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Retterspitz bei Magenschleimhautentzündung

 

Retterspitz bei Magenschleimhautentzündung

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Holzmichel



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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 18:44    Titel: Retterspitz bei Magenschleimhautentzündung

In einem älteren Beitrag habe ich gelesen, dass Retterspitz innerlich ein gutes und altbewärtes Mittel bei chronischer- und aktuter Magenschleimhautentzündung wäre. Vor allem auch bei Über- und Untersäuerung. Auch bei Magen- und Verdauungsschwäche.
Stimmt das so wie ich das hier vorbringe?
Dieses Retterspitz innerlich sollte man unverdünnt einnehmen!
Kann dieses jedoch auch zum Eingewöhnen vorerst mit Wasserverdünnung eingenommen werden, oder auch interimsweise nach dem Essen oder zum Essen eingenommen werden?
Wie sind da die Erfahrungen?
Danke für eine Antwort!
Servus Richard
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 04.02.2009, 10:10    Titel:

Hallo Holzmichel,

Retterspitz gibt es seit 1920 für äußerlich (Umschläge für stumpfe Traumen etc.) und für innerlich (zum Einnehmen).

Retterspitz innerlich ist gut für akute Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Brech-Durchfall, Völlegefühl), bei Sodbrennen, Magenschleimhautentzündung, Reizmagen, Mundgeruch, Appetitlosigkeit, Aufstoßen, zum Ausschwemmen, bei Gicht, Rheuma, Gallen- und Nierensteinen, Alterszucker, Blähungen . Auch bei Verstopfung kann man mal einen Therapieversuch machen.

Eine Übersäuerung durch den Retterspitz ist nicht möglich, da es puffert, d. h. Normalzustände wiederherstellt.
Er wirkt auch gegen Bakterien und Pilze (wer also "Darmpilze" hat, kann mal einen Therapieversuch machen. Ich setze die Darmpilze extra in "", weil jeder Mensch Pilze im Darm hat. Das ist normal. Es kommt nur auf die Menge an.).
Bei Rheuma etc. hilft es als Radikalenfänger dabei, Gewebsbotenstoffe, die Schmerzen verursachen (Synthese von Prostaglandinen und Leukotrienen) zu unterbinden.

Man sollte es 15 Minuten vor den Mahlzeiten einnehmen (gut schütteln).
Man nimmt 3 - 5 mal täglich 10ml = 1 Schnapsglas.
Auch für Kinder geeignet . Selbst wenn sie mal zuviel erwischt haben sollten, ist es nicht giftig.

Wer akute Bauchschmerzen hat, kann 1 Tasse (wirklich 1 Tasse) über 20 Minuten schluckweise verteilt einnehmen.
Es gibt keine Nebenwirkungen oder Kontraindikationen.
Nur Vorsicht bei Niereninsuffizienten oder Dialysepatienten, aber da muss sowieso der Arzt zugezogen werden.

Flasche bitte nicht in den Kühlschrank, sondern bei Raumtemperatur aufbewahren.
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Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

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Holzmichel



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BeitragVerfasst am: 04.02.2009, 10:25    Titel: Retterspitz und Co.

Danke für Deine schnelle und umfangreiche Auskunft.
Das ist ja was ganz tolles für mich. Mal sehen, wenn ich diesen Retterspitz innerlich einnehme.
3 Fragen noch:
Auch eine angebrochene Flasche in Raumtemperatur aufbewahren und nicht im Kühlschrank?
Eine angebrochene Flasche soll ja innerhalb von 12 Wochen aufgebraucht werden! Lt. Beschreibung!
Ich würde die ersten 2 oder 3 Tage diesen mit etwas Wasser verdünnt einnehmen um einzuschleichen, da im Magen doch recht empfindlich bin.
Danke nochmals im voraus.
Servus Richard
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 04.02.2009, 11:28    Titel:

Bitte die angebrochene Flasche vor Frost bewahren.
Stell sie einfach nur kühl, also irgendwo lichtgeschützt im Schlafzimmer in den Schrank.

Kauf dir am besten nur die 500 ml-Flasche, dann kann nix passieren.
Bitte nicht direkt aus der Flasche trinken, sonst kommen Keime rein und es verdirbt. Immer ein Gläschen nehmen.
Und in 3 Monaten wirst du wohl 500 ml ausgetrunken haben.

Probiere es einfach aus, was dir gut tut.

Retterspitz ist einfach unschlagbar.

Es gibt ihn für unterwegs auch als Salbe (Anwendung wie bei äußerlich).
Er heißt dann "Retterspitz quick".
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Holzmichel



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BeitragVerfasst am: 04.02.2009, 11:32    Titel: Retterspitz

Danke für Deine neue Antwort

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Holzmichel



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BeitragVerfasst am: 17.02.2009, 13:41    Titel: Retterspitz innerlich

Hallo Wattebällchen,
ich habe mir mittlerweile Retterspitz innerlich besorgt und nehme dieses schon ein. Mit gutem Erfolg. Mein Sodbrennen im Magen und Speiseröhre hat sich massiv gebessert. Das war also doch ganz genau das richtige Medikament.
Heute nochmals eine Frage an Dich:
In der Beschreibung steht man solle dieses Mittel, wenn man älter ist und eine Verdauungsschwäche hat, sehr sehr lange einnehmen.
Also bis zum Lebensende? Ich bin 66 Jahre alt.
Oder was meinst Du?
Evtl. 6 Monate einnehmen und 4 Wochen aussetzen? Oder ähnlicher Vorschlag, bis sich die Sodbrennenbeschwerden wieder deutlicher zeigen??

Danke nochmals für eine Antwort für Dich im voraus.
PS: Schlage doch im Forum den Retterspitz innerlich öfters vor, bei geeigneten Beschwerden. Wirklich ein gutes Heilmittel.

Servus Richard
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 17.02.2009, 14:56    Titel:

Hallo Richard,

da freue ich mich aber, dass dir der gute alte Retterspitz geholfen hat. Prima !

Nun, wenn du ihn bis an dein Lebensende benötigst, kannst du ihn auch so lange nehmen...
Ich würde ab und zu zu einem Päuschen raten.

Im Moment waren ja deine Beschwerden ziemlich massiv. Nun hat es sich gebessert. Nimm ihn noch ein paar Tag weiter, bis du dich wieder fit fühlst. Dann mach mal eine Pause.
Oder vielleicht mal nur zur Hauptmahlzeit einnehmen oder wenn du weißt, worauf dein Magen sauer reagiert.

Vielleicht kannst du dich auch mal mit einer Entspannungstechnik anfreunden wie z. B. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga, Tai Chi, Chi Gong etc.
Es gibt Kurse an den Volkshochschulen.
Dies hilft, den Magen zu beruhigen und tut einfach gut.

Wenn Ruhe im Bauch ist, lass ihn mal weg. Wenn wieder Beschwerden kommen, einfach wieder einnehmen. Also bei Bedarf.
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Holzmichel



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BeitragVerfasst am: 17.02.2009, 15:39    Titel: Retterspitz...

Danke Dir nochmals für Deine Antwort.
So sehe ich das auch mit dem Fortfahren und Aussetzen.
Ich begebe mich in eine Q-gong Gruppe der VHS.

Dir viel Glück und Erfolg bei Deiner Arbeit.
Servus aus dem
total verschneiten Bayern
Richard
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Votano



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BeitragVerfasst am: 15.10.2011, 11:57    Titel: Medikamente

Hallo,
habe mit Interesse diesen Artikel verfolgt.
Ich muss wegen eines neuen Kniegelenkes leider seit Wochen Schmerzmittel nehmen, was zur Folge hat Magenprobleme, Mundgeruch , Übelkeit nach dem Essen.
Nubn meine Frage: Kann Retterspitz die Magenschutzmedikamente Omep oder Pantozol (die nur bedingt wirken) ersetzen, odwer soll man es zusätzlich nehmen? Bin momentan schon bei 2x 40 mg Pantozol plus MCP Tropfen 4 mal täglich.
MfG
Heinz
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riesling22



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BeitragVerfasst am: 30.11.2011, 10:21    Titel:

Frag da mal lieber den Arzt des Vertrauens - besser ist das. Ich nutze Retterspitz zusätzlich gegen mein rheuma... ( das hatte ich mal bei www.rheumasymptom.de/rheuma-symptome gelesen wenn mich nicht alles täuscht )
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