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Schlafmangel und Abgeschlagenheit

 

Schlafmangel und Abgeschlagenheit

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Autor Nachricht
Marielou



Anmeldedatum: 12.05.2011
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12.05.2011, 21:56    Titel: Schlafmangel und Abgeschlagenheit

Guten abend,
seit der Geburt meiner Tochter schlafe ich sehr schlecht und habe das Gefühl ständig schlapp und ausgelaugt zu sein. Erst war ich der Meinung, dass sich das nach der Geburt wieder regelt, wenn ich nur etwas abwarte. Allerdings ist meine Tochter nun schon 13 Monate alt. Meine Eisenwerte sind im Normbereich und auch ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten in meinem Blutbild. Durch den Schlafmangel (sowohl Einschlafstörung als auch Durchschlafstörung) bin ich leicht reizbar und unkonzentriert. Zudem habe ich das gefühl sehr schnell gestresst zu sein, obwohl es oft ,wie sich im Nachhinein,bei späterer betrachtung, keinen wirklichen Grund für dieses "stressmachen" gab Daher habe ich mich gefragt ob es eventuell etwas homöopathisches giebt, dass mir helfen könnte. Ich dachte mir ich frage hier mal nach, da ich nicht der Freund davon bin einfach etwas auszuprobieren und mal zu gucken was passiert. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
_________________
gruß Marielou
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wattebällchen



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Beiträge: 957
Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach

BeitragVerfasst am: 13.05.2011, 11:17    Titel:

Hello Marylou .....

doch im Ernst, es ist völlig normal, wenn man als junge Eltern zu wenig Schlaf kommt.

Man muss ja öfters raus, mal wegen dem Kind, mal muss man aufs Clo....

Und dann dauert es eben, bis man den Dreh zum Einschlafen wieder gefunden hat.

Tipp 1:
Sobald deine Tochter die Äuglein zumacht und mit dem Sandmännchen unterwegs ist, leg dich auch eine Weile hin. Lass Haushalt Haushalt sein. Der ist kein Frosch, der davon hüpft ....

Fülle Spülmaschine und Waschmaschine und die können dann alleine rumpeln und du machst etwas Augenpflege.
Du musst nicht schlafen, aber ruhen bringt dir neue Kraft.

Ich habe mich immer ins Zimmer meiner Kinder auf die Spielmatratze gelegt und mir war es egal, ob Sohnemännchen noch rumspielt.
Schon alleine meine "schlafende" Anwesenheit animierte ihn, sich zu mir zu kuscheln und so haben wir zusammen gepennt.

Manchmal krabbelte er durch das Schlupfloch bei den Gitterstäben in sein eigenes Bett. Manchmal hat er das auch nur halb geschafft und hing mit dem Unterkörper noch raus .... lachen

Tipp 2:
Wenn du den Dreh zum Schlaf nicht findest, mach eine Phantasiereise.
Stell dir einen schönen Ort vor, wo du dich gut entspannen kannst.
Schau dich dort dann um, wie z. B. die Sonne scheint, ein leiser Wind geht, den blauen Himmel, Blumen, sanfte Wellen am Meer, ein glucksendes Bächlein, rauschende Bäume, Vogelgezwitscher etc.

Stelle dir möglichst viele Einzelheiten vor.
Und irgendwann wirst du dabei einschlafen.

Tipp 3:
Beschäftige dich bitte nicht damit, was du am nächsten Tag tun musst / willst.
Sollten dich solche Gedanken beschäftigen, nimm im Dunkeln einen Block und schreib dir das Stichwort auf. So kannst du den Gedanken loslassen und hast am nächsten Morgen deinen Spickzettel.

Tipp 4:
Solltest du das Autogene Training können, wende dies zum Einschlafen an.
Gib dir die Autosuggestion : "Ich darf ruhig einschlafen und durchschlafen bis zum nächsten Morgen, wo ich dann erfrischt erwache."

Solltest du noch keine Entspannungstechnik können, schau mal im Programm der Volkshochschule, was da angeboten wird.
Entspannungstechniken kann man immer brauchen egal ob zur Prüfungsangstbewältigung o. ä. oder gegen Schmerzen.
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

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Naturheil-Praxis "Die Insel"
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Söllinger Str. 9 c
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Marielou



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 13.05.2011, 21:34    Titel:

Danke für die Antwort und die Vorschläge, ich werde es mal versuchen.

Allerdings muss ich auch noch dazu sagen, dass meine Tochter durchschläft seit sie 8 Wochen alt ist, also schon fast 12 Monate....
_________________
gruß Marielou
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 07:46    Titel:

Guten Morgen Marielou,

denk nur mal dran, wieviel mehr Arbeit (körperlich und seelisch) du seit der Geburt des Kindes hast.

Solch eine Verantwortung (24 Stunden am Tag ...) ist etwas anderes als eine Bürotätigkeit.

Du läufst Treppauf Treppab, immer mit Kind im Schlepptau (tragen, fahren, schieben, Kinderwagen rumwuchten etc.), vom Krabbeltreff zum Einkaufen, Haushalt, mehr Wäsche, trösten etc.

Achte darauf, dass deine/eure Energiespeicher nicht ausgelutscht werden.
Nehmt euch 1 x die Woche für 2 Stunden einen Babysitter und geht eine Runde spazieren und vielleicht ein Glas Wein trinken.
Muss ja nicht immer das volle romantische Programm mit Candlelight-Dinner sein. Es geht nur darum, dass ihr euch als Ehepaar und nicht nur als Elternpaar wahr nehmt.

Vielleicht kann dein Mann mal am Samstagmorgen das Kind hüten und du gehst eine Runde schwimmen oder mit einer Freundin ratschen oder shoppen o. ä. Das ist dann dein "Jour fix" und sollte auch Routine werden.

So hat auch dein Mann mal Zeit ganz allein für das Kind.
Es ist egal, was er mit ihr macht. Ob das wilde Spiele oder ein gemütlicher Spaziergang oder was auch immer ist. Er macht das schon gut. Lass ihn einfach machen. Papa und Tochter werden sich auf die Samstagvormittage freuen.

Und nicht schimpfen, wenn er ihr den Pulli verkehrt rum angezogen hat oder die beiden total verdreckt heimkommen .... Sie hatten sicher Riesenspaß.

Es geht für dich darum, mal für kurze Zeit die Verantwortung total abgeben zu dürfen und den Kopf frei zu kriegen vom Aufpassen und Paratsein müssen.

Dein schlechter Schlaf ist nämlich eine Folge des immer-angespannt-seins.
Du brauchst keine Medikamente als Krückstock, um weniger Stress zu haben.

Du siehst, dass es eigentlich nur ein organisatorisches Problem ist, wie du deinen Tag strukturierst, denn in der Nacht werden alle Gedanken des Tages aufgearbeitet.

Mach dir einfach mal eine "Stundenplan", damit du nicht nur rumrödelst, sondern auch wirklich effektiv etwas "geschafft" bekommst.
Solch ein Plan hilft nicht nur dir, sondern auch dem Kind.
Ich weiß wirklich, wovon ich spreche, ich habe 4 mittlerweile erwachsene Kinder.

Und verabschiede dich von dem Gedanken an den perfekten Haushalt...
Dein Kind wird sich später nicht daran erinnern, ob aufgeräumt war (höchstens an eine ewig putzende Mutter...), sondern ob du Zeit für sie hattest ...

Irgendwann kommt es in den Kindergarten und in die Schule und bis dahin muss solch ein Plan schon Tagesroutine sein. Das geht nicht von heute auf morgen.
Vielleicht hast du auch jetzt schon feste Termine (Babyschwimmen, Krabbeltreff etc.).
Mit solch einem Plan ist es auch einfacher, Termine z. B. für Kinderarzt etc. auszumachen, wenn dein Kind z. B. feste Zeiten für das Aufstehen oder den Mittagschlaf hat.

Falls du das nicht schon machst, lege sie von 12.30 (nach dem Mittagessen) bis 14 Uhr ins Bettchen oder kuschle mit ihr auf einer Matratzen im Kinderzimmer.
So habt ihr den Nachmittag frei für Unternehmungen. Vor allem im Sommer ist solch eine Siesta für alle ein Segen.

Meine Kinder haben dies noch mit 10 Jahren gemacht, dass sie sich nach dem Mittagessen eine Weile ins Bett zurückgezogen haben. Danach waren sie fit für die Hausaufgaben.
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 14.05.2011, 10:42    Titel:

Liebe Marielou,
Schlafstörungen werden homöopathisch ganzheitlich behandelt, d.h. man behandelt den ganzen Menschen und dafür findet ein richtiges Erstgespräch statt. Es ist deshalb wichtig, weil die richtige Arznei und Dosierung herausgefunden werden müssen, die auf Sie zugeschnitten sind. Es gibt so viel homöopathische Arzneien, die Ihnen neuen Impulsen geben könnten, dass die Erstanamnese notwendig ist.
Wichtig in einem Erstgespräch ist dann z.B., was in Ihrem Leben auch so los war bevor die Schlafstörungen begannen; ob es eine bestimmte Uhrzeit gibt, zu der sie immer erwachen; ob es am Einschlafen liegt, wie Sie schlafen, ob die Ereignisse der Geburt und das Leben zu Dritt noch Verarbeitungs-Umstellungs-Problemen hervorrufen etc.
Die Homöopathie kann so etwas in aller Regel gut beheben, wie schon Hahnemann sagte: 'Es gibt keine Krankheiten, es gibt nur Patienten'! Also es sollte schon ernsthaft und ordentlich damit umgegangen werden, und das ist per Internet natürlich leider nicht möglich.
Gerne helfe ich Ihnen bei der Suche nach einem klassische-n Homöopathen-in. Auf meiner HP haben Sie meine Emailadresse.
Sonnige Grüße aus dem Kraichgau.
L. Gromier-Heim
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BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 12:14    Titel: SChlafstörungen nach Geburt

Hallo Marielou,
noch ein kleiner Beitrag aus der TCM , nach den guten Vorschlägen der KollegInnen .

Die TCM traditionelle chinesische Medzin hat sich intensiv mit den Beschwerden und Schwächen nach der Geburt eines Kindes befasst.
Sie sagt:
nach den Blutverlusten bei der Geburt sollte das Blut aufgebaut werden
- mit Kraftsuppen die Radix Angelica sinensis enthalten.

Auch wenn nach westlicher Lehre das Eisen im Blut ausschlaggebend ist, sieht TCM weitere Substanzen die im Mangel sein können.
Dieser Mangel äussert sich in Symptomen wie Sie sie schildern.

Bei Schlafproblemen muß nach TCM-Lehre besonders das Herzblut gestärkt werden, das ist eine feine Differenzierung, die in der recht [i]groben [/i]Schulmedizin so nicht vorkommt.

Wichtig kann auch sein um welche Zeit in der Nacht Sie aufwachen. Da könnte die Organuhr hilfreiche Hinweise geben.

-Longanfrüchte sind ein sehr gutes Blutstärkungsmittel, diese können getrocknet bezogen und gegessen werden.


- Trinken Sie Abends 1 Std. vor dem Zubettgehen eine halbes Glas roten Traubensaft mit warmem Wasser aufgefüllt über einen längeren Zeitraum .
- Rote Früchte können den Mangel beheben, bald gibt es Erdbeeren, Süßkirschen sind ganz besonders hilfreich, sowie alle roten Gemüse & Salate.
- Meiden Sie Kaffee, Alkohol, anregenden Getränke wie schwarzer Tee,
- meiden Sie Fernsehschauen und PC-Arbeit abends.
Beide stören den Energiefluss des Mentalkörpers und damit das Einschlafen und gutes Schlafen.
- Es gibt Akupunktur-Klopfpunkte bei Dr. Klinghardt's Mentaltherapie und - die "6 Laute" aus dem Tao Qi Yoga, sind beides leicht zu erlernende und hilfreiche Übungen um besser Ein- und Durch-zu -Schlafen.

- auch Fragen nach den Gefühlen von Überforderung und Verantwortungdruck sollten Sie sich stellen. Evtl. ist die Lebenssituation schwierig?!
Vielleicht Kontakte knüpfen mit Frauen in ähnlicher Lebenssituation und /oder mit Müttern und Großmüttern, würde ich raten. Viele Mütter können mit Rat und Tat weiterhelfen.

Gute Besserung und
gute Wünsche aus der "Voreifelmetropole" Rheinbach
Mona Monkos Großmutter einer 13 Monate alten Enkeltocher
_________________
Akupunktur-Naturheilpraxis Monkos
Heilpraktikerin Schwerpunkt TCM & Mykotherapie
Monika Monkos
Münstereifeler Str. 30
53359 Rheinbach
02226/168988
www.akupunktur-tcm-monkos.de
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