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Sepia für Männer in den "Wechseljahren" ?

 

Sepia für Männer in den "Wechseljahren" ?

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sevenof66



Anmeldedatum: 14.12.2015
Beiträge: 2
Wohnort: Tübingen

BeitragVerfasst am: 14.12.2015, 14:08    Titel: Sepia für Männer in den "Wechseljahren" ?

Nachdem ich mich seit einigen Monaten nun intensiv mit klassischer Homöopathie beschäftigt habe, kommt nach ebenso intensiver Arbeit mit dem Repertorium von Kent nun ein klassisches Frauenmittel für mich als Konstitutionsmittel heraus, Sepia.
Kurze Fallbeschreibung: Ich bin nun fast 50 Jahre alt und seit etwa 2 Jahren leide ich unter Ängsten und Panikattacken mit Schwindel und Kopfschmerzen. Grundstimmung schon zuvor mit Depression, Unruhe, Nervosität, Grübeln, Kummer, enttäuschte Liebe, allgemeine Suchtproblematik, schlechte Zähne, Hautprobleme, Kondylome, Pickel, Mitesser ...
Kindheit mit Knochenkaries und wenig Nestwärme und Emotion dafür cholerischer, zu Gewalt neigender Vater. Seit auftreten der Ängste, Probleme das Haus zu verlassen und Arzttermine selbst zu machen. Seither auch vorwiegend Tätigkeit als Hausmann und unfähig einer geregelten Arbeit nach zu gehen.
Panikattacken wurden von einem Homöopathen zunächst akut mit Calcium Carbonicum behandelt danach wurde mit Ignatia, Staphysagria, Natrium muriaticum behandelt dann wurde lange Zeit Lachesis als Konstitutionsmittel in aufstteigender LM Potenz zur täglichen Einnahme verordnet. Alle voran gegangenen Mittel ebenfalls in LM Potenzen.
Unter dem Strich wurde aber im Verlauf von ungefähr 1,5 Jahren nicht wirklich etwas erreicht. Vielleicht war ich dem Homöopathen gegenüber auch nicht offen genug und zu Beginn der Behandlung hatte ich von Homöopathie auch noch nicht viel Ahnung und wusste noch nicht so richtig auf was es ankommt, andererseits wurden auch nicht die entsprechenden Fragen an mich gestellt. Parallele VT brachte auch keinen durchschlagenden Erfolg.
Nun habe ich herausgefunden, dass Sepia viele Bereiche meines Beschwerdebildes abdeckt, z.B. auch Schwindel Gehen nach oben sehen... eventuell noch kombiniert mit Thuja wegen der Hautprobleme und unter Berücksichtigung meiner Pockenschutzimpfung und miasmatischer Veranlagung.
Nun ist Sepia das klassische Frauenmittel für eher dunkel haarige und ich bin eben männlich und blond. Liege ich völlig daneben mit meiner Repertorisierung oder ist das Mittel u:U. auch etwas für Männer?
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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Beiträge: 1075
Wohnort: Tel.: 06222/64978

BeitragVerfasst am: 14.12.2015, 16:09    Titel:

Guten Tag,

es gibt in der klas. Homöopathie keine Pauschalaussagen wie :
Frauenmittel, Männermittel, oder gar "Lieblingsmittel". usw. Leider wird es immer wieder verbreitet.

Einzig ist eine sehr ordentliche Repertorisation, sowie Erfahrung und Geschick die Regeln der klassische Homöopathie anzuwenden.
Wenn Sepia für Sie, alle Ihre Symptomen abdeckt, dann spielt es keine rolle, ob Sie blond oder Braunhaarig sind.
Ist Sepia das Mittel der Wahl dann brauchen Sie erstmal kein Thuja.
Ist die Pockenschutzimpfung langer her bringt Thuja erstmal auch nichts.
Eine miasmatische Veranlagung wird nicht getiltgt. Als Homöopath/in sollte man es in der Arzneiwahl einbeziehen

Vor allem ist auf die Hierarchisierung der Symptomen zu achten.

Beste Grüße
Laurence
_________________
Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
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sevenof66



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Beiträge: 2
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BeitragVerfasst am: 22.12.2015, 12:48    Titel:

Vielen Dank für die schnelle Antwort - nun kommt die Frage nach der Dosierung und Potenz.
Mein Arzt arbeitet ja nur mit Q bzw. LM Potenzen. Seine Einahme sah immer so aus:
Mittel immer täglich nehmen
Fläschchen vor Entnahme 10 mal kräftig in die Hand klopfen
immer 10 Tropfen entnehmen, egal wieviel dann eingenommen werden
die zu nehmenden Tropfen 1-10 auf die Handfläche gegeben und von dort abgeschlecken

Nun habe ich bei Dr. med. Karl Stauffer gelesen (der wohl kein großer Freund von LM Potenzen war), dass er Sepia in hohen Potenzen (? wie hoch sagt er leider nicht) mit ganz wenigen Wiederholungen empfiehlt.
Bei anderen habe ich gelesen, dass diese mit einer c200 starten und dann einige Wochen später mit täglicher Gabe von LM Potenzen weitermachen.
Oder gleich mit LM starten.
Auch bei der Einnahme - Empfehlung gibt es ganz verschiedene weiter Angaben schütteln zur Dynamisierung das sagen alle
dann aber die Anzahl der Tropfen (meist 1-5) in ein Wasserglas geben, einen Schluck trinken (1TL) und den Rest verwerfen, bzw. doch das ganze Glas über den Tag verteilt trinken
Puh es ist doch nicht ganz so einfach - was raten Sie denn ? Potenz Wiederholung Menge?
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 23.12.2015, 14:09    Titel:

Guten Tag,
bitte lesen Sie noch dazu unsere Reihe an Artikel über den Umgang mit der klas. Homöopathie.
http://www.cysticus.de/naturheilkunde-forum/homoeopathischen-artikeln-t2462.html
Allgemein kann ich sagen, dass LM-Potenzen am Ende des Lebens von Hahnemann entwickelt worden sind.
Er war ein großer Befürworter der LM.
LM-Potenzen sind hervorragende wirksame Dilutionen. Dr. Spinedi und Würster, die Patienten mit schweren chronischen Krankheiten in ihrer Klinik behandeln, nutzen nur LM-Potenzen.
Es werden angefangen mit LM3 täglich 3 bis 10 mal klopfen, je nach Krankheitsgrad, Patient. Dann wenn die Wirkung nachlässt (kann nach 4 Wochen oder weniger/mehr) sein. Dann LM6 noch täglich dann LM 12 (2x/Woche) dann gilt der Sprung auf LM 18 einmal pro Woche. Das ganze kann also über ein ganzes Jahr gehen.
Je nach Patient-Typ werden die Arzneien geschluckt oder über die Haut eingenommen. Ihr Therapeut/in zeigt hier sein professionelles Können.
Potenzen werden gegeben bis sie ausgereizt sind, also keine Wirkung mehr zeigen.
Die Mehrglasmethode:
Es werden 1-3 Globuli der homöopathischen Arznei in ca. 100ml reinem Leitungswasser mit einem Plastiklöffel solange umgerührt bis sich diese aufgelöst haben.
Gießen Sie das Glas bis auf 1 Teelöffel aus, füllen Sie das Glas wieder mit 100 ml Wasser, rühren Sie kräftig mehrmals um (das nennt man verkleppern) und nehmen Sie wieder 1 TL.
Trinken sie davon ein Schluck und verkleppern Sie davor jedesmal 3 bis 10 mal je nachdem.
Wie oft Sie die Mehrglasmethode anzuwenden ist, ist je nach Krankheitsfall sehr verschieden und bedarf langjähriger Erfahrung mit dieser Methode –
Grundsätzlich gilt aber für jede Arzneieinnahme - sobald Sie eine deutliche Besserung oder „Erstverschlimmerung“ Ihrer Beschwerden feststellen, hören Sie mit einer weiteren Arzneieinnahme auf und lassen den in Gang gekommenen Selbstheilungsprozess zu.
Die klassische Homöopathie ist eine Therapie, die das detaillierte Studium der Materia medica und die Technik der Repertorisation erfordert.
Wenn Sie sich ernsthaft mit der klassische Homöopathie befassen wollen, lesen Sie dazu:
Hahnemann´Organon Version VI, (mehrmals) studieren Sie dort, wie man repertorisiert, wie man mit Dosierungen umgeht.
Dann studieren Sie die Materia medica von Boericke, Kent Jahr, Hering. Vergleichen Sie die Mittel untereinander in Bezug auf ihre toxische Wirkung, sowie ihre Wirkungen in allen Körperbereich. Versuchen Sie zu verstehen warum eine Arznei gewählt wird oder nicht.
Dann fehlt Ihnen aber noch die Erfahrung, und da helfen die Bücher wenig dazu.
Es gibt im übrigen keine Pauschalisierung, kein Freund oder Gegner von Potenzen, von Arzneien. Sepia wirkt wohl sehr sehr gut in LM-Potenzen und wird aber häufig mit Nux vomica, Nat. mu u.a. verwechselt.

Persönlich halte ich wenig von Selbstbehandlungen bei chronischen Krankheiten, und dies aufgrund des sogenannten blinden Fleck.
Definition: Der „blinder Fleck“ bezeichnet in der Sozialpsychologie die Teile des Selbst oder Ichs, die von einer Persönlichkeit nicht wahrgenommen werden. (Wikipedia),
Es gibt also Komponenten in unserer Ausstrahlung die von uns nicht wahrgenommen werden, uns nicht bewusst sind. Jemand externes nimmt diese sehr wohl wahr und erhält dadurch unter Umstände genau die Informationen von/über uns, die wir eben nicht preisgeben wollten oder die uns eben schlicht nicht bewusst sind.
So leid es mir tut für Sie: Selbstbehandlungen zeigen immer wieder dasselbe Muster: Der Patient wählt nur die Arznei, die ihm vermeintlich passt. Aufgrund des „blinden Fleck“ aber nie passen wird.

Ihren Therapeut/In hat womöglich die Arzneien richtig gewählt.
Wie wäre es mit eine ordentliche Aussprache mit ihm/Ihr?

Herzliche grüße
Laurence
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