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Okoubaka bei Histamin- und Fructoseintoleranz?
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Rituschka
Anmeldedatum: 29.10.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 29.10.2008, 17:06 Titel: Okoubaka bei Histamin- und Fructoseintoleranz? |
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Hallo!
Habe zufällig diese Seite gefunden und habe auch gleich eine Frage. In einem anderen Forum wird Okoubaka bei Histaminintoleranz empfohlen. Jetzt weiss ich nur nicht, welche Potenz ich nehmen soll. Könnte mir jemand helfen? Bin ziemlich verzweifelt, da ich fast nichts mehr essen kann. Vielen Dank im voraus.
Rita |
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wattebällchen

Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 957 Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach
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Verfasst am: 29.10.2008, 18:18 Titel: |
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Hallo Rituschka,
Okoubakarindenpulver ist mir bekannt als Mittel gegen Magen-Darminfekte, Durchfall, Übelkeit, Krämpfe, als Immunstimulans und gegen Milchschorf bei Kindern.
So viel ich weiß gibt es Okoubaka nur in D3 als Globuli usw.
In Afrika ist es ein Naturheilmittel und wird teelöffelweise als Pulver von Rinde und kleinen Ästen eingenommen.
Die Rinde enthält Gerbstoffe (wie auch Heidelbeeren und schwarzer Tee. Das gibt man ja auch bei Magen-Darm-Infekten.) und andere Säuren, die leicht antibakteriell und adstringierend (zusammenziehend) wirken.
Okoubaka entlastet Galle und Bauchspeicheldrüse und wirkt entzündungshemmend im Verdauungstrakt.
Was es allerdings bei einer Histaminintoleranz bewirken soll, ist mir nicht klar. Wo hast du diese Info her ?
Okoubaka ist immunstimulierend. Und bei Allergien ist ja eine überschießende Histaminausschüttung (= überstimuliert) vorhanden.
Folgende Nahrungsmittel enthalten viel Histamin und sollten gemieden werden:
reifer Käse (vor allem Hartkäse). Je reifer, desto mehr Histamingehalt.
Meeresfrüchte wie Sardellen, Thunfisch, Hering, Makrele.
Keine Fischkonserven verwenden.
Frischfisch nur gut gewässert verwenden (Histamin ist wasserlöslich).
Sauerkraut, eingelegte Gemüse, Bier, Hefe, Essig, Erdbeeren, Bananen, Alkohol (vor allem Rotwein !), Tomaten, Spinat, Rauchfleisch, geräucherte Wurst (Salami, roher Schinken etc.), Innereien, Nüsse, Schokolade, Hackfleich, Bratwürste. Auch Soja, Sojasauce und Tofu enthalten viel Histamin.
Greif lieber jungem Gouda oder Butterkäse, Streichkäse, Leberwurst (= gekocht), gekochtem Schinken.
Bei den Histaminintoleranz ist das Enzym Diaminooxidase (DAO), erniedrigt oder fehlt ganz. Man vermutet auch, dass einige Medikamente daran schuld sein können. Ebenso ist dies durch den Einfluss von Tabakrauch nachweisbar. _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
www.praxis-die-insel-4you.de
Naturheil-Praxis "Die Insel"
Helga Bergmann
Söllinger Str. 9 c
76327 Pfinztal-Kleinsteinbach |
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Fr. Laurence Gromier-Heim

Anmeldedatum: 31.01.2007 Beiträge: 674 Wohnort: Tel.: 06222/64978
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Verfasst am: 29.10.2008, 20:43 Titel: |
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Hallo Rituschka,
Charakteristische Symptome von Okubaka (ein Ausschnitt):
Man findet Wirkungen auf das
Gemüt: reizbar, zornig, Ängste, Depressionen, Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Schwindel, Schlafstörungen.
Kopf: Lang anhaltende Kopfschmerzen, Migräne, chronische Müdigkeit mit Kopfschmerzen.
Auge: Konjunktivitis, auch allergische, trockene Augen
Nase: Schnupfen, Heuschnupfen, Sinusitis.
Hals, Brustbereich: Angina, Husten, chronische Bronchitis, Herzklopfen, Bluthochdruck, Angina pectoris.
Bauchbereich, Magen, Darm: Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Gastritis, Verstopfung, Leber- und Gallebeschwerden, Alimentäre Intoxikation, Allergien nach Genuss von chemisch behandelten Zitrusfrüchte, Gemüse, Kopfsalat, Pankreasschwäche, Blutzuckerentgleisung bei Diabetikern, Vergiftungen, Candida-Mykose
Eine stabilisierende Wirkung auf die Darmschleimhaut hat die regelmäßige Einnahme von Okubaka. Wie lange und in welche Potenz das Mittel eingenommen werden soll, kann nur der Therapeut je nach Vorgeschichte des Patienten entscheiden.
Geschlechtsorgane: Prostatahypertrophie, klimakterische Beschwerden, prämenstruelles Syndrom.
Extremitäten: Arthrosen, Venenentzündungen
Haut: Allergien, Nesselausschläge, Ekzeme, Neurodermitis, Akne, Juckreiz.
Nicht zu vergessen, eine solche Einnahme entspricht nicht der Weg einer homöopathische Behandlung. Es mildert vielleicht momentan die Beschwerden unterdrückt aber nur Ihrer Tendenz zur Unverträglichkeit.
Am besten wäre eine ganzheitliche klassische homöopathische Behandlung, die diese Tendenz zur Unverträglichkeit aufbessern würde. Im Übrigen eine besondere Stärke der klassischen Homöopathie.
Mit freundlichen Grüßen
Laurence Gromier-Heim _________________ Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
Praxis-Tel.: 06222-64978
WWW.heilpraktiker-direkt.de
Homöopathen ohne Grenzen e. V.
http://www.hom-og.de/ |
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Rituschka
Anmeldedatum: 29.10.2008 Beiträge: 3
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Verfasst am: 29.10.2008, 23:10 Titel: |
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Hallo und vielen herzlichen Dank für die Antworten. Die Information habe ich übrigens aus dem Libase-Forum. Ich dachte, ich könnte das Mittel ergänzend nehmen, eine Auslassdiät mache ich bereits, aber da ich auch eine Fructoseintoleranz habe, gestaltet sich die Ernährung extrem schwierig. Ich versuche, den Darm wieder aufzubauen mit Colibiogen, Symbioflor, Symbiolact, Autovaccine, Vitamin C-Infusionen und einigen homöopathischen Mitteln zur Entgiftung, die ich mir selbst spritze. Und Chlorella vulgaris nehme ich seit einigen Wochen auch, ich hoffe, daß es irgendwann mal wieder aufwärts geht.
Viele Grüße, Rita |
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