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Kinderwunsch und Homöopathie
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| Autor |
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ChristinaRoland
Anmeldedatum: 20.11.2011 Beiträge: 1
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Verfasst am: 20.11.2011, 13:15 Titel: Kinderwunsch und Homöopathie |
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Hallo,
wir versuchen seit ein paar Monaten schwanger zu werden, und um meinen Zyklus ein wenig auf Zack zu bringen, nehme ich Folgendes ein:
1x 4mg Mönchspfeffer (Hormoncheck besagte leichte GKS, hat FÄ empfohlen) (nehme ich seit 2.5. Monaten)
2x5 Gl. Endomeda AF C30 (gegen leicht erh. Testosteron)
Mein Zyklus hat sich von Achterbahnfahrten nun die letzten 3x Mal auf 32 (mit ES)-20-31(mit ES) 'eingependelt', jedoch ist mein Eisprung nicht immer da (dieses Jahr erst 3x angezeigt durch Zykluscomputer).
Deswegen möchte ich nun Pulsatilla D12 und Alchemilla Urtinktur dazu nehmen.
Ich habe gelesen, dass die Alchemilla eine ähnliche Wirkung wie Möpf hat, nur sanfter und anhaltender und und noch dazu für Eireifung und Eisprung und Einnistung gut ist. Noch dazu muss ich sagen, dass meine Heilpraktikerin den Möpf nach 2 Monaten als unwirksam, will fast sagen kontroproduktiv, getestet hat (vegatest). Diesen Monat hatte ich jedoch einen tollen Zyklus vpn 32 Tagen mit Eisprung an 17/18.
Meine Frage nun: Ist Möpf nun wirklich noch wirksam und kann ich die o.g. Mittelchen zusammen nehmen? An andere Stelle im Netz habe ich gelesen, dass Möpf mit Pulsatilla nur um die Eisprung-Zeit wirksam ist, ansonsten nicht.
Da ich mir den Kaffee abgewöhnt habe, trinke ich nun Himbeerblättertee als Alternative, ist das ebenfalls ok?
Viele Grüße
Christina |
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Fr. Laurence Gromier-Heim

Anmeldedatum: 31.01.2007 Beiträge: 674 Wohnort: Tel.: 06222/64978
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Verfasst am: 20.11.2011, 20:08 Titel: |
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Guten Abend,
Bei Kinderwunsch halte ich die Homöopathie für ganz besonders gut geeignet. Wenn es richtig gemacht wird. Homöopathischen Arzneien können in unsere Psyche auch in unsere persönliche und familiäre Krankengeschichte eingreifen. Sie fragen, ob sie Puls mit Alchemilla zusammennehmen sollen?. Dies ist aber keine echte klassische Homöopathie: Homöopathen behandeln nach der Gesamtheit der Symptome. Im Prinzip ist Homöopathie nicht ein Fach wo man selber loslegen kann, höchstens für akuten Krankheiten. Für die Behandlung von Kinderwunsch brauchen Sie einen guten Homöopathen. Hier in der Nähe von Heidelberg haben wir einen Kinderwunsch Alternativ-Ambulanz:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Ambulanz-fuer-Naturheilkunde.585.0.html
Auch, wenn es teuer erscheint ist die Rechnung insgesamt günstiger als bei einer Selbstbehandlung.
Schauen Sie unter den Verbänden für klassische Homöopathie nach.
Schauen Sie noch unter der HP der Kollegin:
http://www.kinderwunschhilfe.de/index.php?id=95
Mit freundlichem Gruß
L. Gromier-Heim _________________ Heilpraktikerin, Laurence Gromier-Heim,
Klassische Homöopathie
Praxis-Tel.: 06222-64978
WWW.heilpraktiker-direkt.de
Homöopathen ohne Grenzen e. V.
http://www.hom-og.de/ |
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Robin
Anmeldedatum: 11.02.2012 Beiträge: 8
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Verfasst am: 12.02.2012, 00:42 Titel: |
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Ich kopiere hier mal einen Kommentar hinein, den ich zuvor in einem anderen Forum gepostet habe. Ich denke, es passt hier gut hin:
Ich habe in meinen Unterlagen noch Informationen über eine Homöopathiestudie gefunden, die in den 1990er Jahren von der Carstens-Stiftung gefördert wurde. Es geht um Fruchtbarkeitsstörungen.
An der Uniklinik Heidelberg wurde eine Vergleichsstudie homöopathischer Einzelmittel mit konventioneller Hormontherapie durchgeführt. Eine Gruppe von 21 Personen wurde nach klassischer Repertorisation mit homöopathischen Einzelmitteln behandelt, eine weitere Gruppe von 21 Personen mit konventioneller Hormontherapie. In beiden Gruppen wurden jeweils sechs Frauen schwanger. In der Homöopathiegruppe endeten ALLE Schwangerschaften mit einer Geburt, während in der Hormongruppe vier von sechs Patientinnen eine Fehlgeburt erlitten. Lediglich zwei Frauen konnten am Ende ein Baby mit nach Hause nehmen. Also war die Baby-Take-Home-Rate (BTH) in der Homöopathiegruppe deutlich höher. Aber das war noch längst nicht alles. In der Homöopathiegruppe wurde bei 50%der Frauen eine Normalisierung der Hormonstörungen erreicht und bei 19% eine Besserung verschiedener funktioneller Beschwerden. In der Hormongruppe traten keine Besserungen ein; vielmehr verschlechterte sich der Allgemeinzustand (Zysten, Überstimulation, Atemnot, Hitzewallungen, Libidoverlust) bei 29% der Patientinnen. Die Kosten für die Hormontherapie lagen bei 23.323 DM, für die klassisch homöopathische Behandlung bei 2.010 DM. Nachzulesen in der Homöopathiezeitschrift II/09, S. 102 sowie unter
http://www.carstens-stiftung.de/artikel/homoeopathie-bei-weiblichen-fruchtbarkeitsstoerungen.html
Robin _________________ Simila Similibus curantur. |
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