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MRSA Neurodermitis Honig
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kopfwehhaber
Anmeldedatum: 14.08.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 14.08.2008, 23:45 Titel: MRSA Neurodermitis Honig |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
vorab von mir der Hinweis, dass einige Formulierungen zu meiner persönlichen Ausdrucksweise gehören und nicht personenbezogen gewertet werden sollen. Ich bin weder Freund der Schulmedizin noch der Naturheilkunde. Lieber erfreue ich mich von vornherein meiner Gesundheit.
Eine 33-jährige Frau aus meinem Bekanntenkreis leidet seit Geburt an Neurodermitis. Eine Beruhigung der Haut war bisher stets relativ zeitnah und erfolgreich behandelt worden.
Seit Januar 2008 leidet sie nun unter einer entzündeten Hautoberfläche. Labortests haben seinerzeit ergeben, dass diese lokalen Entzündungen an Handoberfläche und den Innenseiten der Oberschenkel u.a durch MRSA-Stämme hervorgerufen wurden. Die Entzündung wird begleitet durch starken Juckreiz, dem durch weiters „Aufkratzen“ der geschädigten seitens meiner Bekannten entgegengewirkt wird. Leider verschlimmern sich die Entzündungen hierdurch.
Da meine Bekannte seit einiger Zeit auf Homöopathie und andere Naturheilverfahren schwört, hat sie sich mit ihrer Erkrankung an eine sog. Heilpraktikerin gewandt. Vor ca. 6 Wochen war die Haut meiner „trotz“ homöopathischer „Therapie“ so stark zerstört, dass der Lebensgefährte meiner Bekannten, nach eigener Aussage mit sanfter Gewalt und Überredungskunst, zwecks Ratsuche zur Apotheke am Ort brachte. Der Apotheker hatte sich die Wunden angesehen, von einer weiteren Behandlung der MRSA mit homöopathischen Mitteln entschieden abgeraten und das sofortige Aufsuchen eines Dermatologen dringendst empfohlen. Hier wurde meiner Bekannten eine Therapie mit Antibiotika verschrieben. Mit Widerwillen wurde die fünftägige Einnahme der Medikamente durchgeführt und es trat schnell ein sichtbarer Heilungserfolg ein. Die offenen Wunden waren verheilt und die Therapie von meiner Bekannten erleichtert als erfolgreich angesehen. Leider kam es vor einigen Tagen erneut zum Ausbruch. Den Hinweis des Hautarztes, bei Wiederauftreten der Symptome sofort(!) seine Praxis aufzusuchen, um eine Anschlusstherapie zu beginnen, wurde nicht befolgt. Da nun der Krankheitsverlauf eine Stufe erreicht hat, die mit der von Anfang des Jahres zu vergleichen ist, hat meine Bekannte erneut(!) ihre Heilpraktikerin zu Rate gezogen. Es wurde ihr hier erneut ein Präparat verschrieben, das „Heilung bringen“ soll. Der erste Effekt, nämlich eine enorme Verschlimmerung der Entzündungen, wurde von der „Fachfrau“ als „normale Körperreaktion“ kommentiert. Der nächste Therapieschritt macht mir nun schon ein wenig Angst: Meine Bekannte soll eine bestimme Menge des Bakterienstammes oral in Form einer Pille aufnehmen!!! Der Therapievorschlag wird damit begründet, dass das Immunsystem meiner Bekannten dadurch im Kampf gegen MRSA gestärkt werden soll !?! Sie trägt doch schon zur Genüge dieser Stämme mit sich!
Meine Bedenken werden von meiner Bekannten mit den Worten, dass auf diese Weise, vor der Erfindung von Antibiotika, sogar tödliche Pockenerkrankungen bekämpft worden sind. Des Weiteren wird meine Bekannte von ihrer „Therapeutin“ auf dem „Therapieweg“ mit den Worten begleitet, dass MRSA-Stämme in jedem menschlichen Organismus vorkommen, bei ihr jedoch an die Hautoberfläche gelangt sind, wo sie nicht hingehören und somit für die Entzündungen sorgen. Warum werden in den Niederlanden Tests vorgenommen, die einen MRSA-Befund bringen sollen, wenn doch jeder davon betroffen ist, wurde von meiner Bekannten mit der mangelhaften Sachkenntnis meinerseits quittiert. Zugegebenermaßen bin ich kein studierter Mediziner aber trotzdem in der Lage Publikationen zu medizinischen Themen zu lesen und auch zu verstehen. Die weitere Diskussion mit meiner Bekannten mündete in einer Überzeugungspolarisierung. Meine Bekannte ist der Meinung, dass die Heilung auf natürlichem Wege stattfinden muss. Die weitere Medikation mit Mitteln der Schulmedizin käme für sie nicht in Frage, da diese „Gifte“ einen „Energiefluss störe“, was wiederum in einer Verschlimmerung des gesamten Gesundheitszustandes gipfeln würde. Meine Meinung, die scheinbar erfolgreiche Therapie in Begleitung des o.g. Dermatologen erneut zu beginnen, bzw. fortzuführen, und sich nach endgültiger Abheilung der Entzündung und einer erfolgreichen Bekämpfung der Bakterienstämme dem "Ebnung für einen freien Energiefluss" zu widmen, wurde rigoros abgelehnt.
Ich möchte ganz sicher nicht die Lebens- und Gesundheitsphilosophie meiner Bekannten in Frage stellen, sondern suche lediglich nach einer Möglichkeit die Krankheit, möglichst schnell und mit möglichst unbedenklichen Nebenwirkungen therapieren zu lassen.
Nun zu meinen Fragen:
Wie sehen die Therapiechancen mit bspw. Medihoney in diesem Fall aus und könnten Sie uns einen Kollegen im Köln-Bonner Raum empfehlen, der Patienten auf diese natürliche Weise erfolgreich therapiert?
Wie schätzen Sie die orale Gabe von MRSA-Stämmen ein? Besteht hier nicht eine Gefahr für Leib und Leben. Ich finde diese Art von Behandlung eher lebensverachtend als -fördernd, da ich schon über Todesfälle, verursacht durch MRSA-Stämme gelesen habe.
Welche Vorteile und Gefahren sehen Sie für meine Bekannte, wenn Sie weiter auf diese natürliche Behandlung beharrt?
Ist eine Verschleppung der Erkrankung aus medizinischer überhaupt verantwortbar?
Wie schätzen Sie die Methodik und Kompetenz der „Therapeutin“ aufgrund der gemachten Aussagen allgemein ein?
Ich weise gerne darauf hin, dass sich im Bekanntenkreis der Patientin mehrere sog. Schamanen, Lichtgestalten, Medien, Rosenkreuzer etc. aufhalten, die meine Bekannte natürlich auf ihrem „Weg der Läuterung“ unterstützen und ihr den Weg der natürlichen Heilung weiterhin empfehlen. Ich sehe leider keinen Sinn in dieser Form der Therapie, da seit 8(!) Monaten keine Besserung, sondern nur eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu erkennen ist. Die daraus resultierende psychische Belastung für meine Bekannte, deren Lebenspartner und die erschwerte Bewältigung des Alltages aufgrund verbundener Hände halte ich außerdem nicht förderlich für eine ganzheitliche Genesung. Parallel zum Höhepunkt der Erkrankung, als meine Bekannte nur noch mit verbundenen Händen anzutreffen war, hat sie zu allem Überfluss ihre Arbeitsstelle verloren. Anders als bisher, ist derzeit kein Arbeitgeber bereit, die Dame, trotz hervorragender fachlicher Referenzen, einzustellen. Ob dies dem reinen Zufall zuzuschreiben ist, oder doch auf die offenen Wunden zurückzuführen ist, sei dahin gestellt.
Falls Sie weiterführende Fragen haben sollten, werde ich diese sehr gerne beantworten.
Ich bedanke mich für Ihre aufmerksame Lektüre und freue mich auf Ihre kompetente Stellungnahme.
Mit besten Grüßen
Christoph |
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wattebällchen

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Verfasst am: 15.08.2008, 14:44 Titel: |
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Lieber Christph,
o o o o o o o o ....
Dass Sie Kopfweh haben, glaube ich Ihnen gerne ....
Doch nun erst mal zu Ihnen.
Dass Sie sich als "nüchtern und realistisch denkender" Sorgen machen, ist klar, jedoch: Ihre Bekannte ist erwachsen, leider in eine Gruppe Menschen geraten, die mehr Einfluss auf sie haben als Sie und muss die Konsequenzen ihres Handelns, bzw. Nichthandelns, selbst tragen. Der Leidensdruck ist anscheinend noch nicht groß genug....
Je mehr Sie auf sie einreden, desto mehr wird sie sich diesen andern Gruppen zuwenden und Sie meiden.
Z. B. die Rosenkreuzer ist ein mystischer Geheimbund, der im 17. Jh. gegründet wurde. Es ist eine okkult-philosophische spirituell agierende Vereinigung, die den Freimaure-Logen verbunden sind. Rudolf Steiner (Anthroposoph) war einer der bekanntesten. Heute ist z. B. A.M.O.R.C (Alter Mystischer Orden Rosae Crucis) einigen bekannt.
Und nun etwas zu den Schmanen. Diese Medizinmänner / Heilkundigen der Naturvölker haben zwar oft auch okkulte Tätigkeiten, sind aber unterschiedlich zu oben genannten. Ich habe mich sehr mit dem Wissen der Schmanen befasst, denn auch ich wollte sehen, was die Naturvölker mit ihren Schmerzpatienten machen (ich habe eine schmerztherapeutische Praxis). Nicht nur, dass sie sehr versiert sind in der Phytotherapie Pflanzenheilkunde), habe ich herausgefunden, dass sie etwas haben, was bei uns die Ärzte nicht haben: Zeit ...
Zeit, sich mit dem zu beschäftigen, was die Patienten sagen (= aktives Zuhören), Hand zu halten, auch Trommeln, Rhythmus etc. gehört dazu, das führt in Trance. Wie dies helfen kann, weiß ich als Hypnosetherapeutin sehr wohl.
Und er gibt betäubende Tränke, die den Heilschlaf auslösen (Schlaf dich gesund ....).
Nun muss ich unterbrechen, denn meine Patientin, die eigentlich um 15 Uhr kommen sollte, steht schon in der Tür. Ich schreibe heute abend weiter zum MRSA. _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
www.praxis-die-insel-4you.de
Naturheil-Praxis "Die Insel"
Helga Bergmann
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wattebällchen

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Verfasst am: 15.08.2008, 19:44 Titel: |
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Hallo Christoph,
gerade ist meine letzte Patientin zur Tür raus und ich möchte dir weiter schreiben.
Dass deine Bekannte den MRSA durch orale Antibiotika und eine Salbe los geworden sein soll, ist unwahrscheinlich.
Dieser Problemkeim heißt nicht umsonst "multiresistent", d. h. er spricht auf kein Antibiotikum mehr an.
Wenn dem so wäre, müssten keine Patienten mehr an MRSA sterben ...
Da bist du vollkommen richtig informiert.
Leider handelt man sich diesen Problemkeim in Kliniken, vor allem auf der Intensivstation, ein, wo eben viele Antibiotika und Desinfektion verwendet werden muss.
Vermutlich hatte deine Bekannte einen "normalen" Staph. aureus, einen Eitererreger, der auch auf der Haut im Mund und Darm usw. zu finden ist.
Aber MRSA bei jedem ? Der Himmel mag uns vor diesem Horrorszenario bewahren ....
Ich würde den nicht freiwillig schlucken ...
Es gibt sogenannte "Schluckimpfungen" mit Bakterienhydrolysaten aus Colibakterien (Urovaxom bei Blaseninfekten) und gegen Lungeninfekte (Bronchovaxom), jedoch fehlt bis dato der wissenschaftliche Nachweis (Studie) einer therapeutischen Wirksamkeit ... Es soll die Lymphozyten (Abwehrzellen) und die Immunabwehr stimulieren.
Nun zum medizinischen Honig. Bienenhonig wird schon seit alter Zeit zur Wundreinigung eingesetzt, weil er (nachweislich) antibakterielle Wirkung hat. So schützen die Bienen ihren Lebensmittelvorrat vor dem Verderben.
Der sogenannte medizinische Honig ist der Manukahonig, der lt. Studie (Uni Dresden glaub ich. Ich las mal einen Bericht.), eine stärkere antibiotische Wirkung hat.
Er ist sehr teuer. 1 Glas kostet etwas 40 Euro ...
Zu deiner Frage wegen der Ablehnung einer Bewerbung ist sicher, dass man mit verbundenen Händen nicht angenommen wird ... Wie will sie denn arbeiten ?
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass du, so schwer es für dich und den Lebenspartner deiner Bekannten ist, dass man sie machen lassen muss. Jemand, der so fanatisch auf seiner Meinung beharrt und sich allen Argumenten und Therapien verschließt, kann man nicht helfen.
Ihr Leidensdruck ist noch nicht groß genug ...
Sie muss erst selbst die Erfahrung machen, dass sie Zeit, Geld und Lebensqualität vergeudet und sie muss die Schmerzen ertragen.
Sei da, wenn sie dich braucht ...
Ich wünsche dir viel Kraft.
Wenn du noch Fragen hast, melde dich. _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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kopfwehhaber
Anmeldedatum: 14.08.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: 04.09.2008, 15:02 Titel: |
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Hallo Wattebällchen,
vielen Dank erst einmal für Deine Ausführungen.
Meine Kopfschmerzen haben ein wenig nachgelassen, da ich mit lieben Worten meiner Bekannten Medihonig "um den Mund schmieren" konnte. Sie hat "unterstützend" zur Homöopathie den Honig angewendet, und siehe da, es scheint tatsächlich zu helfen. Ihre Therapeutin, von deren Kompetenz ich nicht unbedingt überzeugt bin, beharrt allerdings auf einer Weiterbehandlung mit Globoli.
Staphylokokken mit Globuli behandeln? Ich weiß zwar nicht genau welches sie meiner Bekannten gibt, aber nach meiner Recherche soll es da überhaupt garkeines geben. Was meinen Sie dazu?
Eine Besserung ist im Übrigen erst nach Beginn der Therapie mit dem Honig eingetreten. Nach einer Erhöhung der homöopathischen Dosis war mal wieder eine sog. Zweitverschlimmerung eingetroffen, die nach Behandlung mit dem Honig eingedämmt werden konnte.
Soll ich der Therapeutin nun empfehlen, Ähnliches mit Ähnlichem, also ihren Schwachsinn zu behandeln und zwar mit einer kleinen Dosis Dummheit-Globuli zum Frühstück? Die Gabe von Dummheit-Globuli nach einer ersten Verschlimmerung einfach zu erhöhen und dies sooft zu tun, bis sie weggeschlossen wird? Unter Gleichgesinnten würde sie dann sicher nicht mehr als Schwachsinnige sondern als geheilt gelten.
Es mag sicherlich Sachen geben, wo Homöopathie hilft, in dem Fall, kämpft diese Dame meines Erachtens gegen zu viele, zu große Windmühlen an und verdient am guten Glauben meiner Bekannten.
Ich denke, Sie verzeihen meinen Sarkasmus, aber ich hatte ja in meinem ersten Beitrag davor gewarnt.
Mit besten Grüßen
Christoph |
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wattebällchen

Anmeldedatum: 09.07.2008 Beiträge: 957 Wohnort: 76327 Pfinztal-Kleinsteinbach
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Verfasst am: 05.09.2008, 07:48 Titel: |
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Lieber Christoph,
es mag der Homöopathie unbenommen sein, dass sie bei vielen Menschen hilft, jedoch eben nicht bei allen.
Diejenigen, die sie anwenden (ob als Therapeut oder als Patient), sind davon überzeugt und sie sollen dies tun.
Es ist wie mit allem: Der Glaube versetzt Berge. Ich arbeite in meiner Praxis bei meinen Patienten (Schmerzen, Tinnitus, Migräne, Neurodermitis, Ängste, Krebsnachsorge etc.) mit klinischer Hypnose nach Erickson und da ist es auch der Glaube, der die Suggestionen wirksam werden lässt und ich habe beste Erfolge. Meine Krebspatienten haben wesentlich weniger Nebenwirkungen bei der Chemotherapie. (Milton Erickson war Psychotherapeut und ist der "Vater" der modernen klinischen Hypnose).
Das ist das Allerwichtigste, dass man an eine Therapie glaubt, denn die körpereigene Immunabwehr reagiert darauf. Dies ist in vielen Studien bewiesen. Mittlerweile gibt es bei den Medizinern und Psychologen den Zweig der "Psychoneuroimmunologie", wo noch weiter dran geforscht wird. Wie gesagt, streng wissenschaftlich. Z. B. an der Ruhr-Uni in Bochum. Es ist ein sehr interessantes Fachgebiet.
Vielleicht hast du schon mal von dem Onkologen Dr. Simonton gehört, der seine Krebspatienten (mittlerweile wird dieses Training weltweit angewandt, auch in Kliniken) mit diesem Suggestionsverfahren / Imagination behandelt. Hier in Deutschland heißt es "Bochumer Gesundheitstraining" (ich biete es in meiner Praxis an), weil es von der Ruhr-Uni in Bochum von Prof. Niessel et al. entwickelt wurde. Ich habe es dort erlernt. Das BGT ist ein begleitendes Verfahren in der Tumortherapie und für viele weitere chronisch Kranke in Anwendung.
Lass deine Bekannte einfach ihren Weg gehen und ihre eigenen Erfahrungen machen. Und seien es noch so leidvolle.
Man muss überall im Leben eigene Erfahrungen machen und "Lehrgeld" bezahlen. Das ist dir sicher auch schon passiert. "Wer nicht hören will, muss fühlen"... Und du hast dir damals bestimmt auch nichts sagen lassen...
So, und nun gönne dir ein schönes knuspriges Butterbrötchen mit leckerem Honig ... _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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Fr. Laurence Gromier-Heim

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Verfasst am: 05.09.2008, 13:54 Titel: |
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Lieber Christoph,
Nosoden stellen homöopathische Arzneimittel dar und werden aus Krankheitserregern oder Ausscheidungsprodukten infektiöser Krankheiten hergestellt. Staphylococcinum ist eine Nosode.
Nosoden lassen sich grundsätzlich auf zwei Weisen anwenden:
1. Homöopathisch: Ähnliches mit ähnlichem
Erstens werden Nosoden aufgrund ihres geprüften Arzneimittelbildes nach dem Ähnlichkeitsgesetz wie jede andere geprüfte Arznei eingesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass die Nosode selten allein zur Heilung ausreicht. Häufiger fungiert sie als Zwischenmittel und verbessert die Wirksamkeit eines nachfolgenden Arzneimittels. Da es für diese Nosode (Staphylococcinum) kaum eine Arzneibild gibt wählen die meisten Therapeuten eher homöopathische Mittel aus dem pflanzenreich, Tierreich, Mineralreich oder Metallreich dort haben wir einen großen Auswahl mit sehr guten Beschreibungen, die eingesetzt werden können. Auch im Fall Ihrer Bekannte.
2. Isopathisch: Gleiches mit gleichem (anscheinend bei Ihrer Bekannten)
Zweitens werden Nosoden aufgrund ihrer Beziehung zur Erkrankung des Patienten eingesetzt. Das heißt isopathisch und nicht homöopathisch: Staphylokokken Erkrankung Staphylococcinum. Naturgemäß lassen sich bei dieser Art der Anwendung keine sicheren Heilwirkungen wie im ersten Fall erzielen.
Da Nosoden starke Arzneireaktionen auslösen können, muss generell vor einem leichtfertigen Umgang gewarnt werden. Jede Beziehung einer Nosode zur Erkrankung des Patienten muss kritisch hinterfragt werden. Bei falscher Anwendung sind langanhaltende Verschlimmerungen möglich, aus denen der Patient nicht leicht zu befreien ist.
Persönlich habe ich noch nie Staphylococcinum eingesetzt, obwohl ich Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen seit Jahren behandle. Ich habe ein Kolleg gefragt, der als Arzt für Homöopathie seit 35 Jahren arbeitet und wirklich sehr viele versch. Patienten geholfen hat. Er hat auch noch nie Staphylococcinum eingesetzt.
Zur Verschlimmerung:
Eine Verschlimmerung sollte nicht länger als ein paar Tage dauern. Sie kann passieren aber sie ist vor allem nicht notwendig. Woher die Leute glauben, dass es notwendig sei ist mir einen Rätsel! Korrekt behandelte Patienten sollten merken, dass es relativ schnell zur eine Besserung kommt. Allerdings ist dies abhängig vom Therapeut/in, vom Alter der Krankheiten, von vorherigen Behandlungen und nicht zuletzt aber am Wichtigsten vom Patient.
Herzliche Grüße
Laurence Gromier-Heim _________________ Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
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WWW.heilpraktiker-direkt.de
Homöopathen ohne Grenzen e. V.
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wattebällchen

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Verfasst am: 05.09.2008, 14:29 Titel: |
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In dem Posting meiner Kollegin sind ein paar ganz wichtige Sätze:
- Warnung vor leichtfertigem Umgang mit den Arzneimitteln.
- kritische Hinterfragung (eine homöopathische Anamnese kann bis zu 3 Stunden dauern, denn man arbeitet mit einem 3-bändigen Nachschlagewerk)
- dass die Verschlimmerung nicht länger als ein paar Tage dauern sollte (wie z. B. bei einer eine Impfreaktion)
- dass eine Verschlimmerung nicht sein muss, sondern sein kann.
- dass es korrekt, also von einem erfahrenen Homöopathen behandelt werden soll, wenn man sich an so komplexe Krankheitsbilder wie die Neurodermitis wagt.
- und, dies sei von mir hinzugefügt, der Patient muss mitmachen. Deine Bekannte sucht und sucht und sucht und macht zu viel durcheinander.
Zwar ist dies bei solch einem Krankheitsbild verständlich, aber nicht nützlich ... (Viele Köche verderben den Brei ...) _________________ Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.
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