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Noch einmal das Morbus Raynaud Syndrom

 

Noch einmal das Morbus Raynaud Syndrom

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FearNina7



Anmeldedatum: 30.12.2009
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 09.01.2010, 12:40    Titel: Noch einmal das Morbus Raynaud Syndrom

Ich komme noch nicht so ganz zurecht mit dem Forum, wollte anfürsich Frau Stellmacher (wg. der im nachfolgenden Text erwähnen Ernährungsfragen) und Frau Bergmann (bzgl. meiner Lebensgeschichte und ihrer psychologischen Sachkenntnisse und Erfahrungen, sowie die Kenntnisse mit Naturheilverfahren) persönlich eine Message zukommen lassen, was mir nicht gelang. Jetzt klage ich mein Leid. Vielen Dank vorab für die Unterstützung und Hilfe:

Ich bitte Sie um Ihre Hilfe, bin dankbar für jegliche Ratschläge oder nur kleinste Ansätze einer Möglichkeit zum Bessern bzw. Ausheilen meiner Erkrankung.
Möglicherweise ist ihnen Morbus Raynaud bekannt; dieses Syndrom wurde bei mir vor Jahren beim Gefäßchirurgen festgestellt. Seitdem leide ich; und, sobald es Herbst wird, bis in den Frühling hinein, ist es einfach nur schmerzhaft; bremst mich teilweise beim Hinausgehen und nimmt viel Lebensqualität.
Es handelt sich um die Verkrampfung der Kapillargefäße in allen Fingern und Zehen, Verfärbung und erst Schmerz, dann Taubheit.
Ich habe Alles probiert, war bei vielen Ärzten, vielen erfahrenen Menschen und bisher ist weder Linderung machbar, noch Besserung.
Ich bin 27 Jahre jung. Angefangen hat Alles vor Jahren, als ich wegen Agoraphobie und Depressionen Tabletten nahm und diese absetzte. Ich muss dazu sagen, dass ich 9 Jahre geraucht habe (zum Schluss 50 Zigaretten am Tag); und seit einem Jahr trockene Alkoholikerin bin. Ich habe Alkohol ca. 12 Jahre konsumiert.
Ich war seit der Kindheit so gut wie täglich "draußen", ernähre mich meiner Meinung nach abwechslungsreich und mehr gesund als den Versuchungen nachzugeben, ich versuche immer eine gewisse innere Balance zu halten.
Ich hatte jahrelang Bluthochdruck. Ich habe immer Hand- und Fußwärmer dabei, hab in den Jahren gelernt, damit zu leben und mich anzupassen. Trage Armeekniestrümpfe und wasserdichte Stiefel, Fäustlinge von der Bundeswehr. Ebenfalls achte ich darauf, im Winter – wie jetzt – nicht länger als 10-15 Minuten am Stück draußen zu sein. Einschränkungen pur, dabei bin ich so gern an der frischen Luft!
Sobald auch nur etwas feuchte / kalte Luft an meine Finger/Füße kommt oder ein Tropfen kaltes Wasser, verkrampft sich alles. In meinen Zehen brennt es mittlerweile innerlich bei jedem Anfall, wie Feuer; aber von außen sind die Zehen eiskalt, weiß, blau, grau, schwarz. Ich unternehme regelmäßige Fußbäder von max. 20 Minuten; oder, wenn schon alles taub ist und nicht einmal mehr schmerzt, ein Bad mit langsamem Erwärmen der Temperatur, um einen inneren Wärmegrad herzustellen und zu halten.
Ich esse Ingwer, Chili, Cayennepfeffer, Ceylonzimt, aber auch Nanaminze, Zwiebeln, Knoblauch, "wärmende Lebensmittel"; hab mich mit chinesischer Diätik und allen möglichen Ernährungsrichtungen beschäftigt, vieles ausprobiert und für mich gefunden, womit mein Körper gut zurechtkommt, DENKE ICH.
Ich nehme alle 1 – 3 Monate regelmäßig Mistel-Weißdorn, Magnesium+Folsäure, Omega-3-Fettsäuren+Vitamin E, MariendistelArtischocke und Vitalpilzpackungen (Reishi, Hericium, Maitake, Cordyceps) zu mir; trinke AloeVeraGel, Kombucha und täglich 4 – 7 Liter Tee (Grüntee und sonst variiere ich immer wieder neu, auch Ginko, Ginseng, Acerola, Mate, Lapacho; im Winter eher Gewürztees aus Arabien usw.). Ich würze mit grünem Pfeffer, Tandoori Masala und kann nur auf Zucker nicht verzichten.
Täglich nehme ich frisches Obst zu mir, esse Knoblauch in aller Form, füge den Speisen weiße, rote und Gemüsezwiebeln hinzu; ich esse viele Kräuter, Gewürze, Keimlinge und Sprossen, Saaten / Samen, Gemüse, nehme Naturjoghurt mit süßem Curry o. ä. auf.
Ich verzichte auf Fleisch, Wurst, Fisch, Geflügel, Weizen- und Weißmehlprodukte, zu viel Zucker, Süßes, Eier, Käse, Geschmacksverstärker (von Glutamaten, über Aromen, „Würze“, Milchzucker, bis hin zu Hefeextrakten), und vermeide, wenn möglich, Emulgatoren.
Ich habe es auch mit SchüsslerSalzen versucht; da ich auch unter Durchblutungsstaus leide, nehme ich jetzt auch noch Hamamelis D6. Sonst habe ich „innere Hitze“, aber das werde ich nicht los. Teilweise bekomme ich Morbusanfälle IN MEINER WOHNUNG, aber nur in den Zehen, die daraufhin wie Feuer von innen brennen, weiß und taub werden und das >>Spiel<< fängt von vorne an…
Ich muss sagen, dass ich für mein "Alter" immer Stress und Kummer hatte; seit Kindheitstagen an, bis Anfang diesen Jahres. Die letzten drei Monate fiel endlich alles ab und ich bin zu mir selbst durchgedrungen. Erst in diesen drei Monaten wurde es noch schlimmer und das Brennen kam hinzu.
Ich hatte früher auch Stresssymptome, wie Migräne und Warzen, Reizmagen usw.

Nun befürchte ich, dass dies die Nachwirkung meines früheren ungesunden Lebenswandels ist. Zwar rauche ich seit fast 8 Jahren nicht mehr und trinke absolut keinen Alkohol, esse fettarm, und verzichte auf viele Genuss- und Lebensmittelgifte, widerstehe problemlos den Versuchungen im Lebensmittelregal, weil ich merkte, was meinem Körper gut tut; jedoch brauche ich bitte Ihre Hilfe, um ganz gesund werden zu können. Ich brauche einen Ansatzpunkt. Ich kann damit leben, dass ich meinem Körper großen Schaden zufügte und habe bisher in vielerlei Hinsicht bitter dafür bezahlt. Bitte helfen Sie mir, dieses lästige und schmerzhafte Leiden auszumerzen. Haben Sie Ratschläge, was meine Ernährung angeht?
Gibt es in Ihrem Wissensfundus Naturmittel o. ä., zum Verbessern der Durchblutung? Haben Sie Erfahrungen mit M.Raynaud und möglicherweise weitere Ursachen dafür parat und noch besser: sanfte Verfahren, damit ich langsam wieder eine verbesserte Lebensqualität habe?
Dankeschön.
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wattebällchen



Anmeldedatum: 09.07.2008
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 09.01.2010, 17:15    Titel:

Hallo FearNina7,

du hast wirklich eine lange Leidensgeschichte trotz deiner Jugend.
Und ich kann dich gut verstehen, dass du dir selbst in den Hintern beißen könntest, weil du die Weichen zu deinem Krankheitsbild selbst gestellt hast.

Doch alles nutzt nix. Du hast es nun mal und musst dich damit auseinander setzen.
Ich empfehle dir als erstes eine Psychotherapie bei einem Therapeuten, der mit klinischer Hypnose arbeitet. Adressen von kassenzugelassenen Therapeuten kannst du bei Milton-Erickson-Institut in München erfragen. Alle andern musst du privat bezahlen.

Klinische Hypnose (schau mal auf meiner Homepage unter "Therapien", was ich dort darüber schreibe) würde ich in deinem Fall einsetzen, da es ein sekundärer, also erworbener M. Raynaud ist.
Vielleicht kannst du bei diesem Therapeuten auch das Autogene Training lernen. (Entspannungstraining, Wärmeübungssuggestionen). Autogenes Training kommt aus der klinischen Hypnose.
Psychotherapie/Gesprächstherapie halte ich ebenfalls für sinnvoll, um das ganze Leid aufzuarbeiten. Möglicherweise liegt auch in deiner Seele eine Ursache für deine Erkrankung ....

Dort kannst du evtl. Biofeedback und Mentales Training erlernen. Damit nimmst du selbst Einfluss auf deinen Körper.

Als Zweites empfehle ich dir Taschenwärmer. Das sind Gelkissen, die man durch Knicken zum Auskristallisieren bringen kann und die dadurch heiß werden (chemische Reaktion). Die steckt man dann in die Manteltasche und kann sich die Hände wärmen.
(Es ist etwas anderes als die Hot-cool-Kissen)
Man kann sie wieder aktivieren, wenn man sie 10 Minuten in heißem Wasser kocht. Dann werden sie wieder weich.

Kälteschutz ist bei dir sehr wichtig. Z. B. beheizbare Einlegesohlen.
Gute Hautpflege mit einer fettigen Creme ist wichtig.

Drittens:
Bist du schon auf eine Kollagenose (Immunerkrankung) untersucht worden ?
Hat man die Rheumafaktoren untersucht ?

Viertens:
Für alles Weitere musst du mit einem Arzt, am besten Gefäßspezialist (Angiologe) konferieren. Alles ist verschreibungspflichtig.
Dieser Arzt oder Ambulanz ist die Anlaufstelle für dich. Überweisung vom Hausarzt.
Es gibt z. B. eine Salbe (Glyceroltrinitrat), die die Durchblutung verbessert.
Es gibt verschiedene Medikamente, die eine Erweiterung der Blutgefäße auf verschiedene Weise herbeiführen (Vasodilatation).
Sie senken aber auch den Blutdruck und man muss vorsichtig dosieren und kontrollieren.
Z. B. Nifedipin (Adalat etc.), ACE-Hemmer, Prostaglandine, Serotonin-Re-Uptake-Hemmer, Sildenafil (Viagra), ASS (Aspirin), Heparin, Gingko Biloba-Präparate. Auf keinen Fall über das Internet ohne Rezept bestellen. Das sind häufig gepantschte Medikamente.

Vor Therapiebeginn muss ein Kostenübernahmeschein an die Krankenkasse, denn diese Medis sind für andere Krankheiten zugelassen.

Ich denke, du hast noch bestimmt nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

Von einer Op (Durchtrennung des Sympathicusnervs) möchte ich dir abraten. Das ist nicht bei allen wirksam.
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FearNina7



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Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 09.01.2010, 17:37    Titel: Dankeschön


Liebes Wattebällchen,
ich bedanke mich herzlich für die schnelle Auskunft! Ich mache bereits seit Langem eine Psychotherapie (die 5.) und war letztes Jahr auch von Mitte Februar bis September zum "Aufräumen" in einer Langzeittherapie usw. Innerlich ist JETZT Ruhe eingekehrt, ich vermute gerade deswegen kam auch eine Verschlimmerung auf.
Es war einfach ziemlich viel und irgendwann kann der Körper einfach auch nicht mehr.

Jedenfalls will ich zusehen, mich weiter kundig zu machen; die Tipps sind toll und haben mir zum Teil neue Möglichkeiten eröffnet.
Eine OP käme für mich sowieso nicht infrage, solange nicht notwendig; und Medikamente anfürsich auch nicht.

Ich bedanke mich und wünsche noch einen schönen Tag.

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Groß und hell der Mond.
Ich ging und ging,
aber der Himmel blieb fern.
-altes Haiku
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wattebällchen



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Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 10.01.2010, 10:47    Titel:

Hallo und guten Morgen Nina,

ich möchte noch etwas nachtragen, denn ich weiß nicht ob du genau weißt, weshalb ich die Fragen nach Rheumafaktoren und Kollagenosen gestellt habe.

Es gibt zweierlei Arten von M. Raynaud.
Es gibt den primären (eine Autoimmunerkrankung), auf die sich diese Fragen beziehen und einen sekundären M. Raynaud, die sich meist auf schädigende Einflüsse zurückführen lassen. Doch dies sind nur Auslöser. Es muss da so einiges zusammenkommen.

Dass du Psychotherapie machst, ist sehr gut. Was wird da gemacht ?
Kannst du dort klinische Hypnose erfahren (in Trance daran arbeiten, dass die Blutgefäße sich weiten etc.) und das Autogene Training erlernen ?
Das AT kannst du selbst üben, denn das bringt dich aus dem Opfer/Schuldgefühl raus.

Was ich bei dir feststelle ist, dass du schon sehr viel "machst". Alles Mögliche wird ausprobiert. Jedoch scheinst du noch nicht das Richtige gefunden zu haben ....
Natürlich ist es wie überall. Man muss ausprobieren, was hilft.

Jedoch miste mal etwas aus. Lass das, was augenscheinlich nicht hilft, mal weg. Ich würde fast sagen, dieser Aktionismus (das ist schon keine Aktivität mehr...) ist etwas zuviel.

Deine Ernährung scheint mir gesund. Das, was ich jedoch in deinem gesamten Posting vermisse, ist der Genuss... Die Freude am Essen. Ist Essen für dich nur Nahrungsaufnahme gegen den hunger oder ist es auch liebevolle Zubereitung mit wohl duftenden und gut schmeckenden Gewürzen. Schnupperst du auch ab und zu mal am Zimt (am Pfeffer musst du nicht ...) oder Pfefferminz und genießt den Geruch ?

Dass du auf Geschmacksverstärker wie Glutamat verzichtest, ist gut. Hefeextrakt ist Glutamat unter anderer Bezeichnung ...

Um überhaupt herauszufinden, was jetzt wirksam ist, darf man nicht alles auf einmal machen. Immer eine Strategie 4 Wochen lang fahren, dann abwägen, ob es wirkt oder nicht. Sonst weißt du wirklich nicht mehr, wo dir der Kopf steht vor lauter Dingen, die du aus Verzweiflung anstellst ...

Sprich mal mit deinem Therapeuten, ob er die Hypnoseschiene mit dir einbauen kann. Suggestionen, Autosuggestionen (wie AT), Biofeedback etc.
Hat er/sie mal mit dir eine Altersregression (Rückführung) in die Zeit vor dem Ausbruch der Krankheit gemacht ? Was war damals, als es das erste Mal auftrat ? Vielleicht kannst du dies selbst herausfinden, wenn du ganz entspannt und warm in eine flauschige Decke eingemummelt auf dem Sofa liegst und etwas nachdenkst. Möglicherweise blockiert aber dein Unterbewusstsein eben dies und dann brauchst du die Hilfe eines Therapeuten, der nachschaut, was da blockiert. Und das muss zuerst verarbeitet werden, bevor dein Unterbewusstsein sich da rein schauen lässt.

Psychosomatisch würde ich dich fragen:
Was brennt dir unter den Nägeln?
Brennt der Boden unter deinen Füßen ?
Wann wird dir heiß und kalt ?
Was ist ein "heißes Eisen" für dich ?
Du merkst, worauf ich raus möchte ? Das Unterbewusstsein arbeitet mit Bildern, mit Vergleichen.

Ich sage immer: Um ein Problem zu lösen, muss man sich vom Problem lösen ...

Was mir noch auffällt ist, dass du sagst, dass diese Anfälle auch zuhause auftreten. Beobachte mal, ob es Auslöser dafür gibt.
Hast du da Stress oder ist es ein physikalischer Auslöser (Wärme, Kälte, Wasser etc.), Kontakt mit irgendetwas usw. Das ist Detektivarbeit.

Und dazu musst du ein Tagebuch führen. Wann,wodurch ausgelöst, was gegessen oder getrunken, Uhrzeit, Wetter, Zyklustag, Maßnahmen dagegen etc. das ist wie ein Schmerztagebuch bei den Migränepatienten. Das kannst du nicht alles behalten.
Und möglicherweise kommt man irgendeinem Auslöser auf die Spur.
Kommt es im Zusammenhang mit einer Person ? Warum ? usw.

Lehne auch eine medikamentöse Intervention nicht generell ab. Man muss ausprobieren, ob es dir Erleichterung bringt.
Wenn du die Medis ablehnst, dann frag dich mal, weshalb.
Du hast nun mal diese unangenehme chronische Krankheit und möchtest sie ja in den Griff bekommen.
Medis einnehmen heißt ja nicht, dass man wahllos Zeug in sich reinschüttet. So viel wie nötig und so wenig wie möglich.

Wurden damals die Antidepressiva ausgeschlichen oder sofort abgesetzt ?

Du siehst nun, wie ich arbeite. Das ist psychologische und medizinische Feinarbeit zusammen mit dem Patienten.
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FearNina7



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BeitragVerfasst am: 10.01.2010, 13:22    Titel:

Liebes Wattebällchen, deine Antwort und Anregungen muss ich erstmal "sacken lassen". Du liegst mit deinen Vermutungen richtig und ich sage einfach erst einmal vielen, vielen, lieben Dank für deine Bemühungen.
Ich denke, ich melde mich nochmal bei dir dazu. Ich habe noch NIEMALS zuvor so viel Hilfe diesbzgl. erhalten. Das ist Gold wert!
Bis bald.
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wattebällchen



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Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 10.01.2010, 14:19    Titel:

Liebe Nina,

vergiss bei allem Tun nicht, zu l e b e n ....
Tu dir etwas Gutes. Das braucht nicht viel Geld zu kosten. Es gibt so viele schöne Kleinigkeiten, mit denen man sich Körper und Seele erfreuen kann.
Genieße ein Bad mit duftendem Badeöl nicht nur, um dir die Füße zu wärmen.
Geh ins Museum und schwelge in optischen Genüssen.
Mach dir mal richtig knusprige Kartoffelpuffer mit Apfelmus, so wie Oma sie machte (Kalorien egal ...).
Mach dir einen tollen Nachtisch worauf du Lust hast. Vielleicht ein Vanilleeis mit heißen Himbeeren oder Kirschen .... Grade jetzt im Winter ...
Bratapfel hmmmmm....
Höre schöne Musik.
Kuschelrunde auf dem Sofa, Tee auf dem Stövchen, gutes Buch, Kekse ...
usw.

Du kreiselst nur noch um deine Erkrankung und hast Angst, dass wieder eine schmerzhafte Attacke kommt.

Oft kann aber die Angst vor etwas dies schon mit vorprogrammieren ...
Vielleicht hast du den Ausdruck "Selbst erfüllende Prophezeigung (SEP)" schon mal gehört.
Auch der Volksmund sagt : Mal den Teufel nicht an die Wand ....

Genieße das Leben. Du hast nur eines ...
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FearNina7



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BeitragVerfasst am: 10.01.2010, 17:24    Titel:

Wow. Weißt du, Wattebällchen, deine Worte sind toll. Manchmal im Leben ist alles so rasant, dass man sich verrennt und dann muss es Menschen geben, die einen aufwecken und wieder sehen lassen.
Seit Jahren dreht sich alles um meine Krankheiten. Loslassen ist da ein wichtiger Punkt, durch die Langzeittherapie und die Klinikaufenthalte und Psychotherapien konnte ich vieles aufarbeiten, noch einmal durchstehen und Vergeben bzw. loslassen. Aber ein bisschen Übung und Arbeit und Hilfe von Außenstehenden benötige ich dazu.
Du hast mir einen unglaublich großen Dienst erwiesen.
Merci.
Nina
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FearNina7



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Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 19.01.2010, 12:20    Titel: Die III.

Liebes Wattebällchen,
ich musste deine Worte ein paar Tage sacken lassen, habe aber auch mit meiner Therapeutin kurz und meinem Hausarzt länger darüber gesprochen.
Ich hab das Gefühl, ich hab mein Leben verpasst und taue jetzt eigentlich erst auf...
Bis letztes Jahr gönnte ich mir nie etwas, es ging nur nach strengen Regeln zu und weder Pausen noch Sonstiges konnte ich zulassen. Mein Morbus wurde anfürsich schlimmer, als ich "aufzutauen" begann...

Ich habe dank dir eine Menge verstanden, aber der Weg vor mir ist noch steinig und lang.
Danke fürs ein stückweit mehr die Augen öffnen!!!
Nina
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Weißfinger



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Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 18.01.2018, 11:37    Titel: An FearNina7- Morbus Raynaud

Hallo FearNina7,

es ist viele Jahre her, dass Sie über Morbus Raynaud berichtet haben.

Mich würde interessieren, ob Sie mit der Krankheit weiter gekommen sind und eine Besserung haben und wenn ja, dann durch was?

Ich habe nämlich seit über 30 Jahren das gleiche Problem, das zunehmend schlimmer wird, jetzt schon bei 20 Grad im Zimmer und mehrmals am Tag.
Ich denke bei mir ist es nicht durch Rheuma oder dergleichen Vorerkrankungen bedingt, da die Daumen nicht betroffen sind.

In Erwartung einer hoffentlich positiven Antwort

verbleibe ich mit vielen Grüßen

Siegi
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