhindern könnte. Inzwischen gibt es neuere Untersuchungen, die zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Die Komplikationen kommen mit und ohne Penicillinbehandlung gleich häufig (nämlich gleich selten). Häufig wissen Patienten, dass der Scharlach bzw. Streptokokken in früheren Zeiten sehr gefährlich waren und haben daher eine panische Angst davor. Dies ist heute völlig unbegründet. Zum Teil wird die Angst auch von Ärzten geschürt mit Hinweis auf die entsprechenden Folgekrankheiten. Die Patienten werden manchmal regelrecht erpresst, Penicillin einzunehmen, obwohl dies überhaupt nicht notwendig ist. Dann werden des öfteren völlig unsinnige Laboruntersuchungen veranlasst, wie die Bestimmung des Antistreptolysintiters (ASL). Wenn der Titer erhöht ist, wird dem Patienten suggeriert, er sei krank. Dabei hat der Titer letztendlich keine große Bedeutung. Er hängt immer dem aktuellen Krankheitsgeschehen hinterher. Der Titer ist nicht während eines Streptokokkeninfekts erhöht, sondern danach. In Einzelfällen mag diese Titerbestimmung durchaus einen Sinn haben, aber nicht in der Masse, wie er bestimmt wird. “ LG Laura
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Laura



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BeitragVerfasst am: 13.03.2010, 19:12    Titel:

Hallo Mamma, das wird dich auch noch interessieren. Du brauchst dringend einen Behandler, der auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand ist:
dr. Fries: Homöopathische Behandlung von Scharlach
Der Scharlach ist eine der Krankheiten, die am allereinfachsten homöopathisch behandelt werden können. Die Ausheilung funktioniert wesentlich schneller als mit Penicillin, die Wiederholungsgefahr ist viel geringer. Man gibt 5 Kügelchen Belladonna D30, nach 12 Stunden nochmal 5 und nach weiteren 12 Stunden nochmal 5. Anschließend wird die Behandlung mit Mercurius solubilis D12 (3x1 Tablette tgl.) fortgesetzt. In fast allen Fällen ist der Scharlach in zwei bis drei Tagen ausgeheilt. Die Streptokokken im Hals sind zwar noch vorhanden, sie sind aber harmlos. Die Kinder können dann auch bedenkenlos wieder in den Kindergarten gehen." LG Laura
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 10:05    Titel:

Jeder muss für sich selbst entscheiden, was für einer Behandlung er sich unterziehen will und muss dann auch letztendlich die Konsequenzen dafür tragen.

Ich habe in der Klinik genug Spätschäden (schon Kinder mit schwerstem Gelenkrheuma uns rheumatischem Fieber....) nach unbehandeltem Scharlach gesehen, dass ich dieses Risiko für mich und meine Kinder nicht tragen möchte.
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mamma



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BeitragVerfasst am: 22.03.2010, 21:45    Titel: vielen dank für die antworten!!

ja penicilin habe ich auch schon genommen aber das vertrug ich nicht.bakterien wurden auch schon gezüchtet.bei der geburt meine sohnes wurde ein notkaiser schnitt gemacht und dort wurde festgestellt das ich einen entzündeten darm habe...damals wurde aber nichts weiteres gemacht da die geburt in italien war.das ist 2jahre her.liegt das auch an der antibiotika behandlung?ich hatte betimmt schon um die 5 verschiedenen sorten.liebe grüße mirjam
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 08:16    Titel:

HAllo und guten Morgen mamma,

du schreibst nicht, was für Untersuchungen gemacht wurden. Ich schrieb ja, dass es Spezialbebrütungen etc. sein müssen.

Was heißt "vertrug ich nicht" ?

Was heißt "entzündeter Darm" ? Hast du Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ? Wenn ja, dann muss diese Krankheit behandelt werden.
Auch in Italien (das ist nicht irgendwo im hintersten Winkel im Himalaya ....) ist man in guten Krankenhäusern (wo man einen Notkaiserschnitt machen kann), auf dem neuesten Stand der Wissenschaft und kann entsprechende Therapiemaßnahmen ergreifen.
Aber es muss eben entsprechend diagnostiziert werden.

Du bist ja sicher bei deinem Hausarzt. Was sagt der denn über den "entzündeten Darm" ? Was steckt da dahinter ?

Es ist gut, wenn die notwendigen Antibiotika immer wieder gewechselt werden, dann gibt es weniger Resistenzen, d. h., dass die Bakterien unempfindlich drauf werden.

Noch ein Wort zur natürlichen Mund- und Rachenflora, die Laura ansprach. Natürlich haben wir in unserem Körper die verschiedensten Keim, die wir uns überall aufgabeln können.

Und wenn man mir heute einen Rachenabstrich machen oder meinen Stuhl untersuchen würde, hätte ich sicherlich auch irgendwelche Keime drin, die krank machen können. Das ist normal. Auch in meinem Darm wären Pilze zu finden. Das sind so genannte "opportunistische Keime", die nicht therapiebedürftig sind.
Aber da mein Immunsystem sie in Schach hält, habe ich keine Symptome und ich werde nicht krank. Allerdings könnte ich empfindliche Personen (z. B. in der Chemotherapie o.ä.) "anstecken". Deshalb muss man in diesen Fällen ja auch mit Mundschutz tragen und Kittel anziehen.

Was du an Info bringst, ist für einen Therapeuten sehr dürftig.
Sicher hat dein Hausarzt die Arztberichte bekommen oder er kann sie sich schicken lassen.
Wir stellen hier keine Ferndiagnosen und Fernheilungen machen wir schon gar nicht. Wir geben nur Auskunft.
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Stefan
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BeitragVerfasst am: 23.03.2010, 22:31    Titel:

@ Laura: hallo
Hallo Laura,
Deine Aussage, Streptokokken seien harmlos kann ich, wie Wattebällchen auch, nicht so stehen lassen, sie können großen Schaden anrichten und müssen unbedingt mit Hilfe eines Therapeuten entsprechend behandelt werden.
So können sich beispielsweise durch die Streptokokken die Herzklappen verändern und damit das Herz schwer schädigen.

Die klassische Homöopathie funktioniert auch anders, im Gegensatz zur Schulmedizin, die auf ein bestimmtes Symptom ein Mittel gibt (z.B. harter Husten wird erst mal mit beispielsweise N-Acetylcystein behandelt), muss erst eine ausführliche Anamnese gemacht werden. Aus der Information eines bestimmten Symptoms oder Erkrankung kann man daher noch kein homöopathisches Mittel herleiten.
In diesem Sinne
Stefan Sinnbild der Lebendigkeit
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Laura



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BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 08:02    Titel:

Hallo Stefan, es handelt sich hier nicht um meine Aussagen. Ich habe lediglich wiedergegeben, was ein homöopathischer HNO-Arzt dazu sagt, der seit vielen Jahren Erfahrung hat. Er sieht vieles ganz anders als ihr. LG Laura
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Laura



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BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 08:24    Titel:

Hallo Stefan, der Heilpraktiker Rene Graeber sieht Streptokokken an sich auch als harmlos an – es kommt auf das Milieu an. Dr. Friese: Die Komplikationen kommen mit und ohne Penicillinbehandlung gleich häufig (nämlich gleich selten).

Auf www.naturheilt.com heißt es: „Ein intaktes Immunsystem ist in der Lage, Bakterien und andere Erreger erfolgreich zu eliminieren oder diese zu tolerieren, ohne dass die durch sie hervorgerufenen Krankheiten zum Ausbruch kommen. Zu einer Streptokokkeninfektion mit entsprechenden Symptomen kommt es erst, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Dann reagiert der Organismus bei Eindringen des Bakteriums mit einer verschieden stark ausgeprägten Zerstörung von Zellmembranen der roten Blutkörperchen (Hämolyse), was zu unterschiedlichen Krankheitsbildern führt.... Die sich bei ca. 40 Prozent aller Frauen in der Scheide befindenden Streptokokken können bei gestörtem Milieu (Vaginalflor nicht mehr sauer) zu Geschlechtskrankheiten führen, die mit gelblichem Ausfluss und vermehrten Schmerzen im Intimbereich (besonders beim Sexualverkehr) einhergehen.
www.dr-friese.de: Es gibt verschiedene Arte von Streptokokken. Meistens spielen die beta-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A und vergrünende Streptokokken eine Rolle. Vergrünende Streptokokken sind Bakterien, die meistens langfristige Erkrankungen auslösen, insbesondere eine chronische Mandelentzündung. Die Patienten bekommen keine massive Angina, die Mandeln geben vielmehr immer wenig Eiter ab. Der Patient fühlt sich dadurch nicht schwer krank, aber gelegentlich unwohl und in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Vergrünende Streptokokken können sich unter Umständen auch an Herzklappen ansiedeln, daher sind sie relativ gefürchtet. Dies passiert allerdings nur selten.
Die vergrünenden Streptokokken sprechen sehr oft nicht auf Antibiotika an. Eine homöopathische oder naturheilkundliche Behandlung ist zwar oft langwierig, hat aber meistens Erfolg.
Die beta-hämolysierenden Streptokokken der Gruppe A sind die Erreger des Scharlachs. Gelegentlich wird von Ärzten leichtfertig ein Abstrich gemacht und dem Patienten gesagt, er habe "Scharlach" weil er beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A im Rachenraum hat. Dies ist aber eindeutig falsch. Ein Scharlach ist dadurch definiert, dass eine Mandelentzündung mit Rötung des Halses auftritt, Fieber und ein Hautausschlag. Zusätzlich müssen beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A nachgewiesen werden. Allein der Nachweis dieser Streptokokken reicht zur Diagnose eines Scharlachs niemals aus.
Der Scharlach ist eine Erkrankung, die in den letzten Jahren gelegentlich auftrat, keinesfalls aber in der Häufigkeit, wie oft angenommen wird. Demgegenüber finden sich beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A bei 20 bis 25 % der bundesdeutschen Bevölkerung. Allein die Tatsache, dass man diese Streptokokken im Hals hat, ist völlig unbedeutend. Die meisten Patienten werden nicht krank davon. Besonders häufig findet man derartige Erreger bei Erzieherinnen und auch Ärzten, also allen Menschen, die häufig den Streptokokken ausgesetzt sind. Der Betreffende bildet Antikörper gegen die Streptokokken und wird praktisch immun.
An dieser Stelle wird dann ärztlicherseits häufig ein Fehler begangen. Wenn ein Familienmitglied einen echten oder falschen Scharlach hat, wird bei der ganzen Familie ein Abstrich gemacht. Ist der Abstrich positiv, werden alle mit Penicillin behandelt. Dies bedeutet, dass die Streptokokken verschwinden. Nach zwei bis vier Wochen kommen sie aber regelmäßig wieder, und dann wird der Betreffende wirklich krank.
Vor zehn bis zwanzig Jahren war es tatsächlich üblich, ganze Familien derartig zu behandeln. Dies entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Wissenschaft. Allein die Tatsache, dass jemand Streptokokken im Hals hat, begründet nicht eine antibiotische Behandlung.
Warum sind die beta-hämolysierenden Streptokokken so gefürchtet?
Der Scharlach kann zu Folgekrankheiten führen, insbesondere einer Nierenentzündung, einer Herzmuskelentzündung oder auch Rheuma. Diese Komplikationen waren in früheren Jahren sehr häufig, seit wir bessere Lebensbedingungen haben, treten sie nur noch sehr selten auf. Man glaubte eine Zeit lang, dass man solche Komplikationen durch Penicillin verhindern könnte. Inzwischen gibt es neuere Untersuchungen, die zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Die Komplikationen kommen mit und ohne Penicillinbehandlung gleich häufig (nämlich gleich selten).
Homöopathische Behandlung von Scharlach
Der Scharlach ist eine der Krankheiten, die am allereinfachsten homöopathisch behandelt werden können. Die Ausheilung funktioniert wesentlich schneller als mit Penicillin, die Wiederholungsgefahr ist viel geringer. Man gibt 5 Kügelchen Belladonna D30, nach 12 Stunden nochmal 5 und nach weiteren 12 Stunden nochmal 5. Anschließend wird die Behandlung mit Mercurius solubilis D12 (3x1 Tablette tgl.) fortgesetzt. In fast allen Fällen ist der Scharlach in zwei bis drei Tagen ausgeheilt. Die Streptokokken im Hals sind zwar noch vorhanden, sie sind aber harmlos. Die Kinder können dann auch bedenkenlos wieder in den Kindergarten gehen.
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Georg7



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BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 08:58    Titel:

Hallo zusammen, ich finde es sehr interessant wie umstritten eine Scharlachbehandlung sogar bei homöopathischen Behandlern ist. Wattebällchen und Stefan vertreten eine veraltete??? schulmedizinische Sicht. Z.B. Wattebällchen: „Das einzige wirksame Mittel sind Antibiotika (Penicillin).
Wattebällchen: „Ich habe in der Klinik genug Spätschäden (schon Kinder mit schwerstem Gelenkrheuma uns rheumatischem Fieber....) nach unbehandeltem Scharlach gesehen, dass ich dieses Risiko für mich und meine Kinder nicht tragen möchte.“

Aber Wattebällchen, der HNO-Arzt Dr. Friese schreibt doch: „ Man glaubte eine Zeit lang, dass man solche Komplikationen durch Penicillin verhindern könnte. Inzwischen gibt es neuere Untersuchungen, die zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Die Komplikationen kommen mit und ohne Penicillinbehandlung gleich häufig (nämlich gleich selten).“

Kennt ihr diese neuen Untersuchungsergebnisse nicht?

Obwohl Mamma schon literweise Antibiotika geschluckt hat, soll sie es weiternehmen meint Wattebällchen - obwohl es bisher nichts gebracht hat. Für den Darm ist das nichts. Und der Darm ist das wichtigste Immunsystem. Wenn das nicht funktioniert, gibt es Probleme mit Streptos.
Wo hat den Laura angeblich geschrieben, dass Streptos harmlos seien? Jeder hat das - warum schreibt ihr Mamma nicht, dass man Streptos nicht loswerden kann? Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Viele Grüße Georg
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 09:08    Titel:

Hallo ihr Lieben,

ich wiederhole nochmal, was ich am 14.3. hier schieb (siehe oben):

Wir machen hier keine Therapie, keine Ferndiagnosen und keine Fernheilungen.

Dieses Forum dient nur dazu, Fragen zu beantworten.

Jeder Mensch macht mit seinem Arzt / Therapeuten unterschiedliche Erfahrungen. Was für den einen gut ist, muss nicht auch für den andern gut sein. Jede Therapie ist auf den jeweiligen Betroffenen zugeschnitten.

Deshalb sind wir hier auch ausgebildete Therapeuten, die wissen, was sie tun.
Dies kann ein Laie nicht beurteilen, auch wenn er für sich selbst zum vermeintlichen Experten geworden ist.
Und dies ist gefährlich, wenn dann Ratschläge erteilt werden, weil dann die Fragenden evtl. etwas anfangen oder unterlassen, was für sie nicht gut wäre und sie verunsichert werden.

Vielleicht hast du schon bemerkt, dass wir Therapeuten hier im Forum alle Fragenden, wo die Sachlage entsprechend ist, zu kompetenten Kollegen verweisen.

Wir informieren über das Pro und Contra einer Therapie und dann muss jeder selbst entscheiden, was er tut und auch die entsprechenden Konsequenzen tragen.
Dies muss auch der Arzt oder Therapeut, der die jeweilige Behandlungsmethode vertritt.

Lieber Georg,
ich habe, wie du oben lesen konntest, schon geschrieben, dass Streptokokken ein Teil der Flora unseres Körpers sind, die aber von einem intakten Immunsystem unter Kontrolle gehalten werden. Man behandelt auch nur, wenn Symptome des Scharlach auftreten. Gegen Scharlach wird man nicht immun.
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Georg7



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BeitragVerfasst am: 20.04.2010, 08:10    Titel:

Hallo Wattebällchen, Fragen kann man nur richtig beantworten, wenn man die neuesten Forschungsergebnisse kennt. Der Satz hieß: „Der Betreffende bildet Antikörper gegen die Streptokokken und wird praktisch immun...“ Ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass der homöopathische HNO-Arzt Dr. Friese diese Aussagen gemacht hat. Wie können Heilpraktiker es wagen, so einen kompetenten Mann als Laien hinzustellen? Dabei kennt Ihr nicht mal die neuesten Forschungsergebnisse. Viele Grüße Georg
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 20.04.2010, 08:54    Titel:

Ich verbitte mir solche Äußerungen über meine fachliche Kompetenz.

Es gibt, wie überall, verschiedene Meinungen und ich bin sehr wohl fachlich auf dem neuesten Stand, habe aber eben eine andere Sichtweise.

Ich spreche nicht davon, dass Herr Dr. Friese ein Laie ist, sondern ich spreche von dir und Laura.
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Holzmichel



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BeitragVerfasst am: 20.04.2010, 17:18    Titel: Streptokokken

Darf ich zu diesem Thema auch etwas dazusagen:
Ich würde nie die fachliche Kompetenz von Wattebällchen in Frage stellen!
Ich gehe mal in die Mitte. Warum sollte nicht bei einer massigen Infektion anfangs geeignetes Penicillin durch einen geeigneten Arzt gegeben werden?
Anschließend kann ja dann hömöop. oder natürlich nachgearbeitet werden!
Man muss sich für einen Weg entscheiden und das muss auch der Patient mit enscheiden.
Mein Weiberl hatte vor etwas einem halben Jahr eine sehr hartnäckige und zähe Infektion auf der Wangenhaut bekommen, wohl in einer Zeit eines geschwächten Immunsystems.
Der Hautarzt in München hat ihr auf für eine gewisse Zeit auch Penicillin gegeben, anschließend natürlich weitergearbeitet. Auch dann mit guten natürlichen Salben. Heute ist alles aufgearbeitet.
Also es muss auch so gehen.
Hinweis: Da mein Weiberl nicht richtig auf die Diagnose vom Hautarzt hingehört hat, kann ich nicht sicher sagen, ob da Streptokokken mit im Spiel waren. Sie hatte nur in Erinnerung .....kokken.
Servus
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