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Schmerzen im Knie nach einem Sturz hören nicht auf

 

Schmerzen im Knie nach einem Sturz hören nicht auf

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Tante_Grete



Anmeldedatum: 25.07.2007
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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 00:24    Titel: Schmerzen im Knie nach einem Sturz hören nicht auf

Liebe Experten,
ich bin mal wieder gestürzt - auf beide Knie. Eigentlich sollte so etwas nicht so schlimm sein, wie es ist. Die ganze Sache ist eine Woche her, und ich habe ungefähr fünf Minuten später bereits mit der Behandlung mit ArnicaC30 angefangen. Die Schmerzen in der Hand, am Kopf, am Unterarm und in den beiden Knöcheln gingen auch wieder sehr schnell weg. Nur die Knie sind schlimm. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass da was mit der Knochenhaut nicht in Orndung ist, da ich immer noch einen ziemlich diffusen Schmerz dort habe.
Ich bin in den letzten drei Jahren bereits zwei, dreimal ziemlich doll auf die Knie gefallen - unter anderem beim Inlinern. Damals ging das los, dass die Schmerzen über Wochen einfach nicht weggingen. Ich hab schon aufgeschrien, als der Hund nur leicht gegen das Knie kam. Arbeiten im Haushalt, die mit hinknieen verbunden sind, kann ich fast gar nicht machen. (Ich kann nicht mal zuschauen, wenn sich jemand auf die Knie setzt, sei es auch nur auf dem Sessel.) Und immer, wenn's dann wieder einigermaßen ging, habe ich mich erneut verletzt.
Kann es sein, dass die Knochenhaut Probleme macht und wie kann ich der Sache beikommen. Ich kann ja nicht einmal mehr Sport machen.
Inlinern habe ich schon längst abgeschrieben. Aber ich trau mich nicht mal mehr, schnell zu rennen.
Gibt es irgend etwas homöopathisches?
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monika monkos



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Beiträge: 248
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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 20:28    Titel: Sturz auf die Knie

hallo Tante_Grete oder Roman,

immer wieder stürzen? Wie kommt es dazu, wieder und wieder auf die Knie, immer wg. Inliner fahren ?

Vielleicht wäre es gut, da ebenfalls genau hinzuschauen, was stürzt ansonsten im Leben noch?!
Was könnte noch Ursache sein für diese Neigung hinzufallen: Schwindel, Blackout's, Schwäche in den Beinen, Muskeln, Sehnen?verwirrt
Das sollte geklärt werden, wenn es nicht bereits eindeutig ist.

Der derzeitige Zustand ist natürlich besonders heftig, da das Gewebe durch diese mehrfach Stürze extrem empfindsam und narbig geworden ist.
Welche Teile genau jetzt betroffen sind läßt sich kaum genau ausmachen.

Es gibt in der TCM hervorragende Tinkturen aus diversen chin. Heilkräutern (ca. 10-15) diese können innerhalb von 1-2 Wochen den Zustand bessern.
Für Sie wäre jetzt die Tinktur Nr 1 die richtige.

Suchen Sie sich eine/n TCM Therapeuten/inin Ihrer Nähe die/der auch mit Heilkäutern arbeitet, dort könnten Sie diese Tinktur bekommen.
Evtl. wende Sie sich noch einmal an meine email: naturheilpraxis.monkos@web.de

Gute Besserung und Grüsse

aus der Voreifelmetropole Rheinbach Mona Monkos
_________________
Akupunktur-Naturheilpraxis Monkos
Heilpraktikerin Schwerpunkt TCM & Mykotherapie
Monika Monkos
Münstereifeler Str. 30
53359 Rheinbach
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www.akupunktur-tcm-monkos.de
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 20:54    Titel:

Hallo Tante Grete,

wenn die Stürze nicht die von meiner Kollegin erwähnten Ursachen haben, reicht ja Inlinern wirklich aus, damit es einen ordentlich hinbrezelt ...

Hattest du keine Knie- und Ellbogenschützer an ? (Und einen Helm ?).

Da treten gewaltige Kräfte auf bei solchen Stürzen. Da kann die Kniescheibe brechen, Bänder reißen, Menisken abreißen etc ...
Es können auch Weichteile wie Schleimbeutel oder der Hoffar´sche Fettkörper verletzt sein.

Arnica als erste Hilfe ist gut. Trotzdem sollte mal ein Arzt drauf schauen und eine Funktionsprüfung der Kniegelenke machen. GGf. auch eine Röntgen- oder Ultraschallaufnahme.
Möglicherweise hast du auch einen Erguss im Knie.
Er wird dir auch ein geeignetes Schmerzmittel verschreiben.

Ich empfehle auch immer wieder "Retterspitz" zum Umschläge machen. Gibts in der Apotheke.

Wenn diese Verletzung n icht ausgeheilt wird, wirst du eine so genannte Schonhaltung einnehmen (das wirst du vermutlich wegen der Schmerzen sowieso schon machen...). Dadurch kommt es zur Veränderung der Körperstatik und dann ist eine Arthrose die Folge.

Das ist wirklich nix Feines, vor allem, da du sicher noch ziemlich jung bist.
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Tante_Grete



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BeitragVerfasst am: 13.11.2008, 00:57    Titel:

Hallo,
Der letzte Sturz passierte, weil ich diese glatten Gummischlappen anhatte und auf den nassen Fliesen im Bad ausrutschte. Ein Sturz zuvor passierte bei einem nächtlichen Spaziergang an einer kleinen Betonkante, die ich wegen der Dunkelheit nicht gesehen hatte. Ein anderer "Kniefall" passierte auch mit den Gummischlappen auf einem regennassen, glatten Tritt draußen vor meiner Haustür. Der Inliner-Sturz (seither fahre ich nicht mehr) passierte tatsächlich ohne Knieschützer.
Wenn ich psychisch schlecht drauf bin, bekomme ich im wahrsten Sinne des Wortes einen dicken Hals (Angina) oder extreme Schulterschmerzen (zu viel Last).
Es waren also ganz normale Unfälle - woh vor allem deswegen, weil ich wieder mal viel zu schnell unterwegs war.
Der Erguss im Knie ist als schmaler Streifen fast eine Woche später gekommen.
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 13.11.2008, 07:39    Titel:

Hallo und guten Morgen,

nun, letztendlich ist es auch unwesentlich (da Ohnmacht etc. ausgeschlossen sind), durch was für eine Ursache du gestürzt bist. Es gab verschiedene Traumata in deinen Knien und die können, wenn sie nicht diagnostiziert und behandelt werden, langfristige Folgen haben.

Von den Schmerzen mal abgesehen.
Schmerzen sind ein Warnsignal, dass etwas nicht stimmt. Und wenn Schmerzen länger als ein paar Tage anhalten oder eine Funktionseinschränkung da ist, darf man nicht mehr selbst alleine "rumdoktern". Da ist dann genaue Diagnostik und körperliche Untersuchung vom Spezialisten angesagt.

Eine Bemerkung in deinem Posting fiel mir auf, auch die Schilderung der Unfälle.
"Ich war wieder mal zu schnell unterwegs."
Weshalb denn ? Lass dir Zeit. Durch Schusseligkeit passieren viele Unfälle.
Wenn es schnell-schnell gehen soll, schneidest du dir beim Zwiebelschneiden in den Finger und brauchst mit Blutstillung, Pflastersuche und dann Behinderung durch den bandagierten Finger länger, als wenn du langsam gemacht hättest ...

"Wenn du es eilig hast, mach einen Umweg." Es ist ein altes Sprichwort.
In meinen Seminaren spreche ich von der bewussten "Entschleunigung" und einem "Zeitpolster", damit man nicht hetzen muss.

Renne, wenn es ums Leben geht.
Wem musst du denn beweisen, was für eine Powerfrau du bist, die alles alleine stemmt ?
Dir selbst ? Weshalb ?
Anderen, die dir zuwenig Zuwendung schenken ?
Dann fordere sie ein.

Diese ganzen Unfälle zeigen dir, wo du selbst ansetzen kannst, etwas zu verändern.
Dass du nicht mehr Inliner (ohne Knieschützer etc.) fährst, ist der Anfang davon. Du hast erkannt, wie riskant es ist.
Und ich denke, dass du die Gummischlappen ausrangiert hast...
Du hast nicht erst jetzt gelernt, dass Nässe rutschig macht...

Deine körperliche Symptomatik hast du selbst ja schon in der für dich richtigen Weise interpretiert...
Sorge dafür, dass du die "schwere Last" auf mehrere Schultern verteilst.
Und sage, wenn dir etwas nicht gefällt, damit du keinen "dicken Hals" mehr kriegen musst.
Und da du selbst mit der Psychosomatik angefangen hast:
Kniebeschwerden findet man oft bei Menschen, die sich nicht "beugen" (einordnen) können. Das ist jetzt Stoff zum Nachdenken.
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Tante_Grete



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BeitragVerfasst am: 14.11.2008, 05:47    Titel:

Also an mangelnder Zuwendung kann's wirklich nicht liegen. In meiner Beziehung bin ich rundrum glücklich. Und ich muss gsd nicht mehr alles alleine stemmen - diese Zeiten gab es mal, sind aber Vergangenheit.

Nur bin ich in einem stressmachenden Beruf tätig. Und leider habe ich auch viel zu oft mit Volltrotteln zu tun, denen ich mich nun wirklich nicht beugen will. Da ist in der Tat etwas dran. Ich werde mal drüber nachdenken.

(Ich bin übrigens Mitte 40, also nicht mehr ganz so jung.)
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 14.11.2008, 09:56    Titel:

Aber hallo !

Du wirst dich doch nun wirklich noch nicht zum alten Eisen zählen ?

Ich bin 59 und noch keine alte Frau ...

.... und Nachdenken ist gut.

Schau mal, wo du im Beruf etwas verändern kannst.
Und sei es nur die Einstellung, dass du von lauter Idioten umgeben bist.
Nicht immer kriegt man von "Einsteins" als Kollegen/innen.

Hauptsache, du selbst hast den Durchblick für deine Arbeit. Ich weiß, es ist mühsam, so zu arbeiten, aber sieh es mal als Herausforderung, zu zeigen, was du drauf hast.

Und mancher Betrieb funktioniert nur, weil gute Mitarbeiter da sind ...
Jetzt war ich mal so richtig ketzerisch, aber ich habs auch erlebt ...
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