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milch

 

milch

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samonie
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2008, 17:18    Titel: milch

wie gesund sind Milchprodukte eigentlich??
Man hört so vieles da es nicht gut ist, auch keine Vorbeugung gegen Osteporose.
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Stefan
Administrator


Anmeldedatum: 20.09.2003
Beiträge: 301
Wohnort: Waldkirch

BeitragVerfasst am: 13.11.2008, 19:02    Titel:

Hallo Samonie, hallo
Milch enthält hochwertiges Eiweiss, leichtverdauliche Fette, darunter auch MCT-Fette, die sofort über die Pfortader der Leber resorbiert werden können und nicht die Bauchspeicheldrüse belasten.
Natürlich sind auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe darin enthalten, wie beispielsweise Calcium, Phosphor, Vitamin A, D, B2 usw.

Trotzdem ist die Milch sehr umstritten, weil sie bei Patienten mit Lungenerkrankungen die Verschleimung fördern kann.
Auch Deine Andeutung, sie helfe nicht bei Osteoporose belegen angeblich einige Studien: danach sei Milch eher schädlich, da ein Übermaß an Eiweiss den Körper übersäuert und dadurch die Osteoporose fördere.
Und Milch ist ja auch ein Eiweißlieferant.
So sollen in Ländern, wo ein hoher Eiweißkonsum herrscht (z.B. USA) Frauen mehr an Osteoporose leiden als in Ländern, wo ein geringerer Verzehr von Eiweiß stattfindet.

Eins kann man sicher sagen:
Alkohol (hemmt Aufnahme von Calcium),
Zigaretten und Vitamin D Mangel fördern die Osteoporose,
während Sport die Osteoporose verhindert oder zumindest verzögert.

Als Beispiel möchte ich mich erwähnen:
Trotz sehr hohem Osteoporose Risiko (Mukoviszidose, Diabetes, Cortisontherapie) habe ich eine völlig normale Knochendichte,
sicher weil ich seit meinem 14. Lebensjahr an jedem Morgen, also täglich gejoggt bin und das ca. 30 Jahre lang.

Gruß Stefan
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wattebällchen



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Beiträge: 957
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BeitragVerfasst am: 13.11.2008, 20:27    Titel:

Hallo Samonie,

Stefan hat ja ausführlich gepostet.

Nun möchte ich noch etwas dazufügen.
Manche so genannte Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine, die von vielen Menschen "einfach so, weil´s gesund sein soll" eingenommen werden, hemmen die Aufnahme von lebensnotwendigen Nahrungsstoffen.

Osteoporose betrifft schon lange nicht mehr nur die Frauen. Es sind auch immer mehr Männer betroffen.
Bewegungsmangel ist einer der Gründe.
Und auch die Einnahme von (zuviel oder unnötigem) Vitamin E. Vitamin hemmt die Calciumresorption im Darm.
Da Vitamin E als Radikalenfänger gilt und auch die Potenz steigern soll, wird leider zuviel des Guten getan...

Viel hilft nicht viel ...

Im Gegenteil. Man kann sich durch zuviel Vitamine vergiften (vor allem mit den fettlöslichen A, D, E K).
Diese werden, im Gegensatz zu den wasserlöslichen, die über die Niere ausgeschieden werden können, im Fettgewebe gespeichert.

Vitamin A macht Zellschäden, da geht dir die Haut in Fetzen ab wie beim Sonnenbrand (der Hautarzt macht auch Schälkuren bei Akne mit Vitamin A). Ich kenne das von der Onkologiestation ...

Bei einer so genannten Hypervitaminose bekommt man schmerzhafte Schwellungen der Knochenhaut, Blutgerinnungsstörungen, Haarausfall und Störungen des Zentralnervensystems (Erbrechen und Schwindel).
Auch psychische Störungen (Affektlabilität, Gereiztheit) sind bekannt.

Zudem weiß man, dass es zur Schädigung des Embryo kommen kann.

Manche Vitamine sind auch die Gegenspieler (Antagonisten) von bestimmten Medikamenten (z. B. Vitamin K hebt die Wirkung von Marcumar, einem Blugerinnungshemmer, wie sie Patienten nach Thrombose oder Herzinfarkt bekommen, auf).

Wenn du Osteoporose vermeiden willst, bewege dich moderat, d. h. kein Super-Olympiaprogramm.

Vermeide Cola und die ganzen Süßlimos. Die laugen die Knochen aus.

Ich bin auf dem Standpunkt:
Alles in Maßen, nicht in Massen ....
_________________
Ich mache das Mögliche, GOTT macht das Unmögliche.

www.praxis-die-insel-4you.de
Naturheil-Praxis "Die Insel"
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Pinu



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Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20.08.2011, 22:45    Titel:

Hallo, ich hole das Thema "Milch" mal wieder hoch, weil ich auch eine Frage dazu habe:

Und zwar habe ich seit über einem Jahr geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, weswegen ich schon bei zig Ärzten (Zahnarzt, HNO, Radiologe) war. Der Zahnarzt sagt, es könnte an den Weisheitszähnen liegen, die durchkommen (das dauert irgendwie ewig bei mir, aber sie sind dabei...), aber es ist nur eine Vermutung, was mich sehr verunsichert.

Vor Kurzem habe ich mir deshalb Rat bei einer Heilpraktikerin gesucht, die sofort sicher war, dass es an meinem relativ hohen Konsum von Milchprodukten liegt. Sie meinte, dass durch das Milcheiweiß bei Personen, die dazu neigen, die Lymphe verschlacken könnten.
Ich soll deshalb nun komplett auf Milchprodukte verzichten, was eine wirklich große Einschränkung für mich bedeutet und ich bin irgendwie nach wie vor skeptisch, deshalb hoffe ich, hier nochmal ein bisschen Hilfe zu bekommen...

Könnte sie recht haben mit ihrer Diagnose, liegt es nur an der Milch? Und wenn ja: Was für Konsequenzen hat es eigentlich, wenn meine Lymphknoten dauernd geschwollen sind?
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