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Pulsatilla

 

Pulsatilla

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maja



Anmeldedatum: 09.02.2009
Beiträge: 2
Wohnort: DÜSSELDORF

BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 13:18    Titel: Pulsatilla

Hallo zusammen,
Durch Zufall bin ich auf eure Seite gestossen und habe direkt eine Frage, die mich seit einigen Tagen bewegt.

Seit über 15 Jahren interessiere ich mich für Homöopathie, dabei wende ich selbst (und für meine Familie) nur D6 und D12 max. C30 Potenzen an. Seit über 10 Jahren befinde ich mich in klass H. Konstituionsbehandlung.

Nach der Erstanamnese wechselten zunächst die Mittel, bis ich mich bei Pulsatilla einpendelte. Seit nunmehr über 8 Jahren erhalte ich nun so alle 3 Monate jeweils eine Gabe C1000 Puls. und es tut mir nach wie vor sehr gut.
Zwischendurch gab es mal einen kurzzeitigen Mittelwechsel hin zu Silicea, doch kam ich zu Pulsatilla zurück.

Da ich mein Konstitutionsmittel nun kenne und mich auch in der Beschreibung wiederfinde, würde ich jetzt nach der langen Zeit gerne auf eine Selbstbehandlung mit meiner C1000 umsteigen.

Die zwei Fragen die mich momentan beschäftigen, sind
Was sollte ich eurer Meinung nach bedenken?
Wäre aus eurer Erfahrung nach dieser langen Zeit noch mit einer Mitteländerung zu rechnen?

Liebe Grüße
Maja
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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Beiträge: 674
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BeitragVerfasst am: 11.02.2009, 20:12    Titel:

Liebe Maja!

Ich würde auf folg. Achten:

• Neue Symptomen, die Sie noch nie hatten dürfen nicht auftreten.
• Wie Sie es erfahren haben wirken C1000 mehrere Monaten, also für die nächste Gabe warten bis die Beschwerden zurückkommen.
• Wenn ein Schock, Traumata, Unfall, Infektion etc auftreten ist en Rat einer Fachperson zu holen um dementsprechend das akut Mittel nehmen zu können.
• Es kann sein, dass die C1000 nicht mehr wirkt und dann sollte eine höhere Potenz genommen werden: C10 000 zum Beispiel wirkt aber dann vielleicht sogar ein JAHR.
Ich hoffe Ihnen somit geholfen zu haben, wenn etwas außergewöhnlich passieren sollte fragen Sie einfach nochmals.
Einen schönen Abend noch.
Laurence Gromier-Heim
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maja



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Beiträge: 2
Wohnort: DÜSSELDORF

BeitragVerfasst am: 12.02.2009, 12:56    Titel:

Lieben Dank Frau Gromier-Heim,

nun wurde ich von anderer Seite darauf angesprochen, was ich denn an meiner Behandlerin finde würde. So eine lange Behandlungszeit mit einer Mittelgabe C1000 sei doch recht ungewöhnlich. Wo könne man da noch von Heilung sprechen, wo es doch bei mir immer nur auf den Erhalt eines status quo hinauslaufen würde- Ich sei doch alle paar Wochen fortlaufend auf neue Mittelgaben angewiesen.

Echte Heilung, so wurde mir von einer angehenden HP gesagt, bestehe in der Homöopathie in einer dauerhaften Besserung. Die Behandlung, so wie meine HP das bei mir praktiziert sei nicht zu verstehen. Die häufigen Mittelgaben über die vielen Jahren irritieren sie eher als zu überzeugen.

Nun bin ich irritiert.
Was ist ihre Erfahrung. Ist es realistisch mehr zu wollen?, oder ist es eher selten, dass Homöopathie tatsächlich langfristig wirkt, ohne das die Mittel wiederholt werden müssten.


Danke im voraus.
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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BeitragVerfasst am: 12.02.2009, 18:01    Titel:

Liebe Maja,

Es ist eine allgemein gültige Regel, dass man ein wirksames Mittel nicht aufgibt bevor es nicht all das Positive, dass es tun kann, getan hat. Solange Pulsatilla in der C1000 positiv gewirkt hat, ist Ihrer Therapeutin bei der selben Potenz geblieben. Dies ist normal.
Wenn die alten Symptome weniger intensiv und kürzer wiederkehren, dann ist es nicht außergewöhnlich bei einer Potenz zu bleiben. Dies hängt auch von Ihnen und Ihrer Beschwerdebild ab. Der Verlauf einer Heilung ist unterschiedlich lang. Ist die Potenz nicht ausreichend so soll eine höhere eingenommen werden. Dies können Sie aber mit Ihrer Therapeutin besprechen.
Eine langfristige Wirkung ist möglich, auch ohne Wiederholung dies hängt von folgendem ab:
• Mentale und emotionalen Ebene des Patienten
• Intensität der Symptome
• Zeitpunkt des Auftretens der Symptome
• Dauer der Symptome
• Emotionale Stress, Unterdrückungen, schwächenden Behandlungen und/oder Lebensweise

Vielleicht noch etwas für Ihre Freundin: Auch, wenn es Regeln in der Homöopathie gibt behandeln oft die Homöopathen über den Jahren ihrer Patienten auf unterschiedliche Art und Weise und passen diese Regeln teilweise an. Dies hat mit zunehmender Erfahrung zu tun und Respekt vor den Stärken und Schwächen der Patienten zu tun.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Kraichgau.
Laurence Gromier-Heim Sun
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