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Lebensmittelunverträglichkeit
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Carorexine
Anmeldedatum: 01.02.2009 Beiträge: 5
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Verfasst am: 04.04.2009, 03:59 Titel: Lebensmittelunverträglichkeit |
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Hallo!
Mich würde der Zusammenhang von Lebensmittelunverträglichkeiten und TCM interessieren. Bei mehreren Unverträglichkeiten bleibt ja fast nichts mehr übrig, was man essen darf, das kanns ja auch nciht sein. Keine Milch, keine Fruktose (also Probleme bei Obst und einigen Gemüsen, die zuviel Fruktose haben). Bei zusätzlicher Histaminintoleranz wird dann der Rest des Erlaubten gestrichen. Also jedenfalls scheint es am ersten Blick mal so. Wie hängt das zusammen. Was soll man denn dann noch essen?? Ich weiss: pauschale Antwort sehr schwierig, aber vielleichct können Sie mir einen Anhaltspunkt geben?
Allergien und Darmsachen hängen ja mit der Lunge zusammen. Zum Lunge tonisieren oder überhaupt Qi Aufbau bräuchte es ja aber doch süsses Obst z.B. Bei Fruktosestörungen verträgt man das aber nicht. Was ist die Lösung? Akupunktur, Kräuter, Obst trotzdem essen aber irgendwas dazu, was die Energie aber in Bewegung kommen lässt, um Stauungen zu vertreiben oder vorzubeugen?
Kann es sein, dass bei Lebensmittelunverträglichkeiten oft irgendwas mit Feuchtigkeit in der Milz als Diagnose vorkommt? Die Symptome kommen mir so nach der Richtung vor: Verdauung, Psyche- Milch, OBst, Süss (zuviel). Irgendwie hat das so den Anschein von "Vollgestopft, Klebrig, Gestaut, Verschlackt".
Wie ist es dann aber bei einer Histaminintoleranz? Da werden verschiedenste Lebensmittel quer durch alle Rubriken nicht vertragen, wenn sie Histamin freisetzen oder enthalten, weil das entsprechende Enzym nicht ordentlich arbeitet. Oft werden gleichzeitig allergien angegeben, die schon zu einer Histaminerhöhung führen. Als Auslöser wurde von Medikamenten, Hormonumstellungen, Schadstoffen etc, berichtet.
Wie ist es bei Zöliakie? Was sagt die TCM dazu? Ist es so, dass man für immer Gluten meiden muss oder liegt dem eine behebbare Störung zu Grunde?
Können Sie mir einen kleinen Einblick geben? Ich selber hab bis jetzt nur eine Fruktoseunverträglichkeit, aber all die Fragen tauchen immer mehr auf, weil in den entsprechenden Foren auch die anderen Unverträglichkeiten diskutiert werden. Mich interessieren einfach die Möglichkeiten und Grenzen der TCM. (mit der Terminologie der verschiedenen Störungen nach der TCM bin ich so ein bisschen vertraut, falls das die Antwort bei dieser Flut an Fragen erleichtert
Noch was. Wassermangel soll angeblich auch zu Histaminausschüttung führen (Histaminintoleranz). Kann man aber auch zuviel Wasser trinken?
Vielen Dank
lg
Caro |
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Carorexine
Anmeldedatum: 01.02.2009 Beiträge: 5
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Verfasst am: 06.04.2009, 09:04 Titel: |
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Hallo!
Habe im Buch von Florian Ploberger bei den westlichen Krankheitsbildern MALABSORBTIONSSYNDROM entdeckt und nehme mal an, dass das genau das ist wo Laktose und Fructoseunverträglichkeit dazu gehören- Zöliakie vielleicht auch??
Die chin. Entsprechungen wären Milz Yangmangel, Feuchte Kälte in der Milz, Feuchte Kälte im Dickdarm.
Ist das das was ich suche??
Dann nehm ich mal an, dass eigentlich nur das Weglassen des jeweiligen Lebensmittels tatsächlich nicht ausreicht, weil ja eigentlich zusätzlich Feuchtigkeit ausgeleitet gehört, sonst kommt es ja zu einem Stau, wenn man Lebensmittel mit kalter Thermik weglässt, tonisiert und wärmt und keine Bewegung reinbringt. Stimmt das in etwa, oder ist das Schmarrn, wie ich mir das zusammen reime? Nur so ungefähr (ich möcht jetzt keine genaue Beschreibung der nötigen Massnahmen, dass würde den Rahmen wirklcih sprengen und dass ich ohne Diätische Beratung nicht auskomme, ist mir klar)
Bleibt nach wie vor die Frage, ist das komplett behebbar? Bleibt sowas wie eine Typengerechte Ernährung lebenslang?
Und was Histaminunverträglcihkeit aus chinesischer Sicht ist würde mich auch nach wie vor brennend interessieren. Ich glaub die Übersetzung der westlichen Krankheitbilder in chin. Sydrome, kann mir eine Diätberaterin nämlich nicht erklären, wenn sie "nur" eine chin. Ausbildung hat. Deshalb bin ich hier im forum so neugierig.
vielen Dank
lg
Caro |
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Marianne Ermisch

Anmeldedatum: 22.03.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 10.05.2009, 10:54 Titel: |
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Hallo Caro,
zuerst mal Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Ich hatte technische Probleme mit der PC- und Telefonanlage und da die Heuschnupfenzeit "blüht" auch viel zu tun.
Nun, eine Histaminunverträglichkeit zeigt sich ja in ganz verschiedenen Symptomen und so kann man es schlecht einfach von der westlichen Diagnose in dei TCM umsetzen. Hier kommt es darauf an, wie sich diese Intoleranz beim Einzelnen zeigt. Ob es sich als "Allergie" mit Juckreiz und Hautrötungen (chin. Bluthitze) oder aber zu Durchfall und Flatulenz (Darmsyndrom) oder gar im gynäkologischen Bereich zu Problemen führt.
Bei der TCM ist es ähnlich wie bei der Homöopathie: Hier wird nicht die Krankheit XX behandelt, sondern nach den Symptomen differenziert, wie sich die Krankheit oder auch Störung bei dem Patienten zeigt. Jeder reagiert ja bekanntlich anders.
Ein Zuviel an Wasser....gute Frage. Hier streiten sich die Experten schon lange. Ich sage immer, man sollte auf seinen Körper achten, was er uns sagt. Zuviel Wasser kann die Verdauungssäfte "verdünnen" und somit zu Störungen führen, bei Grunderkrankungen wie z. B. Herzinsuffizienz sollte die tägliche Trinkmenge ca. bei 1,5 L liegen. Ein Zuviel belastet hier den Kreislauf bzw. durch die Volumenzunahme das Herz. Auch bei bestimmten Nierenstörungen sollte die Trinkmenge nicht "ausufern".
Sicher trinken viele Menschen einfach zu wenig. Hier fehlt oft ein Durstgefühl oder es wird eher als Hunger wahrgenommen und die Leute essen etwas, obwohl sie eigentlich Durst haben.
Was die Mangelbehebungen oder das Tonisieren angeht, so kann man - wie Sie ja schon sagten - einiges mit der Ernährung machen. Jedoch gibt es auch viele Kräuter oder auch die Möglichkeit mit Akupunktur oder Moxa das eine oder andere Problem zu beheben.
Ob eine Intoleranz das ganze Leben lang anhält? Tja, auch hier gehen die Meinungen auseinander. Da kann man manchmal wirklich nur abwarten. Von der Histaminintoleranz und anderen "Allergien" habe ich schon gehört, dass sie während der Schwangerschaft oder auch im Alter nachlassen bzw. kaum noch bemerkbar waren.
Insgesamt denke ich, in Ihrem Falle wäre eine Ernährungs/Gesundheitsberatung speziell auf Ihre Bedürfnisse bzw. Probleme sehr von Nutzen.
Liebe Grüße
Marianne Ermisch _________________ Marianne Ermisch - Heilpraktikerin
Chinesische Medizin - Homöopathie
Berlin-Lankwitz
Bruchwitzstr. 12
12247 Berlin
Tel. 030 26 32 53 19 / 0179-48 73 639
marianneermisch@arcor.de |
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Carorexine
Anmeldedatum: 01.02.2009 Beiträge: 5
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Verfasst am: 10.05.2009, 13:40 Titel: |
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'Hallo!
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe inzwischen eine Beratung gehabt, hom Globuli und chin. Kräuter bekommen und ganz einfache Ernähungsempfehlung (kein Zucker, keine Milchprodukte- was ich ohnehin schon beides weggelassen hatte). Die Behandlung beginnt gerade erst und ich bin sehr gespannt.
vielen Dank für Ihre Erläuterungen, die sehr interessant sind- für mich und zum Weiter erzählen an andere Betroffene.
Vielen lieben Dank
viele Grüsse
Caro |
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