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Neurodermitis und Trennungsangst

 

Neurodermitis und Trennungsangst

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Moni11



Anmeldedatum: 21.07.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 02.08.2011, 14:35    Titel: Neurodermitis und Trennungsangst

Hallo

meine Tochter ist jetzt ca. 2,5 Jahre alt.

Sie wurde 5 Wochen zu früh per Kaiserschnitt geboren.

Die SS verlief bis dahin vollkommen ok. Bei meiner damaligen FÄ wurde dann ca. 6 Wochen vor ET CTG geschrieben und während dessen geburtsvorbereitende Akupunktur gemacht. Dabei fielen die Herztöne der Kleinen einmal ab.
Die Hebammen imKKH meinten, sie hat warscheinlich an der Nabelschnur gezogen. Mußte dann ins KKH. Die Kleine wurde vermessen und es wurde ein Doppler-US gemacht - alles ok. Mußte dann ca. 1 Woche bleiben, wobei Ctgs und Wehenbelastungstest gemacht wurde - alles ok. Keine Wehen erzeugbar.
Einen Tag vor der Geburt meinte dann der OA beim US, dass sie zu klein wäre und verordnete Infussionen. Am nächsten Morgen stand er vor mir und sagte dass Kind wird heute oder morgen geholt. Das war echt ein Schock für mich.
Sie wog bei der Geburt 2110g. Im Nachhinein wurde mir von mehreren Leuten (Hebammen, Säuglingsschwestern, KIÄ aus dem KKH) durch die Blume gesagt, dass sie (bin auch nur 1,55m) nicht zu klein ist.

Sie wurde wegen Anpassungsschwierigkeiten (hat wie geschnarcht beim Atmen, konnte die Temperatur nicht alleine halten und hatte Trinkschwierigkeiten an der Flasche) direkt aus dem Kreissaal auf die Frühchenstation gebracht. Dort blieb sie für 2 Wochen und ich konnte sie 2-3 x am Tag kurz für Wickeln und Füttern besuchen.

Etwa 2 Tage vor ihrere Entlassung durfte ich es dann endlich mal mit Stillen versuchen. Aus der Flasche hat sie fast nix getrunken, dafür aber an der Brust dann um so mehr. Das hat selbst die Schwestern erstaunt.

Sie will bis heute noch Mittag und Abend zum Einschlafen gestillt werden.
Sie schläft mit bei mir im Bett. Sie sagt sehr oft, sie will nicht alleine sein.
Sie soll in ca. 2 Wochen in den Kindergarten gehen. Ich habe echt Bedenken, dass sie nicht ohne mich dableiben will. Es gibt natürlich eine Eingewöhnungszeit.

Als ich sie aus dem KKH mitbekam wurde mir gesagt, dass sie eine sehr empfindliche Haut hat. Ich bin der Meinung, dass es bei ihr stressbedingt ist. Eine Veränderung durch bestimmte Lebensmittel habe ich nicht festgestellt. Sie hat bis zum 15. Lebensmonat voll gestillt. Sie isst eigentlich alles gerne.


Irgendwie habe ich dass Gefühl, dass ihr (und mir auch) die Geburt nicht bekommen ist. Das sie evtl. eine Art Trauma davon hat.

Wie kann ich ihr dabei helfen?
Wegen der Neurodermitis wird z.Zt. mit Symbioflor und Autovaccinen der Darm aufgebaut.

Kann eine "traumatische" Geburt Neurodermitis und Trennungsangst auslösen?

Wenn ja, wie krieg ich das wieder weg?



LG
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Laurent Richter



Anmeldedatum: 25.06.2011
Beiträge: 39
Wohnort: Kulmbach

BeitragVerfasst am: 02.08.2011, 18:01    Titel:

Hallo Moni,

normalerweise würde ich die Sache homöopatisch angehen, wahrscheinlich mit Natrium muriaticum (Potenz C30 - C200) oder Pulsatilla (selbe Potenz);
Eine Einmalgabe und dann abwarten, wie es sich entwickelt.

Bachblüten nach Test oder Indikationsverzeichnis wären auch noch hilfreich.

Es gibt darüber hinaus noch weitere Methoden die zur Aufarbeitung dienlich wären - ich würde erstmal so beginnen.
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Mit den besten Wünschen
für Ihre Gesundheit,
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Laurent Richter
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Fr. Laurence Gromier-Heim



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Beiträge: 674
Wohnort: Tel.: 06222/64978

BeitragVerfasst am: 03.08.2011, 10:35    Titel:

Liebe Moni11,
eine traumatische Geburt kann eventuell eine Neurodermitis zum Ausbruch verhelfen und natürlich für beiden (!) Trennungsängste auslösen. Wie der Kolleg sagte eine homöopathische Behandlung von Ihnen und Ihrer Tochter wäre angebracht, allerdings bei einem klassischen Homöopath/in. Ein/e klassische Homöopath/in würde eine komplette Anamnese durchführen. Er/sie muss sie sehen, hören, untersuchen. Ob eine Darmunterstützung noch nötig wäre sieht er/sie dann. Der Vorschlag des Kollegen ist leider zu pauschal und nicht auf Sie oder/und Ihrem Kind spezial zugeschnitten, was auch in einem Forum nicht möglich ist.
Eine Liste von den entsprechenden Therapeuten bekommen Sie unter Verbände für klassische Homöopathie.
Herzliche Grüße
Laurence Gromier-Heim
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Laurent Richter



Anmeldedatum: 25.06.2011
Beiträge: 39
Wohnort: Kulmbach

BeitragVerfasst am: 03.08.2011, 10:42    Titel:

Bezüglich der Bewertung" Pauschal" hat die Kollegin selbstverständlich Recht.
In solch komplexen Fragen gehört der Therapeut des Vertrauens besucht.

Oft versteht sich natürlich ein Forum als Plattform des Austausches; in diesem Sinne wollte ich meine (persönliche) Erfahrung mitteilen. Es kann keinen Besuch in einer Praxis ersetzen, so gerne sich das mancher (aus div. Gründen) wünschen würde.

Ich denke aber, dass der geneigte Leser in dieser Richtung verständig ist.
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