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Schmerzen im Unterbauchbereich ohne Befund
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Claus_66
Anmeldedatum: 10.10.2008 Beiträge: 1 Wohnort: Rheinland
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Verfasst am: 10.10.2008, 11:13 Titel: Schmerzen im Unterbauchbereich ohne Befund |
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Hallo zusammen. Über das Thema Leinöl/Quarkmischung bin ich auf diese Seiten bzw. das Forum gestoßen.
Nun habe ich hier schon einige Zeit mitgelesen; möchte dennoch gerne eine Einschätzung zu meinen komischen Beschwerden oder besser der weitern Vorgehensweise erhalten.
Dazu gehört wohl auch, die Vorgeschichte kurz zu umreißen...
In 2004 hatte ich starke Schmerzen im Nackenbereich mit Steifigkeit - Orthopäde und Hausarzt gaben Tipps und irgendwann so nach 3 Monaten verschwanden die Schmerzen langsam.
In 2006 begann im Januar ein starker Reizhusten. Über viele Wochen - ohne Befund bei HNO / Internist. Zudem ein Kloßgefühl im Hals als ob beim Schlucken etwas hängen bleiben würde... Im Frühjahr schmerzte der Brustkorb und beim Einatmen ging regelmäßig ein Stechen durch die Lunge (so fühlte es sich an) - von hinten nach vorne in die Brust. Dann kamen Schmerzen am Brustbein (bei Bewegung und leichter Berührung) hinzu. Nach Wochen verschwanden die Schmerzen ohne erkennbaren Grund und kamen im Verlauf des Jahres 2006 immer mal kurz wieder. Gegen Ende des Jahres hatte ich abwechslend in beiden Kniegelenken und im linken Schultergelenk starke Schmerzen.
Ich habe in 2006 viele klass. Ärzte besucht - es wurde viel im Labor untersucht; auch CT vom Oberkörper / Lunge gemacht. Alles ohne klaren Befund. Natürlich wurde mir bei 185cm und 96kg der Tipp gegeben, abzunehmen.
Durch Foren kam ich dann selbst auf das Thema Lyme desease. Mein Hausarzt nahm dies zum Anlaß, mir Opipramol (oder so) zwecks Beruhigung zu geben. Nahm ich nicht - Vertrauen zum Arzt war dahin, da er mich für Spinner hielt. Test auf Borreliose war negativ. Durch Foren kam ich auf einen Neurologen in Bonn, der ausführliche Tests machte und nach Laborwerten und meinen Beschwerden auf chron. Borreliose entschied. Denn LTT war positiv und CD57-Wert bei nur 17. Westernblot negativ.
Doch leider bekam ich von ihm (aus rechtl. Gründen) kein AB. Nachdem ich endlich einen Arzt fand, der AB verschrieb, nahm ich es über 6 Wochen! Weder während der Einnahme, noch danach irgendwelche größeren Änderungen erfahren.
So ging ich noch zu einem promovierten Pendeldoktor in Köln, der mir aufgrund meiner Probleme zu einer Bioresonanztherapie verhalf. Nach 10 Sitzungen und mehreren 100 Euro weniger fühlte ich mich mal besser,mal schlechter, Aber die Symptome haben sich damals ohnehin innerhalb von Wochen selbst erledigt oder tauchten schlagartig wieder auf - ohne daß ich irgendeinen Zusammenhang konstruieren könnte.
2007 war relativ schmerzfrei. Allerdings hatte ich (bis heute) Probleme mit dem Scharfsehen bekommen und so seltsame, bewegliche Partikel im Gesichtsfeld, wenn man auf helle Flächen schaut. Laut Augenarzt kommt dies im Alter (42) manchmal vor - würde von alleine verschwinden.
Letztes Jahr nahm ich über 4 Monate Natursalz mit Vitamin C in Wasser gelöst zu mir. Ich hatte subjektiv den Eindruck (insbsondere nach Absetzen), daß es mir unterm Strich zu helfen schien. Doch mein neuer Arzt sagte, dies sei Gift für den Körper und da mein Blutdruck im obersten Normbereich liegt, nicht sinnvoll. Obwohl ich die Gefahren vorher kannte, konnte ich mich seinen dauerhaften Warnungen nicht entziehen. Überlege aber, damit wieder anzufangen...
Seit Mai 2008 hatte/habe ich Schmerzen, die anfangs vom linken Rückenbereich ausgingen und bis in den Bauchbereich (Nabel) strahlten. Seitdem war ich bei allg. Mediziner, Orthopäde, Urologe, Ambulanz UNI Innere etc. Es wurde auch geröntgt und per Ultraschall untersucht - ohne Befunde! Ebenfalls seien alle Blutwerte ok - zumindest die, die der allg. Arzt so üblicherweise abruft. Der Arzt in der Uni teilte mir mit, daß ich ein Kandidat für Leistenbruch wäre und daher vorsichtig sein müßte. Aber Hausarzt meint, es liegt kein Bruch vor, so daß die Schmerzen nicht daher rühren könnten
Da die Schmerzen nun seit drei Monaten fast nur noch im linken Bauchbereich sind (manchmal bis in die Leiste/Hoden) wurde eine Koloskopie vor drei Tagen gemacht. Zum Glück ohne Befund!
Es ist wie ein Kneifen/Stechen beim Bücken bzw. beim Bewegen und es wird immer im Verlauf des Tages schlimmer. Wenn ich morgens aufstehe, habe ich anfangs keine Schmerzen. Auch nicht nachts!
Allerdings bemerke ich seit drei Wochen, daß die Schmerzen langsam nach rechts wandern bzw. sich ausdehnen und auch im Bereich der Blase Schmerzen auftrteten. Immer bei Bewegung oder leichter Berührung/Druck (wie Gürtelschnalle). Aber das kann ja nicht normal sein - ich trage ja kein Korsett!
Zudem knackt es zunehmend in der Wirbelsäule im unteren Bereich. Erstmalig hörte ich dieses Knacken als mich ein Orthopäde 2006 einrenken wollte. Mittlerweile kann ich diesen lauten Knack 2-3x täglich selbst herbeiführen durch leichtes Verdrehen des Oberkörpers (z.B. im Autositz). Danach verspüre ich kurzfristig eine gewisse Entlastung.
So, nun soll demnächst der Magen bzw. Dünndarm gespiegelt werden. Frage mich aber, ob ich mir dies antun soll? Denn ich meine das Ergebnis schon zu kennen.
Natürlich bin ich froh, sehr froh, daß bei all den bisherigen Untersuchungen nichts Schlimmes herauskam. Aber irgendetwas stimmt ja wohl nicht ganz...
Mein neuer Hausarzt sagte mir direkt zu Beginn, daß ich das Thema Borreliose vergessen sollte - hätte ich nicht! Zudem empfahl er mir nun, auf tägl. Quark mit Leinöl zu verzichten, da das Öl sehr klebrig wäre und die Ursache für meine Beschwerden sein könnte. Hier schließt sich nun der Kreis!
Ach so, der Neurologe aus 2006 behandelt nun keine Kassenpatienten mehr...
Falls dies einer von Ihnen hier tatsächlich bis zum Ende gelesen hat: Danke und Respekt! Aber ich weiß tatsächlich nicht mehr, wie ich die Symptome alle schildern soll bzw. ob es einen Zusammenhang zwischen ihnen gibt. Einem Arzt kann man dies ja sowieso nicht in 3,5 Minuten erklären...
Borreliose, Gewebeschwäche oder alles Einbildung? Doch irgendwie traue ich mich an die bereits 2006 empfohlenen Stimmungsaufheller nicht heran.
Nicht zuletzt, weil meine Frau mich sonst erschlagen würde und ich dann noch ganz andere, manfestierbare Schmerzen hätte...
Vielen Dank. und Grüße
Claus |
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webmaus
Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 12 Wohnort: Rheinland-Pfalz
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Verfasst am: 10.10.2008, 16:23 Titel: |
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Hallo Claus,
weiß nicht ob dir meine Antwort weiterhilft und es ist nur eine Idee jetzt.Habe mich in vielen deiner Symptome wiedergefunden nur hatte ich noch ständig Schwindel dabei
Meine HP fand die Ursache
Wie sieht es mit deinen Zähnen ,Kiefer aus?
Lies mal unter CMD (craniomandibulären Dysfunktion) was es alles am Körper bewirken kann
Du kannst es leicht testen ob es für dich in Frage kommt indem du dich auf den Boden legst den Mund leicht öffnest und versuchst dich ohne Stütze zu setzen.Ging bei mir überhaupt nicht.
Ich ging dann zu Zahnarzt und bekam eine spezielle Funktionsschiene und damit klappt es mühelos. (Keine Aufbissschiene)
Leider ist es nicht leicht einen Fachmann darin zu finden und ich hatte Glück, dass mein Zahnarzt eine Fortbildung in einer Fachklinik absolvierte.
Die Behandlung wird unterstützt durch KG in Form von craniomandibulärer Mobilisation(Osteopathie Craniosacraltherapie) und Lymphdrainage ,was sehr wichtig ist begleitend
Eine falsche Kieferstellung kann zu ständigen Blockaden im gesamten Stützapperat führen auch wenn man es sich nicht recht vorstellen kann.
Manchmal reichen auch einfach falsch sitzende Füllungen,Kronen usw. zur Auslösung aus indem der Kontakt nicht mehr stimmt
Lieben Gruß Webmaus |
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