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MRSA - in Mund und Rachen

 

MRSA - in Mund und Rachen

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SiegfriedGoseberg



Anmeldedatum: 06.02.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Fränkisch-Crumbach

BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 19:59    Titel: MRSA - in Mund und Rachen

Ich habe im Forum hier gelesen, dass bei MRSA befallene Wunden mit den äther. Ölen Teebaum, Thymian u. Oregano (Mischung) erfolgreich behandelt wurden. Dasselbe habe ich auch bezüglich Manukaöl und Eukalyptus radiata gelesen. Wenn nun der Befall von MRSA in Mund und Rachen vorliegt, wie bei einem Patienten, den wir gerade seit ca. 3 Monaten erfolglos mit diversen Antiseptica (v. Jod-Lösung), behandeln, wie kann man da vorgehen? Ich habe gelesen, dass ein sog. "Aktiver Manukahonig" auf dem deutschen Markt erhältlich ist, der auch gegen MRSA wirksam sein soll auf Grund seines hohen Gehaltes an nat. Methylglyoxal (wohl eine Chem. Variante des Wasserstofsuperoxyds ohne jedoch gesundes Gewebe zu schädigen).
Meine Frage lautet nun: Macht es für die Behandlung von Mund und Rachen (innerliche Anwendung) Sinn, den aktiven Manukahonig mit einer Mischung aus den o.g. äther. Ölen zu verstärken und dann Teelöffelweise einzunehmen?
Für Tipps und Hinweise diesbezüglich bin ich sehr dankbar!
Ihr
SiegfriedGoseberg
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Eliane Zimmermann



Anmeldedatum: 02.10.2006
Beiträge: 131

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 21:10    Titel: Manukahonig

Es gibt Manukahonig, der "einfach so" fürs Frühstücksbrötchen lecker ist, und dann verschiedene Stufen von antibakterieller Aktivität, je nach Firma gibt es unterschiedliche Siegel. Ich verwende Comvita Honig hier in Irland, der höchste Faktor ist UMF 30 und ein kleines Gefäß, ich weiß nicht auswendig, wie viel drin ist (bin auf Reisen), vielleicht 300 g, kostet über 30 Euro. Diesen könnten sie so verwenden, immer wieder etwas einspeicheln lassen (wie ein Bonbon "lutschen".
Wenn Sie nur einen Honig mit niedrigem Faktor bekommen, würde ich den Honig auch etwas anreichern. Dafür kommt es ein bisschen auf die Gesamtbefindlichkeit des Patienten an. Spontan würde ich Manuka und Thymian Ct. Linalool empfehlen. Teebaum und Eukalyptus nur einsetzen, wenn beide recht neu sind (maximal anderthalb Jahre nach Öffnen). Zur Geschmacksverbesserung kann noch etwas Orangen- oder Zitronenöl dazu gegeben werden. Für eine Tagesration für die ersten 2-3 Tage, vielleicht ein großer Eierbecher voll Honig, beispielsweise 2 Tr. Manuka, 2 Tr. Thymian und 1 Tr. Zitronenöl gut mischen. Danach nur noch jeweils 1 Tr. pro Öl nehmen.
Sie könnten auch ein Mundwasserkonzentrat aus Wodka mit diesen Ölen machen und mehrmals am Tag damit spülen/gurgeln lassen: 50 ml Wodka mit circa 20 Tr. dieser ätherischer Öle gut durchschütteln (zB je 5 Tr. von den oben genannten) und dann einen "Schuss" dieses Mundwassers in lauwarmes Wasser geben und gut umrühren.
Viel Erfolg! Eliane Zimmermann
_________________
AIDA Aromatherapy International
www.aromapraxis.de
Eliane Zimmermann
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SiegfriedGoseberg



Anmeldedatum: 06.02.2010
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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 22:40    Titel: Vielen Dank für die Antwort!

Ich habe gerade aktiven Manukahonig UMF 25+ im Shop Neuseelandhaus bestellt und werde ihn mit den in Frage kommenden Ölen nach ihrem Rat anreichern. Der MRSA-Befund des Patienten dauert nun schon trotz Sanierung über 3 Monate, daher denke ich, dass eine Anreicherung mit äther. Ölen durchaus angebraucht ist. Den Tipp mit der angereicherten "Wodka-Mundspülung" finde ich auch sehr gut. Ich teile ihnen gerne das Ergebnis unserer Bemühungen mit.
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SiegfriedGoseberg



Anmeldedatum: 06.02.2010
Beiträge: 3
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BeitragVerfasst am: 17.08.2010, 18:35    Titel: MRSA un Mund und Rachen

Endlich nun will ich mir, wie versprochen, doch die Zeit nehmen und das Ergebnis unserer Sanierung des Patienten mit dem Befall von MRSA in Mund und Rachen mitteilen. Wir haben den stärksten aktiven Manukahonig eingesetzt, der erhältlich war (UMF 25+) und angereichert mit einer Mischung äther. Öle, Oregano-, Thymian-, Teebaum- und Manukaöl. Dann Teelöffelweise (ca. 4-5 Teelöffel/Tag) mit einigen wenigen Trpf. der Mischung aus den äther. Ölen angereichert oral verabreicht. Das alles über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen. Erst danach waren endlich die Abstriche negativ und unser Patient endlich von der MRSA-Infektion frei.
Dafür sind wir sehr dankbar. Nun kann unser Patient (Bewohner eines Altenheims) endlich auch wieder frei am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
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