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Mykosenbehandlung

 

Mykosenbehandlung

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intensivaromapflege



Anmeldedatum: 14.04.2010
Beiträge: 2
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 14.04.2010, 08:26    Titel: Mykosenbehandlung

Liebe Eliane Zimmermann,
Ich bin Krankenschwester in Berlin auf einer Intensivstation.
Seit 1 1/2 Jahren habe ich ätherische Öle als Aromapflege auf unserer Intensivstation eingeführt.
Vor einem 1/2 Jahr begannen wir auch mit der Anwendung auf erkrankter Haut, nach Absprache mit unseren Ärzten.
Unser Hauptproblem sind die Mykosen im Genitalbereich und am Gesäß, durch unter anderem massiver Antibiotikatherapie und vermehrter Stuhlgänge.
Für die Mykosenbehandlung benutzen wir einen Ölmischung aus Mandelöl als Trägeröl und Teebaumöl, Lavendelöl und Palmarosaöl.
Bei leichten Mykosen erzielten wir anfänglich gute Erfolge, doch in letzter Zeit wurde mir von mehreren Kollegen berichtet, daß die Patienten buchstäblich "aufblühen"und die Mykose sich massivst ausbreitet.
Da bei einigen Kollegen die Überzeugung für die Aromapflege noch nicht vorhanden ist, wird schnell auf die konventionelle Therapie mit Antimykotikasalbe übergegangen.
Meine Frage ist: Ist etwas falsch an der Ölmischung oder könnte unter Umständen eine Verschlechterung der Mykose zunächst normal sein, so daß wir bei der Behandlung mehr Geduld aufbringen müssen.
Da ich demnächst auch die ätherischen Öle auf einer Stroke Unit in unserem Haus einführen soll, würde ich mich freuen wenn sie mir zunächst bei diesem Thema helfen könnten.
Mit freundlichen Gruß Katrin
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Eliane Zimmermann



Anmeldedatum: 02.10.2006
Beiträge: 131

BeitragVerfasst am: 03.05.2010, 13:29    Titel: Mykosen

Hallo Katrin,
diese Mischung hört sich grundsätzlich goldrichtig an. Jedoch: wie alt waren die ätherischen Öle? Alle drei neigen zum mehr oder weniger schnellen Oxidieren und dürfen nach Öffnen nicht allzu lange auf empfindlichen Hautpartien eingesetzt werden. Teebaum maximal 3 Monate nach Öffnen verwenden und die beiden anderen maximal ein Jahr.
Sind es DAB-Öle oder sonstwie standardisierte Öle? Werden Sie zu kalt oder zu warm oder zu hell gelagert? Werden Sie in Mineralölprodukte oder nicht einwandfreie fette Öle gemischt?
Ich bin gespannt auf Ihre Antwort! Sonnige Grüße von der Grünen Insel nach Berlin (ich werde nächsten Februar auf einem Kongress in der schönen Stadt sprechen) Eliane Zimmermann
_________________
AIDA Aromatherapy International
www.aromapraxis.de
Eliane Zimmermann
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intensivaromapflege



Anmeldedatum: 14.04.2010
Beiträge: 2
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 03.05.2010, 17:45    Titel:

Hallo Eliane, vielen Dank für deine Antwort,
also wir haben schon versucht, so naturreine Öle wie möglich zu verwenden.
Wir beziehen unsere Öle überwiegend von der Firma Bergland und haben sogar bei den Zitrusölen darauf geachtet, daß es Bioware ist. Als Trägeröl benutzen wir auch von Bergland reines Mandelöl, also ein Babyöl ist auch da nicht dazwischen. Die Öle werden in geschlossenen Schränken gelagert (Raumtemperatur). An jedem Bettplatz haben wir eine Schale mit den Ölen, die beim Patienten benötigt werden. Die Öle stehen dort nicht länger als einen Monat, sind laut unseren Standarts auch mit einem Anbruchsdatum versehen. Die Mischung für die Mykosenbehandlung wird vor jeder Behandlung in einem Medizinbecher angemischt und direkt auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen. Evtl. Reste werden verworfen.
Die Anschaffung der Öle über unsere Apotheke war ein langer Weg und auch nicht so einfach, ebenso wie die Lagerung, da die Öle für die Pflege auch immer schnell Griff bereit sein müssen. Ein noch längerer Weg war es, dass Verständnis für den Einsatz und die Anwendung der äther. Öle in der Pflege zu bekommen. Jetzt ist es schwierig auch einmal nicht Erfolge oder Rückschläge vor den Kollegen vertreten zu können.
Es wird sicher schwer sein evtl. noch mehr Öle in unsere Standarts aufzunehmen, ich wollte nur sicher gehen, daß wir keine falsche Mischung
an unseren Patienten verwenden.
Mit freundlichen Gruß Katrin
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