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Manisch-depressive Erkrankung
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Hardi
Anmeldedatum: 06.03.2007 Beiträge: 1 Wohnort: Berlin, 10715 Weimarische Str.2
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Verfasst am: 06.03.2007, 05:18 Titel: Manisch-depressive Erkrankung |
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Hallo, ich leide unter der staendigen Unterstellung meiner amerikanischen Ehefrau und ihrer Kinder, manisch - depressiv zu sein. Sie glauben an die wundersame Wirkung der Psychopharmaka und erwarten von mir, mich einer solchen Behandlung zu unterziehen. Ich lehne dies strikt ab als unverantwortlichen Eingriff in das komplexe Geflecht von Seele und Bewusstsein, das zur Zeit noch kein Mensch ausreichend sicher beschreiben kann.
Ich bin ich seit meiner Jugend ein sehr impulsiver Mensch, der natuerlich nicht immer auf einem Hoch reitet. Was auch immer ich aber jetzt tue, es wird von den mir nahe stehenden Personen mit der manischen Brille gesehen.
Wenn man einmal annimmt, die Diagnose der Schulmediziner sei richtig und das Krankheitsbild klar und eindeutig bestimmt, welche Behandlungsmethoden bietet dann die Naturheilkunde? |
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catmania
Anmeldedatum: 17.04.2007 Beiträge: 2
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Verfasst am: 17.04.2007, 11:09 Titel: |
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Hallo Hardi
Auch ich bin bipolar.
Bis vor kurzem habe ich noch ein Neuroleptika genommen, es war für eine gewisse Zeit angebracht, ich bin alleinerziehend und es muss klappen.
Habe allerdings nun eine gute Psychiaterin gefunden die es auch befürwortet das ich die Medikamente ausgeschlichen habe.
Habe schon mal 5 Jahre ohne Pharmazie gelebt, man muss sich halt gut beobachten, hab in diesem Rahmen auch eine Selbsthilfegruppe gegründet.
Ausserdem habe ich bei starken Schwankungen ein homöopatisches Mittel genommen , Ignatia Hommacord, das hat mich gut stabilisiert..........ich habe eine Überempfindlichkeit gegen alle herkömmlichen Medikamente, mehr Nebenwirkungen als Wirkung,oft sogar eine paradoxe Wirkung, hast du einen Arzt deines Vertrauens mit dem du das besprechen kannst? Ansonsten häng das Geld dran und geh zu einem guten Heilpraktiker, der kann sicher auch weiter helfen.
Gruß
catmania |
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Luisa
Anmeldedatum: 02.05.2007 Beiträge: 1
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Verfasst am: 02.05.2007, 09:51 Titel: Wirklich psychisch krank? |
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Hallo Hardi,
die schulmedizinische "Diagnose" manisch-depressiv ist schnell gestellt. Für meinen Geschmack sehe ich darin oft Menschen, die nicht im lauwarmen Mittelfeld schwimmen, sondern das Leben in all seinen Ausprägungen durchleben, eben alle Höhen und Tiefen mitnehmen, was philosophisch betrachtet durchaus eine Qualität haben kann. Die meisten genialen Menschen der Gegenwart und Vergangenheit wären in dieses schulmedizinische Raster einzusortieren. Das erstmal grundsätzlich zu der Frage, ob sich die ganze Sache nicht einfach als Charaktereigenart darstellt.
Zusätzlich kann, aus naturheilkundlicher Sicht, die Ursache in z.B. toxischen Belastungen(Quecksilber,Blei, Insektizide, künstl. Farbstoffe, Arzneimittel, und viele viele mehr), chronischen Infekten, Pilzerkrankungen, Impfproblemen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc. zu finden sein. Alle vorgenennnten Belastungen können eine phasenweise auftretetende Depression auslösen. Ist der Patient aus dieser Phase raus, gehts ihm wieder blendend und er kann "Bäume ausreißen" (in dem Moment könnte man eine Manie unterstellen.). Da nützen Psychopharmaka natürlich nicht, sondern verstärken das Problem auf die Dauer grundsätzlich. Es müßte, wie schon catmania anmerkte, eine eingehende Untersuchung von einem guten Heilpraktiker oder einem wirklich naturheilkundlich arbeitenden Arzt gemacht werden.
Mit Sicherheit werden bei Menschen mit Depressionen, auch manisch depressiven, solche Belastungen zu finden sein.
Gute HPs haben viele Möglichkeiten der Ausleitung und Heilung.
Allein Ihre Beschreibung Ihrer Lebenssituation, Hardi, gibt einem guten Homöopathen viel "Material" an die Hand, um effektiv arbeiten zu können.
Beeindruckend finde ich, daß Sie sich der "Diagnose" nicht beugen. Möglicherweise ist etwas aus dem Lot geraten, aber die äußerlichen Anzeichen der Psyche sind nur ein Indikator für die Gesamtzusammenhänge des kompletten Organismus.
Alles Gute
Luisa |
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Linda Gast
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Verfasst am: 02.05.2007, 11:02 Titel: |
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Zu große Stimmungsschwankungen, von der mdK gibt es ca. 6 verschiedene Untergruppen!
Da muss einer nicht unbedingt manisch sein.
Zyklotymie (schneller Stimmungswechsel), (nur) Hypomanie (aufgeregt, aufgedreht) kann das auch sein und lange Depression u. s. w.
Schilddrüsenpatienten haben auch diese Symptome.
abgedruckt:
http://www.dgbs.de/download/24603601/IB307komplett.pdf
http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/864.htm
Dafür musst Du Dich mal drei Wochen in der Station durchjacken und beobachten lassen.
Die niedergelassenen Ärzte nehmen sich meistens wirklich nicht die nötige Zeit.
Das braucht im Durchschnitt 7 bis 15 Jahre, bis die Diagnose gefunden wird.
Zur Diagnosefindung ist mind. ein vorgefertigter Test und Fragebogen notwendig den die niedergelassennen Ärzte meißtens nicht durchführen.
Vielleicht findest Du hier auch was:
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/manie.html
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