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Rachenpolypen

 

Rachenpolypen

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leona



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BeitragVerfasst am: 14.02.2011, 14:56    Titel: Rachenpolypen

Hallo,

bin neu hier und habe mal eine Frage. Mein Sohn hat seit vor Weihnachten einen Infekt. Nun haben wir zwei Ärzte aufgesucht, die zwei unterschiedlicher Meinungen sind und mich nur noch mehr verunsichert haben.
Der erste Arzt sagt, dass der Schleim sich auch hinter die Ohren gesetzt habe und er deshalb auch schlechter hören könne und Kinder hätten keine Nasenpolypen, sondern es wären von Rachenpolypen die Rede. Seine Rachenpoypen oder mandeln, sind sehr geschwollen und deshalb schnarscht er nachts und atmet nur noch durch den Mund. Dieser Arzt möchte ihm auch einen Schnitt ins Trommelfell machen, damit der Schleim abgesaugt werden kann.
Zweite Arzt sagt, dadurch dass die Rachenpoypen so dick sind und sich der Schleim auch hinter den Ohren die 'Belüftung`stört, hört er derzeit wie durch eine Glocke. Sie hat mir zwei Mittel verschrieben, Calcium carbonicum D12 und Barium Chloratum D6. Beide erscheinen mir sehr niedrige Potenzen und ich überlege, ob ich mir die beiden Mittel nicht in C 30 holen soll, da mein Sohn sehr gut auf diese Potenz anschlägt. In einem meiner Bücher passt aber ein Mittel nicht zu diesen Symtomen und ich bin etwas verwirrt. ???
Habt ihr einen Tipp?
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 14.02.2011, 17:34    Titel:

Guten Tag Leona,
die Ärztin hat die 2 Mittel in niedrigen Potenzen gegeben, weil sie örtlich etwas bewirken will. c30 ist für eine Konstitutionstherapie gedacht. C30 darf nur einmalig gegeben werden + nur ein Mittel auf einmal. Also hier einzugreifen wäre sicherlich nicht im Sinn Ihres Sohnes, insbesonderen, dass er gut darauf anspricht. Man beschleunigt keine Heilung in dem man höhere Potenzen gibt. Um die Auswahl Ihrer Ärztin zu beurteilen müsste man eine Anamnese erneut machen und natürlich repertorisieren.
Die Ärztin hat mit Sicherheit gute Erfahrung damit gemacht, das steht nicht unbedingt in Bücher. Über die Homöopathie können Sie noch bei uns nachlesen unter:
http://www.cysticus.de/naturheilkunde-forum/homoeopathischen-artikeln-t2462.html

Freundliche Grüße
L. Gromier-Heim
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leona



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BeitragVerfasst am: 18.02.2011, 22:26    Titel: Ernährung bei vergrößerten Rachenpolypen

Hallo nochmal,

ich habe noch einmal eine Frage bezgl. der Ernährung bei vergrößerten Rachenpolypen.
Die HNO-Ärztin hat mir empfohlen meinen Sohn möglichst in der Zeit der der homoöpathischen Behandlung milcharm zu ernähren.
Ich bin mir jetzt nur nicht mehr ganz sicher, was ich ihm überhaupt noch zu essen geben darf.
Ich hoffe, ich bekomme hier noch ein paar Tipps. Danke im Voraus.

VG
Leona
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 19.02.2011, 18:39    Titel:

Liebe Leona,
Machen Sie sich keine Sorgen. Wie alt ist Ihren Sohn? Auf welche homöop. Mittel hat Ihren Sohn gut reagiert? Milch soll nur etwas reduziert werden. Vielleicht 1 Glas am Tag, Joghurt dürfte er wohl essen. Ansonsten viel trinken, kohlensaures armes oder stilles Wasser. Es darf mit Apfelsaft gemischt werden. Viel Obst und Gemüse, Reis und Kartoffeln wie sonst. was isst er denn gerne?
Freundliche Grüße
Laurence Gromier-Heim
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leona



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BeitragVerfasst am: 20.02.2011, 12:28    Titel: Rachenpolypen

Liebe Frau Gromier-Heim,

um ehrlich zu sein bin ich wirklich verzweifelt. Die hom.Mittel schlagen in keinster Weise an, weder tritt eine Verschlimmerung ein, noch bessert sich sein Zustand.
Die HNO-Ärztin sagte mir, ich solle ihm gar keine Milchprodukte mehr geben. Weder Milch, noch Quark, noch Käse und schon garnicht Joghurt. Deshalb bin ich jetzt etwas überrascht, dass ich ihm doch Milchprodukte geben darf. Ich bin wirklich verwirrt.

Ach so, mein Sohn ist 4 und er bekam vor ca. 2 Jahren die Diagnose Asperger Autismus. Er ist kein Atistenkind in dem Sinne, sondern hat nach einer Impfung eine Verhaltensauffälligkeit entwickelt, die durch autistische Züge begleitet sind. Er tut sich schwer mit anderen zu kommunizieren und gewöhnt sich schwer an neue Sachen. Nur zum Verständnis.

Sein Essverhalten ist derzeit auf Gflügelfleischwurst und Hönig beschränkt. Er isst zu Hause auch kein Fleisch, Nudeln, Reis oder Kartoffeln, geschweige denn Gemüse. Es ist für mich ein Kampf ihn zum Apfel, einer Banane oder einer Kiwi zu überreden. Im Kindergarten isst er wohl Fleisch und Nudeln, wohl aber auch keinen Reis und Kartoffeln. Er isst kaum warmes Essen, sondern hauptsächlich Vollkornbrot, Knäcke oder Vollkorntoast. Er hat aber komischerweise keine Mängelerscheinungen. Ich bin des öfteren bei der KÄ und diese bestätigt mir das jedesmal.
Bin einfach ratlos.
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 20.02.2011, 15:06    Titel:

Liebe Leona,
Das mit dem Milchprodukte ist unterschiedlich, weil ich Ihren Sohn nicht untersucht habe. Wenn die Ärztin anschienend es für nötig hält, dass er eine riguröse Diät hät, dann hat sie Ihrer Gründe. Fragen Sie sie doch nochmal.
Kinder haben unterschiedliche Essphasen. In der Tat wie der KA schon erwähnt hat entwickeltn die Kinder selten "freiwillig" Mangelerscheinungen. Erwachsenen täuschen sich öfter über die Mengen und Nahrungsarten, die ein Kind zu sich nehmen soll.
Sie machen es richtig, in dem Sie immerwieder neue Sachen anbieten. Wenn Ihr Sohn das Asperger-Syndrom hat, versuchen Sie vielleicht z. Bsp. die Nahrungsmittel auf sein gewünschte Art und Weise auf dem Teller zu zuordnen oder bitten Sie eine andere Reihenfolge als wir (Erwachsenen) uns wünschen würden. Erst die Apfel, dann die Nudeln/Kartoffel dann die Wurst usw...Sie und Ihrem Sohn sind wahrscheinlich mit einer psychologische Beratungsstelle im Kontakt. Fragen Sie dort nach, wie Sie Ihrem Kind noch neue Nahrung schmakchat machen können.
Was die Wirkung der homöop. Mittel betrifft: Ist die Ärztin eine klassische Homöopathin?
Herliche Grüße
Laurence Gromier-Heim
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BeitragVerfasst am: 26.04.2011, 16:31    Titel: Nochmal Rachenpolypen

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich hier gepostet bzgl. der vergrößerten Rachenpolypen meines Sohnes. Nachdem wir jetzt über zwei Monate die zwei homöopathischen Mittel gegeben haben und sie nichts bewirkt haben, hat uns die Ärztin nun Tonsiontren oder so ähnlich verschrieben.

Als ich aber den Beipackzettel laß und dort drin steht, dass man nicht auf quecksilber alergisch reagieren darf und auch Kinder unter 6 Jahren die Tabletten nicht nehmen dürfen, da es zu wenig Erfahrungsberichte gäbe, frage ich mich ernsthaft, warum die Ärztin meinem Sohn solche Tabletten verschreibt.
Brauch ich mir wegen der homöopathischen Tabletten keine Sorgen zu machen? Können sie meinem Sohn vielleicht doch schaden?! Ich bin wirklich sehr verunsichert. ??? ???
Was soll ich machen?

Gruß
Leona
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 29.04.2011, 17:03    Titel:

Viele Medikamente sind für Kleinkinder nicht geeignet und nicht geprüft worden, werden aber trotzdem gegeben. Vielleich hat Ihrer Ärztin positiver Erfahrung bei Kleinkindern damit gemacht?
Da der Weg, den Ihrer Ärztin nachgeht kein klassischer homöopathischer Weg, kann ich Ihnen keine Empfehlung dazu geben. Außer, die zu einem klassischen Homöopath zu gehen.
Googlen Sie dann unter die entsprechenden Verbände.
Noch etwas: Komplexmittel werden von Ärzte und Heilpraktiker beschritten, die weder repertorisieren können noch nach klassischen homöopathischen Vorsätzen arbeiten: Lange Anamnese + Einzelmittelgabe. Mittel abwechselnd zu geben ist auch keinerlei klassisch und höchst selten zu verwenden. Es ist eine schwere Arbeit für ein Therapeuth ein Mittel zu finden. Es nutzt aber auch häufig nicht irgendwas zu verschreiben. Komplexmittel können in bestimmte Fälle helfen, jedoch wissen Sie dann nie welches Mittel tatsächlich geholfen hat. Ein Mittel hätte also auch genügen können..
Lesen Sie noch dazu:
http://www.cysticus.de/naturheilkunde-forum/homoeopathischen-artikeln-t2462.html

Freundliche Grüße
L. Gromier-Heim
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