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Pseudoarthrose nach Bruch des 5. Mittelfußknochens

 

Pseudoarthrose nach Bruch des 5. Mittelfußknochens

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Serenity



Anmeldedatum: 10.07.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 10.07.2010, 21:49    Titel: Pseudoarthrose nach Bruch des 5. Mittelfußknochens

Ich habe dieses Forum entdeckt und wende mich heute mit folgender Situation an Sie:

Im November vergangenen Jahres habe ich mir einen glatten Bruch des 5. Mittelfußknochens rechts zugezogen.
Ich bekam drei Wochen einen Vacoped-Schuh verordnet und anschließend konnte ich mit der verordneten Caligaloc-Schiene meine Bürotätigkeit wieder aufnehmen (ich wurde noch längere Zeit zur Arbeit gefahren und auch abgeholt, später dann mittags heimgefahren).

Laut den Röntgenbildern fand eine Kallusbildung statt. Dezember bekam ich Einlagen verschrieben, mit denen es mir nach ärztlicher Information möglich war, in festem Schuhwerk, zu gehen. Natürlich keine überlangen Strecken und nach wie vor langsamer und behutsam, aber eben dennoch mit normalem Schuhwerk. Februar 2010 ziepte die Bruchstelle aber immer noch... Bereits zuvor hatte man mir gesagt, dass sich wohl am äüßeren Ende eine Pseudoarthrose bilden würde, dies käme bei diesen Brüchen häufig vor, es könne aber ausheilen.

Tja das Ende vom Lied ist, dass der Fuß immer noch ziept und auf dem diese Woche beim Orthopäden angefertigten Röntgenbild KEINE Kallusbildung zu sehen war sondern der ganze Bruchbereich sich als Pseudoarthrose zeigte.
Mir wurde zur OP geraten, doch dies ist für mich der allerletzte Ausweg.

Was mich wundert ist, wie kann eine Kallusbildung plötzlich verschwunden sein? Ich habe zwar durch Frühgeburt eine Spastik mit Spitzfußgang, doch habe ich, ob mit der Schiene oder den Einlagen, stets versucht, auf der Ferse abzurollen und den verletzten Bereich zu schonen. Und Februar, schließlich noch Winter und glatt, war auch noch Knochengewebe zu sehen.

Welche homöopathischen Mittel kann ich verwenden, um doch noch die Kallusbildung anzuregen? Ist dies nach so langer Zeit noch möglich?
Wäre eine Unterstützung mit z.B. Physio Stim oder Magnetwellen sinnvoll?

Mite August möchte ich für 10 Tage in Urlaub fahren. Was kann ich bis dahin tun, um der lädierten Stelle zu helfen, sich doch noch zu regenerieren?

Eine OP würde mich 6 Wochen außer Gefecht setzen laut Orthopäde, etwas, dass ich gerne vermeiden möchte.

Ich habe bisher, wenngleich ich zugeben muss unregelmäßig Kytta-Salbe verwendet und auch Traumeel genommen.

Entschuldigen Sie meine langen Ausführungen doch ich bin ratlos und frustriert und möchte nicht etwas vergessen haben, das Sie vielleicht zur Beantwortung wissen müssten.

Vielen Dank im Voraus!
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wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 921
Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach

BeitragVerfasst am: 11.07.2010, 08:08    Titel:

Hallo und guten Morgen Serenity,

dein Arzt hat leider recht, wenn er sagt, dass es häufig zu solchen Pseudarthrosen kommen kann.

Pseudarthrose heißt es, wenn sich die Knochen nicht verbinden, sondern jedes Teil in sich abheilt und es zu einer so genannten falschen Gelenkbildung kommt. (Info für alle).

Zuerst mal versucht der Körper nach einem Bruch, die Bruchstellen wieder zusammen wachsen zu lassen. Dies geschieht durch knochenbildende Zellen (Osteoblasten). Dies führt zuerst mal zu einer überschießenden Reaktion = Kallusbildung (= dicker Knoten um den Bruch rum). Dieser Knoten (für die Stabilisierung) wird mit der Zeit durch knochenabbauende Zellen (Osteoklasten) wieder dem normalen Knochenumfang angeglichen. Dies ist der normale Vorgang.

Ich denke, dass es durch deine Fehlstellung (Spitzfuß) beim Fuß zu einer Veränderung dess Muskelzugs gekommen ist (das ist nicht erst seit dem Bruch, sondern schon lange) und deshalb deine Knochen anders reagiert haben.
Nun ist also der gebrochene Knochen nicht zusammengeheilt und es ist instabil. Da du aber noch 4 stabile Mittelfußknochen hast, kannst du trotzdem laufen.

Zur Stabilisierung würde ich dir zumindest eine Bandage oder Dachziegelverband mit Tape empfehlen. (Orthopäde).
Da es bei dir der 5. MFK ist, drückt natürlich auch der Schuh immer drauf.

Leider weiß ich auch keinen andern Rat als dein Arzt.
Es gibt eine neue operative Möglichkeit mit einem extrem kleinen Marknagel (Größe XS - XXS) und Minischrauben, wo du nur ca. 3 Tage im Krankenhaus bist.
Danach 5 - 6 Wochen einen Entlastungsschuh für den Vorfuß tragen. In deinem Fall wäre dies sogar ein orthopädischer Schuh.
Nach ca. 9 Monaten kann man das Metall ambulant wieder entfernen.

Medikamentös kannst du Calcium plus Vitamin D einnehmen.
Calcium alleine reicht nicht.

Für weitere Info sind meine Kollegen hier gefragt.
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

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Serenity



Anmeldedatum: 10.07.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 11.07.2010, 10:00    Titel:

Guten Morgen,

vielen Dank für die rasche Antwort!
Was mich an der ganzen Sache eben wundert ist, dass der zuvor gebildetete Kallus plötzlich verschwunden sein soll verwirrt *zumindest laut aktuellem Röntgenbild beim Orthopäden*.
Dabei war die Belastung beim Laufen während der letzten Monate auch keine andere als die zur Zeit der letzten Röntgenaufnahme beim Durchgangsarzt.
Ich hätte es verstanden, wenn der Fuß dann dauernd Schmerzen bereitet hätte, dann wäre klar gewesen, das stimmt was nicht, aber dieses Ziepen tritt nicht täglich auf, das ist ja das Perfide daran. Eben immer wieder mal alle paar Tage, so wie ich das noch von der normalen Arthrose meiner Oma kenne.

Mein Problem ist auch, dass der rechte Fuß, der ja betroffen ist, normale Länge hat, während der linke Fuß 1,5 cm kürzer ist (war er schon immer, muss aber nicht operiert werden). Während des Vacoped-Schuhes war ein Gehen mit Krücken nicht möglichwegen dem noch gesteigerten Höhenunterschied und meinem nicht so guten Gleichgewicht.
Mit der Caligaloc-Schiene und den Einlagen ging das jedoch normal, die "Bodenhaftung" ist wesentlich inseitigen Fehlbelastung entgegenwirkt.


Warum hat aber dann der Unfallarzt, den ich ja mehrmals auf meine Gehbehinderung hingewiesen habe, mir nicht zu so einem Tapeverband zur Unterstützung geraten oder Physiotherapie verordnet? Bekam nur zu hören, dass Krankengymnastik unnötig sei.

Bin gerade ziemlich angefressen - erst kriegt man bei der Eingangsdiagnose und später gesagt "Glatter Bruch, OP nicht notwendig, wächst ja alles toll zusammen, halt am Rest ne Pseudoarthrose aber sonst kein Problem" und dann hat man den Salat obwohl man mehrmals auf die Besonderheiten, sprich Gehbehinderung und Spitzfuß hingewiesen hat verwirrt

Und wenn dann wegen sowas ne OP im Raum steht, die einem 6 Wochen außer Gefecht setzt (toll im neuen Job...), dann ist das nicht prickelnd.
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Addy



Anmeldedatum: 31.05.2010
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 11.07.2010, 14:15    Titel:

Die Knochenbruch- und Pseudarthrosenheilung kann man mit Homöopathie unterstützen/anregen.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, ich hatte vor 2 Jahren einen Kahnbeinbruch am Handgelenk, so etwas heilt oft nicht richtig zusammen. Bei mir auch nicht. Als für die Pseudarthrose schon ein OP-Termin vereinbart war, versuchte ich es doch noch mit Homöopathie, und 4 Wochen später, als vor der geplanten OP ein letztes Röntgenbild gemacht wurde, war der Chirurg total erstaunt, dass der Knochen jetzt doch zusammenwuchs! Ich musste nicht operiert werden.
Ich habe damals die Empfehlung von einer homöopathisch arbeitenden Ärztin bekommen.
Sicher gibt es auch bei Dir in der Nähe eineN ÄrztIn oder HeilpraktikerIn mit der Richtung Homöopathie.

Alles Gute!
Addy
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Serenity



Anmeldedatum: 10.07.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 11.07.2010, 14:52    Titel:

Hallo Addy,

vielen Dank für die Antwort. Ich werde mal meinen Heilpraktiker fragen (bin bei ihm wegen Bioresonanz und Lymphproblemen) ob er auch auf Homöopathie spezialisiert ist *weiß ich gar nicht* oder ob er jemanden kennt.

Mir fällt da grade nach weiterem Stöbern im Internet noch etwas ein: Laserbehandlungen wurden auch als Alternative erwähnt. Ich weiß, dass mein Heilpraktiker diese Laserbeandlungen auch durchführt, z.B. Migräne, Tinnitus, Rückenschmerzen.

Hat mit so einem Laser schon jemand Erfahrungen gesammelt? Ich habe während meiner Bioresonanz-Sitzungen erlebt, wie es Leuten mit Kopfschmerzen, Rückenschmerzen usw. geholfen hat, von daher wäre es für mich nicht verwunderlich, wenn es auch der Pseudoarthrose etwas "Beine machen" könnte Frosch

Werde mich morgen mal mit ihm in Verbindung setzen - eine OP ist für mich, grade weil ich ja im August in Urlaub möchte und hoffe, bis dahin der Pseudoarthrose auf anderem Wege Paroli bieten zu können damit ich im Urlaub keine Probleme habe, nicht unbedingt das, was ich möchte.
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