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schizophrenie homöopathisch behandeln
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schizophrenie homöopathisch behandeln

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lucmachine



Anmeldedatum: 18.09.2015
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 18.09.2015, 19:38    Titel: schizophrenie homöopathisch behandeln

Hallo Cysticus Team,

ich habe im November 2014 eine Psychose gehabt mit starken Wahnvorstellungen und Selbstverletzung. Ich bin seit März 2015 in homöopathischer Behandlung. Bekam Mancinella Lm1-Lm6, hatte keine Wirkung. Nun unter Kalium Bromatum Lm1 verspüre ich bereits, dass das Allgemeinbefinden sich gebessert hat, ich leide nicht mehr an der Negativsymptomatik (Depression, Antriebsschwäche,...). Jedoch leide ich immer noch an Schlaflosigkeit und wenn ich mit den Medikamenten herunterfhare kommen leichte psychotische Erlebnisse wieder hervor.
Meine Frage:
Hat jemand schon Erfahrung mit der Behandlung von Schizophrenie?
Wie viele Mittel können notwendig sein bis alle Schichten der Krankheit abgetragen sind, oder kann auch eines allein schon zur vollständigen Heilung reichen?
Ich bin seit einem Jahr erkrankt und nehme seit diesem Zeitpunkt Neuroleptiker,...wie lange kann es dauern bis ein richtig gewähltes Mittel seine vollständige Heilwirkung entfalten hat? (Vielleicht bessern sich ja auch noch meine Schlafstörungen??) nehme das Mittel jetzt seit gut einem Monat. Die Allgemeinverbesserungen merkte ich schon nach eingigen Tagen, wie kann es mit den restlichen Symptomen vor sich gehen?

danke für eure Antwort
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 13:14    Titel:

Guten Tag,

Psychische Erkrankungen gehören zur Langszeitherapien.

In einer homöopathischen Therapie werden manche Symptome gehen und anderen „alten“ kommen. Somit kommt man zur Schichtarbeit. Die Reihefolge ist meisten von der Psyche nach Außen, allerdings gibt es da noch sehr viele Regeln, die vom Therapeut beachtet werden müssen. Es sprengt den Rahmen, die hier aufzulisten.

„..Wie viele Mittel können notwendig sein bis alle Schichten der Krankheit abgetragen sind, oder kann auch eines allein schon zur vollständigen Heilung reichen?..“

Es kann sein, dass ein einziges Mittel reicht. Es wird dann aber rythmusmäßig mehrere Potenzen notwendig sein. Das bedeutet, zum Beispiel eine C30 wird einmal gegeben und nachdem festgestellt worden ist, dass derer Wirkung zu Ende ist, dann nochmals gegeben. Dann schreitet man zur C200 dann C1000 u.s.w.
LM-Potenzen sind anders zu und können täglich oder wöchentlich gegeben werden.
Wichtig ist: Die Symptomen und ihren Entwicklungsprozessen sollen immer wieder begutachtet werden. Wie z. Beispiel: Geht die Genesung fortan oder, sind neue Symptomen aufgetaut..

„..wie lange kann es dauern bis ein richtig gewähltes Mittel seine vollständige Heilwirkung entfalten hat? (Vielleicht bessern sich ja auch noch meine Schlafstörungen??)..“
Wochen, Monaten

Tja eine schwierige Frage: Es hängt von vielen Parameter ab. Der wichtigste Faktor ist die Dauer der Erkrankung und der Gesundheitszustand des Patient/In. Es ist wirklich sehr individuell.

„..nehme das Mittel jetzt seit gut einem Monat. Die Allgemeinverbesserungen merkte ich schon nach eingigen Tagen, wie kann es mit den restlichen Symptomen vor sich gehen?..“
Siehe obige Antwort.
Die homöopathische Therapie ist sehr individuell und wie Sie merken ist es sehr schwer präzise Antworten zu geben.
Wenn Sie noch fragen haben dann nur zu.
Herzliche Grüße
Laurence
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Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
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lucmachine



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BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 13:56    Titel:

Danke führ ihre ausführliche Antwort. Ich werde weiterhin beobachten wie es mir geht und Bericht erstatten.

Das schwierige an meinem Fall ist, dass ich die Symptome mit starken Neuroleptika unterdrücke und so nicht genau feststellen kann ob neue Symptome auftauchen oder nicht. Aber ich wage immer wieder Reduzierungsschritte und kann dann festellen welche Ängste noch da sind und was sich gebessert hat.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass das Mittel noch nicht an seine Grenzen gestoßen ist und noch weiterhin seine Heilwirkung entfaltet. Es geht mir auf jeden Fall schon um einiges besser, habe wieder mehr Antrieb und Lebenslust.

Lg

Luca
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lucmachine



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BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 17:24    Titel:

Ich hätte noch eine Frage.

Sollte es sich tatsächlich um einen "Schichtenfall" handeln und das erste richtige Mittel wurde gefunden (Kalium Bromatum), ist dann das darauffolgende Mittel immer eines der üblichen "Folgemittel" der vorherigen Arznei, oder kann es ein beliebiges Mittel sein das die nächste Schicht abtragen wird??
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 09:47    Titel:

Zitat:
„…Das schwierige an meinem Fall ist, dass ich die Symptome mit starken Neuroleptika unterdrücke und so nicht genau feststellen kann ob neue Symptome auftauchen oder nicht. Aber ich wage immer wieder Reduzierungsschritte und kann dann feststellen welche Ängste noch da sind und was sich gebessert hat. ..“
Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass es für den Therapeut/in meistens kein Problem ist, die Entwicklung der Besserung zu begutachten und zu beurteilen. Auch mit Neuroleptika. Zusätzlich merkt er/sie auch schnell, ob das Mittel die Symptome unterdrückt oder nicht. (was auch durchaus passieren kann)

Zitat:
„…(Kalium Bromatum), ist dann das darauffolgende Mittel immer eines der üblichen "Folgemittel" der vorherigen Arznei, oder kann es ein beliebiges Mittel sein das die nächste Schicht abtragen wird??


Definitiv nein: Die Symptome müssen neu repertorisiert werden.

Herzliche Grüße
Laurence
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lucmachine



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BeitragVerfasst am: 19.11.2015, 18:13    Titel:

Kann es sein dass bei richtig gewähltem Mittel als LM Potenz sofort das Allgemeinbefinden sich bessert jedoch die Hauptsymptome (Psychose+Schlaflosigkeit, seit einem jahr erkrankt) erst nach Monaten gehen?? Warte verzweifelt, dass ich wieder gut schlafen kann und kann mir nicht erklären, dass ich mich viel besser fühle jedoch noch immer Neuroleptika nehmen muss um schlafen zu können und der eventuellen Psychose geschützt bin. Habe gelesen, dass normalerweise 1 Jahr Erkrankung 1 Monat Heilungszeit rechnen muss, nehme jetzt inzwischen schon seit 4 Monaten aufsteigende LM Potenzen von Lm1-Lm7, kann ich noch mit einer Heilung rechnen oder deutet es eher auf Palliation hin??
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sanara



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BeitragVerfasst am: 19.11.2015, 23:29    Titel:

hallo lucmachine,

ich habe hier einen tipp,helmkraut.
auch wenn ich nur laie bin.

es ist zwar nicht homöopathisch,aber pflanzlich.
mein enkel 11 nimmt es bei ADHS und mastozytose.
seit er es nimmt schläft er auch besser.
er trinkt es als tee.
kalium bromatum D12 nimmt er auch.

lg und alles gute sanara


http://www.alraune.org/pflanzenliste/helmkraut
_________________
ich bin 52 jahre,habe struma,fibromyalgie,halswirbelsyndrom,glaukom und schon mehrere op.
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 20.11.2015, 16:46    Titel:

Guten Tag,

Im Laufe der homöopathischen Behandlung soll es unter der richtigen Arznei zu einer Besserung der vorher bestehenden Beschwerden kommen.
Die Beschwerden bessern sich meist nicht gleichzeitig und auf einem Schlag, sondern ein einer bestimmten Reihenfolge:

Dazu wird von Homöopathen meistens nach der sogenannte Hering´sche Regel vorgegangen und mit der Erfahrung des Therapeuten sowie sein Umgang mit den vers. Potenzen.

Die Regel (wenn die Symptome heilbar sind) besagt.

1. Am wichtigsten: von innen nach außen: Die Heilung beginnt immer zuerst "innen". Schlafstörung-->Kopfschmerzen-->Hautausschlag
oder husten-->schnupfen

2. Heilungsweg: von oben nach unten:
Zum Beispiel: Hautausschlag im Gesicht-->auf die Beine-->Füße

3. die umgekehrte Reihenfolge des Auftretens:
Was kürzlich aufgetreten ist, verschwindet zuerst, dann verschwinden die „alte“ Symptome.

Allgemein: Verbessert sich die Psyche und es wird dann schlechter, dann sollten Sie wieder zu Ihrem Therapeut gehen.
Die Symptome solle bekannterweise hierarchisiert werden.
Zuerst die Ursache wenn bekannt,
Auffallende, ungewöhnliche Symptome, dann,
Gemütssymptome, dann
Allgemeinsymptome im homöopathischen Sinn, wie Schlaf
u.s.w.

Fazit: Allgemeinsymptome, die sich zuerst verbessern deuten auf das falsche Mittel hin: Zuerst sollte die Psyche, dann der Schlaf sich bessern. Wobei mir nicht klar ist, was für Sie Allgemeinsymptome sind.

Herzliche Grüße
Laurence
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lucmachine



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BeitragVerfasst am: 21.11.2015, 21:47    Titel:

Mit Allgemeinbefinden meine ich, dass ich mehr Energie habe, mehr Reizen ausgesetzt sein kann ohne erschöpft zu sein, im Umgang mit anderen Menschen besser zurecht kann, mich einfach zufriedener und hoffnungsvoller fühle, lediglich noch besorgt bin ob wirklich die Heringsche Reihnfolge sich zurückspult, oder da die Symptome nicht heilbar sind es sich um eine Palliation handelt. Aber ich hoffe noch darauf, dass sich die Psyche noch am besseren ist und schlielßlich die Schlafstörungen sich bessern usw.

Ich danke ihnen herzlich für ihre ausführlich Antwort, dass sie sich die Zeit nehmen um uns Laien zu beraten!!!

Lg
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 22.11.2015, 13:05    Titel:

Guten Tag,

danke für Ihren "Lob".
Mit einer LM7 sind Sie in einem Bereich, in dem die Psyche noch nicht wirklich "erreicht" wird. In dem Potenzbereich, kann man auch noch nicht von Palliation reden.
Vorteilhaft sind aber die LM-Potenzen schon: Durch die Aufnahme langsam steigende Potenzen haben Sie die Möglichkeit sofort das Mittel abzusetzen bei Verschlimmerungen, das langsame Aufsteigen ermöglicht Ihnen bei einer Potenz lang zu bleiben solange wie sie gut wirkt.

Geduld sollten Sie noch haben denn 1 Jahr Krankheit bedeutet auf kein Fall ein Monat Heilungszeit. Es hängt von zu viele Kriterien ab wie: Patient, Alter, Gesundheit-Zustand, Art der Krankheit, Medikation, Vorerkrankungen...
Herzliche Grüße
Laurence
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Biene2010



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25.11.2015, 21:59    Titel: Schizophrenie

Hallo lucmachine!
Ersteinmal herzlichen Glückwunsch, dass du dich zu einer hom. Behandlung entschlossen hast. Das erfordert auch einigen Mut, weil du manchmal auch "unangenehme" Phasen haben kannst.
Ich selbst habe eine schizzoaffektive Psychose des. depressiven Formenkreises gehabt. Ich bin bei einem Psychiater der hauptsächlich homoöpathisch behandelt in Behandlung. Es ist eine langwierige Behandlung. Bei diesem Arzt bin ich jetzt das 4. Jahr. Und es geht ziemlich was voran. Ich nehme noch Neuroleptika. hatte einen schwierigen Sommer. Ich kann definitiv sagen, daß in mir ein großer emotionaler Betrieb ist. Ich war durch viele Medikamente ziemlich abgestumpft und sehr müde. Ich bin aber jetzt in der Lage zu arbeiten. Das war nicht immer so. In der homöopathie spricht man von Rückspulungen. Ich denke mir das Zwiebelprinzip. So eine Schizziphrenie ist sehr vielschichtig aufgebaut. Desgalb halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass mehrere Mittel zum Einsatz kommen. Zuerst waren es bei mir von einem Mittel mehrere Q-Potenzen. Jetzt sind es C, M, XM und D Potenzen von unterschiedl. Mitteln. Ich habe mit Hilfe der Hom. 2 Medikamente ausschleichen können Der Daumen geht nach oben.
LG Biene2010 lachen kullern einfach lecker sportlich Chi Anmache Zuneigung hallo
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lucmachine



Anmeldedatum: 18.09.2015
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 09.12.2015, 10:49    Titel:

hallo Biene, freud mich von dir zu Hören, es ist äußersts positiv, dass du die viel besser fühlst und schon einige Medikamente weglassen konntest. Auch ich glaube, dass eine Schizophrenie aus mehreren Schichten besteht, das schwierige meiner Meinung besteht jedoch darin die richtigen Symptome zu finden, da ja durch die Neuroleptika viele geistige Eigenheiten unterdrückt werden. Mein Mittel wurde beispielsweise gefunden als ich beim Reduzieren einen Rückfall erlitt und noch einmal genau erkennen konnte welche Ängste mich plagen.
Ich hoffe bald ganz auf Neuroleptika verzichten zu können. Konnte inzwischen auf 50mg Seroquel reduzieren, brauche es vor allem noch zum schlafen.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, und ich hoffe für alle Betroffenen, dass uns "unangenehme" Phasen nur selten treffen,und wenn,dann bald wieder vorbeiziehen.
Ich wünsche euch allen eine schöne besinnliche Zeit.
Bis bald
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Mononoke



Anmeldedatum: 26.12.2015
Beiträge: 8
Wohnort: Lübeck

BeitragVerfasst am: 25.02.2016, 22:47    Titel:

Naturheilverfahren im Bereich der psychiatrischen Erkrankungen steckt noch in den Kinderschuhen. Ich würde diese nur in Verbindung einer psychotherapeutischen Betreuung empfehlen.
_________________
Alles was gegen die Natur ist hat auf Dauer keinen Bestand.
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Karsten Feldmann



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Beiträge: 6
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 19.09.2016, 14:16    Titel: Psychische Störungen und Homöopathie NUR in Begeleitung !

Hallo Lucmachine,

bei allen Arten von Psychosen, Wahn oder Persönlichkeitsstörungen ist es zuerst wichtig den IST Zustand im Hinblick auf die Seelische Lage und Situation zu betrachten. Es spielt eine große Rolle, ob die Psychische "Last" aus dem eigenen Leben und Erleben kommt, also durch persönliche Erfahrung. Dann ist eine Traumatherapie der erste Schritt zur Lösung.
Gut wäre hier ein Homöopath, der beide Seiten betrachtet und berücksichtigt.

... oder ob es sich um "tradierte", also aus der Familie übernommene Verhaltensmuster handelt.
Oft trifft beides zugleich zu.

Kommt es eindeutig aus dem eigenen Erleben, und liegt ein Trauma vor, dann ruht unter der "Spaltung" und dadurch verdeckt eine enorme Energie, die nur schrittweise abgebaut werden kann. Und sollte !

Ist es ein Verhaltensmuster, dass übernommen ist, dann darf auch ohne vorherige Trauma-Begleitende Therapie homöopathisch "experimentiert" werden. Auch hier NUR von einem erfahrenen Homöopathen.
Es besteht bei "Selbstverletzendem Verhalten" immer auch die Gefahr suizidaler Schübe. Und die sollte man nur in Begleitung oder Therapie erleben. Notfalls in einem "geschützten Umfeld".

Die Hauptmittel für diese Störungen findet man in den Spinnen- und Schlangen Arzneien.
Wobei mein dringender Rat lautet, hier keine Experimente durchzuführen. Ich habe in solchen Behandlungsversuchen bereits 2 Suizide erlebt.

Kalium Bromatum ist ein Mittel für einen "Frischen Schock", der sich noch nicht verfestigt hat. Es kann keine Trauma-Energie Lösen oder derart tief wirken, das die Psyche in ausreichende Bewegung versetzt wird. So meine Erfahrung aus den letzten Jahren. Ich beschäftige mich fast ausschließlich mit dieser Thematik.

Wenn man bei einer Behandlung einer Psychose einen "Volltreffer" landet, kann es für mehrere Tage zu einer dramatischen und gefährlichen Verschlimmerung kommen, bevor der Heilungsimpuls einsetzt.
Besonders dann, wenn Neuroleptika vorher eigenmächtig reduziert wurden, Lebenskrisen vorliegen oder die "Falschen Potenzen" angewendet werden.
_________________
Ich studiere und praktiziere die Klassische Homöopathie seit 20 Jahren. Ich behandle ausgesuchte Fälle kostenlos. Schwerpunkt Beziehungs- und Bindungsstörungen / Psychose und Persönlichkeitsstörungen.
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lucmachine



Anmeldedatum: 18.09.2015
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 19.09.2016, 15:34    Titel:

Hallo Karsten,

danke für deine ausführliche Antwort. Ich denke nicht, dass bei mir ein Trauma vorliegt das im Stande gewesen wäre eine Psychose auszulösen, es war vor allem ein jahrelanger intensiver Cannabiskonsum ein wesentlicher Trigger.
Ich habe inzwischen einen zweiten Schub erlebt, diesmal hat mir Stramonium sehr geholfen, ich war praktisch von einem auf den anderen Tag beschwerdefrei, diesmal kamen C Potenzen zum Einsatz da es akut war und starke Impulse brauchte.
Schlafen kann ich leider immer noch nicht, obwohl es sich diesmal zu 100% um das Simillimum handelt da eingentümliche Symptome die ich erlebt habe nur von wenigen Mitteln gedeckt sind, darunter findet sich immer Stramonium. Und vor allem der religiöse Wahn und die ausgeprägte Angst vor der Dunkelheit waren ausschlaggebend für dieses Mittel.
Ich hoffe nun dass sich unter Stramonium weiters die Symptome ändern und ein Folgemittel anzeigen, das mir dann hoffentlich eine vollständige Heilung ermöglicht. Ich hoffe starkt, dass es sich nicht um eine Palliation handelt. Ich werde sehen was unter den Neuroleptika noch für Symptome schlummer. Sind es immer noch die gleichen, nur nicht so ausgeprägt jedoch immer noch dieselben Wahninhalte muss ich mich mit dem Erreichten zufrieden geben, sollte sich das Bild geändert haben freut es mich sehr da die Chance auf ein neues Mittel besteht. Das durchleben weitere Wahnsymptome schreckt mich jedoch ab, jedoch kann ich es nicht vermeiden um endgültig zu wissen was Sache ist.

Karsten, haben sie bereits erfolgreich mit ihren Therapieansätzen eine Schizophrenie heilen können?
Wie sieht eine Traumatherapie aus?
Wenn sie homöopathisch behandeln, haben sie mehrere Mittel gebraucht um vollständige Heilung zu erlangen?
Wie arbeiten sie wenn die Wahninhalte eigentlich durch die Neuroleptika gedämpft sind und genau diese ausschlaggebend für die MIttelwahl sind??

Lg Luc
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