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Phytotherapie bei Säuglingen und Kleinkinder

 

Phytotherapie bei Säuglingen und Kleinkinder

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Delfileiterin



Anmeldedatum: 09.04.2009
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 12:35    Titel: Phytotherapie bei Säuglingen und Kleinkinder

hallo,
ich arbeite ja mit Säuglingen und hatte letztens bei Husten Huflattichtee empfohlen. Das habe ich allerdings schnell revidiert, da ich gehört hatte das Huflattich bei Säuglingen und Kleinkinder nicht genommen werden sollte, da es die Leber schädigt. Ist das tatsächlich so, oder ist das wieder sone Panikmache?
Hätte gern ein Buchtipp für Phytotherapie bei Säuglingen und Kleinkinder.
Gruss Nicole
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stampy66



Anmeldedatum: 30.01.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Namborn

BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 18:29    Titel: Zur Ehrenrettung des Huflattich

Ich selber verwende Huflattichblätter gerne und durchaus mit Erfolg (hauptsächlich veterinärmedizinisch), und möchte die Gelegenheit nutzen etwas zu dem wertvollen Heilkraut zu sagen:
Huflattich enthält lebertoxische Pyrrolizidinalkaloide, und deswegen wurde seine Tagesdosis von der Kommission E auf 10µg am Tag festgesetzt. Dadurch dass nur ein kleiner Teil der in den getrockneten Blättern enthaltenen Alkaloide bei einer konventionellen Teebereitung in den Tee übergeht, ist das Gefahrenpotential des Tees als gering anzusehen.
Die in der Literatur geschilderten Fälle von Vergiftungen mit Huflattich bei Säuglingen sind nach herrschender Meinung auf Verwechslungen mit Pestwurzblättern bzw. den Blättern des Grauen Alpendost (beides sehr alkaloidreiche Pflanzen) zurückzuführen.
Auch beim Huflattich gilt: Alles in Maßen.
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