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Migräne während der Periode

 

Migräne während der Periode

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Autor Nachricht
rita 56



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 21.07.2011, 08:59    Titel: Migräne während der Periode

Meine 20jährige Tochter leidet während der Periode unter migräneartigen
Kopfschmerzen, sodass sie 1 -2 Tage arbeitsunfähig ist. Ihr Arzt empfahl ihr sofort 2 Ibuprofen zu nehmen, die aber kaum Wirkung zeigen.

Außerdem hat sie vermutlich einen Reizdarm bzw. Magen, immer wieder nach dem Essen Magenschmerzen die manchmal stundenlang anhalten.
Dann bekommt sie manchmal Durchfall, anschließend gehts ihr wieder besser. Wärmflasche hilft auch oft.
Eine Fruktose- und Sorbitintoleranz wurde festgestellt, wobei es eigentlich keine Rolle spielt, was sie isst einmal hat sie Beschwerden, das nächste Mal keine. Ich denke es hat auch etwas mit der Fettaufnahme zu tun, das verträgt sie ganz schlecht,also Soßen usw.
Es wurde der Bauch beim Internisten mit Ultraschall untersucht, keine Auffälligkeiten, so langsam denke ich doch an eine .Magen- und Darmspiegelung um sicher zu gehen, dass es sich nicht um eine Entzündung oder ähnliches handelt. Hatte hier im Forum gelesen, dass Enzynorm empfohlen wurde, wäre wohl auch eine Möglichkeit?

Vielleicht gibt es auch einen Rat bzgl. der Kopfschmerzen,
vielen Dank!!
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rita 56



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 21.07.2011, 09:07    Titel:

Habe noch vergessen, dass ein aufgeblähter Bauch nach dem Essen immer wieder vorkommt, damit verbunden auch anhaltende Blähungen.
Z. Zt. auch erheblicher Berufsstress.
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Laurent Richter



Anmeldedatum: 25.06.2011
Beiträge: 39
Wohnort: Kulmbach

BeitragVerfasst am: 21.07.2011, 09:32    Titel:

Hallo Rita!
Nach langen Jahren der Praxis würde ich mal eine komplexe TCM-Behandlung (Ernährung-Kräuter-evtl. auch(nicht zwingend) Akup.) empfehlen. Hier liegen einige "Muster" zugrunde, die gut damit behandelt werden können: Offensichtlich hat sie aufsteigendes Leber-Yang in der Menses, ausgelöst durch einen latenten "Blutmangel" der sich dann akut verschlechtert. Auch geringe Mengen können hier auslösen. (Das Leber-Blut (gemäß TCM) kontrolliert u.a. die Menses.

Wichtig sind Diagnostik: Zunge-Puls, um mehr sagen zu können;
wie schon erwähnt - ich würde mir hiervon am meisten versprechen.

Gut wäre auch einmal eine Vollblut-Mineralstoffanalyse: Labor Ganzimmun oder Bayer.
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Mit den besten Wünschen
für Ihre Gesundheit,
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wattebällchen



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Beiträge: 957
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BeitragVerfasst am: 21.07.2011, 10:11    Titel:

Guten Morgen Rita,

da es sich wahrscheinlich um hormonell bedingte Kopfschmerzen handelt, wenn sie immer während der Periode auftreten, wird dies vermutlich wiederkommen.

Da sich aber während , bzw. vor der Periode Wasser im Gewebe einlagert, kann es auch sein, dass sie deswegen Kopfschmerzen bekommt.
Brennnessel/Birkenblätter/Schafgarbe-Teemischung wäre da gut zum Ausschwemmen.

Ibuprofen ist im Allgemeinen ja gut gegen Kopfschmerzen, aber doch eine ziemliche chemische Keule. Nicht alle Leute vertragen das, vor allem, wenn sie magenempfindlich sind.

Naturheilkundlich kann sie Petadolor (Pestwurz) einnehmen. Das bekommen meine Migränepatienten.

Bei einer 20jährigen steht bestimmt so einiger Stress auch zur Abklärung. Ausbildung ? Prüfungen ? Partnerschaft ? Ablösung vom Elternhaus ?

Ich würde meine Patientin fragen:
Was macht Ihnen Kopfzerbrechen ?
Was geht Ihnen durch den Kopf ?
Was liegt Ihnen im Magen.
Worauf könnten Sie sch... ?
Was für eine "Laus" läuft Ihnen über die Leber ?
Wie stehen Sie zu Ihrer Weiblichkeit ?

Einen Therapieversuch mit Enzynorm wäre auch mal möglich.
Vermutlich hat sie auch einen Blähbauch. Da wäre Fenchel, Anis, Kümmel etc. gut.
Oder Retterspitz für innerlich. Gib dieses Suchwort mal oben in der grünen Suchleiste ein. Ich habe hier schon oft drüber geschrieben.
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dieursel



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Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 14:43    Titel:

Pestwurz bekommt man als Petasites (lateinischer Name), oder Petadolex (medikament), oder natürlich einfach als Pestwurz (Kapseln) in der Apotheke. Die Kapseln gibt es häufig kombiniert mit Mariendistel, die ja die Leber stärkt.
Einen anderen Tipp hab ich aber auch noch. Meine Menstruationsbeschwerden sind weniger geworden seit ich eine Menstruationskappe statt Tampons verwende. Das kommt Frauen, die diese Alternative noch nicht kennen meist komisch vor (bei mir war das auch so), aber wie gesagt, sie wirkt sich positiv aus. Welche Frauenhygiene benutzt Deine Tochter denn?
zur Menstruationskappe, oder Menstruationstasse kann man hier nachlesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Menstruationstasse
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wattebällchen



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BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 16:13    Titel:

Mit der Menstruationskappe ist das so eine Sache.

Ich habe sie in den Siebziger-Jahren auch ausprobiert und war nicht so sehr angetan, weil man so ein Gespraddel hat mit dem Einführen. Die ganzen Finger sind dann voller Blut und auf der Toilette (vor allem unterwegs) hat man in der Kabine keine Möglichkeit, es sich abzuwaschen.

Man muss ja die Tasse nach dem Wechseln auch abspülen, damit sie wieder frisch ist.

Das Ausleeren des Blutes, das sich in der Kappe angesammelt hat, ist auch nicht jederfrau Geschmack. Es sind so ca. 5 -10 ml alle 3 Stunden je nach Stärke der Periode.

Es ist eher geeignet für Frauen, die schon geboren haben, denn, obwohl man die Tasse wie ein Pessar zusammenfaltet, um es einzuführen, braucht es einige Übung und auch ein gewisses Maß an anatomischer Gegebenheit.

Die Tasse hat im auseinandergefalteten Zustand ca. 5 cm Durchmesser und ist aus flexiblem Plastik und wird quasi als Auffangbehälter über den Muttermund gestülpt.
Zu Entfernen muss man in Vagina reingreifen. Wer dann keine Übung hat, leert sich alles über die Hände ...

Meine Erfahrung damit:
Für Frauen mit starker Periode ist es nicht sicher genug. Und dann weicht man durch, d. h . die Tasse läuft über.
Und wenn es nicht richtig sitzt, spürt man es.

Was macht man unterwegs, wenn man mal in einer Raststätte oder im Flugzeug oder in der Eisenbahn wechseln muss ? Wo wasche ich es aus ? Im Waschbecken im Vorraum ?
Und mit diesem Wasser, das ja mit Entschleimungsmittel behandelt ist (deshalb ist es ja auch kein Trinkwasser) würde ich meine Kappe nicht auswaschen wollen.

Wie gesagt, mein Ding ist es nicht.
Tampons oder Binden sind da einfacher in der Handhabung, auch, weil man sie einfach mitführen und gut entsorgen kann.
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